Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Wurzen? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Wurzen

Schloss Wurzen

Unmittelbar im historischen Altstatdteil der sächsischen Stadt Wurzen, befindet sich das altehrwürdige Schloss Wurzen. Dieses aus dem Jahre 1491 stammende Schloss ist geprägt von dem seinerzeit vorherrschenden Baustil der Spätgotik und ist ein Wahrzeichen der Stadt, sowie ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt, sowie der vielen Besucher und Touristen welche alljährlich diese idyllische Stadt an der Mulde besuchen. In der unmittelbaren Nähe des Schlosses, befindet sich der Wurzener Dom und bildet gemeinsam mit diesem ein unverkennbares bauliches Ensemble, welches prägend für die Stadtansicht Wurzens ist. Auf vielen Kupferstichen und Zeichnungen mittelalterlicher Künstler, findet man diese faszinierende und einmalige Darstellung von Schloss und Dom abgebildet. Vor allem das massige Aussehen des Schlossen mit seinem fast rechteckigen Grundriss und dem ihm umgebenden tiefen Wallgarben mit der noch erhaltenen Zugbrücke aus der Zeit des Mittelalters, geben dem Schloss Wurzen seine Einmaligkeit. Gleichzeitig kündigen dieser Baustil und die Architektur, von der langjährigen Geschichte des Schlosses. In der Frühzeit des Mittelalters als Befestigung und spätere Burganlage genutzt, erfolgte der Umbau zum Ende des 15. Jahrhunderts als bischöflichen Residenzschloss im spätgotischen Stil. Bis zum Jahre 1581 war es der Bischofsitz der Bischöfe zu Meißen und ab dem Jahr 1856 auch Stiftsamt des Bistums Wurzen. Schloss Wurzen repräsentiert somit eine geschichtlich zentrale Stellung im gesamten sächsischen Raum, als eines der wohl ältesten Schlösser in ganz Deutschland mit seinen beeindruckenden spätgotischen Netzzellengewölben. Heute bietet es sowohl den Flair des Mittelalters, welches in seiner einmaligen Innenarchitektonischen Schönheit ein Hotel und das Schlossrestaurant beherbergt. Als Gast in diesen gastronomischen Einrichtungen, wird jeder Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Evangelisch-Lutherische Dorfkirhe Nemt

Wurzen, die mehr als tausendjährige Stadt an der Mulde, bietet nicht nur in seiner historischen Altstadt viele bemerkenswerte Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten. Auch außerhalb der ehemaligen Stadtmauern erwarten den Besucher und Tourist einige besonders Sehenswerte und kulturgeschichtlich unersetzliche Sehenswürdigkeiten. Eine dieser besonderen geschichtlichen Raritäten, ist die sich im Ortsteil Nemt befindliche Dorfkirche. Im Allgemeinen haben Dorfkirchen ja nicht gerade den geschichtlichen Wert um sie als Sehenswürdigkeit einzustufen. Jedoch nicht die Dorfkirche in Nemt. Sie stellt in ihrer Geschichte ein Relikt aus der frühen Bronzezeit dar. Archäologen wie auch Historiker erbrachten den Beweis dafür, dass der Grund-und Boden sowie die Grundmauern der Kirche auf den Steinen einer ehemaligen 3000-Jahre alten bronzezeitlichen Kultstätte erbaut wurde. In alten Schriften und Chroniken wird die Kirche und der jetzige Ort Nemt im Jahre 1000 erstmals urkundlich erwähnt. Im Zusammenhang mit der Suche Deutscher Siedler nach Siedlungsland in den von den Ottomanen eroberten sorbischen Gebieten, stießen diese auf eine bronzezeitliche Siedlung mit einer frühzeitlichen Kultstätte. Auf dieser errichteten diese ihre erste und urkundlich erwähnte Kirche. Besonders bemerkenswert an diesem Kirchenbau sind die riesigen Findlinge auf denen die Mauern des Altarraumes errichtet wurden. Der Kirchturm wurde mit Bruchsteinen erbaut und gilt als Beweis für die durch archäologische Ausgrabungen bestätigte Theorie der Wissenschaftler, von einer bewussten Nutzung frühzeitlicher Kultstätten für den Kirchenbau der deutschen Neusiedler. Im 15. Jahrhundert wurde die bestehende Dorfkirche weiter ausgebaut. Dabei wurde der einst runde Altarraum in seinen heutigen rechteckigen Zustand im Stile der Gotik ausgebaut. Ebenso wurde ein Triumphbogen zwischen Altarraum und Kirchenschiff eingebaut. Ihrem heutigen barocken Aussehen, verdankt diese in ihrer Art wohl einmalige Kirche in Deutschland, den Kirchenumbauten auf Geheiß des Meißner Bischofs.

St. Wenceslai

Besucht man als Tourist des Bundesland Sachsen, so bietet dieses ein Vielzahl von sehenswerten Baudenkmälern, Museen und Ausflugszielen. Jedoch sind die großen kulturgeschichtlichen Metropolen des Bundeslandes nicht ausschließlich das Ziel tausender Besucher und Touristen, sondern auch die kleineren Städte und Ortschaften des Landes besitzen eine große Anzahl von geschichtsträchtigen Bauwerken. So findet man nördlich der Stadt Leipzig gelegen, die Stadt Wurzen. Sie erreicht man in etwa 30 Minuten Autofahrt auf der B6 in Richtung Dresden. Dieser schon vor 6000 Jahren besiedelte Landstrich mit seiner mehr als 1000-jährigen Geschichte der Stadt Wurzen, bietet jedem Besucher ein Fülle von attraktiven Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten. Eines ist die hoch über den Dächern der Stadt auf dem Sperlingsberg erbaute St. Wenceslar Kirche. Diese aus dem Jahr 961 stammende und zu diesem Zeitpunkt erstmals urkundlich erwähnte Kirche, prägt mit ihrem mächtigen Dach und dem dazugehörigen Kirchturm weithin die Silhouette der Stadt Wurzen. Die uns als St. Wenceslar bekannte Kirche, erhielt ihre Namensweihe jedoch erst im 13. Jahrhundert und ist uns auch in diesem spätgotischen Baustil mit vielen Um-und Ausbauten, bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. Im Verlaufe ihres Bestehens wurde diese Kirche 1637 fast völlig zerstört und in mühevoller Arbeit durch die Bürger der Stadt Wurzen innerhalb von 10 Jahren (1663 bis 1672) erneut aufgebaut. Aus dieser baulichen Geschichte entstammt somit der Architektonische Mix in der Ansicht des Bauwerkes, wie Beispielsweise die Barocke Hauben Kuppel des mächtigen Kirchturmes. Aber nicht nur die einmalige Architektur der Kirche ist für jeden Besucher sehenswert. Die Kirche bietet auch als besondere Attraktion die Besichtigung einer Türmer Wohnung. So kann man an den Wochenenden die im Originalzustand erhaltene Wohnung hoch oben im Kirch Turm besichtigen. Nach dem ersteigen der 160 Stufen zur Türmer Wohnung, erwartet dem Besucher ein herrlicher Ausblick über die Stadt und das Umland Wurzens und ein Einblick in die Lebensverhältnisse einer ehemaligen Türmer Familie.

Wettin-Säule

Unmittelbar an der Mulde gelegen befindet sich die sächsische Stadt Wurzen. Mit nur 25 Kilometern vom Stadtzentrum Leipzigs entfernt ist sie ein beliebtes Ausflugsziel von Besuchern aus Nah und Fern und bietet ihnen viele Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele. Die tausendjährige Stadtgeschichte Wurzens ist in den vielen Baudenkmälern, historischen Gebäuden und sakralen Kirchenbauten bestens dokumentiert und zeigt sehr anschaulich die Geschichte der Stadt. Eines dieser Denkmäler ist der sich auf dem Wettiner Platz in Wurzen befindliche schwarze Obelisk, die Wettin-Säule. Dieses in die Rubrik der Krieger-und Siegesdenkmäler einzuordnende Denkmal, wurde anlässlich der 800-Jahr Feierlichkeiten des Wettiner Fürstenhauses eingeweiht. Es sollte all jener Wurzener gedenken, welche in den kriegerischen Auseinandersetzungen des deutsch-französischen Kriegs von 1870 bis 1871 gefallen bzw. getötet wurden. In der Zeit des DDR-Regimes wurde es auf Anweisung des ehemalige DDR-Ministerpräsidenten Walter Ulbricht abgerissen und an einen unbekannten Ort verbracht. Nur durch einen Zufallsfund konnte dieses historische Denkmal gerettet und auf Initiative des in Wurzen beheimateten Geschichtsvereines wieder aufgestellt werden. Die Aufstellung dieses historisch vergegenständlichten Zeitobjektes der deutschen Geschichte, erfolgte am 29. September des Jahres 1996. Im Beisein von Dr. Albert Prinz von Sachsen, dem letzten Enkel des verstorbenen Sächsischen Königs, wurde diese Erinnerungssäule an seinem althergebrachten Platz auf dem Wettiner Platz in Wurzen wieder aufgestellt und feierlich eingeweiht.

Kursächsische Postmeilensäule

Unmittelbar im historischen Altstadtkern der Stadt Wurzen findet der Besucher der Stadt an der Crostigall – Ecke Wenceslaigasse ein altes historisches Denkmal aus der Zeit des ehemaligen kursächsischen Landesherren August des Starken. Es handelt sich dabei um die einzig noch heute erhaltene Postmeilensäule in Wurzen aus dem Jahre 1724. Die durch einen Zufallsfund im Wurzener Park Machern entdeckte Postmeilensäule wurde nach aufwendigen Restaurationsarbeiten im Jahre 1984 wieder an ihrem ehemaligen Platz aufgestellt und ist ein beredtes Zeugnis der Entwicklung des Post-und Verkehrswesen Kursachsens im 18. Jahrhundert. Die Historie der Postmeilensäulen in Sachsen, geht auf einen Erlass des Kurfürsten August des Starken zurück, welcher 1721 von ihm unterzeichnet wurde. Sie stellten wichtige Hinweis-und Entfernungs-Angaben für die damaligen Postpferdekutschen und ihrer Lenker dar. Der Erlass des Kurfürsten schrieb vor, dass die Entfernungen in 1/8 Stunden auf den Meilensäulen zu den unterschiedlichen Orten vermerkt wurden. Die mit Verzierung, Wappen und Entfernungsangaben in Zeiteinheiten versehenen Kurfürstlichen Postmeilensäulen, gehen in ihrer äußeren Gestaltung auf die Pläne des damaligen und heute noch berühmten sächsischen Baumeisters Matthäus Daniel Pöppelmann zurück. In der Stadt Wurzen wurden zu jener Zeit drei Postmeilensäulen aufgestellt, welche jedoch Ende des 19. Jahrhundert der einher ziehenden technisch-wissenschaftlichen Revolution in Deutschland zum Opfer fielen, entfernt und zerstört wurden. Die Besucher und Touristen der Stadt können sich an diesem Relikt in der Entwicklung des Landes Sachsen, noch heute an der letzten und als Denkmal geschützten Postmeilensäule erfreuen. Sie ist alljährlich ein beliebtes Fotoobjekt in-in ausländischer Besucher.

Alte Kustodie

Im Bundesland Sachsen, nördlich der Stadt Leipzig gelegen, finden die alljährlich das Land besuchenden Touristen die Stadt Wurzen. Diese altehrwürdige Stadt besitzt eine über 1000-jährige Geschichte und war einst ein Machtzentrum des aufstrebenden Deutschen Reiches im frühen Mittelalter. Aber nicht nur ihre geschichtliche Entwicklung ist für die vielen Besucher und Touristen der Stadt von Interesse, sondern auch die vielen berühmten Töchter und Söhne dieser Stadt, welche sie weit über die Grenzen Deutschlands berühmt machten. Eine dieser berühmten Persönlichkeiten der Stadt Wurzen ist der Jurist und Fabeldichter Magnus Gottfried Lichtwers. Das Geburtshaus Lichtwers liegt in unmittelbarer Nähe des Wurzener Doms und wurde nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Zuge der fortschreitenden Restaurationsarbeit an kulturgeschichtlich wertvollen Gebäuden, im Jahre 1997 vollständig und umfassend saniert. Leider ist der heute relativ wenig bekannte Fabeldichter Lichtwers gleich neben solch berühmten Germanisten und Dichtern, wie Lessing und Gellert, einer der bedeutendsten Germanisten der deutschen Aufklärungszeit. Eines seiner bekanntesten Werke seiner Fabeldichtkunst ist die Fabel „Die Katzen und der Hausherr“ aus seiner Büchersammlung der „Aesopischen Fabeln“. Was viele nicht wissen ist, dass der allzeit bekannte mundartliche Spruch „ Blinder Eifer schadet nur.“ Aus dieser Fabelsammlung hervorgeht.

Dom St. Marien

Eines der wohl ältesten und interessantesten sakralen Kirchenbauwerke des Bundeslandes Sachsen, findet der Besucher in der Stad Wurzen. In unmittelbarer Nähe zum Schloss Wurzen befindet sich dieses kirchengeschichtlich wertvolle Baudenkmal, welches im Jahre 1114 vom Meißener Bischoff Herwig geweiht wurde. In der nun fast tausendjährigen Geschichte des Wurzender Doms, erlebte dieses Bauwerk viele Höhen und Tiefen in seiner architektonischen Gestaltung. Einst im Stile der Romanik erbaut, wurde er nach seiner vollständigen Zerstörung in der Feuerkatastrophe im Jahre 1470, als spätgotisches Bauwerk erneut wieder aufgebaut. Von dem ehemaligen romanischen Dombauwerk, sind nur die Grundmauern und die Umfassungsmauer des Domes erhalten geblieben. Nach insgesamt 35-jähriger Bauzeit wurde der Neugebaute Dom im Jahre 1513 durch Bischof Salhausen geweiht. Sein barockes Äußeres, welches ins besonders an den typischen barocken Hauben Kuppeln der Türme des Doms unverkennbar ist, erhielt dieser nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges und den sich anschließen enden Um-und Ausbauten am Domgebäude. In unserer heutigen Zeit erwartet allen Besucher des Domes ein unvergleichliches Musikerlebnis bei der Aufführung sakraler Kirchenmusik. Dieser ganz besondere Musikgenuss wird durch das Spiel der großen Jehmlich-Orgel hervorgerufen, welche im gesamten nördlichen Gebiet um die Stadt Leipzig die wohl größte Kirchenorgel ist. Die besondere Akustik des Domes entsteht durch die im West Chor untergebrachte Chor-und Orgelempore. Alljährlich finden hier mehr als 20 Konzerte statt und werden von tausenden Besuchern begeistert besucht.

Stadtpark

Die Stadt Wurzen im Bundesland Sachsen gelegen, hat neben vielen historischen Sehenswürdigkeiten auch sehr viele Ausflugsziele ihren Besuchern aus Nah und Fern zu bieten. Eine Symbiose zwischen Sehenswürdigkeit gepaart mit einem beliebten Ausflugsziel, stellt der im Norden der Stadt Wurzen gelegene Stadtpark dar. Schon seit über einhundert Jahren ist der Stadtpark ein Ort der Entspannung und Erholung für alle Großen und Kleinen Besucher. Einst auf Initiative des Wurzener Kommerzienrates Juel 1879 hervorgegangen, wurde dieser Park auf einem einstmals brach liegenden 16 Hektar großem Feldgelände erbaut und in weiteren vier Etappen aus.-und umgebaut. Die idyllische Gestaltung dieser Parkanlage mit seinem über einhundertjährigen Baumbestand, welcher mittlerweile eine Höhe von 18 Metern erreicht, lädt zum Wandern und Entspannen ein. Die landschaftliche Gestaltung von Entspannungs-Inseln, wie dem künstlichen Teich mit seiner urwüchsigen Fontäne und der sich anschließenden Grotte, ist eine Meisterleistung der Garten-und Landschaftsgestaltung des erblühenden 19. Jahrhunderts. In Anlehnung an die in Frankreich und England gestalteten Gartenanlagen wurden auch typische Themenplätze in die Parkgestaltung eingebaut. So sorgt der aus Rundsteinen erbaute mittelalterliche Rundturm mit seinem originalgetreu aufsetzten Zinnen Kranz und Turm, bei Jung und Alt immer wieder für Bewunderung und Staunen. Der Turm entstammt aus der ersten Periode des Aufbaues der Parkanlage und ist seit jeher ein beliebtes Motiv für alle Hobbyfotografen und Touristengruppen, welche dieses einmalige Parkgelände alljährlich zahlreich besuchen.

Herz-Jesu Kirche

Eine der jüngsten Kirchen der Stadt Wurzen ist die östlich des Stadtzentrums gelegene katholische Kirche der Herz-Jesu Gemeinde. Unmittelbar an der Torgauer Straße gelegen, ist sie in nur 15 Minuten Fußweg vom Stadtzentrum aus sehr leicht zu erreichen. Die Geschichte dieses sakralen Bauwerkes ist eng mit der Geschichte der Reformationsbewegung des 15. Jahrhunderts verbunden. Schon im frühen Mittelalter im Jahre 900 wurde das ehemalige Sorbische Siedlungsgebiet, indem sich auch die heutige Stadt Wurzen befindet, von den Ottomanen im Zuge ihrer Ostbesiedelung dem Deutschen Reich angegliedert. Damit hielt auch die Katholische Kirche ihren Einzug in diese Landstriche. Historiker belegten nachweislich, dass hiermit gerade die Städte Wurzen und das nicht weit entfernte Meißen zu wichtigen Bastionen der katholischen Kirche im ehemaligen Kursächsischem Gebiet heranwuchsen. Jedoch wurde der Machteinfluß der Katholiken im Zuge der Reformation in diesem Raum ab dem Jahre 1632 durch den Verzicht Bischoff Johann iX. auf den Meißner Bischofssitz jäh geschmälert und führte zur weit verbreiteten Evangelisierung der Bevölkerung. Wie die Stadtchronisten aus der Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts berichten, sammelte sich zu diesem Zeitpunkt einer kleinen Gemeinde von Katholiken in Wurzen. Zur Durchführung ihrer Gottesdienste und anderer kirchlicher Zeremonien, begannen sie 1899 mit der Grundsteinlegung zu ihrem Kirchenbau, der Herz-Jesu Kirche. Noch zum Ende des Jahres konnte diese geweiht und als katholisches Gemeindezentrum ihren Dienst ausüben. Die Architektur dieser Kirche ist in der Bauart der Romanik, der Blütezeit der katholischen Kirche in Deutschland angelehnt, gehalten. Mit sehr viel Liebe und zurückhaltender Schlichtheit in der äußeren, wie auch inneren Architektur bildet diese für jeden Besucher geöffnet Kirche das kirchliche Zentrum der heute aus 400 Einwohnern Wurzen bestehenden Herz-Jesu Gemeinde der Stadt.

Flächennaturdenkmal „Wachtelberg“ mit Bismarck Turm

In vielen Orten und Städten Deutschlands findet der Besucher und Tourist, die zur Deutschen Geschichte gehörenden Bismarckdenkmäler. Sie sind noch heute der vergegenständlichte Ausdruck der Verehrung des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarcks als preußischen Reformator und Ministerpräsidenten. Der große Aufwand des in der Zeit des Beginnenden 20.Jahrhunderts einsetzenden Bismarckkultes, reichte von Gedenktafeln über Büsten bis hin zu massiven Turmbauten. In ganz Deutschland sind diese Monumentalbauten zu finden und bilden die dritte große Denkmalwelle von Verehrungs-Denkmälern, gleich nach den Krieger-und Siegesdenkmälern und den Kaiser-Wilhelm-Denkmälern. Eines dieser Bismarck-Denkmäler befindet sich auch in der sächsischen Stadt Wurzen. Es ist mitten in dem Flächennaturdenkmal „Wachtelberg“ erbaut. Es handelt sich um den bekannten Bismarck Turm auf dem gleichnamigen Wachtelberg. Im Jahre 1908 wurde dieser Aussichtsturm mit einer Höhe von fast 20 Metern auf der höchsten Erhebung im Süden der Stadt Wurzen erbaut und zu Ehren des damaligen Ministerpräsidenten auf den Namen Bismarck getauft. Der gesamte Bereich des Wachtelberges ist seit 1911 eines der ältesten Schutzgebiete für Flora und Fauna Deutschlands. Heute kann der Besucher des Bismarckturmes in seinem Inneren eine Ausstellung über die Entwicklung des Flächennaturdenkmales „Wachtelberg“ besichtigen und erfährt hier viele Hintergrundinformationen über die Arbeit der Naturschützer in ganz Deutschland. Das Naturschutzgebiet ist ein ideales Ausflugsziel für alle Besucher, welche die Lust am Wandern nicht verloren haben und sich an den seltenen Pflanzenarten erfreuen können.

Altes Rathaus

In mitten des historischen Stadtkerns der Stadt Wurzen findet man das historische Alte Rathaus der Stadt mit dem vor seinen Türen befindlichen mittelalterlichen Marktbrunnen. Dieses aus dem 18. Jahrhundert uns noch heute erhaltenen Gebäude hat eine lange und Schicksalsreiche Vergangenheit erlebt. Es ist leider nicht der Originalbau des ehemaligen mittelalterlichen Rathauses der Stadt. Auf seinem Grund und Boden befanden sich vor seinem Neubau schon drei weitere Vorgängerbauten, welche ebenfalls als Rathaus der Stadt genutzt wurden. Stöbert man in den alten Urkunden und Schriften der Stadtarchivare, so wird erstmalig der erste Vorgängerbau des heutigen Alten Rathauses im Jahre 1519 erwähnt. In diesem Jahr brannte es bei einer verheerenden Feuerbrunst in der Altstadt völlig nieder. Das im Anschluss an diese Katastrophe erbaute Gebäude, ereilte im Dreißigjährigen Kriege das gleiche Schicksal, wonach sich die Bürger Wurzens im Jahre 1722 wiederum entschlossen, ein weiteres Mal ihr Rathaus neu zu erbauen. Fast einhundert Jahre, befand sich an diesem Standort nur die baufällige Ruine des im Krieg zerstörten Gebäudes. Jedoch schlug das Schicksal im Jahre 1722 erneut und nun zum dritten Male zu. Bei dem verheerenden Stadtbrand im selben Jahr wurde das gerade fertiggestellte Gebäude mitsamt seiner in ihm befindlichen Sammlung alter Schriften und Chroniken der Stadt Wurzen, ein Raub der Flammen. Leider ist uns bis zur heutigen Zeit nur der etwas schlicht wirkende Rathausbau im Stile des deutschen Klassizismus erhalten. In seinem Inneren befindet sich heute eine der bedeutendsten Bibliotheken der Stadt und eine Galerie, welche alljährlich von vielen Touristen der Stadt sehr gern besucht wird.

Stadtmuseum mit Ringelnatzsammlung

Die historische Innenstadt der Stadt Wurzen ist geprägt von vielen kleinen und verwinkelten Gassen aus den Zeiten des Mittelalters. In einer dieser kleinen Gassen, der Domgasse an der Ecke Finstere Gasse, befindet sich das heutige Stadtmuseum mit seiner berühmten Ringelnatz Sammlung. In einem der schönsten erhaltenen Bürgerhäuser der Stadt Wurzen, welches nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges um 1668 neu aufgebaut wurde, befindet sich seit dem Jahr 1948 diese museale Einrichtung. Das Stadtmuseum Wurzen ist das Ergebnis der unermüdlichen und enthusiastischen Arbeit der Mitlieder des Altertums-und Geschichtsvereines der Stadt und wurde aus diesem Engagement heraus 1927 gegründet. In diesem Renaissancehaus mit seiner mehr als 300-jährigen Geschichte, wohnten gut betuchte Patrizier, Bürger und hervorragende Persönlichkeiten der Stadt Wurzen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der gesamte Gebäudekomplex dieser Gasse in seinem spätgotischen Baustil einer umfassenden Restaurierung und Renovierung unterzogen und beherbergt in seinen Räumlichkeiten ein modern eingerichtetes Stadtmuseum. Unter der wesentlichen Maßgabe des Denkmalschutzes sind die Ausstellungsflächen des Museum dem Charakter des Gebäudes angepasst und beherbergen neben dem Museum, auch die in dem barocken Kontor untergebrachte Tourist Information der Stadt Wurzen. Neben vielen Ausstellungsexponaten zur Geschichte der Stadt, seiner Bevölkerung und Kultur, bietet es dem Besuche auch eine einmalige Sammlung des größten Sohnes der Stadt, dem deutschen Schriftsteller, Maler und Kabarettisten Joachim Ringelnatz. In einem ihm zu Ehren eingerichteten Ringelnatz Zimmer, erfährt der interessierte Besucher alles aus dem Leben und Wirken des über die Grenzen Deutschlands berühmten Künstlers.

Wissenswertes

Im Muldenkreistal in Sachsen gelegen liegt die große Kreisstadt Wurzen. Geograpfhisch gesehen 25 km östlich von Leipzig, an der Bundesstraße B6 soiwe der ältsten deutschen Ferneisenbahnlinie Leipzig-Dresden. Westlich von Wurzen verläuft die B 107 und grenzt im Südostn an den Wermsdorfer Forst. Im Wurzen entspringt der Mühlbach und und fließt durch das Stadtgebiet. Gegliedert ist Wurzen dann in 16 Ortschaften. Archäologische Ausgrabungen verweisen auf eine Siedlungskontinuität vor ca. 6000 Jahren auf de Wurzener Stadtflur. Erstmalig urkundlich festgehalten wird Wurzen 961 als Burgward. Zeitweilig gehörte das heutige Wurzen dann auch dem Bistum Magdeburg an und fiel dann 999 an das Bistum Meißen. 1114 gründete der Bischof Herwig ein Kollegiastift, welcher protestantisch wurde im 16. Jahrhundert und dieser besteht bis heute. Im 15. und 16. Jahrhundert erreichte die Stadt ihren Höhepunkt. Dies lag an der Residierung der Bischöfe in dieser Zeit in der sie dann auch ihre Bautätigkeiten entfalteten. An Kursachsen fiel Wurzen dann im Jahre 1581 und wurde von einer eigens eingesetzten Stiftsregierung verwaltet. Ihren Niedergang erlebte die Stadt dann im 17. und 18. Jahrhundert durch Pestepidemien, Stadtbrände sowie Kriegsfolgen.1637 brannte die Stadt aufgrund einer Plünderung der Schweden total nieder.138 erfolgte der Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. Die Produktion von Gebäck- und Süßwaren ist der wirtschafliche Schwerpunkt der Stadt.

Verkaufsoffener Sonntag in Wurzen

Folgende Termine in Wurzen und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Wurzen gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Wurzen sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Stadtfest 13:00 – 18:00 Uhr (30.05.2010)
Verkaufsoffener Sonntag in 04808 Wurzen 12-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (13.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 04808 Wurzen 12-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)


Städte in der Nähe von Wurzen:
grimma (14km), eilenburg (15.4km), taucha (26.4km), torgau (35.6km), borna (37.1km), leipzig (40.8km), markkleeberg (41.1km), oschatz (42.5km), penig (46.7km),



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