Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Abensberg? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Abensberg

Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt

Fährt man die Bundesstraße 16 von Regensburg nach Ingolstadt, so erblickt man linkerhand der Ortschaft Steinhof den Gipfel des Frauenberges. Auf dem Gipfel des Berges steht die alljährlich zahlreich besuchte Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt. Der Ort der Wallfahrtskirche wird seit Jahrhunderten von Pilgern aus allen Teilen Europas, als heilige Wallfahrtstätte aufgesucht. Im Jahre 1133 erstmals urkundlich erwähnt, wurde die Wallfahrtskirche einst vom Regensburger Bischof Heinrich I. an das sich unweit der Kirche befindliche Benediktinerkloster übergeben. Seit über 950 Jahren führen die Heiligen Brüder des Ordens die Obhut über diesen geheiligten Wallfahrtsort aus. Der ehemalige Kirchenbau der Wallfahrtskirche wurde durch mehrere Um-und Anbauten im Verlaufe des Mittelalters beständig erweitert. So erhielt die Kirche im Jahre 1600 ihre Seitenkapellen und es wurde der aus dem 13.Jahrhundert stammende gotische Turm der Kirche saniert. Durch den sich beständig im Verlauf der Jahrhunderte vergrößernden Strom der Pilger, erfolgte auch im 17. Jahrhundert eine Erweiterung des Kirchbaues. Ein ersichtliches Architektonisches Zeichen hierfür, ist der umgebaute Turm der Kirche, welcher im Baustil des damaligen Barocks eine Hauben förmige Turmspitze erhielt. Auch die reichlich vorhandene Barocke Innenausstattung, entstammt aus dieser Zeit. Bei jedem Besucher der Kirche ruft die wohl mehr als prächtige Innenausstattung Staunen und Begeisterung hervor. Mit viel Hingabe und Begeisterung, haben die Handwerker aus der Zeit des Barock und Rokoko, eine mehr als prächtige Innenausstattung der Kirche erschaffen. Der Innenraum der Kirche ist verziert mit zahllosen Fresken, steinernen Ranken und Stuckverzierungen an den Wänden und Decken der Kirche. Mittelpunkt aller Pilger, ist jedoch die aus dem 16. Jahrhundert stammende Holzfigur der Mutter Gottes mit dem in ihren Armen gehaltenen Christuskind. Der Hochaltar mit seinen reichen figürlichen Verzierungen, rundet das Bild von einer in ihrer Art wohl einmaligen Wallfahrtskirche ab und macht jeden Besuch dieses heiligen Ortes zu einem mentalen Erlebnis.

Aventinus Museum

Im Aventinus Museum wurden heimische Gegenstände der vergangenen Jahrhunderte gezeigt. Das Museum ist dem Geschichtsschreiber Aventinus, der mit bürgerlichen Namen Johannes Thurmair hieß, gewidmet. Es ist im Karmelitenkloster untergebracht.1899 wurde die erste Sammlung lokalhistorischer Gegenstände im Rathaussaal ausgestellt. Im Jahre 1926 wurde der Heimatverein gegründet. Die Mitglieder trugen alle Exponate zusammen und eröffneten ein Museum. Dies geschah auf Anregung von Franz Xaver Osterrieder. Er war Schriftsteller und stiftete dem Museum viele Gegenstände und Bücher. 1927 schenkte er sogar der Stadt das Heimathaus. Hier wurde die Sammlung dann präsentiert. Die erste Sammlung wurde von Anton Schottmayer und Sylvester Geretshauser weitergeführt und nach dem 2. Weltkrieg mit der von Franz Xaver Osterrieder zusammengelegt. 1963 entstand ein neues Museum, das Aventinusmuseum. Es war im ehemaligen Karmelitenkloster untergebracht. Der Heimatverein übereignete im Jahre 2002 der Stadt die gesamte Sammlung. Seit 2006 wird die Sammlung im Herzogskasten, Stadtmuseum Abensberg gezeigt. Im Jahre 2010 musste der Bodenbelag im Erdgeschoß des Herzogskasten erneuert werden. Für diese Zeit war das Museum geschlossen. Im Keller befindet sich das Jungsteinzeitliche Bergwerk. Touristeninformation, Museumsshop, Cafe, Toiletten und Garderobe sind im Erdgeschoß. Im 1. Stock sind Sonderausstellungen und Museumspädagogik. Der 2. und 3. Stock beinhaltet die Stadtgeschichte. Der 4. Stock widmet sich dem religiösen Leben und der 5. Stock ist für die berühmten Söhne der Stadt, der Bibliothek und der Forschungszelle reserviert. Der Herzogkasten befindet sich in der Dollingerstraße, ganz in der Nähe des Aventinusplatzes. Die Karmellitenkirche und das Aventinum sind nur ein paar Straßen entfernt. Heute befindet sich im Aventinum die Volkshochschule sowie städtische Veranstaltungsräume.

Karmelitenkloster Abensberg

Klöster haben in Bayern vielerorts eine Jahrhunderte lange Geschichte und prägen das Ortsbild selbst dann noch, wenn Sie der Säkularisation zum Opfer gefallen sind. Dies trifft auch auf das ehemalige Karmelitenkloster in Abensberg zu.

Das Kloster wurde im Jahr 1389 von Graf Johannes II. und seiner Frau Agnes den Karmeliten gestiftet. Die Schenkung wurde jedoch erst drei Jahres später offiziell, nachdem Papst Bonifatius IX. im Jahr 1390 und ein Jahr darauf der Regensburger Bischof die Stiftung gestattete und bestätigte.

Das Herz des Klosters – die Klosterkirche – wurde etwa um 1390 im gotischen Stil erbaut. In den folgenden Jahrhunderten wurden immer wieder Veränderungen vorgenommen. So wurde die Altarweihe im Jahr 1442 dokumentiert, ebenso die Restaurierung der Holzdecke und des Fußbodens Ende des 17, Jahrhundert. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde die Ausstattung im barocken Stil umgestaltet, in dessen Zug die Holzdecke einer Gewölbedecke weichen musste, sowie eine neue Orgel eingebaut wurde. Auch der Bau der Sakristei geht auf diese Zeit zurück. Für die Planung und Ausführung waren damals Pater Philipp Blank. Andreas Haisinger sowie Jokob Schlemmer verantwortlich.

Das Klostergebäude selbst wurde im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt. Erst Ende des 17. Jahrhunderts konnte mit dem Neubau begonnen werden. Leider wurde das gesamte Gut des Klosters während der Säkularisation eingezogen. Die Mönche kamen im Straubinger Karmelitenkloster unter. Vom Inventar konnte nur wenig gerettet werden. In den folgenden Jahren wurde das Kloster sogar als Gefangenenlager genutzt.

Erst als 1939 die Kirche wieder der Pfarrgemeinde übergeben wurde, konnte mit der dringend notwendigen Renovierung begonnen werden. Diese sollten allerdings 50 Jahre andauern, bis das Gebäude wieder im alten Glanz erstrahlte. Sie dient heute als Pfarrkirche der Pfarrei St. Barbara. Das Kloster wird für verschiedene Zwecke genutzt, so befindet sich darin zum Beispiel die Volkshochschule, sowie Räume für verschiedenen Veranstaltungen.

Vogelpark Abensberg

Der Vogelpark hat eine 28.000 qm große Fläche. Gepflegte Wege führen an den Volieren und den Freigehegen vorbei. Im Park befinden sich viele Bänke und andere Sitzgelegenheiten, damit man die Tiere beobachten kann. 1994 bis 1995 wurde er neu gestaltet. Die Gehege wurden mit Schildern ausgestattet, damit man sich ein wenig Wissen über die Tiere verschaffen kann. Denn nicht nur heimische Arten wie Fasane oder Uhus sind hier zu finden, sondern auch richtige Exoten aus Südamerika und Papageien. Die großen Emus aus Australien findet man im Gehege. Hier lernt man die verschiedensten Vogelarten aus allen Erdteilen kennen. Aber nicht nur Vögel sind hier, sondern auch eine Kängerufamilie kann man beobachten. Hier haben Hausschweine, Zwergziegen, Esel, Schafe, Kaninchen, Hühner und viele andere Tiere ein neues Zuhause gefunden. Die Aras können sich frei im ganzen Park bewegen. Im Park dürfen auch Hunde mitgenommen werden. Die Bedingung ist allerdings, dass die vierbeinigen Freunde an der Leine bleiben. Die Greifvogel Freiflugshow ist ein unvergessliches Erlebnis. Adler, Falken, Geier, Bussarde und Uhus fliegen direkt über die Köpfe der Besucher. Die Show dauert ca. 35 Minuten. Im Park befindet sich natürlich auch ein Restaurant. Eine große Freiterrasse und der Biergarten lädt zum Verweilen ein. Das Restaurant kann man auch ohne Eintritt in den Park besuchen. Die Küche ist gut bürgerlich und die Preise sind angemessen. Der Park ist leicht zu finden. Er liegt direkt an der Autobahn A 93. Die Abfahrt heißt Abensberg. Am Park befinden sich ausreichend Parkplätze. Hier kann man einen wundervollen Tag verbringen.

Schloss Offenstetten

Die kleine niederbayerische Stadt Abensberg mit ihren 12.000 Einwohnern, blickt auf eine lange stadtgeschichtliche Entwicklung zurück. Aber nicht nur diese Tatsche macht den Ort für einen Ausflug interessant, sondern auch die zahlreichen in einer idyllischen Lage sich befindenden Baudenkmäler. So künden diese doch von der Entwicklung Abensberg deren Wurzel weit bis zum Jahre 1138 reichen. Aus dieser Zeit erhalten gebliebene historische Urkunden, bezeugen erstmals an dieser Stelle eine Ortschaft mit dem Namen „Habensperch“. In einem kleinen Dorf, welches gleichzeitig ein Stadtteil der Stadt Abensberg ist findet der Besucher ein herrliches Baudenkmal aus dieser Zeit. Es ist das Schloss Offenstetten. Das Schloss Offenstetten befindet sich nur knapp eine Wegstunde von Abensberg entfernt. Der Name des Ortes und des mit ihm verbundenen Schlosses kommt von dem im Mittelalter hier ansässigen Edelleuten. Fast 4 Jahrhunderte bestimmte das Adelsgeschlecht der Offenstetten die Geschichte des Ortes und der Stadt Abensberg. Im Jahre 1497 wurden das Schloss und all seine Güter an die Adeligen von Kopsberg verkauft und in deren Besitz beständig ausgebaut. Während der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, dokumentierten die damaligen Chronisten die vollständige Zerstörung des Ortes durch die Truppen des Schwedenkönigs. Im Laufe der folgenden Jahrhundert wurde der Schlossbau mehrfach Um-und ausgebaut und in seiner Architektur so gestaltet, wie wir es heute noch besichtigen können. In unseren heutige Tagen ist das Schloss der Hauptsitz einer karitativen Einrichtung und bildet somit eine wohl gelungene Komponente von historischem Baudenkmal und einem modernen Innenausbau.

Wissenswertes

Im idyllischen Niederbayern im Landkreis Kehlheim ist das bezaubernde Städtchen Abensberg zu finden. In märchenhafter Lage inmitten des Donautals bei Weltenburg schließt in nördlicher Richtung das bekannte Altmühltal an, dass wegen seiner natürlichen Unverfälschtheit ein beliebtes Reiseziel für Urlauber ist. Im Süden finden sich zugleich die Hopfenanbaugebiete der Hallertau an, die zu romantischen Spaziergängen inmitten der Weinberge einladen. So mancher Besucher wird darüber nachdenken, ob eine Stadt noch schöner inmitten der niederbayerischen Gemütlichkeit platziert sein kann.

Doch nicht nur die landschaftlichen Höhepunkte, auch die Stadt Abensberg selbst hat einiges zu bieten. Allein der historische Stadtkern ist schon eine Reise wert und der Gast ist begeistert von der Gastfreundschaft und dem eigenwilligen niederbayerischen Dialekt. Nach einem Besuch des neuen Stadtmuseums im Herzogskasten, dass am 07.07.2006 eröffnet worden ist, lohnt es sich auf jeden Fall noch einige Bauwerke anzusehen. Das Wahrzeichen von Abensberg ist der Maderturm, der auf keiner Sightseeingtour fehlen darf. Auch die Stadtpfarrkirche St. Barbara, sowie das Rathaus und das Zollhäusl sollte jeder, der schon einmal in Abensberg war, gesehen haben. Die Wallfahrtskirche Allersdorf und das Karmelitenkloster sind besonders interessante und beliebte Ziele für Besucher.

Vielleicht hat der eine oder andere das Glück, am Gründonnerstag in Abensberg verweilen zu dürfen. So kann der erste Höhepunkt des Faschingsgillamoos miterlebt werden. Aber auch im Sommer sind einige Veranstaltungen geboten. So wird am ersten Juliwochenende das Bürgerfest gefeiert. Es steht unter dem Motto "Mittelalter trifft Moderne". Mit gewohnter Gastfreundlichkeit werden alle Besucher gerne empfangen. Am Donnerstag vor dem ersten Septembersonntag hält der Gillamoos in Abensberg Einzug. Hier bietet sich die Gelegenheit, gut gelaunt, dem ältesten und größten Jahrmarkt der Hallertau beizuwohnen. Groß und Klein werden voll Freude sein und jeder kommt auf seine Kosten.

Dieser Kurzurlaub kann dann mit einem Spaziergang durch den Vogelpark oder der Besichtigung des Feuersteinbergwerkes von Abensberg-Arnhofen einen schönen Abschlus finden.

Verkaufsoffener Sonntag in Abensberg

Folgende Termine in Abensberg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Abensberg gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Abensberg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Der Frühjahrsmarkt findet am So., 10.04.2011 von 12.00 bis 17.00 Uhr statt und ist verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt und dem Einkaufszentrum (10.04.2011)
In 93326 Abensberg ist Frühmarkt von 12.00 - 17.00 Uhr (17.03.2013)
Herbstmarkt – Verkaufsoffener Sonntag (06.10.2013)
Herbstmarkt - Verkaufsoffener Sonntag von 12-17 Uhr (04.10.2015)
In 93326 Abensberg gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Grund der Sonntagsöffnung: Niklasmarkt - 12-17 Uhr (29.11.2015)
Frühjahrsmarkt & Messe (09.04.2017)
Frühjahrsmarkt & Messe (25.03.2018)


Städte in der Nähe von Abensberg:
neustadt-an-der-donau (9.6km), kelheim (10.4km), mainburg (20.8km), bad-abbach (25.4km), wolnzach (34.9km), lappersdorf (35.5km), manching (39.7km), ergolding (40km), altdorf-niederbayern (40.9km),



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