Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Merseburg? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Merseburg

Merseburger Dom

Die Geschichte der Stadt Merseburg als Königspfalz, Residenzstadt von Bischöfen und Ursprung eines eigenen Herzogsgeschlechts, lässt sich an vielen Baudenkmälern der Stadt verfolgen. Das wohl älteste Baudenkmal der Stadt ist der Merseburger Dom auch als Dom Sankt Johannes des Täufers und Laurentius bekannt. Er zählt zu den schönsten und beeindruckensten Kulturgeschichtlichen Baudenkmälern Mitteldeutschlands und der durch sie verlaufenden Straße der Romanik. Diese für den Tourismus ernannte und vom Europarat anerkannte europäische Kulturstraße, verläuft durch mehrere Bundesländer (Sachsen-Anhalt, Thüringen) durch Italien, Slowenien und Österreich. An ihrem Wege tangiert sie die wichtigsten Baudenkmäler aus der Zeit der Romanik, welche dieser Straße auch Ihren Namen verlieh. Jährlich folgen zehntausende Besucher und Touristen den Spuren dieser Straße und sind Gäste der altehrwürdigen Stadt Merseburg und ihres Domes. Im Jahre 1015 erfolgte der Neubau auf den Grundmauern eines schon zur damaligen Zeit bestehenden früheren Domgebäudes unter der Leitung des Bischof Dietmar. Nach nur sechs Jahren Aufbau wurde die Weihe des Domes 1021 durch Kaiser Heinrich II vollzogen Das sowohl architektonisch wie auch künstlerisch prunkvoll in seinem Inneren und Äußeren gestaltete Baudenkmal, durchlebte in seiner Geschichte mehrmals umfangreiche Um- und Ausbauten, bevor es zu seinem heutigen Aussehen kam. Jedoch ist an seiner äußeren Gestaltung die Einflüsse der frühromanisch-ottonischen Architektur unverkennbar zu erkennen. In seinem inneren befindet sich die berühmte Bronzegrabplatte Rudolfs von Schwaben aus dem Jahre 1080. Diese Grabplatte zahlt in ihrer figürlichen Darstellungsweise zu den ältesten Zeitzeugen mittelalterlicher Grabkunst. Des Weiteren kann der Besucher sich an den filigran geschnitzten Gestühl des Doms, den Stiftsfiguren und reich verzierten Altären erfreuen. Den Besuchern des Doms erwarten neben diesen kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten auch musikalische Darbietungen auf der größten romanischen Orgel Deutschlands, ebenso wie das berühmte Glockenspiel des Merseburger Doms.

Merseburger Schloss

Das Merseburger Schloss liegt auf dem Schlossberg. In dem Bereich des Schlossberges gibt es etliche Parkmöglichkeiten. Das Schloss war der Sitz der Merseburger Bischöfe. Er ist ein Dom im Stil der Romanik und Gotik und ein barocker Schlossgarten. Es liegt hoch über der Saale. Eine Sage befasst sich mit dem großen steinernen Vogelkäfig im Schlossvorhof. Bischof Thilo von Trotha besaß einen Raben. Als ein wertvoller Ring verschwand, beschuldigte Thilo seinen Kammerdiener Johannes des Diebstahls. Die anderen Bediensteten am Hofe waren neidisch auf die Position von Johannes, auch der Jäger Ulrich. Der Jäger brachte dem Vogel die Worte: Thilo - Hans Dieb, bei. Als Thilo dies von dem Vogel hörte, ließ er Johannes enthaupten. Als dann eines Tages ein Sturm wütete, fiel aus dem Rabennest der kostbare Ring heraus. Der Bischof bereute den Mord an Johannes. Deshalb schmückte von diesem Tage an der Rabe mit dem Ring im Schnabel sein Wappen. Er wollte sich immer an seine grausige Tat erinnern. Für den Vogel baute er den Käfig. 1483 ließ er sein neues Wappen am Nordgiebel des Ostflügels anbringen. Es hatte zusätzlich auch einen kopflosen Oberkörper, der die Arme zum Himmel streckt. Zu seiner Amtszeit ließ Thilo in Merseburg vieles neu bauen. Bereits im 10. Jahrhundert gab es eine bischöfliche Pfalz beim Dom des Bistums Merseburg. Im 13. Jahrhundert wurde es durch eine neue Burg ersetzt. 1483 weihte Thilo den Ostflügel seines Schlosses ein. Sechs Jahre später war der Nordflügel fertig. Merseburg gehörte zu den kleinsten Bistümern Deutschlands, hatte aber durch Thilo von Throtha eine der größten Bischofsburgen. 1485 geriet Merseburg an das Herzogtum Sachsen. In den nächsten Jahren wurde das Schloss mehrfach umgebaut. Das Schloss wurde aber erst Anfang des 17. Jahrhunderts weiter gebaut. In 3 Jahren Arbeit verwandelte sich der Bischofssitz in ein Renaissance-Schloss. Das war in den Jahren 1605 bis 1608. Architekt war Melchior Brenner. Die Wendeltreppe im Kammerturm ist ein Meisterwerk. Heute wird der Ost- und Nordflügel von einem Museum genutzt. Es zeigt unter anderem Exponate aus der ehemals fürstlichen Kunstsammlung.

Wissenswertes

Im Bundesland Sachsen-Anhalt ist die Stadt Merseburg beheimatet. In industrieller Hinsicht bildet der Ort gemeinsam mit den Städten Halle, Wolfen und Bitterfeld das Chemiedreieck und Meseburg ist auch als Tor zur Schlösser- und Burgenlandschaft des Saale-Unstrut-Tales bekannt. Im Jahr 2005 wurde Merseburg von 34.581 Einwohnern belebt.

Die Ortsteile Annemariental, Elisabethhöhe, Freiimfelde, Kötzschen, Meuschau, Neumarkt und Werder vervollständigen das Stadtgebiet.

Benachbart ist Merseburg mit den Orten Schkopau, Friedensdorf, Kreypau, Leuna, Spergau, Beuna, Geusa und Knapendorf.

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes geht auf die Zeit zwischen 830 und 850 zurück. Hier war das heutige Merseburg im Hersfelder Zehntverzeichnis mit aufgeführt. Unter sächsischer Hand wurde der Ort umfangreich ausgebaut und im Jahr 968 entstand hier das Bistum Merseburg. Das Merseburger Bistum galt zwar als klein, ihm gehörten jedoch wichtige Gebiete, wie die Stadt Leipzig, der südliche Teil des heutigen Sachsen-Anhalts und Orte des heutigen Freistaates Sachsen an. Heinrich II. ließ hier in den Jahren 1015 bis 1021 den Dom St. Johannes der Täufer und Laurentius erbauen. Noch heute ist die im Jahr 1036 begonnene Krypta ein Zeugnis des damaligen Gotteshauses. Nachdem Merseburg sich zu einer weltweit bedeutenden Handelsstadt entwickelt hatte, wütete im Jahr 1323 der erste von insgesamt sechs verheerenden Stadtbränden in der Geschichte der Stadt. Von 1428 bis 1604 war Merseburg Mitglied der Hanse. Die Reformation galt im Jahr 1561 als eingeführt. Die Herzöge von Sachsen-Anhalt nutzten den Ort von 1656 bis 1738 als Residenzstadt. Im Jahr 1846 wurde die Stadt um den Anschluss an das Eisenbahnnetz bereichert. Im Zweiten Weltkrieg musste Merseburg die Folgen zahlreicher Bombardierungen verkraften.

Die Hochschulstadt Merseburg unterhält Städtepartnerschaften in Frankreich und Italien. In Deutschland ist Merseburg seit 1989 mit der Stadt Bottrop, die in Nordrhein-Westfalen beheimatet ist, partnerschaftlich verbunden.

Die deutsche Schauspielerin Andrea-Kathrin Loewig wurde im Jahr 1966 geboren und geht als Tochter aus der Stadt hervor.

Verkaufsoffener Sonntag in Merseburg

Folgende Termine in Merseburg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Merseburg gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Merseburg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Handels- und Handwerkermarkt - verkaufsoffen im EKZ Merseburg (02.05.2010)


Städte in der Nähe von Merseburg:
schkopau (7.2km), bad-duerrenberg (10.7km), braunsbedra (14.4km), halle (14.6km), weissenfels (17.4km), markranstaedt (25.7km), schkeuditz (28.1km), neuenburg (29.1km), zeitz (37.8km),



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