Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Alsfeld? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Alsfeld

Schloss Romrod

Südlich der Stadt Alsfeld und nördlich von Lauterbach findet man das Dörfchen Romrod. Hier steht das gleichnamige Schloss. Erwähnt wurde ein befestigter Bau bereits 1197 im Zusammenhang mit Ludwig von Romrod. Forscher haben bei umfassenden Untersuchungen herausgefunden, dass die damalige Burg rund 100 Jahre älter sein muss. Damals wurde sie zum Schutz der Handels- und Heerstraße erbaut. Ursprünglich gehörten zum Bau der Burg ein riesiger Bergfried und mehrere Fachwerkhäuser, umgeben von einer Wehrmauer. Die Erben der Familie von Romrod verkauften den Besitz zu gleichen Teilen an die Herren von Erfe und den Landgrafen von Hessen. Letzterer übernahm 1374 auch den anderen Teil der Burg. Bis ins 20. Jahrhundert herein blieb der Besitz bei den Nachkommen. Der Landgraf richtete hier eine Verwaltung ein. 1408 entwickelte sich die Burgsiedlung Rumrode zu einer kleinen mittelalterlichen Stadt. Um 1600 herum wurde die Burg dann zu einem Jagdschloss ausgebaut. Hier residierten viele bedeutende Herren, die im wildreichsten Waldgebiet Deutschlands auf die Jagd gehen wollten. Landgraf Ludwig der IV machte das Jagdschloss sogar zum Mittelpunkt zahlreicher fürstlicher Jagden. In den darauffolgenden Jahren wurde das Schloss umfassend Aus- und Umgebaut. Allerdings wurde es im 30jährigen Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen. Erst 1879 konnte das Schloss wieder aufgebaut werden. Nachdem Tod des letzten Herren ging es in den Besitz des Landes Hessen über. Obwohl es während des Zweiten Weltkrieges nicht beschädigt wurde, war der Niedergang der Anlage kaum aufzuhalten. Sowohl jahrelanger Lehrstand, als auch die Beherbergung von hunderten Flüchtlingen trieben den Verfall voran. 2002 wurden die Renovierungsarbeiten begonnen. Seither befinden sich im Schloss ein Hotel und ein Restaurant. Die Besichtigung ist jederzeit möglich.

Walpurgiskirche

Die Walpurgiskirche hat eine über Jahrhunderte alte Geschichte. Der Bau der evangelischen Hauptkirche der Stadt Alsfeld begann in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Chor der Hallenkirche stammt aus dem Jahr 1393. Der Turm wurde, nachdem er am 15. Januar 1394 einstürzte, neu errichtet. Allerdings wurde der Turm erst 1543 fertiggestellt. Um 1836 wurde er um ein Stockwerk gekürzt. 1963 wurde die Kirchenraum - Verglasung durchgeführt, wodurch sich zehn Jahre später aufgrund von Grabungen die Geschichte des Gebäudes erschloss. Glockenliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, da die Kirche über sieben Glocken verfügt. Die Hauptglocke läutet die Samstagabend- und Sonntagsgottesdienste ein. Das Geläut ist in seiner heutigen Form seit 1617 unverändert. In diesem Jahr kam dann auch die jüngste und kleinste Glocke dazu. Sie wurde von einem Glockengießmeister aus Lothringen gegossen. Der Schlagton dieser Glocke ist a 1. Sie nennt sich Gerichtsglocke, obwohl sie nicht zu Gerichtsverhandlungen geschlagen wurde. Ihr Zweck war es die Bürger zur Reinigung des Liederbaches zu rufen. Dieser Bach fließt direkt durch die Stadt. Die Sturmglocke stammt aus dem Jahr 1545, ihr Schlagton ist gis 1. Sie Trägt eine Inschrift, ein Teil dieser Inschrift lautet:"Das Wort Gott bleibt ewig. Sturmglock heiß ich" Um 1333 wurde die Mittagsglocke gegossen, sie trägt die Inschrift : "Anno domini MCCXXlll fusa est haec campana ( Im Jahre des Herren 1333 ist diese Glocke gegossen worden" Ein Kruzifix ist unter dem Wort campana angebracht. Des weiteren finden sich im Innenraum weitere sehenswerte Objekte, wie zum Beispiel spätgotische Fresken, ein geschnitzter Altar, eine spätgotische Kreuzigungsgruppe und ein schöner Taufstein. Eine Besichtigung dieser antiken und schönen Kirche lohnt sich. Die Akustik in dieser Kirche ist einfach wunderbar.

Regional Museum Alsfeld

Das Regional Museum Alsfeld befindet sich in einer Seitengasse des Marktplatzes, der Rittergasse. Das Museum wurde von heimatlich interessierten Alsfeldern im Jahr 1897 gegründet. Zunächst war das Museum im städtischen Weinhaus untergebracht, welches 1538 erbaut wurde. Dort verblieb es bis 1913. Danach folgten wechselnde Lokalitäten, wie das Hochzeitshaus in dem zunächst nur zwei Stockwerke genutzt wurden und nach 1951 dann alle vier Stockwerke. Nach der Altstadtsanierung zog das Museum 1975 in die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude Minnigerode-Haus von 1687, Neurath-Haus von 1688 und die dazugehörige Scheune samt den Innenhöfen. Das Museum hat eine Ausstellungsfläche von circa 1400 qm. Dazu kommen noch circa 550 qm Magazinfläche. Heute wird das Museum vom Museumsverein Alsfeld e.V. geführt. Die Ziele des Vereins sind unter anderem die Erforschung der Geschichte, der Wirtschaft und der Kultur im Bereich des alten Alsfeld. Schon am Eingang taucht man in die Geschichte ein, denn dieser liegt an der ehemaligen Tordurchfahrt des Minnigerode-Haus. In einer großzügigen Halle befinden sich kunstvoll geschmiedete Zunftschilder des alten Alsfelder Handwerks. Die Halle wird von einer Wendeltreppe beherrscht, deren Spindel aus einem einzigen Eichenstamm gefertigt wurde und sich so über zwei Stockwerke erstreckt. Neben der Alsfelder Stadtgeschichte finden sich auch andere Dinge der Geschichte, wie zum Beispiel keltische Halsringe, diverse Trachten und einigen Ausstellungsstücken, die am 10. November 1938 aus der niedergebrannten Synagoge gerettet wurden. Das Museum bietet neben der Ausstellung auch verschiedene Veranstaltungen an. Im Rahmen des Alsfelder Stadtfestes gibt es einen italienische Abend mit landestypischen Gerichten und Getränken, untermalt von Livemusik. Interessant sind ebenfalls die wechselnden Ausstellungen, Vorträge und Musikveranstaltungen. Bei diesem vielfältigen Angebot kommt jeder Besucher auf seine Kosten.

Burg Herzberg

Wenn man in Alsfeld unterwegs ist und Burgen sehenswert findet, sollte man einen Ausflug zur Burg Herzberg machen. Der Bau der Burg begann zwischen 1280 und 1290 durch Heinrich von Romrod. Man begann zu bauen, weil der Landgrafen von Hessen seinem Lehnsmann Heinrich von Romrod um den Herzberg fünf Dörfer überließ. Der Name der Burg kommt von dem Herzberg. Die Burg wurde um 1298 fertiggestellt. Im Laufe der Zeit hatte die Burg diverse Burgherren, wie zum Beispiel Adolf von Dörnberg. Er ließ die Burg zwischen 1480 und 1497 durch den kurhessischen Festungsbaumeister Hans Jakob von Ettlingen vergrößern. Im dreißigjährigen Krieg war die Burg aufgrund ihrer Lage von großer Bedeutung. Heute bietet die Burg ein interessantes Ausflugsziel. Wer sich in der Umgebung umschaut, findet neben der alten Handels- und Heerstraße auch die zur Verteidigung angelegten Schanzen. Neben dem Rittersaal gibt es weiter sehenswerte Räume, wie den Gerichtsraum mit eigenem Verließ, den Wohnturm, eine gotische Kapelle mit Grabtafeln und den Gefechtsturm. Es ist für Groß und Klein etwas dabei. So könnten die Besucher vielleicht einen Burggeist treffen oder sich in der Burgschenke mit diversen Leckereien verwöhnen lassen. Nach einem köstlichen Mahl können die Besucher die Aussicht vom 508 Meter hohen Herzberg genießen. Hier können sie weit blicken. Neben Alsfeld gibt es viele kleine Dörfer zusehen, wie zum Beispiel Breitenbach, Gehau und den Hof Huhnstadt. Aber die Aussicht reicht noch weiter. Man kann in der Ferne auch noch den Frauenberg bei Marburg und Amöneburg entdecken. Nach dieser herrlichen Aussicht bekommt man Lust auf einen kleine Spaziergang rund um das Burggelände und trifft vielleicht auf einen Ritter, der sich nach den Ritterspielen etwas erholt. Jedes Jahr erwacht das Mittelalter auf der Burg wieder und man kann neben den Ritterspielen auch das alte Handwerk beobachten. Dabei kann man die Arbeit eines Schmieds mal etwas genauer betrachten oder die Herstellung eines damals modischen Kleidungsstück, dem Kettenhemd, beobachten. Alles in allem ist es ein sehr interessantes und sehenswertes Erlebnis.

Wissenswertes

Inmitten von Hessen ist der Ort Alsfeld beheimatet. Bad Hersfeld, Fulda, Gießen und Marburg sind die größeren Städte in der weiteren Nachbarschaft.

Wer seine Freizeit gern mit Kultur vertreibt, der ist in Alsfeld genau richtig. Regelmäßig finden in der Hessenhalle Konzerte für alle Geschmacksrichtungen statt. Die Bandbreite umfasst hauptsächlich Rock-, Pop- und Volksmusik. In der Stadthalle hält das Theater Regional seinen Einzug. Unabhängig voneinander finden einmal im Jahr Theatervorführungen von den lokalen höheren Schulen und der Marktspielgruppe statt. Letztere umrahmen ihr Schauspiel mit einem historischen Markt. Daher ist es naheliegend, dass die Themen aus der Geschichte des Ortes herrühren.

Neben dem Regionalmuseum öffnet auch ein Spielzeugmuseum seine Pforten für Besucher. Auch das Alsfelder Märchenhaus ist es absolut wert, ein wenig Zeit darin zu verbringen.

Besonders stolz kann Alsfeld über seine historische Altstadt sein. Im Mittelpunkt steht hier der Marktplatz. Hier befindet sich aus das Fachwerkrathaus. Mit der Erstellung des Gebäudes wurde im Jahr 1512 begonnen. Die Bauarbeiten dauerten vier Jahre lang an. Unweit des Rathauses ist das Weinhaus zu finden. Hier befindet sich noch heute der Pranger, ein schließbarer Eisenring. Wer in mittelalterlicher Zeit die Gesetze verletzt hatte, bekam diesen um den Hals gelegt. Somit waren die Täter wehrlos den Einwohnern ausgeliefert. Im Weinhaus selber befand sich ursprünglich das städtische Weinlager. Heute befindet sich hier der zentrale Sitz der Stadtverwaltung. Auf keinem Fall darf man verpassen, die Walpurgiskirche zu besuchen. Die Details der Bilder und der Bauweise laden dazu ein, einige Zeit in dem Gotteshaus zu verweilen, und wer das Glück hat, zur Mittagszeit dort sein zu dürfen, der hört das einmal täglich erklingende Glockenspiel.

Am ersten Augustsamstag wird in Alsfeld gefeiert. Denn an diesem Tag hält das Stadtfest seinen Einzug. Durchaus eine kleine Reise wert sind auch der Pfingstmarkt, sowie der Alsfelder Weihnachtsmarkt.

Der Texter, Bassist und Sänger der bekannten Gruppe Böhse Onkelz, Stephan Weidner ist ein Sohn Alsfelds.

Verkaufsoffener Sonntag in Alsfeld

Folgende Termine in Alsfeld und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Alsfeld gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Alsfeld sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Oktoberfest in Alsfeld (24.10.2010)
Schokoladenmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag (27.10.2013)
Käsemarkt (27.04.2014)
In 36304 Alsfeld ist ein verkaufsoffener Sonntag (Kräuter- und Märchentag) von 12 - 18 Uhr (01.06.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in 36304 Alsfeld 12-18 Uhr Grund: Umtausch-Sonntag (27.12.2015)


Städte in der Nähe von Alsfeld:
lauterbach (14.9km), schwalmstadt (19.8km), muecke (27.4km), stadtallendorf (30.3km), schotten (30.3km), borken-hessen (33.3km), laubach (34.8km), schlitz (34.8km), homberg (35.2km),



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