Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Prien am Chiemsee? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Prien am Chiemsee

Augustiner - Chorherrenstift

Das Augustiner-Chorherrenstift – auch -altes Schloss- genannt - ist heute ein Klostergebäude, das vielseitig genutzt wird. Es steht auf der Herreninsel im Chiemsee, die König Ludwig II. von Bayern 1868 für den Bau seines Schlosses Herrenchiemsee erworben hat.

Der Gebäudekomplex besteht aus vier Flügel, die über einen Zeitraum von fast hundert Jahren nacheinander erbaut wurden. Begonnen wurde 1645 mit dem Konventstock – Ostflügel – der Wohnräume und Säle enthält. Fast zwanzig Jahre später 1661 wurde als Westflügel der Bräuhausstock erreichtet. Zwischen diesen beiden Flügeln wurde im Jahr 1700 mit dem Bau des Fürstenstock begonnen und wird als Südflügel bezeichnet. Der Nordflügel wurde ab 1727 erbaut und 1730 fertiggestellt. Er wird als Prälaturstock bezeichnet.

Heute wird das Kloster hauptsächlich für verschiedene Museum und Gemäldegalerien genutzt. Im Konventstock und im Fürstenstock befinden sich vier Museen, wie -Vom Kloster zum Königsschloss-, -Prunkräume im Fürstenstock-, -Privaträume König Ludwig II.- und -Der Weg zum Grundgesetz – Verfassungskonvent Herrenchiemsee 1948-. Neben dem Schlafzimmer von König Ludwig II. kann auch sein Speisezimmer besichtigt werden, in dem am 10. August 1948 der Verfassungskonvent eröffnet wurde.

Der Prälaturstock widmet sich dem Maler Julius Exter und umfasst etwa 100 Werke die um 1900 entstanden sind. Aber auch Liebhaber anderer Künstler finden in der Galerie -Maler am Chiemsee- interessante Meisterwerke. Vor dem Konventstock wurde um 1900 der -Platanensaal- - vereinfacht auch Klostergarten genannt - angelegt. Von hier aus ist der Blick auf die Fraueninsel möglich. Das Augustiner-Chorherrenstift bietet also einem breiten Publikum Einblicke in die Geschichte der Insel.

HerrenChiemsee

König Ludwig II von Bayern – auch als Märchenkönig bekannt – wollte auf der Herreninsel im Chiemsee ein Abbild von Versailles schaffen. Es sollte zu Ehren des König Ludwig XIV. von Frankreich, denn er sehr verehrte und der etwa 200 Jahre vorher gelebt hat, ein -Tempel des Ruhmes- darstellen.

Eingebettet in die malerische Landschaft der Alpen, liegt die Herreninsel, die König Ludwig II 1873 für den Bau seines Schlosses erwarb. Dem Bau selbst gingen zahlreiche Planungen voran, bevor 1878 tatsächlich begonnen wurde. Da König Ludwig II von Geldnötigen geplagt wurde, ging der Bau allerdings nur langsam voran, und konnte bis zu seinem Tod 1868 nicht fertiggestellt werden.

König Ludwig II. besuchte das Schloss lediglich einmal und verweilte dort für 10 Tage, dabei bewohnte er auch nur einen kleinen Teil des Gebäudes.

Heute ist das Schloss für jedermann geöffnet und kann mit einem geführten Rundgang besichtigt werden. Die Besichtigungstour beginnt im -Prunktreppenhaus- im Erdgeschoss. Das Kunstmarmor, mit dem die Wände verkleideten wurden, waren zur Zeit des Erbauens noch wertvoller als der echte Marmor auf Böden und Stufen. Im Obergeschoss durchquert man zuerst den -Hartschiersaal-, sowie das erste und zweite Vorzimmer bevor man des -Paradeschlafzimmer- betritt. Das Ganze Schloss ist gefüllt mit Prunk, Gold, Lüstern und zahlreichen Statuen. Das erwähnte Schlafzimmer zählte zu den wertvollsten Räumen seiner Zeit. Die -große Spiegelgallerie- wird heute für Veranstaltungen der klassischen Musik genutzt, wofür der Raum eine einzigartige Atmosphäre ausstrahlt. Zusammen mit dem Kriegs- und dem Friedensaal nehmen die genannten Räume etwa zwei drittel des Obergeschosses ein und waren nur als Vorzeigebereiche gedacht.

Bewohnt wurden nur die kleineren, aber ebenfalls prunkvoll im Rokokostil gehaltenen Räume, wie etwa das Schlafzimmer, das Arbeitszimmer und das Speisezimmer. Erwähnenswert ist sicherlich der versenkbare Tisch im Speiseraum. Er ließ sich vom Obergeschoss in die darunter liegende Küche absenken, wo dieser gedeckt wurde. Leider wurde die Küche aus Geldmangel nie fertiggestellt, so dass die Versorgung vom nahe gelegenen Kloster sichergestellt wurde.

Über das nördliche Treppenhaus, das sich noch im Rohbau befindet, und damit interessante Einblicke in die Bauweise von damals gewährt, gelangt man wieder in das Erdgeschoss, wo man das Badezimmer und das Ankleidezimmer besichtigen kann. Der Rundgang endet hier und man verlässt die Traumwelt von König Ludwig II.

Chiemsee

Der Chiemsee wird auch das -Bayerische Meer- genannt. Er ist 82 Quadratkilometer groß. Fast jeder in Deutschland kennt ihn. Aber auch weit über die Grenzen von Deutschland hinaus, ist er bekannt. Sein Name hat eine Sportbekleidungsfirma zur Marke gemacht. Der Chiemsee ist eines der bedeutendsten Rast- und Brutgebiete Europas. Hier findet man Seeforellen, Kormorane, Gänsesäger, Reiher und die Große Raubmöwe. Er ist das blaue Herz Bayerns. Die beiden größten Inseln, Herrenchiemsee und Frauenchiemsee locken viele Besucher an. Auf der dreieckigen Herreninsel befindet sich das Prunkschloss des Bayernkönigs Ludwig II. Es sollte ein Tempel des Ruhmes sein und gleichzeitig ein Schloss Versailles, in dem Ludwig II. das Andenken an Ludwig XIV. feierte. Es entstand ein Märchenschloss. Der Spiegelsaal ist 98 Meter lang. Hier können 2.188 Kerzen angezündet werden. Im Barockgarten findet man Wasserspiele. Auf Frauenchiemsee gibt es 4 Restaurants, 5 Biergärten, eine Galerie, eine Töpferei, eine Tankstelle, ein Buchladen und ein Kramlädchen. Hier steht auch eines der ältesten Frauenklöster Deutschland. Die Insel Frauenchiemsee ist fast 10 Hektar groß. Das Marienmünster ist eine dreischiffige romanische Basilika. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert. Am Eingang sind lustige Fratzen, die böse Geister abwehren sollen. Am Chiemsee können viele Sportarten ausgeübt werden. Hier kann der Gast surfen, segeln, rudern oder Kanu fahren. Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, kann wandern, golfen, reiten, skaten, Mountainbike fahren, klettern oder eine Oldtimer Tour unternehmen. Sehenswert ist auch das Opernfestival in Chiemgau. Hier werden Opern gezeigt, wie zum Beispiel Carmen, der fliegende Holländer oder die Gärtnerin aus Liebe. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug nach Traunstein. Das ist eine barocke Stadt, die an der alten Römerstraße nach Salzburg liegt. Für Golfer ist die Chiemseer Golfcard ein Geheimtipp. Damit kann der Besucher auf 4 Plätzen spielen, zahlt aber nur 3 Mal. Naturliebhaber sind am Chiemsee genau richtig.

Fraueninsel

Die Fraueninsel, eingebettet in die malerische Landschaft des Voralpenlandes, ist eine von drei Inseln im Chiemsee. Die größte Insel, die Herreninsel umfasst eine Fläche von 240 ha, und ist vor allem wegen seines berühmten Schlosses -Herrenchiemsee- bekannt. Neben diesen beiden bewohnten Inseln befindet sich noch die kleine unbewohnte Krautinsel im Chiemsee. Die Besiedelung der Inseln geht vermutlich bis in die Steinzeit zurück

Der Name Fraueninsel ist zurückzuführen auf das im Jahr 782 gegründete Nonnenkloster, das als ältestes seiner Art von dem bayerischen Herzog Tassilo III erbaut wurde. Leider gibt es darüber nicht sehr viele Aufzeichnungen, so dass namentlich als erste Äbtissin die 866 verstorbene und selig gesprochene Irmengard benannt wurde. Die Abtei Frauenwörth wird noch heute von Benediktinern bewohnt, die sich hauptsächlich der Erwachsenenbildung widmen

Als Wahrzeichen der Fraueninsel gilt die -Campanile-, dabei handelt es sich um den Glockenturm der dreischiffigen Basilika. Das Kloster selbst kann nicht besichtigt werden, es steht lediglich den Seminarteilnehmern offen. Jedoch kann die Torhalle, als ältestes erhaltene Gebäude Bayerns besichtigt werden. Sie wurde 782 beim Bau des Klosters erbaut und dient heute als Ausstellungshalle. Jedoch laden die Michaelskapelle, Fresken aus der Karolingerzeit, sowie das Vikarhaus den kunstinteressierten Touristen zu besuchen ein.

Zu erreichen ist Insel durch den Schiffsverkehr vom Ort Gstadt sowie über die Herreninsel von Prien aus, sowie von den beiden Orten Chieming und Übersee am gegenüberliegenden Ufer. Um die Fraueninsel führt ein Rundweg mit einer Länge von etwa 1,5 km. Allerdings verleiten die wunderschönen Gärten und Häuser sowie zahlreiche gastronomische Einrichtungen zum verweilen, so dass ausreichend Zeit für den Besuch eingeplant werden sollte. Hier kann man sich nach Herzenslust von bayerischen Schmankerln und der typischen Gastfreundschaft verwöhnen lassen.

Park HerrenChiemsee

Mit der Herreninsel im Chiemsee fand König Ludwig II. das ideale Stückchen Land, das er für den Bau seines Schlosses suchte. Er erwarb die Insel um darauf sowohl das Schloss als auch die Parkanlagen von Versailles nach zubauen. Dieser Wunsch beruhte insbesondere darauf, dass er König Ludwig XIV von Frankreich – auch als Sonnenkönig bekannt – sehr verehrte und sich und seinem längst verstorbenen Idol eine Traumwelt erbauen wollte.

Der Park umfasst eine Fläche von 81 ha, und erstreckt sich damit über mehr als ein Drittel der gesamten Insel. Für die Planung und Ausgestaltung wurde Carl von Effner beauftragt. Nachdem 1875 die Planungsphase abgeschlossen war, waren umfangreiche Vorarbeiten wie Abholzen, Einebnen des sehr hügligen Geländes erforderlich. Erst 1882 konnte mit dem eigentlichen Bau des Parks begonnen werden. Leider war es Carl von Effner nicht gegönnt die Fertigstellung seiner Planung mitzuerleben. Er starb noch 1884, also zwei Jahre vor seinem Auftraggeber.

Ludwig II wünschte zwar einen Nachbau von Versailles, jedoch keinen detailgetreuen. Dies kann sowohl beim Schloss als auch beim Park erkannt werden. Das Wichtigste waren ihm die Ausblicke auch dem Paradeschlafzimmer und der Spiegelgallerie. Hier erstrecken sich in Richtung Westen zwei Wasserbecken, in die je eine große mythologische Figur gesetzt wurden und für ein imposantes Aussehen sorgen. Davor erstreckt sich der Latonabrunnen mit zahlreichen Wasserspielen und Figuren, sowie das Blumenparterre. Richtet man seinen Blick weiter erkennt man eine gerade Wasserstraße die den -Grand Canal- imitieren sollte. Vor diesem Kanal war ein Apollobrunnen geplant, der jedoch, ebenso wie eine Schiffsanlegestelle, nicht mehr fertiggestellt wurde.

Wissenswertes

Der Ort Prien am Chiemsees liegt im Bundesland Bayern und ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Dabei ist Prien am Chiemsee ein Luftkurort und Kneippkurort, der direkt am Chiemsee gelegen ist. Von der keltischen Bezeichnung des Flusses Prien (Brigenna - "Die aus den Bergen kommende"), leitet sich der Name Prien ab. In der Mitte des 12. Jahrhunderts, genauer gesagt um 1158 herum wurde Prien von den Grafen von Falkenstein als Verwaltungsort gegründet. Im Zuge der Verwaltungsreform in Bayern wurde Prien am Chiemsee im Jahr 1818 eine selbstständige politische Gemeinde. Das Zeitalter des Tourismus wurde in Prien mit der allgemeinen Öffnung des Herrenschlosses HerrenChiemsee, im Jahr 1886, sowie mit der Öffnung der Eisenbahnlinie München-Salzburg, im Jahre 1860, ins Leben gerufen. Ausgebaut wurde auch die Chiemsee-Schifffahrt, deren Haupthafen Prien ist. Es entstanden Ferienpensionen und Hotels. Außerdem errichteten viele Städter ihre Sommerresidenzen in und um Priem, das 1897 zum Markt erhoben wurde. Durch die bis heute per Dampf anbetriebene Chiemsee-Bahn, die 1887 zum ersten Mal auf die Schiene gesetzt wurde, wird heute noch in der Hauptsaison der in Prien-Stock gelegene Hafen mit dem Bahnhof verbunden. Die Stadt Prien betreibt drei Städtepartnerschaften. Dies ist zum einen die Städtepartnerschaft mit der Stadt Graulhet in Frankreich, die seit 1971 besteht. Zum anderen die Städtepartnerschaft mit der Stadt Valdagno in Italien, die seit 1987 besteht sowie die Städtepartnerschaft mit der Stadt Kisvárda in Ungarn. Vor allem durch den Fernverkehr ist der einzige Kneippkurort Oberbayern sowie der Luftkurort Prien heutzutage geprägt. Außerdem sind in Prien eine Reihe von Gesundheitseinrichtungen und Kliniken beheimatet. Die Klinik Roseneck hat dabei weit über die Grenzen Bayerns hinaus Popularität erlangt. Denn die Klinik Roseneck hat sich besonders auf psychosomatische Erkrankungen, hier vor allem auf Essstörungen, spezialisiert. Der Ort Prien hat einige Kultur- und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dabei ist die Kirche Sankt Jakobus im Dorf rschalling mit Fresken aus dem 14 Jahrhundert das bedeutendste historische Baudenkmal in Prien.

Verkaufsoffener Sonntag in Prien am Chiemsee

Folgende Termine in Prien am Chiemsee und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Prien am Chiemsee gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Prien sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Der Mittfastenmarkt in Prien am Chiemsee bietet ein großes Warensortiment und lädt zum Bummeln und Einkaufen ein. Der Markt ist geöffnet von 11.00 - 18.00 Uhr (27.03.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (21.07.2013)


Städte in der Nähe von Prien am Chiemsee:
rosenheim (24.8km), wasserburg (27.3km), traunreut (28.5km), raubling (31.1km), traunstein (32.7km), trostberg (32.7km), kolbermoor (33.2km), bad-aibling (37.9km), waldkraiburg (38.3km),



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