Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Königswinter? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





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Sehenswürdigkeiten in Königswinter

Schloss Drachenburg

Das schlossartige Anwesen Schloss Drachenburg liegt auf dem Drachenfels in Königswinter. Der Grundstein wurde 1882 gelegt. In einer Rekordzeit von zwei Jahren erbaute man den repräsentativen Wohnsitz für Börsenmakler, Bankiers und Baron Stephan von Sarter in historischem Stil. Der Baron bewohnte jedoch das Schloss nie. Man stellt das Schloss Drachenburg 1986 unter Denkmalschutz und unterstellte es 1990 der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. Innerhalb von fünfzehn Jahren. Von 1995 bis 2010, wurde es in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand restauriert. Es beherbergt gegenwärtig ein Gründerzeitmuseum. Das Museum legt seinen Schwerpunkt auf die zeitgenössische Wohnkultur. Hier versuchte man die Innenräume auf ihren Ursprung, inklusive ehemaliger Ausmalungen und Glasmalereien, zu rekonstruieren. Im Schlosspark kann der Besucher die Seele baumeln lassen und die Gartenkunst bestaunen. Baron Stephan von Sarter starb kinderlos und somit ging der Besitz an dessen Neffen Jakob Hubert Biesenbach. Er gründete das Museum um den Besitz rentabel zu nutzen und dies verstand der tüchtige Geschäftsmann. Anfangs konnte man die Innenräume zu einem Eintrittspreis von 0,50 Mark betreten. In der Kunsthalle bot Jakob Hubert Kunstgegenstände zum Verkauf an. Bereits zu dieser Zeit wurden dem Besucher reich illustrierte Schlossführer, sowie Kunstpostkarten und Bildermappen angeboten. Für die Bewirtung der Museumsbesucher ließ er 1904 den noch aus dem Mittelalter stammenden Burghof abreißen und baute darauf ein Hotel mit Restaurantbetrieb. Das Schloss selbst blieb von seinen Maßnahmen nicht verschont und so entstanden auch im Souterrain ein Restaurant und verschiedene Gesellschaftsräume. Im Schlosspark errichtete er Blockhäuser mit zwei bis drei Zimmern die als Sommer Quartier angepriesen worden waren. Von den Häusern -Volker-, -Wotan-, -Brunhilde-, -Siegfried-, -Chrimhilde-, -Walküre-, -Tristan-, -Parsival- und -Isolde- sind nur noch vier erhalten. Aufgrund ihrer Namen nennt man sie auch -Nordische Häuser-. Bereits im Jahre 1910 verlor Biesenbach das Interesse und veräußerte das Schloss. Nach etlichen Umnutzungen und Zerstörungen durch den zweiten Weltkrieg drohte der Verfall. 1971 rettet Privatmann Paul Spinat das Schloss vor dem endgültigen Verfall. Er ließ die Räume nach eigenem Ermessen wiederherstellen und machte es der Öffentlichkeit wieder zugänglich.

Siebengebirgsmuseum

Das Siebengebirgsmuseum ist 2010 geschlossen. Die Wiedereröffnung ist in 2011. Der Grund dafür ist die Weiterentwicklung zum Fachmuseum für Rheinromantik. In dieser Zeit finden aber noch Sonderausstellungen an anderen Orten statt. Der Eigentümer der Sammlungen ist der Heimatverein Siebengebirge e.V. Getragen wird das Museum heute von der Stadt Königswinter. Es gibt zahlreiche Förderer, wie zum Beispiel der Landschaftsverband Rheinland, die NRW Stiftung Naturschutz, die Heimat- und Kulturpflege, Familie Lammerz und Professor Rhein-Stiftung, um nur einige zu nennen. Das Museum ist Mitglied im Verband Rheinischer Museen. 1925 fand die Feier zur -Tausendjährigen Zugehörigkeit der Rheinland zum Deutschen Reiche- statt. Die Organisation übernahm ein Festausschuss. Die Ausschuss wird später der Heimatverein. Seine wichtigsten Aufgaben bestehen darin, die heimatliche Sammlung zu pflegen und zu erweitern und so kommt es dann zur Gründung eines Museums. 1934 zieht das Museum in das Barockhaus zwischen Keller- und Klotzstraße. Das Haus wurde 1732 erbaut. Der Steinmetz Johann Peter Meurer ist damit beauftragt worden. Die Fassaden sind aus Wolkenburger Stein. Im 2. Weltkrieg muss das Museum geschlossen werden. Nach dem Krieg wird das Barockhaus als Notunterkunft für Bombengeschädigte benutzt. 1956 feiert das Museum eine Wiedereröffnung. Die Stadt Königswinter nimmt 1977 eine Neugestaltung vor und übernimmt schließlich auch die Trägerschaft des Museums. Unterstützt wird sie dabei durch das Rheinische Museumsamt des Landschaftsverbandes Rheinland. Der Heimatverein bleibt jedoch Eigentümer der Exponate. 1980 wird das Museum um ein Anbau erweitert. Die Wiedereröffnung findet im Jahre 1984 statt. Durch Spenden kann das Museum im Jahre 1994 um zwei weitere Nachbarhäuser erweitert werden.

Brückenhof Museum

Im Brückenhof-Museum beinhaltet eine Kunstausstellung. Hier werden Werke der Künstler Martin Thiebes, Burkhard Mohr und Ernemann Sander ausgestellt. Schirmherr ist der Bürgermeister Peter Wirtz. 2009 fand eine Sonderausstellung zum Thema -Eisenbahn im Siebengebirge- und -300 Jahre Bruderschaft- statt. Hierzu waren zahlreiche Fotos, Dokumente und Modelle vorhanden. Das Museum liegt in der Ortsmitte von Königswinter. Es befindet sich in einem alten Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert. Betreut wird es von dem Heimatverein. Er ist der Trägerverein. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Die Dauerausstellung zeigt eine alte Küche, eine Schumacherwerkstatt und eine Gruppenbildersammlung mit über 300 Bildern von Vereinen, Schulen und Kirchengemeinden. Bisher sind über 7000 Personen auf den Bildern identifiziert worden. Im Dachgeschoß sind Exponate zu der Heisterbacher Talbahn ausgestellt. Außerdem werden dort Themen zum Steinmetz, Steinbruch, Schreiner, Zimmermann und Küfer aufgegriffen. Eine Fachwerk-Demonstration ist hier ebenfalls zu sehen. 2005 eröffnete die Dauerausstellung. Der Heimatverein wurde 1962 gegründet. 1964 war die erste Ausstellung des Vereins in einem Gasthof, dem -Bungertshof-. Die Exponate lagerten in der katholischen Volksschule Oberdollendorf. 1977 bezog das Museum einen Klassenraum der -Roten Schule- auf der Rennenbergstraße. Doch der Raum war viel zu klein für alle gesammelten Stücke. Die Stadt Königswinter überließ 1989 den ehemaligen Winzerhof -Brückenhof- dem Verein zur Nutzung. Der Verein renovierte das Gebäude und ist seither dort ansässig. Im Internet hat der Verein das Brückenhof Museum virtuell eingerichtet. Hier sind über 2160 Bilder, Texte, Galerien und Schriften zu sehen und es kommen immer Neue hinzu. Der Verein stellt die ganze Region vor mit Oberdollendorf, Niederdollendorf, Römlinghoven und dem Siebengebirge.

Abtei Heisterbach - Klosterruine Heisterbach

Im Jahre 1089 entstand der Order der Zisterzienser im benediktinischen Mönchtum. Die Mönche sollten den benediktinischen Grundgedanken -bete und arbeite- verwirklichen. Deshalb zogen 12 Mönche von der Abtei Himmerod aus und gründeten die Abtei Heisterbach. Dies geschah im Auftrag des Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg. Sie wurden angeführt von dem Abt Hermann. Im Jahre 1189 zogen sie in das verlassene Gebäude einer Augustiner-Eremiten-Klause auf dem Petersberg ein. 1202 war die Umsiedlung ins Peterstal (Heisterbach) beendet. In den sakralen Bereich wurde die Abtei im Jahre 1237 übertragen. Mit 88 Meter Länge war das Kloster größer als alle romanischen Kirchen, außer dem damaligen romanischen Doms. 600 Jahre lebten die Mönche so. Ihr Leben bestand aus Gebet und Arbeit. Durch die Einziehung christlicher Besitztümer in staatliche Hände wurde auch Heisterbach im Jahre 1803 betroffen. Der Besitz ging an die bergische Landesregierung. Im Jahre 1804 versuchte die Regierung die Abtei zu verkaufen. Leider vergeblich. Es fand sich kein Käufer. Im Jahre 1809 wurde dann das Kloster zum Abriss verkauft. Die Steinquader wurden zum Bau des Nordkanals zwischen Venlo und Neuss verwendet und später auch zum Bau der Festung -Ehrenbreitstein- bei Koblenz. 1820 kaufte der Graf Lippe-Biesterfeld das Gelände innerhalb der Klostermauern und errichtet dort einen englischen Park. Er sollte ein Ort der Ruhe und Erholung sein. Die Cellistinnen erwarben 1919 den gesamten Komplex und so zog endlich wieder klösterliches Leben in die Mauern. 1984 wurde die -Stiftung Abtei Heisterbach- gegründet. Sie hat die Aufgabe das Denkmal zu erhalten und hat die Pflege des Anwesens übernommen.

Drachenfelsbahn

Der Drachenfels liegt im Rheinland im Siebengebirge. Er ist 321 Meter hoch. Die Drachenfelsbahn wurde im Sommer 1883 in Betrieb Genommen. Nach über 125 Jahren wurde sie umgebaut. Der Bahnhof wurde modernisiert. Sie ist die älteste Zentralbahn Deutschlands. Der Weg bis zum Gipfel ist 220 Meter. Die Steigung beträgt 20 %. Am 17.07.2008 feierte die Bahn ihr 125-jähriges Bestehen. In einem Triebwagen, am schönsten Aussichtspunkt, haben Ehewillige die Möglichkeit sich das Ja-Wort zu geben, umgeben von einer wunderbaren Naturlandschaft. An der gesamten Strecke entlang befinden sich Informationstafeln. Hier findet der Besucher die Namen der Bäume, wie zum Beispiel Robinie, Kirsche, Kastanie, Haselnuss, Fichte, Esche, Elsbeere, Eiche, Buche und Ahorn. An der Mittelstation befindet sich das Schloss Drachenburg. Es wurde 1882 bis 1884 erbaut. Die Umgebung ist seit 1836 ein Naturschutzgebiet. Damit ist es das älteste in Deutschland. In der Vorburg des Schlosses ist eine Ausstellung zu dem Naturschutzgebiet. Die Geschichte, Schwerpunkte und Ziele des Naturschutzes werden hier präsentiert. Aber auch Persönlichkeiten, die sich für den Naturschutz engagiert haben, bekamen hier einen würdigen Platz. An der Talstation fährt das Lokomobil. Es hat 54 Sitzplätze und befördert seine Gäste in ca. 20 Minuten nach Königswinter-City. Der größte Berg des Siebengebirges ist die Wolkenburg. Dieser liegt linksseitig des Drachenfelsens. Seine Burg, die Wolkenburg, ist schon über 350 Jahre nicht mehr vorhanden. 1913 hat der Inhaber der Firma -4711- Ferdinand Mühlens das Bahnunternehmen gekauft. Im Jahre 2004 wurde der Bahnhof in der Talstation zum Bahnhof, Touristeninformation und Ausstellungsstätte umgebaut.

Reptilienzoo

Der Reptilienzoo in Königswinter wurde im Jahre 1958 eingerichtet. Er hat ca. 40 Terrarien. Dort leben über 100 Reptilien aus Nord- und Südamerika, Australien, Indien, Indonesien, Afrika, Madagaskar, Papua Neuguinea und den Salomonen. In dem Reptilienzoo ist keine Giftschlange zu finden. Der Grund dafür ist, das die Betreiber der Gefahr durch einen Biss entgegen wirken will. Die Panterechsen sind mit vier Arten vertreten. Seit 1998 wohnen fünf weibliche Braunglattstirn - Kaimane hier. Sie sind als Babys in den Zoo gekommen. Diese Kaimane können bis 1,50 Meter Länge werden, deshalb gehören sie zu der kleinbleibenden Art. Sie fressen Mäuse und Fische. Die zweite Art ist der Brillenkaimane. Hier existieren im Zoo drei Tiere. Sie können bis 2,50 Meter lang werden. Den Nachwuchs dieser Tiere hat der Zoo an Privatpersonen verkauft. Es waren 20 Eier und nach 75 Tagen schlüpften die Jungtiere. Die Schnappschildkröten mussten für einige Zeit aus dem Terrarium ausquartiert werden, da sie Eierfresser sind und somit eine Gefahr für den Nachwuchs waren. Von den Stumpfkrokodilen leben 3 weibliche Tier in dem Zoo. Sie können eine Größe von 1,50 erreichen. Damit gehören sie auch zu den kleinbleibenden Arten. Alle 3 Tiere sind sehr bissig. Daher können keine anderen Tiere in dem Terrarium untergebracht werden. Sie ernähren sich von Ratten, Fischen und Tauben. Die vierte Art sind die Alligatoren. Seit der Gründung des Zoos lebt -Heinrich- hier im Zoo. Er war 2 1/2 Jahre, als er in den Zoo kam. 1981 bekam er einen weiblichen Alligator zur Gesellschaft. -Alice-, das Alligatoren-Weibchen, legte 1999 Eier. Das war die erste Zucht von Alligatoren in Deutschland. Die Tiere fressen Fische und Tauben. Neben den Echsen sind auch Schlangen hier untergebracht. Zu bewundern sind auch Kaimane, Leguane, Wickenschwanzkinke, Geckos, Skorpion-Krustenechsen und Vogelspinnen.

Wissenswertes

Im Rhein-Sieg-Kreis, der dem Bundesland Nordrhein-Westfalen angehört, ist die Stadt Königswinter mit ihren derzeit mehr als 40.000 Einwohnern beheimatet.

Die Stadt Königswinter ist in einen Berg- und einen Talbereich aufgegliedert. Die gesamte Stadt umfasst 54 Ortsteile.

Benachbart ist die Stadt Königswinter mit der früheren Bundeshauptstadt Bonn, den Städten Sankt Augustin und Hennef, der Gemeinde Buchholz und der Stadt Bad Honnef.

Als Winetre wurde der Ort im Jahr 1015 zum ersten Mal schriftlich dokumentiert. Funde belegen jedoch, dass das heutige Stadtgebiet bereits um 680 nach Christus besiedelt war. Trotz seiner Stadtmauer verfügte Königswinter nicht über die Stadtrechte und fungierte somit als Flecken. Französische Truppen suchten im Jahr 1689 Königswinter auf um es auszuplündern. Hierbei gingen nahezu sämtliche Häuser des Ortes in Flammen auf. Im Jahr 1815 wurde Königswinter in das Königreich Preußen eingegliedert. Die Stadtrechte erhielt der Flecken dann im Jahr 1889. Mit der Erbauung zweier Zahnradbahnen am Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Touristen in die Stadt gelockt und die Wirtschaft wandelte sich. Neben der Tourismusbranche waren nun auch Zeichen der Industrialisierung bemerkbar.

Die Stadt Königswinter unterhält eine Städtepartnerschaft mit dem Ort North East Lincolnshire, der in England beheimatet ist. Ein weiteres partnerschaftliches Verhältnis besteht mit dem Ort Cognac, der in Frankreich zu finden ist.

Einen überregionalen Bekanntheitsgrad genießt die Stadt wegen ihres berühmten Gästehauses der Bundesrepublik Deutschland, das auf dem Petersberg thront.

Wer in seiner Freizeit etwas Kulturelles unternehmen möchte, besucht das Siebengebirgsmuseum oder die Nibelungenhalle mit dem angeschlossenen Reptilien-Zoo. In Oberdollendorf hat das Brückenhofmuseum seinen Platz gefunden und natürlich darf hier auch das Sea Life Center in Königswinter nicht vergessen werden.

Kloster Heisterbach mit seiner Chorruine zieht immer wieder viele interessierte Besucher an und neben Haus Schlesien und Ofenkaulen ist auch Schloss Drachenburg eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit, die Königswinter zu bieten hat.

Das Siebengebirge, das die Stadt umgibt, ist eines der ältesten Naturschutzgebiete in ganz Deutschland.

Verkaufsoffener Sonntag in Königswinter

Folgende Termine in Königswinter und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Königswinter nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Königswinter sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:

2010, Sonntag 28. November


Datum: 28.11.
Ort: Königswinter (Nordrhein-Westfalen)
Weihnachtsmarkt





Städte in der Nähe von Königswinter:
bad-honnef (5km), hennef (9.5km), sankt-augustin (10km), siegburg (13.2km), remagen (13.5km), troisdorf (18.3km), lohmar (18.5km), sinzig (18.7km), bonn (18.8km),





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