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Sehenswürdigkeiten in Oelsnitz (Vogtland)

Schloss Voigtsberg

Ein unübersehbares Zeugnis der Geschichte befindet sich hoch über der Kreisstadt Oelsnitz im Vogtland. Auf einem 440 Meter hohen Bergkamm thront majestätisch das Schloss Voigtsberg. Nordöstlich der um 1327 planmäßig unterhalb des Schlosses angelegten Stadt befindet sich das Gebäude mit einer langen und traditionsreichen Geschichte. Augenfällig ist die Stärke des Mauerwerkes an dem Gebäudekomplex. Bis zu 3,30 m stark sind die Wehrtürme und Gänge. Ein untrügliches Zeichen für die kriegerischen Fehden, u. a. für den Schmalkaldischen Krieg, welchen das Schloss im Lauf der Jahrhunderte ausgesetzt war. Eberhard „de Voitesberk“ wird die Gründung einer Burg um die Jahre 1232 zugeschrieben. Sitz- und Verwaltungsburg der Vögte von Strassberg war die Wehrburg ursprünglich, bis sie später an die Vögte von Plauen abgegeben werden musste und um 1356 an den Markgrafen von Meißen aus dem Hause Wettin fiel. Ältester und markantester Teil des Schlosses ist der Burgfried mit seinen ursprünglich mehr als 30 Metern Höhe. Die weiteren Gebäude gruppieren sich im Halbrund um den Burgfried und bilden so einen Schlossplatz, der von einer Hofbrücke mit drei steinernen Bögen begrenzt wird. Von den Gebäuden ist besonders der Ritter- und der Fürstensaal zu erwähnen. Angeschlossen an den Fürstensaal ist die im gotischen Stil erbaute Georgskapelle. Ein erst im 19. Jahrhundert gebauter Gebäudeteil wurde lange als Gefängnistrakt genutzt und beherbergt heute das Landkreisarchiv. Der geschlossene Schlossplatz wird heute für allerlei historische Feste genutzt. So wurde das Fest zur 650 jährigen Stadtgründung von Oelsnitz u. a. hier ausgerichtet, und alljährlich findet das Schlossfest mit historischem Markt jeweils zu Pfingsten auf dem Schloss statt. Für Brautpaare bietet das Oelsnitzer Standesamt Trauungen in historischem Ambiente des Schloss Voigtsberg an.

Wissenswertes

Die Stadt Oelsnitz im Vogtland liegt im Vogtlandkreis in Sachsen. Sie gehört zum Regierungsbezirk Chemnitz. Die Gesamtfläche der Stadt beträgt 53,63 km² auf denen 12.020 Einwohner leben. Oelsnitz gliedert sich in die Kernstadt sowie die Sadtteile Görnitz, Lauterbach, Hartmannsgrün, Oberhermsgrün, Planschwitz, Raasdau, Raschau, Taltitz, Untermarxgrün und Voigtsberg. Die Stadt liegt zentral im Vierländereck Thüringen, Byer, Tschechien und Sachsen. Bedingt durch diverse Stadtbrände änderte sich das Stadtbild über die Jahrhunderte mehrmals. Der letzte Stadtbrand von 1859 führte zu der heutigen klaren, symmetrischen Linie, die das Stadtbild bis heute prägt. Oelsnitz verfügt über drei Landschaftsschutzgebiete, das Hainbachtal, einem Bachverlauf zwischen dem Schlossberg und dem Vogelherd, der diverse geschützte Bäume, Sträucher, Blumen und Gräser beinhaltet, das Röhrholz, ein 84 ha großes Waldgebiet am Stadtrand, das einen Lehrpfad besitzt und die Talsperre Pirk, das ein 14,32 km² Gebiet mit Talsperre und Waldlandschaft umfasst. Eines der historischen Gebäude in Oelsnitz ist das Schloss Voigtsberg, das um 1232 bis 1249 durch Eberhard von Voigtsberg erbaut wurde. Seit dem 14. bis ins 19. Jahrhundert war das Schloss ein wichtiger Amtssitz in Sachsen. Zwischen 1874 und 1924 wurde das Schloss als ein Frauengefängnis genutzt. Um das Schloss auch noch für die nächsten Jahrhunderte zu erhalten, wurde im Jahr 2002 mit Sanierungsarbeiten begonnen, die voraussichtlich 2008 abgeschlossen sein werden. Oberbürgermeisterin von Oelsnitz ist Eva-Maria Möbius von der CDU.

Die erste urkundliche Erwähnung Oelsnitz erfolgte im Jahr 1200. Die Stadtrechte wurden im 14. Jahrhundert verliehen, die erste urkundliche Erwähnung lässt sich zum Jahr 1357 zurückverfolgen. Das Textilhandwerk und der Bergbau manifestierten sich auch im 14. Jahrhundert. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie 1874 schritt die Industrialisierung voran. 1880 entwickelte sich die Teppichweberei. Im Juni 1927 wurde hier der erste Bürgermeister in Deutschland aus den Reihen der KPD gestellt. Zu DDR-Zeiten hatte die Teppichweberei weiterhin große Bedeutung, aber auch die Woll- und Leinenverarbeitung setzte sich in kleineren Maßstäben durch. 1997 wurde Oelsnitz der Status einer Großen Kreisstadt verliehen.



Verkaufsoffener Sonntag in Oelsnitz (Vogtland)

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