Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Zülpich? Alle Termine & Daten.

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Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Zülpich

Römerthermen

Nicht für umsonst trägt die Stadt Zülpich den Beinnamen -Römerstadt-. Aus der Zeit der römischen Besiedlung sind uns noch heute sehr bemerkenswerte Baudenkmäler erhalten geblieben. Aber nicht nur die in Stein verkörperte Geschichte, sondern auch ein gutes Stück alter römischer Lebensart kann der Besucher in Zülpich besichtigen. Alljährlich nutzen tausende In-und ausländischer Touristen die Möglichkeiten, welche das im Jahr 2008 eröffnete Museum für Bäderkultur in den ehemaligen Römerthermen bietet. Das Museum für Bäderkultur ist im Zentrum der Stadt Zülpich am Mühlenberg gelegen. Die ehemalige Thermalquellenanlage der alten Römer, ist der heutige Standort dieser in seiner Art wohl einzigartigsten musealen Einrichtung in Deutschland. Von den aus der Zeit der römischen Besiedlung uns noch heute erhalten gebliebenen Thermen und Bäder, gilt die von Zülpich als besterhaltenste ihrer Art. Diesen Umstand verdankt diese ehemalige römische Therme der Tatsache, dass sie jahrhundertelang unter dem ehemaligen Friedhof der Zülpicher St. Peterkirche verborgen war und erst 1929 bei Bauarbeiten freigelegt wurde. Das Museum zeigt in einer Dauerausstellung die Römische Abteilung mit den Überresten der bei den Ausgrabungen auf dem ehemaligen römischen Thermengelände freigelegten historischen Badeutensilien aus der alten Römerzeit. Sehr anschaulich werden dem Besucher in einem gut dargestellten historischen Rundgang durch die ehemalige Therme, der Aufbau und die Badekultur der Römer dargestellt. Insbesondere den damaligen ingenieurtechnischen Leistungen zur Badewasseraufbereitung für die unterschiedlich temperierten Baderäume der Therme versetzen die Besucher des Museums stets in Erstaunen. Jedoch behandelt das Bädermuseum nicht rar die römische Badkultur, sondern widmet sich in seinen Schauräumen der Entwicklung von Bad, Sauna und Körperhygiene vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Ein Besuch dieser musealen Einrichtung, sollte auf keinen Ausflug in die historische Innenstadt Zülpich fehlen, denn er wird zu einem einmaligen Erlebnis für alle Großen und Kleinen Besucher.

Landesburg

Dass die Nordrhein-westfälische Stadt Zülpich im In-und Ausland bekannt gemachte Wahrzeichen, ist die Kurkölnische Landesburg Zülpich. In der Frühzeit der nunmehr 3000-jährigen Stadtgeschichte ist diese aus einer altrömischen Kastell-Anlage entstanden und im Verlauf des Mittelalters bis zum Ende des 14. Jahrhunderts als wehrhafter Außenposten des Kölner Bistums aus-und umgebaut wurden. Die Landesburg ist eine aus Backstein erbaute Kastellburg und galt mit ihren ausgebauten Festungs-und Wallanlagen als eine uneinnehmbare mittelalterliche Festungsanlage. In erhalten gebliebenen Kupferstichen aus der Zeit de 14. Jahrhundert, kann man die mit Rundtürmen und hohen Mauern ausgestattete Landesburg bewundern. Ihre mächtigen Verteidigungsanlagen wurden von breiten Wassergräben umflossen, welche von imposanten Zugbrücken überspannt wurden. Mehrmals im Verkaufe seiner Geschichte wurde die Landesburg erobert, gebrandschatzt und wieder aufgebaut. Letztmalig in der napoleonischen Besatzungszeit von Soldaten niedergebrannt, ging die nur noch als Ruine existierende Landesburg in Privatbesitz über. In den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges ebenso wie die Stadt Zülpich stark zerstört, wurde die historische Landesburg in den nachfolgenden fünfziger Jahren liebevoll rekonstruiert und nach Originalplänen ausgebaut. Heute beherbergen die Räumlichkeiten der Landesburg die Zentrale Tourist-Information der Stadt und ist gleichzeitig das Vereinsheim des Geschichts-und Altertumsvereins von Zülpich. Ein Ausflug auf die Kurkölnische Landesburg sollte auf keinem Ausflugskalender fehlen und ist für alle Großen und Kleinen Besucher ein einprägsames Ereignis.

St. Peter Kirche

Die Stadt Zülpich im Bundesland Nordrhein-Westfalen ist eine der ältesten Städte des Bundeslandes. Erstmals in den überlieferten historischen Schriften aus der Zeit 1000 vor Christi urkundlich erwähnt, wurde sie mit der Schlacht von Zülpich im Jahre 496 n. Christus für immer ein Synonym in der deutschen Geschichte. Auch weit über die Grenzen Deutschlands als -Römerstadt- bekannt, ist sie ein beliebtes Urlaubs-und Ausflugsziel für Touristen und Besucher aus Nah und Fern. Das über 3000-jährige Bestehen der Stadt ist ein Garant für die vielen unersetzlichen Kulturdenkmäler, welche diese für den Tourismus so anziehend macht. Eines dieser Kulturgeschichtlichen Baudenkmäler ist die St. Peter Kirche im historischen Altstadtkern der Zülpicher Innenstadt. Diese im Jahre 848 erstmals durch die Chronisten erwähnte Kirche, erlebte im Verlaufe der Zeit eine wechselvolle Geschichte. Während eines Alliierten Luftangriffes am 24. Dezember 1944 erfuhr diese altehrwürdige Kirche das gleiche Schicksal wie so viele andere Kirchen in Deutschland auch. Sie wurde von Bomben so stark beschädigt, daß man von Ihrer vollständigen Zerstörung sprechen konnte. Erst durch die engagierte Arbeit der Bürger von Zülpich wurde es möglich, die Kirche im Jahr 1953 nach erhalten gebliebenen historischen Baupläne wieder aufzubauen. Besucher welche heutzutage diese Kirche mit ihrer reichhaltigen und kirchengeschichtlich unersetzbaren Inneneinrichtung besuchen, werden nicht glauben, daß diese Kirche einstmals der totalen Zerstörung anheimfiel. So wie in ihrer Vergangenheit, so ist auch heute die Kirche berühmt für ihre mittelalterlichen Altäre, wie dem Antwerpener Schreinaltar und den neogotischen Beichtstühlen. Besonders Erwähnens-und Sehenswert ist die sich unter der Kirche befindliche älteste Krypta des Bundeslandes. Diese einzigartige erhaltene Krypta aus der Frühzeit der Stadtentwicklung fasziniert mit seinen kreuzförmigen Tonnengewölben und einzigartigem Ambiente.

Die historischen Stadttore

Aus der Zeit des frühen Mittelalters bis hinein ins beginnende 15. Jahrhundert sind uns in Zülpich eine große Anzahl von Wehranlagen erhalten geblieben. So befinden sich noch heute die aus dem Mittelalter stammenden und einst zur Stadtbefestigungsmauer gehörenden historischen Stadttore im Gebiet der historischen Zülpich Altstadt. Die sich in allen Himmelsrichtungen an der ehemaligen Stadtmauer befindliche Stadttore wurden jedoch nicht alle im selben Zeitraum errichtet. Sie entstanden zu unterschiedlichen Zeiten und wurden den Gegebenheiten der Stadtmauer angepasst. So war das -Kölntor- eine mittelalterliche Doppeltoranlage. Wollte man in die Stadt gelangen so musste man zuerst durch ein Tor welches in einem Hof mündete und anschließend durch diesen zur Stadt führte. Umgeben von Wehrmauern, gaben sie der Stadt einen maximalen Schutz vor feindlichen Angreifern und verhinderten ein schnelles Eindringen in die Stadt. Das -Bachto- wurde laut historischen Berichten der Stadtschreiber im Jahre 1393 in die Stadtmauer eingefügt und ist ebenfalls eine Doppeltor-Anlage. Nachweislich als erstes Stadttor gilt das -Münstertor-. Es wurde 1357 erbaut und ist als einfacher Torzugang zur Stadt eingerichtet. Historiker vermuten, daß man durch die hohe Anzahl von feindlichen Überfällen auf die Reiche Stadt Zülpich davon ausging, die Stadttore nach den Erfahrungen Mittelalterlicher Burganlage zu sichern. Als eines der wohl schönsten Tore der Stadt gilt unangefochten, das -Weiertor- der Stadt. Es wurde gleichfalls als Doppeltor in die bestehende Stadtmauer zum Ente des 14. Jahrhunderts eingebaut und mit vielen Verzierungen und einer einzigartigen baulichen Gestaltung versehen. Alle Stadttore der Stadt Zülpich wurden bei den verheerenden Bombenangriffen durch die Alliierten Luftstreitkräfte im Jahr 1944 stark zerstört und nach dem Krieg nach historischen Zeichnungen und Bauplänen weideraufgebaut wurden. Sie bilden heutzutage markante geschichtliche Baudenkmäler zu der jahrtausendealten Zülpicher Stadtgeschichte.

Wissenswertes

Zülpich liegt zwischen Aachen und Bonn und gehört zum Kreis Euskirchen. Auf lateinisch heißt Zülpich Tolbiacum.

Zülpich ist ein ehemaliges Braunkohlerevier und liegt in der Zülpich-Jülicher Börde. Noch heute erkennt man dies an den Baggerseen "Wassersportsee Zülpich" und "Naturschutzsee Füssenich".

Es wird angenommen, dass Zülpich schon im 1. Jahrhundert eine kleine Siedlung war und um die Zeitwende herum wurde Zülpich zu einer römischen Kleinstadt. Es gibt immer noch die zwei wichtigen Fernstraßen von Reims nach Köln und von Trier nach Xanten. In Zülpich gibt es eine rhömische Thermenanlage die im 2. Jahrhundert gebaut wurde. Der Bau des Mauerrings um die Kernstadt wurde im 4. Jahrhundert errichtet. In Zülpich kann man die Kirche "St. Peter", die erstmals 848 erwähnt wurde, anschauen. Die Kirche wurde bei dem Bombenangriff am 24. Dezember 1944 völlig zerstört und 1952 erfolgte der Neubau der Kirche. Die Vollendung der Burg, der Stadtmauer und der Toranlagen erfolgte Anfang des 15. Jahrhunderts.

Die Stadt Zülpich hat folgende Stadteile: Bessenich, Bürvenich, Dürscheven, Enzen, Eppenich, Floren, Füssenich, Geich, Hoven, Juntersdorf, Langendorf, Linzenich, Lövenich, Lüssem, Merzenich, Mülheim, Wichterich, Nemmenich, Niederelvenich, Oberelvenich, Rövenich, Schwerfen, Sinzenich, Ülpenich und Weiler in der Ebene.

An Sehenswürdigkeiten gibt es die Kirche "St. Peter", die Burg aus dem 15. Jahrhundert, die Stadtmauer, die vier Stadttore und die Thermen. Die Ruinen sind bestens erhalten und im Moment erfolgt der Neubau eines Museums für Badekultur.

Nach dem französischen Namen für Zülpich, der Tolbiac bedeutet, ist in Paris eine Straße - die Rue de Tolbiac - und eine Brücke, die Pont de Tolbiac benannt.



Verkaufsoffener Sonntag in Zülpich

Folgende Termine in Zülpich und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Zülpich gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Zülpich sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Martinsmarkt in Zülpich (07.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (02.06.2013)
Michael-Kirmes - Verkaufsoffener Sonntag von 13.00 - 18.00 Uhr (04.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in D-74939 Zuzenhausen von 11-17 Uhr Grund: Kirchweih (25.10.2015)


Städte in der Nähe von Zülpich:
mechernich (9.3km), noervenich (15.1km), euskirchen (16.2km), kreuzau (18.5km), nideggen (18.8km), erftstadt (19.6km), kall (20km), merzenich (21.4km), weilerswist (21.6km),



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