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Sehenswürdigkeiten in Altenburg

Herzogin-Agnes-Gedächtnis-Kirche

Die Thüringische Stadt Altenau hält für alle Besucher und Touristen der Stadt, viele Sehenswürdigkeiten und imposante Bauwerke bereit. Alljährlich ist die Stadt Ziel der Reise von Tausenden Besuchern und Touristen, welche auf den Spuren der ehemaligen Kaiserpfalz und späteren Residenz der alten Adelsgeschlechter zu Sachsen-Altenburg und Wettin wandeln. Ein solches geschichtsträchtiges Bauwerk, befindet sich in dem östlich des Altenburger Schlosses angrenzenden Schlosspark aus dem 16. Jahrhundert. Es handelt sich hierbei um die Herzogin-Agnes-Gedächtnis-Kirche. Diese von Herzog Ernst I. zum Gedenken an seine Frau gestiftete Kirche wurde 1904 erbaut und am 28. April 1906 als evangelisch-lutherische Kirche geweiht. Dieses im Eingangsbereich mit dem Relief seiner Gemahlin Agnes verzierte Kirchengebäude ist bekannt, durch seine prachtvoll mit Rosenreliefs verzierten Innenwände und den aufwendigen Schmuckverglasungen der Kirchenfenster. Die Häufigkeit der verwendeten Rosenmuster in den Reliefdarstellungen, soll auf den Geburtsmonat (Juni) der verstorbenen Gattin Herzog Ernst I. hinweisen und diesen ehrent in Gedenken halten. Das ansonsten in seiner Architektur eher als schlicht gehaltenes einzustufendes Kirchenbauwerk, untermalt mit diesem Baustil sein Sinnbild als Gedächtniskirche. Leider für den Besucher der Kirche nicht frei zugängliche, ist der monumentale und fast 56 Meter hohe Kirchturm, mit seinem einmaligen Rundblick über die Stadt Altenburg.

Brüderkirche

Eine der großen Städtebaulichen Sehenswürdigkeiten der Stadt Altenburg, befindet sich etwas abseits des Stadtzentrums in südwestlicher Richtung, an der Brüdergasse gelegen. Es ist die im 19. Jahrhundert abgerissene und im neogotischen Baustil neu errichtete Brüderkirche. Einst gehörte diese im 13. Jahrhundert im Stil der damaligen Gotik erbaute Kirche zum Klosterbesitz der Franziskaner und bekam von diesen auch ihren Namen. Mit einherschreiten der Reformationsbewegung in Deutschland, wurde das Kloster im Jahre 1529 aufgelöst und deren Gebäude teilweise abgerissen oder von der Stadt Altenburg genutzt. Letztendlich fiel die damalige Brüderkirche 1901 unter starken Bürgerprotesten dem Abriss zum Opfer. Auf dem Boden des ehemaligen Kirchenbaues, wurde nach den Gestaltungsvorschlägen des Architekten Jürgen Kröger in den Jahren 1902 bis 1905 ein neues Kirchengebäude erbaut, in dem bauliche Elemente der Stilepochen des Jugendstiles, der Neoromanik und Neugotik vertreten sind. Diese im Innenraum reich mit Malereien und Mosaikbildern ausgestattete Kirche, zeigt in seinen Malereien die Kirchengeschichte der Bergpredigt und die Darstellungen des großen Schwedenkönigs Gustaf Adolf II., Martin Luthers, Johann Sebastian Bach und den Kirchenmusiker Paul Gerhard. Dem Besucher der Kirche bestechen im Inneren die herrlich anzusehenden Deckenmalereien und die im Innenraum herrschende mystische Atmosphäre, welche durch das einfallende Licht der unzähligen Mosaikfenster hervorgerufen wird. In unserer heutigen Zeit wird in der Brüderkirche das Konzept der offenen Kirchenarbeit durchgeführt, welches die Nutzung des Kirchengebäudes zu kulturellen Veranstaltungen, wechselnden Ausstellungen im Kirchturm beinhaltet.

Magdalenenstift

Unweit vom Stadtzentrum entfernt, im Stiftsgraben, befindet sich der Magdalenenstift zu Altenburg. Dieses Kulturdenkmal der Stadt Altenburg ist der Sitz der gleichnamigen kirchlichen Stiftung -Evangelisch-Lutherischer Magdalenenstift- und beherbergt heute ein Alten- und Pflegeheim. Im Jahre 1665 ließ Herzog Friedrich II. auf dem Berg gegenüber dem Schloss Altenburg für seine Frau Magdalena Sibylle von Sachsen-Altenburg eine fast quadratische Schlossanlage erbauen. Das Sclossgebäude war von Friedrich II. als Witwensitz für seine Gemahlin gedacht, wurde jedoch aufgrund deren frühzeitigen Todes im Jahr 1668 nicht vollendet und als Kornmagazin lange Zeit zweckentfremdet genutzt. Mit dem Weiterbau der Schlossanlage wurde 1702 begonnen, nachdem auf Drängen der Luther treuen Pietistin Henriette Catharina von Eggersdorf, der Landesfürst Friedrich II. seine Einwilligung zum Ausbau der sich noch immer im Bau befindlichen Schlossanlage gab, jedoch nunmehr mit der Maßgabe dieses nicht als Schloss, sondern als Heimstatt eines evangelischen-lutherischen Frauenstifts zu nutzen. Erst im Jahr 1705 wurde der ehemalige Schlossbau in seiner heutigen Form vollendet und nunmehr als kirchliches Stiftsgebäude geweiht. Seit dem Tag seiner Einweihung erfüllte das Magdalenenstift über mehr als 200 Jahre seine Aufgabe als Internat und adlige Mädchenschule. Im Laufe dieser Zeit wurde das Magdalenenstift beständig bis ins Jahr 1911 um-und ausgebaut. So wurde das Stiftsensemble mit einem Pfarrhaus, der Grabkapelle, einer Turnhalle, dem sogenannten Verbindungshaus und dem Nordostflügel erweitert. Seit 1999 ist das Magdalenstift ein Sozialzentrm der Diakonie und wird in seiner Verbindung von historischem Kulturdenkmal und moderne Funktonalität als Alten-und Pflegeheim der Senioren- und Behindertenhilfe des Altenburger Landes genutzt.

Rote Spitzen

Wer kennt sie nicht die Roten Spitzen Altenburgs. Weit über das Häusermeer und die Silhouette der Stadt sichtbar, sind sie doch das Wahrzeichen der Thüringischen Stadt Altenburg. Diese zwei Türme mit ihren roten Spitzdächern gehören zu dem ehemaligen Kloster der Augustiner und Chorherren am Berg. Das im italienischen Stil im Jahre 1172 fertiggestellte Kloster mit seiner romanischen Basilika wurde erstmals in den Chroniken Kaiser Friedrich I., besser als Kaiser Barbarossa bekannt, beschrieben. Das von ihm gestiftete Kloster wurde in der Mitte des 16 Jahrhunderts, hervorgerufen durch die fortschreitende Reformationsbewegung im Osterlande zerstört und aufgelöst. Auslöser der Zerstörung des ehemaligen Klosters, war Chronisten zufolge sein schlechter Ruf als - Ort der sittlichen Verwahrlosung und Wollust-. Angeführt von den Anhängern der Reformationsbewegung wurde das Kloster durch marodierende Bauernhorden mehrfach gebrandschatzt. Einige Jahre später kam es durch die im Bauernkrieg erlittenen Zerstörungen der Klosterkirche zum Einsturz des Hauptschiffes der ehemaligen Klosterkirche. Einzig und allein die beiden Türme sind vom ehemaligen Kirchengebäude im Originalzustand übriggeblieben. Ihre Bedachung mit der spitzen Form wurde nach dem erfolgten Aufbau der Türme 1570 angebracht. Zu der unterschiedlichen Form der Spitzbedachung ist es durch einen Brand gekommen. Wie die Stadtchronisten der Stadt Altenburg berichten, ging einer der beiden Türme vor dem Jahre 1618 in hellem Feuer auf, welches durch einen Blitzschlag entfacht wurde. Daraufhin erhielt ein Turm die markante barocke Dachform. Zum Leidwesen vieler Besucher und Touristen der Stadt sind die beiden Türme für die Besichtigung und dem Zugang gesperrt.

Schlossmuseum Altenburg

Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt Altenburg, ist das sich in den Räumen von Schloss Altenburg befindende Schloss-und Spielkartenmuseum. Die thüringische Stadt Altenburg ist in ihrer Tradition eng mit dem Handwerk der Spielkartenherstellung und dem Skatspiel verbunden. Die seit 1919 für die breite Öffentlichkeit zugängliche museale Schausammlung, bringt dem interessierten Besucher und Touristen Einblicke in die Geschichte des Altenburger Landes und gleichzeitig in die Geschichte der Kartenmanufaktur und der Entwicklung des Skatspieles. Die Bestände der ehemaligen herzoglichen Rüst-und Antiquitätenkammer und die umfangreich gesammelten historischen Exponate aus Spenden privater Sammlungen, bilden die Quellen der heute im Schlossmuseum ausgestellten und noch in den Magazinräumen verwahrten historischen Ausstellungsstücke. Das Museum gewährt dem Besucher tiefe Einblicke in die historische Entwicklung der Besiedlung des Osterlandes, seit der Früh-und Vorgeschichte bis zur Gegenwart. In dem mehrere Etagen umfassenden Ausstellungskomplex des Schlossmuseums, sind die weit über die Stadtgrenzen berühmten Dauerausstellungen der Rüstkammer des Schlosses, ebenso wie die historische Porzellan- und Uhrensammlung zu besichtigen. Eine besondere Abteilung des Schlossmuseums beschäftigt sich mit der Entwicklung der Spielkartenherstellung und der Spielkarten- und Skatmalerei. Das Skatspiel, dessen Wurzeln Altenburg entstammen und von hier aus durch Spielkartenfreunde in die gesamte Welt hinausgetragen wurde, gilt heute als das Nationalkartenspiel aller Deutschen. Aus diesem Grunde sind im Schlossmuseum die einzigartige und umfangreichste Spielkartenausstellung der Welt zu bewundern. Alljährlich ist das Altenburger Schlossmuseum der Publikumsmagnet tausender Besucher und in-und ausländischer Touristen aus aller Welt und wird somit auch in seiner weltweit einzigartigen Stellung als Geburtsstätte des Skatspieles geehrt.

Pohlhof

Dieser aus dem Mittelalter stammende Freihof, wurde direkt am westlichen Teil der Altenburger Stadtmauer im 14. Jahrhundert erbaut. Aus dieser Zeit erhalten, ist das Hauptgebäude des ehemaligen Rittergutes, dem letzten erhaltenen seiner Art in und um Altenburg. Im Mittelalter wurden diese Freihöfe von Adligen und Rittern innerhalb der Stadtmauern bewohnt und bewirtschaftet und verhalfen den Städten wesentlich zu ihrem wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Als Gegenleistung hierzu, waren die dem Freihof bewohnenden Adligen von jeglichen städtischen Steuern und Abgaben befreit. In dieser Funktion der städtischen Entwicklung hatte auch der Pohlhof seinen wesentlichen Anteil. Besonders sehenswert am Pohlhof ist der Südgiebel des Hauptgebäudes, welcher von einer prunkvollen Renaissance Treppe und seinen Stufengiebeln geschmückt wird. Das ehemalige Rittergut beherbergte auch den berühmtesten Sohn der Stadt, Bernhard August von Lindenau. Dieser bedeutende Kunstsammler, Staatsmann und Astronom der Stadt Altenburg wurde am 11 Juni 1779 in diesem Freihof geboren und verstarb auch an seinen so beliebten Wohnort dem Pohlhof im Mai 1854. Seine wesentlichen naturwissenschaftlichen Erfolge lagen im Bereich der Astronomie. Schon 1804, im Alter von nur 25 Jahren, wurde er von Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg zum Direktor der Sternwarte in Altenburg ernannt. In den Jahren 1815 bis 1818 war Bernard von Lindenau der Herausgeber der ersten deutschen Zeitschrift für Astronomie und verwandte Wissenschaften. Später in den Staatsdienst von Friedrich IV. berufen, leitet er umsichtig bis über den Tod des Landesfürsten 1825 hinaus, als Minister und Geheimer Rat die Staatsgeschäfte des Herzogtums. Die geschichtsträchtigen und altehrwürdigen Mauern des Pohlhofes mit seinem ihm umgebenden alten Parkgelände, werden in unserer heutigen Zeit als Kulisse für viele Trauungen Altenburger Paare genutzt. In den Räumen des Hauptgebäudes des Pohles ist heute das Standesamt der Stadt Altenburg untergebracht.

Mauritianum

Am Rande des Schlossgartens des Schlosses zu Altenburg, ist eine der schönsten naturkundlichen musealen Einrichtungen der Stadt zu finden. Das Mauritianum, wurde 1907 als ein Neobarockes Bauwerk errichtet und ein Jahr später als Museum, mit seiner naturwissenschaftlichen Sammlung und Wissenschaftlichen Bibliothek der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes, eingeweiht. Interessant ist die Tatsache, dass die berühmten Naturforscher Alfred und Christian Brehm, die wohl bekanntesten Zoologen und Tierforscher Deutschlands, Mitglieder dieser Naturforschenden Gesellschaft waren. Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Museums war es erstmals gelungen die rund um die Stadt Altenburg verstreute naturwissenschaftliche Sammlung in einem Museum zu vereinen und als Schauausstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In Ihren Räumen werden Exponate aus Fauna und Flora der Region des Osterlandes ebenso ausgestellt, wie Ausstellungsstücke aus dem Gebiet des Umweltschutzes und der Ökologie. Das Mauritianum ist weit über die Stadtgrenzen der Stadt Altenburg berühmt für seine vielfältigen Sammlungen aus den Bereichen Botanik, wirbellose Tiere, Wirbeltiere, Völkerkunde und der Geologischen Sammlung. Dem Besucher des Mauritius erwarten neben zehntausenden Ausstellungsstücken eine Vielzahl wechselnder Themenausstellungen, welche durch spezielle Vorträge, Exkursionen und museale Veranstaltungen vervollständigt werden. Im Focus der Museumsleitung steht neben der Forschung und Erweiterung der bestehenden Sammlungen auch die Öffentlichkeitsarbeit mit den Kleinsten Besuchern des Museums. Kindern, die Museumsangebote speziell nahezubringen und somit ihr Interesse für die Natur und Umwelt zu wecken, ist ein breitgefächertes Thema in der Arbeit des Museums. Gerade ein Museumsbesuch mit den Kindern, wird im Mauritianum zu einem tollen Freizeitereignis.

Schloss Altenburg

Im Zentrum der Thüringischen Stadt Altenburg ist das ehemalige Residenzschloss des alten Herzogsgeschlechts von Sachsen-Altenburg zu finden. Das Schloss wurde auf geschichtsträchtigem Grund und Boden erbaut. Erste historische Erwähnungen in den Urkunden Kaiser Friedrich I. im Jahr 976 , besser auch als Kaiser Barbarossa bekannt, erwähnen an der Stelle des heutigen Schlossbaues eine außerhalb der Stadtgrenzen liegende Slawische Wallanlage als Vorposten deutscher Besiedlung der -Osterlande-. Unter Kaiser Barbarossa, stieg dieser Platz im frühen 12. Jahrhundert zur Kaiserpfalz auf. Viele historische Ereignisse sind mit dem Schloss Altenburg eng verbunden, so wissen die Chronisten zu berichten, dass vom Residenzschloss und gleichzeitig der Kaiserpfalz Altenburg Kaiser Barbarossa den Wittelsbachern das Herzogtum Bayern verlieh. Von den Wettiner im Jahre 1307 als Herrschaftssitz übernommen, wurde die lange Tradition des Schlosses Altenburg als Residenzschloss fortgesetzt. Vor allem in den Jahren 1706 bis 1744 erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen durch die umfangreichen Ausbauarbeiten unter den Herzögen Friedrich II. und Friedrich III. Auf dem Gelände des Schlosses befinden sich das besonders Sehenswerte Gebäude Corps de Logis, mit dem Bach Saal, dem barocken Festsaal und den klassizistischen Goldsaal. Alle Räume des Corps de Logis, sind reich verziert mit Ornamenten und wertvollen Intarsien. Die sich auf dem Schlossgelände befindliche Schlosskirche aus dem Jahre 1404 wurde durch die Wettiner im gotischen bzw. spätgotischen Stil erbaut. Berühmt wurde die Kirche durch ihre 1739 erbaute Orgel, auf der schon Johann Sebastian Bach seine weltberühmten Werke spielte. Ursprünglich war das Schloss Altrenburg umsäumt von sieben Türmen. Von diesen aus dem 12. Jahrhundert stammenden Türmen, sind jedoch nur noch der Hausmannsturm und der Mantelturm erhalten. Mit seinen 32 Metern Höhe, ist der Hausmannsturm das höchste Gebäude des Schlosses. Ein anderes Wahrzeichen des Schlosses ist die -Flasche-, ein im romanischen Stil erbauter und mit bis zu vier Meter dicken Mauern versehener Bergfried. Das Schloss Altenburg beheimatet in seinen Räumen, dass wohl bekannteste Spielkartenmuseum der Welt, das Altenburger Skatmuseum. Diese aus privaten Spenden finanzierte und 1919 eröffnete Ausstellung zeigt Spielkarten aus aller Welt und historische Exponate über die Entwicklung und Herstellung dieser. Jährlich besuchen tausende Touristen und Besucher das Schloss Altenburg und das dortige Altenburger Spielkartenmuseum.

Rathaus

Eines der schönsten und bemerkenswertesten Gebäude am Markt der Thüringischen Stadt Altenburg, ist das Rathaus. Dieses aus der Zeit der Renaissance erbaute prunkvolle Gebäude, wurde in nur zwei Jahren Bauzeit von 1562 bis 1564 errichtet. Besonders Sehenswert sind die mit reichen Ornamenten verzierten Fassaden des Rathauses. Die auch als „Gaffköpfe“ bezeichneten steinernen Kopffiguren, ein architektonisches Stilmittel aus der Zeit der Renaissance, erstaunen noch heute die alljährlich das Rathaus besuchenden Touristen. Diese „Gaffköpfe“ befinden sich über den Portalen an den Außenfassaden des Gebäudes. An den zwei Eckerkern an der Frontseite des Rathauses, befinden sich die in filigraner Steinmetzarbeit dargestellten Bibelszenen, sowie die steinernen Reliefs der sächsischen Herzogs- und Adelsfamilien. Seine reich verzierten Erker und den als Wahrzeichen des Rathauses bekannten achteckigen Treppenturm, macht dieses Gebäude zu einem der schönsten Renaissancegebäude der Stadt Altenburg. Aber nicht nur Ã-ußerlich ist das Gebäude des Rathauses eine Augenweide. Die Ausstattung der Innenräume ist prunkvoll und mit vielen Malereien, Holzintarsienarbeiten und anderen Schmuckelementen der Renaissance versehen. Besonders erwähnenswert sind hierfür der Ratssaal mit seiner einzigartigen bemalten Balkendecke und der Ratskeller. Dieser befindet sich im Erdgeschoß des Gebäudes und verfügt über ein auf Säulen ruhendes Kreuzgratgewölbe. Unverkennbar ist diese Deckenarchitektur deswegen, da auf dem oberen Abschluss jeder der das Kreuzgratgewölbe tragenden Säule, eine figürliche Darstellung zu sehen ist. Das noch heute für die Stadtverwaltung und die Stadtverordnetenversammlung genutzte Gebäude, kann durch die Besucher und Touristen der Stadt, an allen Wochentagen besichtigt werden.

Wissenswertes

Im Osten der Freistaates Thüringen gelegen befindet sich die Kreisstadt Altenburg im Landkreis Altenburger Land. Die Stadt ist ein Bestandteil der Metropolregion Sachsendreieck. Des weiteren liegt Altenburg zentral zu den Städten Leipzig, Chemnitz und Gera.

Die etwa 38.000 Einwohner sind stolz darauf, dass in ihrer Stadt um 1820 das bekannte Kartenspiel Skat erfunden worden ist.

Städtepartnerschaften pflegt die bekannte Kreisstadt Altenburg mit der Stadt Offenburg, der Stadt Olten in der Schweiz und auch die Stadt Zlin in Tschechien ist mit Altenburg freundschaftlich verbunden.

Mit dem "Freischütz" von Carl Maria von Weber wurde das Theater im Jahre 1871 eingeweiht. Für 536 Zuschauer bietet der große Saal platz.

Sehenswert ist auch das Schloss- und Spielkartenmuseum, das im Altenburger Schloss zu finden ist. Aus aller Welt können hier Spielkarten aus veschiedenen Jahrhunderten begutachtet werden. Doch auch eine militärhistorische Sammlung, eine Porzellansammlung, sowie weitere Ausstellungen erfüllen die Erwartungen der Besucher auf jeden Fall. Auf einem Porphyrfelsen ist am äußeren Stadtkern die Schlossanlage Altenburg zu finden. Auch die benachbarte Altenburger Schsosskirche lädt zur Besichtigung ein. Auf jeden Fall interessant ist auch der im Jahre 1903 erbaute Skatbrunnen, der Am Brühl, dem ältesten Marktplatz der Stadt, seinen Platz erhalten hat. Der Münchner Professor Ernst Pfeifer hat diesen Brunnen entworfen. Viele Skatspieler erhoffen sich Glück im Kartenspiel, in dem sie ihre Karten im Wasser des Brunnens taufen. Die älteste Kirche der Kreisstadt Altenburg ist die Bartholomäkirche. Doch auch das Rathaus, die Brüderkirche und der Nikolaikirchturm ziehen immer wieder Gäste an.

Der wunderschön angelegte Schlosspark verlockt gerne zu einem Spaziergang. Er nimmt mit seinen vielen verschiedenen Baumarten den gesamten Schlosspark ein. Auch hier kommen Besucher und Einheimische auch kulturell auf ihre Kosten, sind in diesem Park doch bedeutende Gebäude zu finden.

Eine sehr lange Tradition hat in der Stadt Altenburg das Tanzen. Eine der ältesten Tanzschulen von ganz Deutschland ist die Tanzschule Schaller in Altenburg.

Verkaufsoffener Sonntag in Altenburg

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