Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Kelheim? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Kelheim

Burg Prunn

Die Burg Prunn in Riedenberg ist wohl eine der schönsten Burgen in Bayern. Sie steht auf einem 70 m hohen Felsen. Die Burg liegt in der schönen Region des Altmühltals. Hier wurde eine Handschrift des Niebelungenliedes gefunden. Das Oribinal ist heute in der Staatsbibliothek von München zu finden. Erstmalig wurde sie im Jahre 1037 erwähnt. Der Besitzer war zu dieser Zeit Wernherus de Prunne. Im Jahre 1338 wurde der Besitz an die Ritter von Frauenberg verkauft. Das Wappen der Ritter von Frauenberg war ein springender Schimmel. Dieses Zeichen ist an die Schloßmauer gemalt. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert vom herzoglichen Rat Carl Kökh, der neue Besitzer, umgebaut. Seit 1822 ist der Bayerische Staat Besitzer des Schlosses. Die Jesuiten gestalteten mehrere Zimmer und die Schloßkapelle im Rokoko-Stil um. 1827 setzte sich König Ludwig I. von Bayern für den Erhalt ein. Es gibt viele Burgen im Altmühltal, die räumlich größer sind und kostbarere Ausstattung besitzt. Doch die einmalige Lage der Burg und die umgebende Landschaft machen diese Burg zu einem besonderen Ausflugsziel. Im Mai 2010 wurde sie für fast 3 Millionen Euro saniert. Vom Parkplatz vor der Burg gelangt man über eine Holzbrücke auf den Burghof. In der Burg befindet sich die Wachstube. Hier sind Waffen und Rüstungen ausgestellt. Die Schloßkapelle ist heute für kirchliche Trauungen vorgesehen. Maximal 30 Personen haben in dieser kleinen Kapelle Platz. Parkplätze außerhalb der Burg sind vorhanden. Sie hat 10 Sitzbänke im Innenraum. Natürlich ist hier Rauchverbot und es darf keine Veranstaltung mti Bewirtung stattfinden. Der kleine Innenraum hat eine Größe von 32 qm. Sie ist wunderschön eingerichtet und sehr hell durch den weißen Anstrich. Weiter geht es zum großen Eckzimmer. Hier befinden sich noch einige Möbelstücke der Burg und verschiedene Bilder hängen an der Wand. Vom Gerichtszimmer geht man ins Schwurzimmer. Beide Zimmer sind mit unterschiedlichen Mobilar aus Holz ausgestattet. Eine Legende um das gemalte Bild des Wappen wird von den Einheimischen erzählt.Auf der Burg lebte einmal ein Ritter, der nur eine Tochter hatte. Der Gedanke daran, daß durch die Heirat der Tochter die Burg mit allen Besitzungen in die Hände eines Fremden kommen sollte, schmerzte ihn sehr. Als junge Ritter kamen und um das Ritterfräulein warben, setzte er eine schwere Bedingung. Nur derjenige, der die Mauern der Burg umreitet, würde die Hand der Tochter erhalten. Viele Ritter wagten trotzdem den Ritt um die Burg. Aber alle stürzten an der felsigen Seite der Burg, wo der Schimmel aufgemalt ist, in den Abgrund. Trotzdem kam eines Tages wieder ein junger Ritter, der um die Hand der Tochter werben wollte. Als er die Bedingung erfuhr, bat er um 3 Tage Bedenkzeit. Er betrachtete 2 Tage die Felsen und überlegte, wie er den Ritt überleben kann. Er fand aber keine Lösung. Als er am dritten Abend verzweifelt am Fuß der Felsenwand entlang ging, sah er einen Zettel an einer Schnur, der aus einem Fenster der Burg heruntergelassen wurde. Auf dem Zettel stand: Die Mauern reichen bis auf den Grund. Als er nach oben sah, erkannte er das Burgfräulein. Jetzt erkannte er auch, daß die Schloßmauern tatsächlich den Grund berührten. Am nächsten Tag ritt er auf einem Schimmel um die Mauern der Burg. Der Burgherr sträubte sich erst, weil er meinte, der Sinn der Bedingung war nicht erfüllt. Aber auf Zureden des jungen Ritters und auch seiner Tochter ließen sein Herz erweichen und so heiratete das Ritterfräulein den glücklichen jungen Ritter. Als Andenken ließ der Ritter das Bild des Pferdes auf die Außenmauer der Burg malen.

Befreiungshalle

König Ludwig I sprach einst „Wenn der Satan in menschlicher Gestalt wandelte, glaube ich, es wäre Napoleon“. Zum Gedenken an die Befreiungskriege gegen die französische Vorherrschaft zwischen 1813 und 1815 ließ Ludwig I im Jahr 1842 die Befreiungshalle erbauen. Der Bau sollte angelehnt wein an die christliche und antike Bauideen und wurde vom damaligen Direktor der königlichen Akademie Friedrch von Gärtner entworfen. Leider wurde er nur 55 Jahre alt und verstarb 1847, lange Jahre bevor der Bau fertiggestellt wurde. Sein einstiger Gegenspieler Leo von Klenze, der bereits ebenfalls auf zahlreiche Bauten verweisen konnte, darunter auch die nahe gelegene Walhalla, wurde von König Ludwig zur Übernahme der Bauleitung beauftragt. Neben den zahlreichen Entwürfen, die bereits Gärtner vorgelegt hatte, wurde der Bauplan nun nochmals von Klenze geändert. Der Bau dauerte 21 Jahre und wurde 1863 fertiggestellt.

Als Bauplatz für die Befreiungshalle wurde der Michelsberg auserwählt. Dabei handelt es sich um eine Anhöhe bei Kehlheim, zwischen Altmühl und Donau, die sich 126 m über den Donauspiegel erhebt. Kehlheim wurde auch deshalb von Ludwig auserwählt, da hier der bereits 1000 Jahr früher von Karl dem Gro0en geplante und von König Ludwig I. fertiggestellte Ludwig-Main-Donau-Kanal mündet. Uns erscheint wohl eher die malerische Landschaft des Donau- und Altmühltals als ideale Umgebung für ein so herrliches Bauwerk.

Die Befreiungshalle hat einen Durchmesser von 44 m und weist eine Höhe von 45 m auf. Die Zahl 18 – angelehnt an das Datum der Leipziger Völkerschlacht – findet sich in zahlreichen Darstellungen wieder. So befinden sich an der Außenansicht 18 Kolossalstatuen – ein Symbol für die 18 deutsche Volksstämme, die am Befreiungskrieg beteiligt waren. Auch im oberen Umgang thronen 18 Büsten, die sogenannten „Trophäen“. Bei Eintritt in die Halle steht man zuerst an der sieben Meter hohen Eingang über dem die Inschrift „Den Teutschen Befreiungskaempfern Ludwig I. König von Bayern“ und das Jahr 1863 – als Jahr der Vollendung- angebracht wurde.

In Inneren stehen 34 Siegesgöttingen aus weißem Marmor, die an den Händen gefasst, die zentrale Botschaft als Bodeninschrift in der Mitte der Halle umringen „Möchten die Teutschen nie vergessen was den Befreiungskampf notwendig möchte und wodurch sie gesiegt“. Schöpfer dieser Gestalten war der Münchener Bildhauer Ludwig Schwanthaler. Zwischen diesen Statuen wurden 17 Bronzeschilder aufgestellt, die die Schlachten der Befreiungskriege benennen. Darüber werden auf 18 Marmortafeln 18 Feldherren und 18 eroberte Festungen benannt. Die gesamten Befreiungskriege gegen Napoleon werden hier festgehalten

Die Befreiungshalle in Kehlheim ist ein weithin sichtbares imposantes Bauwerk, das einen Teil der deutschen Geschichte interessant und beeindruckend darstellt.

Wissenswertes

Zwischen Regenburg und Ingolstadt, an der Mündung der Altmühl in die Donau, liegt Kelheim. Es ist die Kreisstadt des Landkreises Kelheim und zugleich der geographische Mittelpunkt Bayerns. Unter dem Schutz der Burgen auf dem Michelsberg siedelten sich hier schon vor vielen Jahrhunderten Menschen an, die die günstige Lage in den Tälern von Donau und Altmühl und dem Kelheimer Becken nutzen. Doch schon in vorgeschichtlicher Zeit um 2000 vor Christus war die Region Siedlungsplatz und so finden sich vor allem aus der Urnenfelderzeit um 800 vor Christus zahlreiche Relikte im Boden des Stadtgebietes. 300 bis 100 Jahre vor Christus soll es zwei keltische Wallanlagen gegeben haben, wie ein antiker Geograph berichtete. Das keltische Oppidum, eine Befestigungsanlage, gilt als das zweitgrößte in Süddeutschland und nahm etwa 650 Quadratmeter ein. Römer und Bajuwaren sorgen für eine vermutlich durchgehende Besiedelung des heutigen Gemeindeareals. Reste von Wehrtürmen und Limes zeugen heute noch davon, das Kelheim wichtiger Grenzpunkt des römischen Reiches war. Die Römer brachten den Weinanbau in die bayerische Ortschaft. Bis ins 16. Jahrhundert hinein wurden viele der von der Sonnen beschienenen Hänge rund um Kelheim für die Traubenzucht genutzt, erst Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Kelterei weitgehend aufgegeben. Fischfang und Landwirtschaft blieben lange die hauptsächlichen Einnahme- und Versorgungsquellen der Bevölkerung. In Urkunden fand Kelheim 866 einen schriftlichen Beweis seiner Existenz. Die Kelsgaugrafen wählten es 879 zu ihrem Sitz und so war es fortan bis Mitte des 13. Jahrhunderts eine beliebte Residenz des Herzogsgeschlechts. König Ludwig I von Bayern ließ auf dem Michelsberg als Erinnerung an die Schlachten gegen Napoleon die Befreiungshalle errichten. Seit der kommunalen Neugliederung gehören zu Kelheim die Orte Affecking, Gundelshausen, Herrnsaal, Kapfelberg, Kelheimwinzer, Lohstadt, Staubing, Stausacker, Thaldorf und Weltenburg. Weltenburg ist vor allem durch das Kloster Weltenburg bekannt, dass in einer Donauschlinge direkt am Ufer liegt. Die Benediktinnerabtei gilt mit dem Gründungsdatum 617 zu den ältesten Klöstern Bayerns.

Verkaufsoffener Sonntag in Kelheim

Folgende Termine in Kelheim und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Kelheim gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Kelheim sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Ostermarkt mit Autoschau und verkaufsoffener Sonntag (03.03.2011)
Regional- und Umwelttage, Verkaufsoffener Sonntag (25.09.2011)
In 93309 Kelheim ist Autoschau von 12.00 - 17.00 Uhr (10.03.2013)
In 93309 Kelheim ist ein verkaufsoffener Sonntag (Fischerfest) von 12 - 17 Uhr (01.06.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-93309 Kelheim von 12-17 Uhr Grund: Tag des Sportes (27.09.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 93309 Kelheim 12.00 - 17.00 Uhr Grund: Autoschau (06.03.2016)


Städte in der Nähe von Kelheim:
abensberg (10.4km), neustadt-an-der-donau (16.6km), bad-abbach (20.4km), lappersdorf (26.7km), mainburg (31.2km), neutraubling (38.4km), maxhuette-haidhof (39.6km), burglengenfeld (40.1km), regenstauf (41.3km),



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