Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Steinfurt? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





Zuletzt aktualisiert: 02.08.2019 |  

Sehenswürdigkeiten in Steinfurt

Wettringen und Umgebung

Wettringen liegt im nordwestlichen Münsterland. Sie ist eine der ältesten Regionen. Im Jahre 838 wurde die Gemeinde erstmalig urkundlich erwähnt. Die Kirche von Wettringen wurde von Ludwig dem Frommen an das Benediktinerkloster von Herford verschenkt. In der Mitte der Gemeinde befindet sich das älteste Gebäude, das Heimathaus. Es ist über 500 Jahre alt. Es ist ein Zwei-Ständer-Haus. Diese Bauweise findet man überwiegend in den Sandgebieten des westfälischen Münsterlandes und im Tecklenburger Land. Das tief heruntergezogene Dach ist ein weiteres Merkmal. Zum Heimathaus gehören ein Stall, eine Remise, ein Bienenstand, eine Bleichhütte und ein Backhaus. In der Nähe ist die katholische Kirche St. Petronilla. Auf einer Konsole steht eine Statue der Heiligen Petronilla. Der Taufstein aus dem 11. Jahrhundert ist besonders sehenswert. Jährlich finden hier die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt. Dazu zählen auch die Kirmes, verschiedene Schützenfeste, das Dorffest, die Musiknacht, das Volksfest, der Karneval oder der Nikolausmarkt. Im Heimathaus ist heute das Büro des Verkehrsvereins beheimatet. Er organisiert Bauern- und Handwerkermärkte und andere Feste. Mittwochs finden im Heimathaus Aktionsnachmittage statt. Hier werden alte Handwerkskünste vorgestellt, wie das Spinnen, das Weben, der Blaudruck, das Brotbacken und vieles mehr. Die Produkte können auch erworben werden. Mitten in der Heide- und Seenlandschaft des Naherholungsgebietes Haddorfer Seen ist der Besucher umgeben von der wunderbaren Natur des Münsterlandes. Hier ist man der Natur nah, kann sich erholen, aber auch aktiv seine Freizeit gestalten. Hier befindet sich auch der wunderbar gelegene Campingplatz. Er hat einen gepflegten Minigolfplatz und eine Seebar. Von hier hat der Gast einen sehr guten und entspannenden Blick auf den Badesee. Der Ort liegt direkt an dem Fluss Aa. Hier verläuft der Kreuzweg. In den Auen der Aa und der Vechte ist eine vielseitige Flora und Fauna vorhanden. Das Naturschutzgebiet in der Brechte und die Heidflächen in Haddorf ist der ideale Platz für Erholungsuchenden. Bei der Villa Jordaan auf den Rothen Berg hat man einen wunderbaren Blick auf die gesamte Umgebung. Der Rothen Berg ist mit seinen 96 Metern die höchste Erhebung. Im Ort sind mehrere Gastronomie-Betriebe und Hotels. Sie bieten in einem wunderbaren Ambiente dem Gast eine reichhaltige und abwechslungsvolle Küche. Außerdem sind zahlreiche Cafes und Biergärten vorhanden.

Innenstadt und Umgebung

Seit der Gebietsreform vom 01.01.1975 besteht die Stadt Steinfurt in seiner heutigen Form. Sie wurde aus den Orten Borghorst und Burgsteinfurt, die bis dahin selbständig waren, gegründet. Heute ist Steinfurt eine moderne Stadt, trotz ihrer tausendjährigen Geschichte. Sie liegt in der Parklandschaft des Münsterlandes und bietet vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Der historische Stadtteil Burgsteinfurt hat zahlreiche Denkmäler. Sehenswert ist das Bagno. Es wurde als Lustgarten vom Grafen zu Bentheim-Steinfurt im 18 Jahrhundert erschaffen. In dieser Zeit verfügte der Park über exotische Pflanzen, einem chinesischen Palais, Fontänen und Terrassenkaskaden. Auf 30.000 Quadratmetern sind im Kreislehrgarten zahlreiche Nutz- und Zierpflanzen zu sehen. Der Blumen- und Garteninteressierte kann hier ca. 9000 Fuchsienarten, exotische Frühblüher, Rosenstöcke und Zierkirschen bewundern. Die Pfarrkirche St. Nikomedes ist besonders sehenswert. Sie ist eine der größten Kirchen im Bistum Münster. Der 96 Meter hohe Turm, das Hauptportal, die Giebelfelder und die Sakristei mit dem ottonischen Kreuzreliquiar sind besonders sehenswert. Als Schwerpunkt in der Kultur der Stadt steht die Musik. Es finden zahlreiche klassische und kirchliche Konzerte, die Oldie-Night und etliche musikalische Veranstaltungen im Bagno statt. Außerdem werden zahlreiche Stadtfeste organisiert. Erstmalig wird die Stadt im Jahre 890 erwähnt. Auf der Burg wird im Jahre 968 das Damenstift Borghorst gegründet. In Zentrum von Burgsteinfurt steht das Alte Rathaus aus dem Jahre 1561. Es hat fein gestaltete Giebel und einen Turm, der auf einem Kaiserstiel ruht. Das Stadtweinhaus aus dem Jahre 1445 wurde von dem Grafen zu Bentheim-Steinfurt gebaut. Die Hohe Schule wurde im Jahre 1591 geschaffen und beherbergte die erste Universität im westfälischen Raum. Eine der ältesten Wasserburgen ist das Burgsteinfurter Schloss. Es stammt aus dem 10. Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert wurde es zerstört und in seiner heutigen Form im 12. und 16. Jahrhundert wieder aufgebaut. Die Ringmauer, der Torturm, der quadratische Wohnturm, der Rittersaal, der Bergfried, die Schlosskapelle und das Torhaus sind hier besonders sehenswert. Direkt gegenüber der Nikomedes-Kirche entsteht das Heinrich-Neuy-Museum. Von 1934 bis 2003 lebte der Bauhauskünstler in Steinfurt. Das älteste erhaltene Haus steht Im Buckshook. Es wurde im Jahre 1657 erbaut.

Aa – Vechte Tour

Auf dieser Tour durch das Münsterland kommt man an den schönsten Landschaften, wunderbaren Wäldern, Wiesen und Auen vorbei. Sie führt entlang der Flüsse Aa und Vechte. Naturschönheiten, Wasserburgen und Herrensitze können besichtigt werden. Aber auch Wind- und Wassermühlen säumen den Weg. Hier kann die pure Natur genossen werden. Urige Gaststätten und Cafes laden dabei zum Verweilen ein. Mit dem Fahrrad geht es durch die ungetrübte Natur der münsterländischen Parklandschaft. Wegweiser leiten sicher durch die Umgebung. Die gesamte Länge des Rundkurs beträgt 150 Kilometer. Von Metelen führen die Routen über Schöppingen, Horstmar, Laer, Altenberge, Nordwalde, Ochtrup, Wettringen, Bad Bentheim, Steinfurt-Burgsteinfurt und Steinfurt-Borghorst. Ohne Stress und Hektik sind die Touren das Richtige für Rad-Erfahrene, wie auch für Nicht-Profis. Es kann in einem der schönen Landgasthäusern oder auf den Bauernhöfen übernachtet werden. Der Radelpark besteht aus einem dichten Radwandernetz. Es sind Radtouren von 10 bis 30 Kilometer machbar. Die Touren haben eigene Kennnummern, die eine Orientierung leicht machen. An den Routen befinden sich Schutzhütten, Rastplätze, Spielplätze, Campingplätze und auch einigen Fahrradreparatur-Werkstätten. Auf den Wegweisen am Wegrand stehen das Fernziel und das Nahziel mit den Kilometer Angaben und darunter die Nummern der angrenzenden Rundwege. Das Zeichen der Aa-Vechte-Tour und das Logo der Münsterland Touristik sind auch erkenntlich. Auskunft geben die Verkehrsämter und Tourist-Informationen der Städte Altenberge, Bad Bentheim, Horstmar, Laer, Nordwalde, Ochtrup, Schöppingen, Steinfurt, Wettringen und Metelen. Es ist kein Problem, einen Abstecher zu den Sehenswürdigkeiten zu unternehmen. Jede Stadt an der Aa-Vechte-Tour hat ihre besondere Schönheit und einzigartige Sehenswürdigkeiten. Die Radtouren können auch bei der Tourist-Information Metelen vorher gebucht werden. Das erspart dem Radler das lange Suchen nach einer Unterkunft. Einige Gasthäuser stellen auch ein Lunchpaket zusammen. Ebenfalls ist für den Gepäcktransfer gesorgt. So kann der Radwanderer seine Tour durch das wunderbare Münsterland noch mehr genießen.

Haus Alst

In dem Örtchen Horstmar liegt das Haus Alst. Es ist eine Wasserburg. Sie ist eine der ungewöhnlichsten Burgen des Münsterlandes. Umgeben ist sie von einer Gräfte und einem hohen Ringwall. An der Zugbrücke sieht man schon die Eigenart des Hauses an dem Torhaus. Neben der Vorburg und ihren Wirtschaftsgebäuden liegt das Herrenhaus in einem eigenen Hausteich. Das Streifenaussehen des Schlosses kommt von den hellroten Ziegeln, die mit weissen Sandsteinlagen abwechseln. Diese Bauweise wird als Specklagen-Technik bezeichnet. Gestreift sind Wände, Türme und Schornsteine. Es gibt in der Region nur 2 weitere Gebäude, die in dieser Technik geschaffen wurden. Es ist der merfelder Hof in Horstmar und Haus Hameren in der Nähe von Billerbeck. Im 17. Jahrhundert war diese Bauweise in den Niederlanden und in Belgien sehr beliebt. Es wird vermutet, dass ein holländischer Architekt für die Herren von Westerholt im Jahre 1624 den Umbau in der heuten Form erledigt haben. Erwähnt wurde das Haus Alst erstmals im Jahre 1217 als Wasserburg des Stifts Vreden. 1569 kaufte die Familie Westerholt das Anwesen. Seit 1935 sind die Grafen Westerholt Eigentümer der Burg. Zwischen durch, ab dem Jahr 1852, war sie Residenz des Westfälischen Bauernkönigs, Burghard Freiherr von Schorlemer-Alst. Er war der Gründer des deutschen Bauernvereins. Der Ort Horstmar hat noch mehr zu bieten. Der historische Ortskern von Horstmar wird auch Burgmannsstadt des Münsterlandes genannt. Im 13. Jahrhundert wurde um die Burg herum 8 Burgmannshöfe zum Schutz der Festung erbaut. Die Burg wurde im 30-jährigen Krieg zerstört. Von den Höfen sind noch 4 teilweise erhalten. Das alte Rathaus des Ortes stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es wurde auf Bauresten eines Gebäudes aus dem 13. oder 14. Jahrhundert erbaut. Nach seiner Restaurierung dient es wieder dem Rat der Stadt. In der Nähe liegt die alte Vechtestadt Schöppingen. Sie hat ein prächtiges Renaissance-Rathaus und in der Kirche steht ein wertvoller Altar. Die höchste Erhebung der Gegend besitzt einen Aussichtsturm. Vom Schöppinger Berg hat der Wanderer einen wunderbaren Rundum-Blick über die Umgebung. Eggerode ist seit mehr als 600 Jahren als Wallfahrtsort bekannt.

Metelen und Umgebung

Bis ins 9. Jahrhundert reicht die Geschichte von Metelen zurück. Viele historische Gebäude und Denkmäler sind hier zu finden. Das Mühlenmuseum, das Eisenbahnmuseum und die Kirche mit der Stiftskammer laden den Besucher ein. Sehenswert sind hier die historische Pfarrkirche, das Ackerbürgerhaus und das kreative Bauernstübchen. Die Gemeinde ist eingebettet in Auen, Feldern und Wiesen. Viele Gaststätten und gemütliche Cafes laden zum Verweilen ein. Es ist ein wunderbarer Urlaubs- und Freizeitort. Ein gut ausgebautes und gekennzeichnetes Fahrradwegenetz rund um Metelen, entlang der Vechte, lassen den Besucher die Natur erleben. Die im westlichen Münsterland gelegene Gemeinde hat viel zu bieten. Hier finden Konzerte, Veranstaltungen, Kabaretts und der traditionelle Fettmarkt statt. Es besteht ein großes Freizeit- und Kulturangebot in der Stadt. Die Metelener Heide bietet Radtouren, die auf die Bedürfnisse jeden Einzelnen zugeschnitten ist. Das Radwegenetz führt den Radler auf Nebenstrecken durch die gesamte Region, vorbei an Wiesen und Feldern. Neben den Radtouren ist auch eine beschilderte Reitroute vorhanden. Viele Bauernhöfe bieten auch Boxen für die Pferde an. Bei den gebuchten Rad- oder Reittouren kann man selbst festlegen, wie viele Kilometer am Tag zurückgelegt werden, welche Sehenswürdigkeiten angesehen werden wollen und wo übernachtet wird. Ein Frauenkloster wurde im Jahr 889 von der Frau Fiduwi an der Vechte errichtet. Dabei entstand die erste Siedlung. Das Kloster wurde schnell zu einem Damenstift. Metelen lag an bedeutenden Handelswegen und erhielt schon früh die Marktrechte. Auch die Stadtbefestigung durfte nicht fehlen, damit die Gemeinde vor Angriffen geschützt war. Reste sind heute noch auf dem Wallweg zu erkennen. In der Plagemannsmühle befindet sich heute ein Mühlen- und Gattermuseum. Hier sind Handwerkszeug und Dinge rund um die Mühlen der Region ausgestellt. Die Plagemannsmühle wurde 889 erbaut und ist nach dem Besitzer benannt. Nach seinem Tod wurde sie an die Stadt Metelen verkauft.

Historischer Ortskern Horstmar

Die Gemeinde Horstmar befindet sich im Münsterland. Im 11. Jahrhundert wird der Ort erstmalig in einem Abgabenbuch der Abtei Werden erwähnt. Die Horstmarer Burg war seit 1269 im Besitz des Fürstbischofs von Münster. Sie wurde Verwaltungssitz des Fürstbischöflichen Amtes Horstmar bis zum Jahr 1803. Zu dem Sitz gehörten über 30 Pfarreien. Zu dieser Zeit bekam Horstmar auch die Stadtrechte. Noch heute tagt der Rat der Stadt im historischen Rathaus. Das Bruchsteinmauerwerk des Vorgängerbaus wurde um 1570 aufgestockt. Dabei erhielt das Rathaus sein heutiges Aussehen. Im Trauzimmer befinden sich etliche steinerne Wappen, die von der aufregenden Geschichte der Stadt erzählen. Im 14. Jahrhundert wurde mit dem Bau der St. Gertrudis Kirche begonnen. Sie ist eine gotische Hallenkirche und wurde als Pfarr-, Wehr- und Kollegiatskirche entworfen. Im Ortsteil Leer steht die St. Cosmas und Domian Kirche. Ebenfalls ist hier das Wasserschloss Haus Alst und die beiden Mühlen am Leerbach sehenswert. Das Kloster Haus Loreto, es dient heute als Schwestern-Altenheim, und die Jannings Quelle befinden sich ebenfalls in diesem Teil der Stadt. In der Altstadt ist der quadratische Grundriss noch erkennbar. Er ist im Münsterland einmalig. Vier noch erhaltende Burgmannshöfe zeugen von der bewegten Vergangenheit der Stadt. Diverse Veranstaltungen finden hier im Jahr statt. Dazu gehören Kunstausstellungen, Konzerte und Lesungen. Der Rosenmarkt findet am 2. Wochenende im Juni statt und ist sehr beliebt bei den Bewohnern und Touristen. Auf dem Schöppinger Berg befindet sich die Antoniuskapelle. Von hier oben hat der Besucher eine wunderbare Aussicht über das Münsterland und das Herrenholz. Durch das Herrenholz führen etliche Spazierwege. Es ist ein naturbelassenes Waldgebiet.

Wasserschloss Steinfurt

Das Wasserschloss Steinfurt liegt in Steinfurt-Burgsteinfurt. Es gehört zu den schönsten Wasserschlössern des Münsterlandes. Es war einst eines der mächtigsten Schlösser der Umgebung. Schon von Weitem sieht der Besucher das Fachwerk-Torhaus über die breite Gräfte. Vermutlich ist es auch das am häufigsten fotografierte Schloss. Die Gräfte wird von der Steinfurter Aa gespeist. Die Hauptburg wurde auf einem künstlichen Hügel angelegt, einer sogenannten Motte. Die Gräfte umfließt die Hauptburg mit ihrer Vorburg. Eine Fehde zwischen dem münsterschen Bischof und dem Erzbischof von Köln war der Anlass für den Ausbau der mächtigen Wehranlage. Die Fehde führte zur Zerstörung des alten Dynastiesitzes. Der Kölner Erzbischof unterstützte den Aufbau. Er wollte einen wehrhaften Außenposten im nördlichen Münsterland. Die Ringmauer stammt aus der ersten Zeit. Der Rittersaal, die Doppelkapelle mit einen spätromantischen Stufenportal und der mächtige Wohn- und Wehrturm sind aus dem 12. Jahrhundert. Verschiedene Baustile wurden hier vermischt. Es fanden mehrere An- und Umbauten statt. Besonders schön ist zum Beispiel das neue Steinhaus von 1559. Es hat malerische Treppentürmchen und üppig verzierte Auslucht, ein erkerartiger Vorbau, der Gräfin Walburg von Bentheim. Von dem münsterschen Bildhauer Johann Brabender, genannt Beldensnyder, ist der Erker gestaltet worden. Er gilt als ein Glanzpunkt der Renaissance in Westfalen. Der 30 Meter hohe romantische Torturm ist der Eingang zum Innenhof. Mittlerweile hat er eine welsche Haube. Auf der Vorburg sind die Ökonomiegebäude und zwei Burgmannshöfe aus dem 14. Jahrhundert. Ein barockes Brunnenhäuschen ist ebenfalls dort. In der 17. Generation wird das Schloss von der fürstlichen Familie zu Bentheim und Steinfurt bewohnt. Es sind daher nur Führungen vom Verkehrsverein möglich. Ansonsten kann das Schloss nur von außen besichtigt werden. Es liegt ca. 20 Minuten Fussweg vom Bahnhof entfernt. Ebenfalls finden hier Konzerte statt.

Historischer Ortskern Schöppingen

Mitten in der Münsterländer Parklandschaft liegt der Ort Schöppingen. Der Schöppinger Berg ist 158 Meter über NN und somit die höchste Erhebung des Kreises Borken. Oben sind große Windkraftanlagen montiert, die man schon von weitem sehen kann. Sie nutzen den starken Wind in der Höhe zur Energiegewinnung. In Eggerode fließen der Burloer und der Rockeler Bach zusammen und es entsteht hier die Vechte. Durch Schöppingen verläuft ein Teil der Aa-Vechte-Tour. Sie gehört zu dem Radelpark des Münsterlandes. Insgesamt ist der Radelpark mit fast 4.500 Kilometer ausgeschilderten Radwegen ausgestattet. Radfahrer und Wanderer können hier die pure Natur genießen. Radtouren können entweder gebucht oder auf eigene Faust unternommen werden. Die Stadt wurde erstmalig im Jahr 838 urkundlich erwähnt. Die erste Befestigung der Stadt wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Durch den Schöppinger Krechtig verbreitete sich die Lehre der Widertäufer. Das alte Rathaus ist aus dem Jahre 1583. Sehenswert ist auch der 3.000-Schritte-Weg durch Schöppingen. In der St.-Brictius Kirche wurde die westfälische Tafelmalerei aus dem 15. Jahrhundert und der Flügelaltar aus den Jahren um 1455 restauriert. Der Platz in der Ortsmitte wurde mit schwarzen Granitsteinen neu gestaltet. Im Gegensatz dazu steht das Alte Rathaus, das in weißer Farbe heraus sticht. Es ist im Stil der Renaissance erbaut. Der Ortskern wurde im Jahr 2009 völlig neu gestaltet. Die beiden denkmalgeschützten Schulzenhöfe sind heute Sitz der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. Der Stadtteil Eggerode ist der zweitälteste Wallfahrtsort im Bistum Münster. Jährlich kommen hier über 70.000 Pilger zum Gnadenbild in der Gnadenkapelle. Auf dem Schöppinger Berg stehen 2 Kunstwerke, die bei der Skulptur-Biennale Münsterland im Jahre 2005 entstanden sind. Sie stehen neben den Windkraftanlagen. Aber das sind nur einige von vielen Kunstwerken, die im öffentlichen Raum ausgestellt sind. Dazu gehören auch die Vechtesteine von Walter Wittek, „Auf das Leben“ von Timm Ulrichs oder „ Abflug“ von Stefan Rohrer. Auf der Kapellen-Route können sechs Kapellen besichtigt werden. Sie sind alle sehr gut erhalten und auch renoviert worden. Der Poetenpfad ist mit 40 plattdeutschen Gedichten bestückt.

Wissenswertes

Die Stadt Steinfurt gehört zum Regierungsbezirk Münster in Nordrhein-Westfalen und ist Kreisstadt des Kreises Steinfurt. Am 1.1.1975 fusionierten im Rahmen der kommunalen Neugliederung die ehemals eigenständigen Städte Borghorst und Burg Steinfurt zur Stadt Steinfurt. Dabei ist die Stadt Steinfurt nordwestlich von Münster in Westfalen am Münsterländer Kiessandzug gelegen. Steinfurt grenzt an die Nachbargemeinden beziehungsweise an die Nachbarstädte Ochtrup, Wettringen, Neuenkirchen, Emsdetten, Nordwalde, Altenberge, Laer, Horstmar und Metelen. Die Stadt Steinfurt ist in die beiden Ortsteile Burgsteinfurt und Borghorst gegliedert, die jeweils aus drei Bauernschaften bestehen. Für Burgsteinfurt sind dies die Bauernschaften Hollich, Sellen sowie Veltrup und für Borghorst sind dies die Bauernschaften Dumte, Wilmsberg sowie Ostendorf. Am 23. Oktober 968 findet Steinfurt erstmals urkundliche Erwähnung. Dort wird festgehalten, dass der Gräfin Bertha und ihrer Tochter Hathewig von Kaiser I. gestattet wird, ihre befestigte Burg in eine klösterliche Lebensgemeinschaft (Kanonissen) umzuwandeln. Dies wir spätger das freiweltlich-adelige Damenstift. Außerdem wird deutsch drei Kaiser Urkunden der Bau der ersten Kirche bestätigt. Nach 843 Jahren wurde 1811 das Stift aufgehoben. Das fast 1000 Jahre alte Stiftkreuz, das ein Reliquien Kreuz aus Gold umkleideten und mit echtem Bergkristall geschmückten Eichenholz bildet, ist der wertvollste Gegenstand, der noch heute aus der Stiftszeit existiert. Die Entwicklung der Textilindustrie setzt nach dem Krieg 1870/71 im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung in Steinfurt ein. Erzeugnisse vor allem aus dem Ackerbau und der Hausweberei werden nach Spanien, Holland und England beziehungsweise bis in deren fernste Kolonien verkauft. Am Ort entstehen eine Vielzahl von Stickereien, Nähereien, Veredelungsbetrieben, Spinnereien und Webereien. Rund 100.000 Spindeln und 2600 Webstühle laufen 1950 in und um Steinfurt. Von dieser damals blühenden Textilindustrie ist heute jedoch nichts übrig geblieben. Im Textilbereich sind nur noch wenige Betriebe tätig. Sehenswert sind in Steinfurt dies Sankt Nikomedes Pfarrkirche, die Stiftskammer Sankt Nikomedes, das Heimatmuseum im Alten Rathaus, die Aloysius Kapelle sowie das Ackerbürgerhaus Buckshook, welches das am ältesten erhaltene Wohnhaus aus dem Jahre 1657 darstellt.

Verkaufsoffener Sonntag in Steinfurt

Folgende Termine in Steinfurt und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:


Verkaufsoffene Sonntage im September 2019

Hier werden nur verkaufsoffene Sonntage in Steinfurt für den Monat September 2019 aufgelistet. Für andere Städte wählen Sie bitte in der Navigation das Bundesland oder die Stadt aus.

2019, Sonntag 01. September


Datum: 01.09.2019
Ort: Steinfurt (Nordrhein-Westfalen)
Anlass: Schweinemarkt





Verkaufsoffene Sonntage im Oktober 2019

Hier werden nur verkaufsoffene Sonntage in Steinfurt für den Monat Oktober 2019 aufgelistet. Für andere Städte wählen Sie bitte in der Navigation das Bundesland oder die Stadt aus.

2019, Sonntag 06. Oktober


Datum: 06.10.2019
Ort: Steinfurt (Nordrhein-Westfalen)
Anlass: Erntedankmarkt





Verkaufsoffene Sonntage im Dezember 2019

Hier werden nur verkaufsoffene Sonntage in Steinfurt für den Monat Dezember 2019 aufgelistet. Für andere Städte wählen Sie bitte in der Navigation das Bundesland oder die Stadt aus.

2019, Sonntag 08. Dezember


Datum: 08.12.2019
Ort: Steinfurt (Nordrhein-Westfalen)
Anlass: Nikolausmarkt





2019, Sonntag 15. Dezember


Datum: 15.12.2019
Ort: Steinfurt (Nordrhein-Westfalen)
Die Geschäfte in Borghorst haben anlässlich des Weihnachtsmarktes geöffnet.





Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Steinfurt sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Brunnenfest mit verkaufsoffenem Sonntag OT Borghorst (18.04.2010)
Am 05.09.2010 sind die Geschäfte von 13:00 - 18:00 Uhr geöffnet (05.09.2010)
Erntedankmarkt (03.10.2010)
Muffenmarkt in Steinfurt (BH) (24.10.2010)
Nikolausmarkt in Burgsteinfurt (05.12.2010)
Weihnachtsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag 13.00 - 18.00 Uhr OT Borghorst (12.12.2010)
Zum Dank für die Ernte feiern wir ein Fest, mit Musik, Früchteprämierung und verkaufsoffenen Geschäften am Tag der Deutschen Einheit, den 3. Oktober (03.10.2011)
38. Nikolausmarkt in Burgsteinfurt auf dem historischen Marktplatz mit verkaufsoffenem Sonntag (09.12.2012)
Erntedankfest - Verkaufsoffener Sonntag von 13.00 - 18.00 Uhr (04.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 45865 Steinfurt-Burgsteinfurt 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Marktschreiertage (20.03.2016)
Anlass: Marktschreier (14.04.2019)
Verkaufsoffen in Borghorst. Anlass ist heute das Brunnenfest (28.04.2019)
Anlass: Leinen- und Blaudruckmarkt (05.05.2019)


Städte in der Nähe von Steinfurt:
neuenkirchen (8.7km), emsdetten (14.8km), rheine (16.2km), altenberge (16.9km), billerbeck (18.3km), havixbeck (21km), ochtrup (23.5km), nottuln (24.6km), schuettorf (26.3km),



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