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Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Ammerbuch

Brunnen in Pfäffingen und Poltringen

Die Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen gehören zu dem Ort Ammerbuch. Früher waren sie eigenständig und wurden im Jahre 1971 zusammengefasst. Es entstand der Ort Ammerbuch. Der Name kommt von den 4 Gemeinden, die an der Ammer liegen und den 2, die an dem Naturpark Schönbuch liegen. In Pfäffingen gehört der Gänsebrunnen zu den Kleindenkmalen der Ortschaft. Er steht vor dem Rathaus. Die Gänse sind aus Edelstahl und wurden von dem Künstler Wilfried Rexze geschaffen. Im Jahre 1989 wurde ein Plan zur Entwicklung des Dorfes erstellt. Der Brunnen mit den Gänsen wurde in diesem Zusammenhang neu angelegt. 3 Brunnen versorgten den Ort Pfäffingen früher mit Wasser. Das Wasser wurde aus der Ammer abgepumpt. Im Jahre 1720 leitete Johann Adam von Diemar das Wasser in einer Deichelleitung aus dem Sulztal. Die Leitungen versorgten 2 laufende Brunnen. Beide Brunnen wurden im Jahre 1929 abgebaut, da der Ort zu dieser Zeit Wasserleitungen bekam. In Poltringen befindet sich ein Brunnen auf dem Hülenplatz. Er wurde auch im Jahre 1989 bei der Dorfentwicklungsmaßnahme angelegt. An dem Brunnen befinden sich Enten von dem Künstler Wilfried Rexze. Sie sind wie die Gänse am Pfäffinger Brunnen ebenfalls aus Edelstahl. Neben dem Brunnen steht eine Bank, auf der man sich ausruhen und die Umgebung genießen kann. Ein weitere schöner Brunnen steht in der Ehringer Straße. Der Ehinger Platz wurde in den Jahren 1984 bis 1985 völlig neu gestaltet. Der Brunnen wurde hier aufgestellt und erhielt einen neuen Steintrog. Er ist ein Pumpbrunnen, das heißt, dass hier aus eigener Kraft das Wasser aus der Tiefe herausgepumpt werden musste. Die Säule ist rund und hat einen Tierkopf, aus dem das Wasser lief.

Ortsteil Breitenholz

Von weitem ist schon die Ruine Müneck in Breitenholz zu sehen. Erstmalig wird Breitenholz im Jahre 1296 urkundlich erwähnt. Im Stadtplan fällt eine ziemlich gerade verlaufende Straße auf, die im Westen rechtwinklig auf die Verbindungsstraße zur B 28 führt. Diese Straße heißt seit 1976 Raiffeisenstraße im westlichen Teil und Müneckstraße im östlichen Teil. Sehenswert sind ganz besonders das Rathaus, die Kirche und das Gebäude des Restaurants -Zum Lamm-. Das Rathaus stammt aus dem Jahre 1563. Es hat einen hohen Dachreiter. Im Jahr 1899 wurde das Gebäude umfassend renoviert. Ein Umbau erfolgte im Jahr 1958. Die Kirche wird erstmalig bei einer Stiftung einer Frühmesse zu Ehren des heiligen Wendelin als Kapelle erwähnt. 1964 bekam die Kirche das neue Langhaus. Die Gaststätte -Zum Lamm- hat ein Krüppelwalldach. Oben ist ein Balkon mit einem Eisengeländer. Teile hiervon könnten aus dem 17. Jahrhundert stammen. Der wunderschöne Ausleger stammt aus dem 18. Jahrhundert. Zu Breitenholz gehört ein großer Teil des Schönbuch-Waldes. Er reicht bis zur -Teufelsbrück- im Goldersbachtal. Die Königsjagdhütte befindet sich ebenfalls auf der Gemarkung. Das Gemeindewappen ist ein S-förmiges silbernes Wolfseisen auf roten Hintergrund. Die Gemeinde bekam es im Jahre 1960. Die Wappenfigur ist aber schon seit 1683 als Fleckenzeichen belegt. Seit etwa 1820 befindet sie sich in dem Gemeindestempel. Vor 1960 hatte die Gemeinde ein Wappenschild, das rechts das Wappen der Herren von Müneck hatte. Links oben waren Früchte und links unteren die württembergische Hirschstange. Im Jahre 1971 wurde dann aus den 6 Gemeinden Breitenholz, Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten und Entringen die Gemeinde Ammerbuch gebildet. Breitenholz ist die Kleinste der 6 Gemeinden. Sie ist bekannt für ihren Wein und wird daher auch als Weindorf bezeichnet. Am letzten Wochenende im August findet das Weinfest in dem Weinberg statt.

Michaelskirche im Pfäffingen und Evangelische Pfarrkirche in Reusten

Die Kirche in Pfäffingen ist nach dem Kirchenheiligen St. Michael benannt, der im Jahre 1483 erstmals erwähnt wird. Die Pfäffinger Kirche wurde bereits 1275 urkundlich erwähnt. Sie wurde in der Barockzeit im Jahre 1711 auf Teile des Vorgängerbaus erbaut. Äußerlich erscheint die Kirche eher unauffällig, aber historisch und kunstgeschichtlich hat sie viel zu bieten. Die Renaissance-Grabmäler der Herrn von Gültlingen aus dem 16. Jahrhundert befinden sich hier. Im Chor sind sehr große Apostelbilder. Der Tübinger Kunstmaler Johann Emanuel Schleich hat sie im Jahre 1721 gemalt. Über der Kanzel befindet sich ein Schalldeckel. Er ist sehr sehenswert, weil er eine Besonderheit darstellt. Die evangelische Pfarrkirche in Reusten ging aus einer Kelter hervor, die im Jahre 1575 gebaut wurde. Die Bergkirche war baufällig geworden und wurde abgerissen. Im Jahre 1759 wurde sie vom Herzog Karl zum Umbau freigegeben. Im Jahre 1760 war der Umbau fertig. Es war ein Innenraum mit eigenartigen Proportionen entstanden. Der Innenraum ist sehr breit, damit die Gläubigen in Richtung Altar blicken können. Aus der alten Bergkirche sind noch Teile des Turms vorhanden, das Kruzifix, die 13 Emporen-Bilder und eine von 2 Glocken aus dem 15. Jahrhundert. Durch die ungewöhnliche Innenraumaufteilung wird die Kirche von vielen Interessierten besucht. Das Buch -Kirchengeschichte und Kirchenführer der Kelterkirche in Reusten- ist in der Kirche erhältlich. Es umfasst 26 Seiten mit farbigen Abbildungen. Pfäffingen und Reusten waren einmal eigenständige Gemeinden. Sie wurden im Jahre 1971 zusammen mit den Gemeinden Altingen, Poltringen, Breitenholz und Entringen zur Gemeinde Ammerbuch zusammenfasst. Der Name Ammerbuch stammt von den 4 Gemeinden, die an der Ammer liegen und den 2 Gemeinden, die an dem Naturpark Schönbuch liegen.

Kleindenkmale in Reusten

In der Gemeinde Ammerbuch gibt es viele Kleindenkmale. Die Gemeinde besteht aus den 6 Stadtteilen Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen. In Reusten am Hardtwald stand die alte Betteleiche. Als Andenken an diese Eiche wurde die Nachbareiche mit einer Bank umgeben. Die Bank dient zum Ausruhen. Der Baumstumpf der alten Betteleiche steht daneben und ist mit einer Platte abgedeckt. Im Hardtwald sind auch etliche Grenzsteine vorhanden. In unterschiedlichen Abständen stehen sie in einer fast geraden Linie. Etwa 1 Kilometer lang ist die Strecke. Einige der Grenzsteine sind abgebrochen. Die älteren Steine haben Rinnen eingeritzt. Die Steine sind sehr unterschiedlich. Alle sind von 2 Seiten beschriftet. Das -A- auf den Steinen steht für Altingen und das -R- für Reusten. Auf einigen befindet sich auch der Buchstabe -B- mit dem Abtsstab. Er steht für die Besitztümer des Klosters Bebenhausen. Ein weiteres Kleindenkmal ist der Stein am Rathaus. Er markierte vor 500 Jahren die Grenze zwischen Reusten und Altingen. Dieser Stein wurde im Boden liegend gefunden und man stellte ihn vor dem Rathaus auf. Vorne ist er mit dem -B- beschriftet und der Abtsstab und daneben das -R- für Reusten. Auch das Brunnenhäusle und der Stützbrunnen gehören zu den Kleindenkmalen. Früher waren die Brunnen für die Wasserversorgung des Ortes von großer Bedeutung. Ab 1910 wurde vom Brunnenhäusle das Wasser auf den Kirchberg gepumpt und von dort aus gelangte es in die Häuser. Die Pumpbrunnen mussten von Hand das Wasser aus der Tiefe hinaufbefördern. Ein Beispiel ist der Stützbrunnen am Kapfweg. Die Brunnen sind eine besondere Attraktion durch ihre reichen Verzierungen. Im Pfarrgarten und im Hof der Familie Haupt sind solche Brunnen zu bewundern. Aber auch in den anderen Ortsteilen sind etliche Kleindenkmale.

Kleindenkmale in Poltringen

In Ammerbuch befinden sich etliche Kleindenkmale, so auch in Poltringen. Ammerbuch besteht aus den bis 1971 eigenständigen Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen. Die Brunnen in Poltringen gehören zu den Kleindenkmalen. Daneben gibt es aber noch weitere kleine Denkmäler zu bewundern. An der St. Stephanus-Kirche befindet sich die einzige Totenleuchte im Neckargebiet. Sie ist eine Seltenheit und beweist, dass bereits Ende des 14. Jahrhunderts Gläubige auf den Friedhöfen für die Toten Kerzen angezündet haben. Sie steht an der Nordseite der Kirche. An der Friedhofsmauer ist ein Sandsteinrelief des Heiligen Georg. In den 60er Jahren wurde das Relief in die Friedhofsmauer eingelassen. Sie zeigt den Heiligen Georg, der einen Drachen tötet. Früher war es an der Kirchenwand außen im Bereich der Sakristei. Es ist ein Gefallenenehrenmal aus den Jahren 1914 / 1918. Das Mühlrad mit der Stellfalle gehört auch zu den Kleindenkmalen. Von den beiden Schlössern von Heinrich von Schickhardt ist das Wasserschloss erhalten geblieben, zu dem auch die Poltringer Mühle gehört. Hier befindet sich das Mühlrad. Die Mühle war noch bis 1990 in Betrieb. An der St. Stephanus Kirche ist eine Steinbrücke über die Ammer. Sie verband Poltringen und Oberndorf. Die Brücke wurde in den 90er Jahren renoviert. Der Marien-Bildstock auf der Poltringer Ziegeläckerstraße gehört ebenfalls zu den Kleindenkmalen. Die Abbildung ist stark verwittert. Sie zeigt Maria mit Jesus auf dem Schoß. Wie auch in den anderen Ortsteilen sind Grenzsteine in dem Gebiet. An der Markungsgrenze zwischen Poltringen und Pfäffingen steht ein Stein. Er ist beschriftet mit den drei Geweihstangen des Herzogtums Württemberg und einem Adler, der vermutlich das Wappentier des Gültlinger Adelsgeschlechts ist. Sie hatten im Jahre 1527 ein Drittel des ehemaligen Rittergutes Poltringen-Oberndorf.

Kleindenkmale in Entringen

Die Brunnen in Entringen gehören zu den Kleindenkmalen des Ortes Ammerbuch. Die Brunnen waren für die Wasserversorgung in Entringen sehr wichtig. Es sind 3 Brunnen. Alle haben Gusseisen-Tröge. Die Holzleitungen wurden im Jahre 1880 durch Eisenleitungen ersetzt. In den Jahren 1996,2001 und 2005 wurden sie restauriert. Das Brunnenhäusle außerhalb von Entringen versorgte die Brunnen mit Wasser. Das Haus wurde in den Jahren 2000 und 2001 renoviert. Aber in Entringen sind noch weitere kleine Denkmäler vorhanden. Der Torbogen an der Herrenberger Straße ist ein weiteres Kleindenkmal. Die beiden eindrucksvollen Häuser werden durch den Torbogen miteinander verbunden. Im frühen 14. Jahrhunderten waren hier Höfe als Widumlehen waren sie im Jahre 1327 an das Kloster Bebenhausen angegliedert. Die Gebäude, die hier heute stehen, stammen teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Der Torbogen und das kleine Portal sind aus dem Jahre 1738. Die Inschriften im und am Torbogen wurden teilweise aufgeschlüsselt und geben Hinweise zu den damaligen Bewohnern und deren Tätigkeiten. Heute ist die Hofeinfahrt in einem sehr guten Zustand. Der Ammertalbahn wurde im Jahre 1999 wiedereröffnet. Zu diesem Anlass ließ der Bürgermeister Hugo Dieter einen Gedenkstein aufstellen. Er steht am Entringer Bahnhof. Es wurde ein Findling aus Rätsandstein genommen. Diese Steine sind im Vergleich wesentlich beständiger. Sie sind mit Quarz verkittet und nicht wie andere Steine mit Ton. Auf dem Gedenkstein ist eine Tafel aus Bronze. Hierauf befinden sich die Daten -Eröffnung 1910-, -Wiedereröffnung 1999- und das Logo der Ammertalbahn. Zum Andenken an den im Krieg gefallenen Soldaten aus Entringen wurde das alte Kriegerdenkmal geschaffen. Vom alten Denkmal ist nur der Mittelteil erhalten. Die Namen der Gefallenen und Vermissten ist abhanden gekommen. Ihre Namen wurden 1952 auch auf das Ehrenmal an der Michaelskirche geschrieben. Der Mädlesstein ist ein Grenzstein, der das Entringer Weidegebiet bezeichnete. 1987 wurde der originale Stein gestohlen. Es wurde eine Nachbildung hergestellt.

Hobby-Flug Ammerbuch

Der Hobby-Flug Ammerbuch e. V. wurde 1972 gegründet. Aber der Ursprung des Vereins liegt in den 50er Jahren. Zu dieser Zeit gab es viele Modellflug-Freunde. Nach und nach fanden sie zusammen. Karl Asch aus Altlingen gab dem Verein 1964 ein Grundstück. Hier entstand der erste Modellflugplatz. Im Jahre 1968 wurde der erste Modellflugtag organisiert. Das Angebot des damaligen Bürgermeisters nahmen die Modellflug-Freunde an, einen Platz in der Nähe der A 81 auszubauen. Noch im Jahr 1968 wurde der Rasen gemäht und die Bäume gefällt. Danach wurde das Gelände ebenflächig gemacht. Die Zufahrt über den Feldweg zur Straße, die nach Reusen und Breitenholz führt, wurde mit Abraum aus einem Gipswerk so ausgebaut, dass hier auch Autos entlang fahren konnten. Die 23 damaligen Mitglieder leistet viel in Eigenarbeit. Bereits im August 1968 wurde das erste Modellflugzeug auf dem neuen Flugplatz gestartet. Um einen Schuppen für die Geräte zu haben, wurde das Waaghäuschen der alten Waage, die verschrottet wurde, auf dem Grundstück aufgebaut. 1971 wurde aus den 6 Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen, die bis dahin alle eigenständig waren, die Gemeinde Ammerbuch gegründet. Der Name leitet sich von den 4 Ortschaften, die an der Ammer liegen und die 2, die an dem Naturpark Schönbuch liegen, ab. Im Jahre 1972 wurde der Verein Hobby Flug Ammerbuch e. V. ins Vereinsregister eingetragen. Heute ist der Verein Mitglied im Deutschen Modellflieger Verband. Er hat ca. 70 Mitglieder. Jeder Interessierte kann hier bei den Flugübungen zuschauen. Personen, die ihre eigenen Flugzeuge starten lassen wollen, benötigen eine Versicherung, eine in Deutschland zugelassene Frequenz und bei den Starts und Landungen muss ein Mitglied des Vereins dabei sein. Es dürfen auf dem Platz maximal 18 Kilogramm schwere Modelle fliegen. Die Flugzeiten sind dabei ebenfalls zu berücksichtigen. Alle weiteren Informationen erhält man bei dem Verein.

Heiligkreuz und St. Wendelin

In dem Stadtteil Breitenholz der Gemeinde Ammerbuch wird eine Kapelle erstmals 1453 erwähnt. Dies geschieht im Zusammenhang mit einer Stiftung einer Frühmesse zu Ehren des heiligen Wendelin. Der Altar wurde im Jahre 1485 dem Heiligen Kreuz und dem Heiligen Wendelin geweiht. Der Heilige Wendelin wird als Kirchenpatron ab dem Jahr 1565 genannt. Der Kirchturm stammt aus dem 14 Jahrhundert, aber die Fundamente der Kirche sind noch wesentlich älter. In der Kirche ist ein Stein mit der Jahreszahl 1577 zu sehen. Im Jahre 1964 bekam die Kirche ein neues Langhaus. Das alte Kirchengebäude musste abgerissen werden. Es war eines der frühesten lutherischen Kirchengebäude. Die Brüstungsbilder der Empore aus dem 17. Jahrhundert sind aus der alten Kirche noch erhalten. Auch die bäuerliche Malerei von 1747 und das Kruzifix sind erhalten geblieben. Das Kruzifix stammt aus der Zeit um 1400. Die heutige Kirche erstrahlt in einem weißen Farbton mit dezenten hellblauen Rändern. Der Kirchturm ist 3-stöckig und besitzt eine Turmuhr. Er ist schon von weitem sichtbar. Sie ist eine evangelische Kirche. Der Kirchturm hatte große Schäden durch das Wetter erlitten. Wasser ist in die Steine eingedrungen und Teile zerplatzten durch den Frost. Die kaputten Steine mussten ausgebessert werden. Dabei erhielt der Turm auch einen neuen Anstrich. Die Arbeiten wurden im Oktober 2008 fertiggestellt. Die Kosten betrugen ca. 198.000 Euro. Die Gemeinde Ammerbuch entstand im Jahr 1971 aus den 6 Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen. Diese waren davor eigenständig. Die 4 Stadtteile Altingen, Pfäffingen, Poltringen und Reusten liegen an der Ammer und die anderen beiden an dem Naturpark Schönbuch. So entstand der Name Ammerbuch.

St. Stephanus Kirche und St. Clemens-Kirche in Poltringen

Der Gemeindeteil Poltringen ist ein Teil des Ortes Ammerbuch, der aus den bis 1971 eigenständigen Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen entstanden ist. Der Name Ammerbuch wurde aus dem Fluss Ammer und den Naturpark Schönbuch zusammengesetzt. Von Poltringen nach Reusten, etwas außerhalb, liegt die Pfarrkirche St. Stephan. Sie ist eine katholische Kirche. Aufgrund ihres Aussehens wird sie auch Schlosskirche genannt. Der Chor und der Turm sind im spätgotischen Stil erbaut. Das Langhaus und der Zwiebelturm sind in der Barockzeit von 1750 bis 1762 erbaut worden. Das äußere Aussehen der Kirche und auch der Innenraum wurden dem damaligen Geschmack des Barocks angeglichen. Innen befindet sich ein großer, durchbrochen gearbeiteter Hochaltar. An beiden Seiten des Innenraumes sind Seitenaltäre. Des Weiteren sind eine Kanzel, ein Sakramentshäuschen im spätgotischen Stil und ein Wandkreuz aus dem Jahre 1500 sehr sehenswert. Die steinerne Totenleuchte im Außenbereich der Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist eine Besonderheit. Sie diente als Totenlicht und befindet sich an der Nordseite der St. Stephanus Kirche. Das beweist, dass bereits Ende des 14. Jahrhunderts Gläubige eine Kerze auf dem Friedhof anzündeten. Im Neckargebiet ist die Totenleuchte von Poltringen die Einzige. Totenleuchten sind aber in ganz Deutschland eher selten. Die St. Clemenskirche in Poltringen ist eine katholische Kirche. Sie hat einen hohen gotischen Chor. Die Kirche steht in der Mitte des Dorfes. Das Langhaus hat mehrere Rundbogenfenster. Auf dem Kirchenturm befindet sich ein Spitzdach. Der Innenraum ist sehenswert durch den gotischen Taufstein aus dem 14. Jahrhundert. Er ist schlicht gehalten. Einige spätgotische Holzbildwerke, eine Sakramentsnische und Wandkreuz aus dem 15. Jahrhundert befindet sich ebenfalls im Innenraum.

Streuobstwiesen

Der Ort Ammerbuch liegt in Baden-Württemberg. Die Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen waren bis zum Jahre 1971 eigenständige Gemeinden und wurde dann zu dem Ort Ammerbuch zusammengeschlossen. Weil 4 Orte an der Ammer liegen und 2 Orte an dem Naturpark Schönbuch wurde daraus der Name Ammerbuch entwickelt. Die Gemeinde Ammerbuch erhielt in diesem Zusammenhang auch ein eigenes Wappen. Die Streuobstwiesen sind seit dem 18. Jahrhundert aus der Region nicht mehr wegzudenken. Die Obstbäume stehen verteilt auf bunten Blumenwiesen. In dieser Form sind Streuobstwiesen fast nur in Süddeutschland vorhanden. Angelegt wurden sie, damit die Bewohner mit Obst, Mus, Saft und Most versorgt waren. Diese Wiesen und der Obstanbau spielt auch heute noch eine wichtige Rolle in der Herstellung von Edelbränden, Obst-, Saft- und Mostgewinnung. Die Bewohner der Region legen viel Wert auf eine naturnahe Bewirtschaftung und bewahren sich die Tradition der regionalen Produkte. Aber Streuobstwiesen wirken sich auch auf das Lokalklima und den Bodenschutz aus. Sie bieten vielen Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum. In der Region sind fast 2000 verschiedene Obstsorten vorhanden. Äpfel und Birnen haben hier den Hauptanteil. In den milderen Regionen sind auch alte Kirschsorten zu finden. Da diese jedoch nicht weit verbreitet sind, werden hieraus besondere lokale Spezialitäten hergestellt. Im Tübinger Bereich gibt es rund 1250 Hektar Streuobstwiesen. Meistens liegen sie in Hanglagen am Schönbuch-Rand, Rammert oder Albtrauf. In Ammerbuch-Entringen verkauft der Lindenhof die Säfte direkt ab Hof und auf Bestellung. Der Apfelsaft wird hier selbst hergestellt. Im Herbst hat der Besucher die Möglichkeit, Obst zu Süßmost pressen zu lassen oder gepresstes Obst in Bag-in-Boxen abfüllen zu lassen. Diese gibt es in 5 Liter oder 10 Liter. Ebenfalls können Gäste das Obst zu Mus verarbeiten lassen.

Michaelskirche in Entringen

Erstmalig wird der Vorgängerbau der Michaelskirche im Jahre 1275 erwähnt. Er war im romanischen Stil. Bereits im 8. Jahrhundert stand an dieser Stelle eine Kirche. Die St. Michael Kirche wurde im Jahr 1452 im gotischen Stil erbaut. Von ihr sind nur noch wenige Mauerreste erhalten. Romanische Stücke sind noch im Chor und außen am Turm erkennbar. Der Turm ist schon von weitem erkennbar und es sind noch Anzeichen von dem mächtigen Wehrturm erkennbar. Er hat Schießscharten. Der untere Teil war früher eine Kapelle mit Kreuzrippengewölbe. Der Glockenstuhl ist aus Eiche. Im Turm ist das alte Uhrwerk mit den dazugehörenden Gewichten heute noch zu bewundern. Der Turm mit dem Chor wurde im 15. Jahrhundert erschaffen. An der südlichen Ecke des Langhauses befindet sich eine Inschrift unter der Sonnenuhr. Sie weist entweder auf das Erbauungsjahr der Kirche hin oder auf eine bedeutende Veränderung. Am Langhaus sind schöne Spitzbogenfenster. Im Inneren der Kirche befindet sich eine barocke Orgel. Der Chor, indem sie steht, hat ein Rippengewölbe. Die Decke des Langhauses ist aus Holz mit mächtigen Balken. Ein Taufstein aus dem 15. Jahrhundert wird noch heute als Taufbecken benutzt. Er ist im spätgotischen Stil. Das Chorgestühl im Langhaus stammt ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert. Es zählt zu den am aufwendigsten gestalteten Stühlen im Neckarbereich, wegen den Flachschnitzereien, die sich auf ihnen befindet. Der bemalte Herrschaftsstuhl aus dem Jahre 1627 steht auf der Empore. Vom Kanzelkorb sind noch geschnitzte Holz-Intarsien zu bewundern. Der Altar stammt aus dem Jahre 1969. Darüber hängt ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert. An den Wänden sind viele Grabsteine und Gedächtnisbildern aus den 16. Bis 19. Jahrhundert. Über dem Westportal sind die Wappen der Familien von Hailfingen und von Ehingen angebracht. Besichtigt werden kann die Kirche von April bis Oktober. Über die Kirche wurden Bücher geschrieben, die im evangelischen Pfarramt in Entringen erworben werden können.

Magnuskirche und evangelische Kirche in Altingen

Die Magnuskirche ist eine katholische Kirche. Sie stammt aus dem 12. / 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert wurde sie im spätgotischen Stil umgebaut. Früher war sie eine romanische Wehrkirche. Das ist an dem ummauerten, burgartigen Kirchhof erkennbar. Der Turm hat im unteren Teil Schießscharten. Im Innenraum wurden im Jahre 1954 schöne spätgotische Malereien entdeckt. Sie sind nicht sehr gut erhalten, aber man erkennt immer noch die geschlossene Chorausmalung. Szenen aus dem Marienleben sind erkennbar. Sie befinden sich an der Nordwand. An der Ostwand hat der Zahn der Zeit weniger an den Malereien genagt. Hier sind Goldene Pforten, die Geburt der Marie, die Verkündigung, die Heimsuchung, die Geburt Christi, die Anbetung und das Abendmahl deutlicher erkennbar. Die Kirche besitzt ein Kreuzgratgewölbe. Hier sind die 4 Evangelisten mit den 4 Kirchenvätern zu bewundern. Der gemalte Kassettenfries an der inneren und äußeren Triumpfbogen-Wand ist sehr beeindruckend. Sehenswert ist auch in der Laibung ein Gastmahl des Herodes mit dem Martyrium des Täufers. Die evangelische Kirche steht am Ortsausgang. Sie ist im neugotischen Stil. Im Jahre 1859 wurde der Bau der Kirche beschlossen. Nach vielen Debatten wurde sie neben dem katholischen Pfarrhaus errichtet. Architekt war Friedrich Leins, der auch die Villa Berg in Stuttgart erschaffen hat. Nach einem schweren Unwetter im Jahre 1870 ist der Kirchturm auf das Dach des Kirchenschiffs herabgestürzt. Der Turm wurde nur notdürftig abgedeckt. Er bekam erst 10 Jahre später ein neues Dach. 1945 erlitt die Kirche wiederum starke Schäden. 1960 wurde sie umgebaut. Dabei erhielt sie auch neue Chorfenster von Adolf Saile. Heute ist der Kirchturm schon von weitem sichtbar.

Sonderlandeplatz Poltringen

Poltringen ist ein Ortsteil der Gemeinde Ammerbuch. Sie wurde im Jahr 1971 aus den Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen zusammengefasst. Der Namensteil Ammer leitet sich aus den 4 Ortsteilen, die an der Ammer liegen, her und der Namensteil Buch kommt von den beiden anderen Ortsteilen, die am Naturpark Schönbuch liegen. Der Sonderlandeplatz in Poltringen ist ein Flugplatz. Er liegt am oberen Ende der Entringer Straße. Zum Flugplatz führt ein geteerter Feldweg, der an den Vereinshallen von PFC, Tennisclub und Reitverein vorbeiführt. Gerade am Wochenende ist der Flugplatz ein beliebtes Ausflugsziel, da hier die Starts und Landungen der Segel- und Motorflieger beobachtet werden können. Ein Kinderspielplatz und eine Grillstelle sind den Mitgliedern des Flugsportvereins zugänglich. Das Restaurant mit einer Terrasse hat am Wochenende geöffnet. 3 Vereine nutzen den Flugplatz. Der Flugsportverein Ammerbuch, der Flugsportverein Herrenberg und der Flugsportverein Unterjesingen haben hier ihre Flugzeuge und starten und landen hier. Sie bieten auch Flüge an. Wer daran Interesse hat, sollte sich mit den Flugsportvereinen in Verbindung setzen. In der Nähe befindet sich auch der Modellflugplatz. Dieser ist ebenfalls gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Er wird von dem Verein Hobbyflug Ammerbuch betreut. Der Flugsportverein Herrenberg hat ca. 300 Mitglieder. Er bietet auch Aus- und Weiterbildung im Modellbau, Segel- und Motorflug an. Der Betreiber und Halter des Flugplatzes in Poltringen ist der Flugsportverein Ammerbuch e. V. Die beiden Flugsportvereine Herrenberg und Unterjesingen sind hier zusammengeschlossen. Der Flugsportverein Unterjesingen wurde im Jahre 1934 gegründet. Er kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Weine

Im Kreis Tübingen gibt es fast 200 Hektar Fläche, die für den Weinanbau genutzt wird. Derzeit sind mit Reben ca. 40 Hektar bestockt. In Unterjesingen, Hirschau, Wurmlingen, Wendelsheim und Breitenholz sind die örtlichen Schwerpunkte des Weinanbaus. Aber auch in Rottenburg, Tübingen, Entringen und Pfäffingen wird Wein angebaut. Breitenholz, Entringen und Pfäffingen gehören zu der Gemeinde Ammerbuch. Sie besteht aus 6 Gemeinden, die im Jahre 1971 zur Gemeinde Ammerbuch zusammengefasst wurden. Bis dahin waren die Gemeinden eigenständig. Die Reblagen sind überwiegend Steillagen mit terrassenartiger Form. Die Bewirtschaftung ist sehr aufwendig. Circa die Hälfte der Weinbaubetriebe produziert den Wein zur Selbstversorgung. Im Oberen Neckar-Bereich werden besonders frostempfindliche Rebsorten angebaut. Daher werden Sorten wie Trollinger, Riesling und Silvaner kaum dort angebaut, weil diese besonders hohe Ansprüche an die Temperatur stellen. Auch neue Sorten, wie zum Beispiel der Acolon sind hier zu finden. Mit dem Anbau der Sorten Merling, Johanniter und Regent wurde früh begonnen. Sie sind pilz-resistent. Dadurch kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sehr verringert werden. Die Landschaft wird vom Weinbau stark geprägt. Es besteht ein öffentliches Interesse am Erhalt des örtlichen Weinbaus. Nicht allein dadurch, dass die Landschaft so in ihrer Form erhalten bleibt, sondern auch weil viele Bewohner der Region ihren Lebensunterhalt durch den Weinanbau sichern. Die meisten baden-württembergischen Weine werden in genossenschaftlichen Kellern ausgebaut. Die Weingärtner dieser Region haben diese Möglichkeit nicht und somit ist jeder Weingärtner auch gleichzeitig sein eigener Kellermeister. Durch den hohen Zeitaufwand und die nötige technische Ausstattung macht einen hohen Informationsstand der Weingärtner erforderlich. Daraus resultieren die verschiedenen Weine und Qualitäten. Im Kreis Tübingen hat der Weinbau eine lange Tradition. Er wurde bereits im 12. Jahrhundert nachgewiesen. Zwischen dem 14. Und 17. Jahrhundert erlangte er die größte Bedeutung.

Ortsteil Reusten

Der Ort Ammerbuch besteht aus den Ortsteilen Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen. Reusten ist von diesen Gemeinden die 2. Kleinste. Er hat ca. 1.020 Bewohner. Nur noch Breitenholz hat weniger Einwohner. Hier in Reusten fließen die Ammer und der Kochhardt zusammen. Der kleine Ort liegt zwischen Poltringen und Altingen. An der Landstraße 359 liegen der Kirchberg und der Wolfsberg. In verschiedenen Steinbrüchen wurde in Reusten bis in die 60er Jahre hinein Kalkstein abgebaut. Besonders günstig war der Abbau durch die Aufwölbung des Reustener Sattels. An der Jesinger Straße befindet sich das Pfarrhaus, das im Jahre 1822 erbaut wurde. Ein Stückchen weiter steht die Kelterkirche. Früher war sie eine Kelter. Sie wurde 1575 von dem Kloster Bebenhausen erbaut. Das Backhaus aus dem Jahre 1855 ist heute noch in Betrieb. Das Rathaus wurde 1793 erschaffen und befindet sich ganz in der Nähe des Backhauses. Die Wolfsbergsiedlung auf dem Berg entstand nach dem Krieg, weil das Gebiet in Tal zu eng wurde. Ein weiteres Wohngebiet ist rechts an der Straße nach Altingen entstanden. Eine Grundschule und eine Förderschule wurde 1966 in einem Gebäude erbaut. Die Wolfsbergschule liegt auf dem Wolfsberg. Zu erreichen ist die Siedlung über die Schulsteige. Sie wurde 1991 neu ausgebaut. Dafür musste das alte Schulgebäude abgerissen werden. Der Ort Reusten wurde von den Alemannen gegründet. Das war etwa im 6. Jahrhundert. Eine jungsteinzeitliche Siedlung wurde bei Ausgrabungen auf dem Kirchberg entdeckt. Die ältesten Funde sind ca. aus dem Jahre 4500 vor Christus. Die Reste einer mittelalterlichen Burg gibt den Experten bis heute noch Rätsel auf. Die Heiligkreuzkirche wurde von Bebenhauser Mönchen auf dem Kirchberg erbaut. Sie stand dort bis 1759. Erwähnenswert ist auch die alte Römerstraße. Sie verlief nördlich der Wolfsbergsiedlung. Später wurde sie in Königsstraße umbenannt. Hier befand sich im Mittelalter ein alter germanischer Gerichtsplatz. Erstmalig wird Reusten im Schenkungsbuch des Klosters Reichenbach zwischen 1128 und 1152 als -Rusten- erwähnt.

Gemeinde Ammerbuch

Ammerbuch ist ein kleiner Ort in Baden-Württemberg. Im Jahre 1971 haben sich die Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen zusammengeschlossen und daraus wurde die Gemeinde Ammerbuch. Der Name setzt sich aus -Ammer-, weil die ersten 4 Orte an der Ammer liegen und -Buch-, weil die anderen beiden Gemeinden am Naturpark Schönbuch liegen, zusammen. Vorher waren die Gemeinden eigenständig. Anlässlich dieses Zusammenschlusses wurde ein neues Wappen entworfen. Es zeigt den fließenden Fluss für die 4 Gemeinden, die an der Ammer liegen und die Buche ist das Zeichen für die Ortschaften, die am Schönbuchrand liegen. Die 6 Äste und die 6 Wurzeln stehen für die 6 Gemeindeteile. Die Buche ist schwarz auf gelben Grund und die Wellenlinie für die Gewässer ist blau. Ammerbuch hat eine Menge zu bieten. Es gibt hier nicht nur viele Sehenswürdigkeiten, sondern auch unzählige Freizeitmöglichkeiten, Spielplätze, Grillplätze, Vereine und Freizeitstätten. Ammerbuch liegt zwischen Tübingen, Rottenburg am Neckar und Herrenberg. Sie hat fast 11.600 Einwohner. Der Landkreis ist Tübingen. Für Radfahrer und Wanderer existiert ein hervorragendes, ausgebautes und beschildertes Wegenetz. Ammerbuch ist an das öffentliche Verkehrsnetz sehr gut angeschlossen und daher gut zu erreichen. Der Flughafen in Stuttgart ist ca. 50 Kilometer entfernt. Erstmalig wurde die Gemeinde Altingen im Jahre 1182 erwähnt. Es stand unter österreichischer und württembergischer Herrschaft. Die württembergischen Teile wurden nach der Reformation evangelisch, die österreichischen Teile blieben katholisch. In Ammerbuch finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt. Hier ist das ganze Jahr über viel los und so kommt bestimmt keine Langeweile auf. Aber auch für die Menschen, die Ruhe und Erholung suchen, ist die Gemeinde empfehlenswert.

Naturpark Schönbuch

Der Ort Ammerbuch besteht aus den 6 Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen. Davon liegen Breitenholz und Entringen am Rande des Naturparks Schönbuch. Er ist das größte geschlossene Waldgebiet in der Region des mittleren Neckars. Er ist bei den Einwohnern und Besuchern der Stadt ein beliebtes Ausflugs- und Naherholungsgebiet. Für Pflanzen und Tiere bietet er einen besonderen Lebensraum. Hier im Naturpark kann gewandert werden oder die reizvolle Landschaft per Fahrrad erkundet werden. Die Region bietet auch eine Vielzahl kultureller Schätze. Wichtig ist, dass die Entwicklungs- und Gestaltungsmaßnahmen für die Umwelt verträglich sind. Aktionen sollten vorbildlich und nachhaltig sein. Dabei ist es wichtig, dass die Besucher die Pflanzen- und Tierwelt nicht stören. Gut ausgebaute Wege machen dies möglich. Aber die Landschaft benötigt auch eine ganz spezielle Pflege. Nach dem Naturschutzgesetz versteht man unter einem Naturpark ein großräumiges Gebiet, das als vorbildliche Erholungslandschaft zu entwickeln und zu pflegen ist. Hier müssen alle Bedürfnisse unter einen Hut gebracht werden, die der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, der Siedlungen, des Naturschutzes und des Tourismus. Die Landesregierung plante seit den 60er Jahren einen Neubau eines Flughafens für Stuttgart. Die Region des Schönbuchs wurde hier in Betracht gezogen. Sie schien ideal für den Bau eines Flughafens, da ein Großteil dem Staat gehört. Außerdem ist der Naturpark sehr zentral gelegen. Ein weiterer Punkt war, dass das Waldgebiet weitestgehend unbesiedelt ist und somit nur wenige Kosten und Mühen verursacht hätte. Eine Arbeitsgemeinschaft setzte sich 1969 gegen das Projekt ein. Im März 1972 wurde der Schönbuch zum Naturpark erklärt und steht seither unter dem Schutz des Naturschutzgesetzes. Er ist der älteste Naturpark in Baden Württemberg.

Kleindenkmale in Altingen

In Ammerbuch sind einige Kleindenkmale. Dazu zählt auch der Kilometerstein am Haus Schwedenstraße 18. Mittlerweile sind die Steine weniger geworden. Sehr oft wurden die Kilometer-Angaben an Ecken von Häusern eingemeißelt. Hierfür gibt es noch ein Beispiel in Reusten. Die Kilometersteine zeigen die Entfernung zwischen zwei Orten. Auf dem Stein in Altingen steht die Entfernung zu 2 Nachbarorten von Altingen. Sie stammen wahrscheinlich aus dem 19. Jahrhundert. Das Metermaß in Kilometern wurde erst im Jahre 1872 im Königreich Württemberg eingeführt. Vorher gab es bereits Steine, die die Entfernung in Stunden angaben. Sie verloren ihre Gültigkeit. Im Jahre 2001 wurde der Kilometerstein mit wasserfester Farbe restauriert. Ein weiteres Kleindenkmal ist das Feldkreuz. Es ist aus Gusseisen und steht auf einem massiven Sandsteinsockel. Vermutlich wurde es um 1900 von dem Altinger Josef Schäuble gestiftet. Die jahrhundertalte Tradition katholischer Frömmigkeit wird mit dem Feldkreuz symbolisiert. Solche Kreuze erinnern an Unfälle oder Errettung aus Unwettern. Sie sollen die Flur segnen und zum Gebet anregen. In dem Steinsockel ist eine Inschrift eingemeißelt. Sie lädt zum Verweilen ein. An der Schwedenstraße 30 befindet sich das sogenannte -sprechende Wappen-. Es zeigte eine Rose, die auf den Familiennamen Röser verweist und ein Metzgerbeil, das auf das Handwerk hinweist. Das gibt Aufschluss zu den früheren Besitzern des Hauses. Bei dem Kopf in der Mitte konnte nicht geklärt werden, ob es sich um den früheren Hausbesitzer oder um einen Neidkopf handelt. Am westlichen Teil des Hauses zeigt ein Monogramm mit der Jahreszahl 1631, das dieser Anbau im Jahr 1631 das ältere Haus erweitert hat. Die Buchstaben I. B. stammen von den damaligen Besitzern. Weitere Kleindenkmale in Altingen ist der Grabstein von 1765 in der St. Magnuskirche. Er ist eine Sandstein-Stelle mit dem Relief eines Totenschädels. An der Außenwand der Kirche befindet sich ein Teil der Grabplatte von Endris Rösner aus dem Jahre 1566. Im Naturpark Schönbuch sind etliche Altinger Grenzsteine zu entdecken.

Kleindenkmale in Breitenholz

Ammerbuch wurde im Jahre 1971 aus den 6 bis dahin eigenständigen Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen gegründet. 4 Gemeinden liegen an der Ammer und 2 an dem Naturpark Schönbuch. Aus beiden Lagen wurde der Name Ammerbuch zusammengesetzt. Breitenholz hat einige Kleindenkmale. Der Pumpbrunnen in der Müneckstraße gehört dazu. Er hat einen Sandsteintrog und stammt aus dem Jahre 1873. Hier wurde für die Häuser früher per Handarbeit das Wasser aus der Tiefe herauf gepumpt. 2 Wetten dienten ebenfalls der Wasserversorgung. Diese wurden aber zugeschüttet. Um 1855 gab es hier 2 laufende, einige Pump- und Schöpfbrunnen. Die historische Brunnensäue ist aus Gusseisen. Sie wurde reichlich verziert und bemalt. Die Säule ist mehrfach untergliedert. Auf der Spitze ist eine Art Pinienzapfen aus Gusseisen. Der Brunnentrog ist entfernt worden. 1958 brannte die Kelter ab, an der die Brunnensäule früher stand. Sie wurde dann erst zur Raiffeisenstraße verbracht und steht heute an der Einmündung zur Forststraße. Die Ofenplatte, die zu der Säule gehörte, wurde leider gestohlen. Im Hardtwald befindet sich ein Stein, der die Grenzen zwischen Breitenholz, Entringen und Reusten markierte. Heute steht er auf der Gemarkung von Breitenholz. Er hat auch eine symbolische Bedeutung. Der Grenzstein stammt ca. aus dem Jahr 1820. Er ist aus Sandstein, 110 cm hoch und 56 cm breit. Ein weiteres Kleindenkmal in Breitenholz ist die Gruab-Bank. Sie steht am Ortsrand. Sie ist eine Bank aus Stein. Früher wurde sie benutzt, um schwere Lasten abzustellen, die die Bewohner transportieren mussten. Sie ist so hoch, dass der Träger seine Last im Stehen abstellen konnte. Der Name Gruab-Bank kommt von Gruaben, was Ausruhen bedeutet. Vor ein paar Jahren kam eine neue Sitzbank hinzu.

Flugsportverein Unterjesingen

Auf dem Flugplatz von Poltringen haben die Flugsportvereine Unterjesingen und Herrenberg ihre Flugzeuge und hier starten und landen die Maschinen. Poltringen ist ein Gemeindeteil der Stadt Ammerbuch. Ammerbuch wurde im Jahre 1971 aus den Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen zusammengeschlossen, die vorher alle eigenständig waren. Der Flugsportverein Unterjesingen wurde im Jahre 1934 gegründet. Zu dieser Zeit war sie die Ortsgruppe Unterjesinger Flugsportverein ist Mitglied im deutschen Luftfahrtverband. Die Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit erfolgte im Jahre 1950. 2 Jahre später startet das erste eigene Flugzeug. Im Jahre 1959 wird ein gebrauchter Motor-Raab gekauft. Das frühere Fluggelände Heufeld wird wieder aktiviert. Hier findet in den Sommerferien das erste Fluglager statt. Der Flugsportverein kauft ein Grundstück an der Wurmlinger Straße und beginnt mit den Bauarbeiten einer Flugzeughalle. Dazu gehören auch Werkstätten und ein Unterrichtsraum. Im Jahr 1962 sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Das Flugzeug Mü 13 wird verkauft. Bis zum Jahr 1970 schafft der Verein weitere Flugzeuge an. Darunter sind eine K6 und eine Super Cup D-EBYK. Im Jahre 1965 wird erstmals das Fluglager in Aubenasson organisiert, das seitdem Tradition bei dem Verein ist. Seit 1970 nutzen die beiden Flugsportvereine Herrenberg und Unterjesingen den Flugplatz in Poltringen. Der Flugsportverein Unterjesingen baut im Jahr 1972 eine eigene Flugzeughalle auf dem Flugplatz Poltringen. Das erste Kunststoff-Flugzeug ist ein Stadart Cirrus. 1974 kauft der Verein den ersten Motorsegler. Im Jahre 1978 gründen die beiden Flugsportvereine gemeinsam den Flugsportverein Ammerbuch, der seither den Flugplatz betreibt. In den 80er Jahren werden weitere Flugzeuge angeschafft. Der Verein kann im Jahre 1984 die 50-jährige Jubiläumsfeier durchführen. Der Flugplatz wird in den folgenden Jahren immer weiter ausgebaut. Jeder, der selbst einmal mitfliegen will, kann sich bei dem Verein informieren.

Schloss Hohenentringen

In Ammerbuch thront hoch über dem Ammertal und Entringen das Schloss Hohenentringen. Es liegt am Rande des Naturparks Schönbuch. Ammerbuch wurde 1971 aus den 6 Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen gegründet, die bis dahin eigenständig waren. Das Schloss Hohenentringen kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Urkunden des Klosters Bebenhausen aus den Jahren 1293 und 1294 sind die ersten Erwähnungen des Schlosses. Über einen Treppenturm vom Hof aus ist der lange, dreigeschossige Steinbau aus dem 15. und 16. Jahrhundert zugänglich. Die Wirtschaftsgebäude wurden 1724 und 1727 erbaut. Das Schloss erreicht man über die Wanderwege durch den Naturpark Schönbuch oder mit der Ammertalbahn. Sie fährt bis zum Bahnhof in Entringen und von dort aus ist es zu Fuß noch eine gute ¾ Stunde. Von oben hat man eine sehr schöne Aussicht über Ammerbuch und die gesamte Region. Im Jahre 2004 wurde eine Gedenktafel für den damaligen Bewohner des Schlosses, Christian Heinrich Zeller angebracht. Er wurde im Jahre 1779 auf dem Schloss geboren. Er ist bekannt durch seine Lieder und seine Pionier-Arbeit in der inneren Mission. Er war christlicher Erzieher und Hausvater und Pädagoge des schwäbischen Pietismus. Gestorben ist er im Jahre 1860. Der Ritter Jörg von Ehingen war ebenfalls ein bekannter Bewohner. Er wurde 1428 auf dem Schloss geboren. Bekannt wurde er durch das Niederschreiben seiner Lebensgeschichte. Zu dieser Zeit lebten mehrere Adelsfamilien auf der Burg. In seinem Buch schrieb Ritter Jörg, dass insgesamt 100 Kinder das Schloss bewohnten. Seit dem Jahr 1877 ist die Familie der Freiherren von Ow-Wachendorf Eigentümer des Schlosses. Im großen Saal der Gastwirtschaft befinden sich die Wappen der ehemaligen Burgherren. Ein Bild aus dem Jahre 1913 von Gunhild von Ow hängt im Nebenzimmer. Sie malte die Familien mit ihren 100 Kindern, wie sie vom Schloss in das Dorf ziehen.

Ortsteil Poltringen

Die Gemeinde Poltringen liegt an der Ammer. Sie ist ein Ortsteil von Ammerbuch. 1971 wurden die Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen, die bis dahin alle eigenständig waren, zusammengeschlossen. Poltringen wird erstmalig im Jahre 1191 urkundlich erwähnt. 1805 kam es ganz zur württembergischen Staatshoheit. Vorher war es 2/3 unter österreichischer und 1/3 unter württembergischer Herrschaft. Das Schloss in Poltringen wurde im Jahre 1613 umgebaut und erhielt sein heutiges Aussehen. Der Baumeister Heinrich Schickhardt hatte den Umbau zu einem Wasserschloss geplant. Alle anderen Gebäude des Baumeisters Heinrich Schickhardt wurden zerstört. Somit ist das Schloss in Poltringen das einzig erhaltene Bauwerk des berühmten Baumeisters. Erstmalig wird ein Schloss in Poltringen im Jahr 1481 erwähnt. Das Schloss hat vier gleichlange Flügel, die jeweils 3 Geschosse haben. Der Innenhof ist viereckig. An jeder Ecke befindet sich ein Turm mit Zeltdach. Heute sind in dem Schloss Eigentumswohnungen. Die St. Clemens-Kirche steht mitten im Ort und etwas außerhalb die St. Stephanus Kirche. Nach dem 2. Weltkrieg hat sich die Bevölkerung in dem Ort mehr als verdoppelt. Es leben heute etwa 1.700 Einwohner in Poltringen. Zahlreiche Freizeitmöglichkeiten stehen hier den Besuchern zur Verfügung. Neben Vereinen sind eine Reithalle und ein Segelflugplatz hier vorhanden. Spaßeshalber wird der Ort auch Bockmoster genannt. Der Name stammt aus einem Missgeschick, das einer Frau beim Zerkleinern der Früchte geschehen ist. Ihr geriet beim Zerkleinern ein Böcklein unter den Mahlstein. Die Faschingsgesellschaft des Ortes hält den spaßigen Ortsnamen mit Bockmoster-Masken aufrecht. Seit 1966 findet der traditionelle Fasnetsumzug des Vereins statt. Zu diesem Ereignis kommen jährlich tausende Menschen nach Poltringen um zu feiern.

Flugsportverein Herrenberg

Der Flugsportverein Herrenberg benutzt den Flugplatz in Poltringen. Poltringen ist einer der 6 Gemeindeteile von Ammerbuch. Die anderen Gemeinden sind Altingen, Pfäffingen, Reusten, Breitenholz und Entringen. Der Flugsportverein hat ca. 300 Mitglieder. Er ist Mitglied im Deutschen Aero Club und im Baden-Württembergischen Luftfahrtverband. Der Verein bietet qualifizierte Aus- und Weiterbildung im allen Sparten des Fliegens. Ob Jung oder Alt, für jeden ist hier etwas dabei. Die Jugend kann im Modellbau beginnen. Der Treffpunkt ist jeden Freitagabend in der Werkstatt. Die Segelflugausbildung darf ab 14 Jahren begonnen werden. Die Segelflugzeuge werden von Mitgliedern gewartet. In der Werkstatt finden die theoretischen Ausbildungen statt. Die Mitglieder werden bei ihren Flügen von Fluglehrer, Einweisungsberechtigte und andere Piloten begleitet. Das macht das Fliegen sicher. Es werden neben der Fliegerei auch weitere Veranstaltungen organisiert. Der Flugsportverein führt auch traditionell mehrere Feste und Feiern durch. Die Kosten für das Fliegen werden gering gehalten, weil die Mitglieder in Eigenleistung Wartungen an den Flugzeugen übernehmen und andere Arbeiten für den verrichten. Übungsflüge und andere Flüge finden mittwochs und samstags statt. Teilweise, wenn Wetter mitspielt, wird auch am Sonntag geflogen. Der Flugplatz Poltringen wird betrieben von dem Flugsportverein Ammerbuch. Die beiden Flugsportvereine Herrenberg und Unterjesingen sind hier zusammengeschlossen. Der Flugsportverein Herrenberg verfügt über 10 Segelflugzeuge. Es sind 3 Doppelsitzer, die zu Ausbildungszwecken benutzt werden. Die 7 anderen Segelflieger sind Einsitzer. Für den Motorflug stehen dem Verein Schulmaschinen und schnelle Reiseflugzeuge zur Verfügung. Hier kann man auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen. Neben dem Fliegen werden aber auch weitere Sportarten, wie zum Beispiel Fallschirmspringen oder Ballon fahren angeboten.

Hardtwald

An der Kreisstraße von Reusten zu Bundesstraße 28 liegt der Hardtwald. Er ist ca. 114 Hektar groß. Die Gemeinde Ammerbuch besteht aus den 6 Gemeindeteilen Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen. Der Hardtwald befindet sich auf den Gemarkungen von Altingen und Reusen. Wegen seiner artenreichen und naturnahmen Laubwald-Kulturen wurde er als Schonwald einsortiert. Es befinden sich mehrere geschützte Biotopflächen am Rande des Waldes. Im Wald findet man Eichen, Hainbuchen, Eschen, Bergahorne, Rotbuchen, Linden und viele seltene Pflanzen und Tiere. Die Strecke der Ammertalbahn führt mitten durch den Wald. Für Wanderer und Spaziergänger sind viele ausgebaute und beschilderte Wege vorhanden. Hier kann die Gegend auch gut mit dem Fahrrad erkundet werden. Das Gebiet wird von den Bewohnern und Besuchern gern als Naherholungsgebiet genutzt. Die einzigartige Natur ist traumhaft schön und bietet Ruhe und Erholung. Der Rohrbach entspringt am Rande des Waldes und fließt in Richtung Entringen. In Richtung Altingen liegt ein Modellflugplatz. Er ist seit 1964 hier. Im Wald kann der Wanderer viele alte Grenzsteine entdecken. Hier wurden sogar alemannische Gräber gefunden. Der Hintere See liegt an der Grenze zu Reusten und steht schon seit 1966 unter Naturschutz. Das Kloster von Bebenhausen hatte viele Jahre die Gras- und Weiderechte in der Gegend. An der Kreisstraße wurde ein kleiner Parkplatz geschaffen. Hier befindet sich eine Ruhebank. Von hier aus hat der Besucher eine wunderbare Aussicht über das Ammertal. Bis in die 70er Jahre hinein stand hier die Betteleiche. Zum Gedenken an diese Eiche wurde eine Nachbareiche mit einer Ruhebank umgeben. Sie gehört zu den historischen Kleindenkmalen im Ammerbuch.

Trockenmauern

Die Reblagen in der Region sind vorwiegend Steillagen mit terrassenartiger Form. Um die Bewirtschaftung von steilen Flächen zu vereinfachen, wurden Trockenmauern erstellt. Das sind von Menschen geschaffene Bauwerke. Sie ermöglichen an manchen Stellen überhaupt erst die Bewirtschaftung der Flächen. Sie bilden Terrassen, die bei starkem Regen die Boden-Erosion verringern. Das ist bei den meisten unbedeckten Weinberg-Böden sehr wichtig. Die große Mauerfläche lässt das Wasser bei starker Sonneneinstrahlung gleichmäßig verdunsten und Staunässe wird verhindert. Die Mauern sind nicht verfugt. Sie bestehen aus einfach behauenen Steinen. Diese Steine haben die Möglichkeit, die Wärme am Tag zu speichern und sie nachts langsam wieder abzugeben. Daher gibt es nur geringe Temperaturschwankungen. Jeder Steinmetz benutzt eine andere Arbeitstechnik und gestaltet die Mauer individuell. Gerade die Verwendung von Materialien aus der Umgebung schafft eine unverwechselbare Landschaft. In den Felsspalten der Mauern haben sich viele Tiere und Pflanzen niedergelassen. Es haben sich Ersatzbiotope gebildet. In der Region wachsen sonst nirgends Pflanzen wie Zimbelkraut, Mauerraute oder Schwarzer Streifenfarn. Es leben in den Fugen und Ritzen Reptilien, wie zum Beispiel Zauneidechsen und Blindschleichen. Auch Amphibien sind hier zu finden und sehr viele Insekten, wie zum Beispiel Hummeln und Mauerbienen. Es kommt aber auf das Alter und den Verwitterungszustand der Mauer an. Trockenmauern sind durch das Naturschutzgesetz geschützt, wenn sie mindestens einen halben Meter hoch sind und eine Mindest-Mauerfläche von 2 Quadratmetern haben. Die Stadtteile Breitenholz, Entringen und Pfäffingen in Ammerbuch sind besonders für den Weinanbau bekannt. Die Stadt Ammerbuch wurde aus 6 Gemeinden, die bis dahin eigenständig waren, im Jahre 1971 gegründet. Der Name Ammerbuch setzt sich aus den 4 Gemeinden, die an der Ammer liegen und den 2 Gemeinden, die an dem Naturpark Schönbuch liegen, zusammen.

Ortsteil Pfäffingen

Der Ort Ammerbuch besteht aus den 6 Gemeindeteilen Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen. Sie wurden 1971 zusammengeschlossen. Vorher waren die Stadtteile eigenständig. Der Name Ammerbuch wird zusammen gesetzt aus den 4 Gemeinden die an der Ammer und den 2 Gemeinden, die an dem Naturpark Schönbuch liegen. Im 17. Jahrhundert war das Dorf Pfäffingen noch in 2 Teile geteilt. Unterhalb der Ammer waren die Kirche und 2 Schlösser, oberhalb befand sich das Schlossgut der Herren von Gütlingen. Die Gegend um die Ammer hatte immer mit Überschwemmungen zu kämpfen und daher verlegten die Bewohner im Jahre 1711 die Kirche, den Friedhof und die Schule auf die Südseite des Ortes. Das heutige Rathaus befindet sich an der Stelle, wo früher das Schloss stand. 1811 wurde hier ein Meiereigebäude erbaut. Die Gemeinde kaufte dieses im Jahre 1828 und baute es um. Bis 1960 diente es auch als Schulhaus. Im Hof steht der Gänsebrunnen. Das Gebäude wurde im Jahre 1986 umfassend saniert. Um 1909 wurde der Bahnhof gebaut. Hier entstand wieder ein völlig separater Ortsteil und ein Industrie- und Gewerbegebiet. Die damalige Firma Maico hatte regen Anteil daran. Die Firma ist durch den Bau von Motorrädern weltbekannt geworden. Interessant anzusehen ist das Feuerwehrmagazin. Früher war hier die Zehntscheuer. Die Räume werden von einem Jugendclub genutzt. Die doppelscheuer wurde 1704 erbaut. Das Schloss, das vorher hier stand, musste im Jahre 1699 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Die Michaelskirche wurde im Jahr 1275 erstmalig erwähnt. 1711 wurde die Kirche mit den Bauteilen des alten Gebäudes im Tal errichtet. Pfäffingen wird erstmalig im Jahre 1188 urkundlich erwähnt. Der Ort kann mit der Ammertalbahn gut erreicht werden. Sie fährt zwischen Herrenberg und Tübingen und macht auch hier in Pfäffingen Halt.

Ammerbucher Apfelsaft

Wer die Gemeinde Ammerbuch besucht, sollte sich den Ammerbucher Apfelsaft nicht entgehen lassen. Er wird aus den Äpfeln der Streuobstwiesen aus der Umgebung von Ammerbuch hergestellt. Die Wiesen werden nicht durch mineralisch-synthetische Düngung und durch chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel behandelt. Nach dem Pflücken und der Einsammlung der Äpfel werden diese zur Kelterei Häussermann in Neckartailfingen gebracht. Hier werden die Äpfel gereinigt und gepresst. Der Saft wird in Flaschen abgefüllt. Es gibt ihn in den Variationen klar oder naturtrüb. Er enthält kein Zucker. Es werden keine Konzentrate verwendet. Der Saft besteht aus 100 % Direktsaft. Der Saft gehört zu der Region und mit dem Kauf trägt man zum Erhalt und Pflege der ökologischen Flächen bei. Gerade diese Flächen prägen das Erscheinungsbild der Landschaft. Der Apfelsaft ist in den Ortsteilen Entringen, Pfäffingen und Reusten erhältlich. Herzöge, Markgrafen und Könige haben das Pflanzen von Obstbäumen in Südwestdeutschland gefördert. Diese Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild entscheidend mit. Durch die Umwandlung der landwirtschaftlichen Flächen, dem Straßenbau und neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen verringern sich die Flächen mit Streuobstbeständen in Baden Württemberg immer weiter. Sie sind aber ein wichtiger Lieferant für Säfte. Aber auch für die Umwelt sind die Wiesen wichtig. Sie haben Einfluss auf das lokale Klima, dem Wind- und Bodenschutz und dem Wasserhaushalt. Sie sind aber auch Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten. Die Vereinten Nationen haben im Jahr 1992 die Agenda 21 verabschiedet. Sie bestimmt eine dauerhaft-umweltgerechte Entwicklung, damit die Bedürfnisse der Gegenwart und der Zukunft gesichert sind. Die Ammerbucher Bürger beteiligten sich mit der Agenda-Projektgruppe -Ammerbucher Apfelsaft- daran. Sie hat das Ziel, die Wiesen mit den Obstbäumen zu erhalten. Dies wollen die Mitglieder durch den Verkauf des Apfelsaftes erreichen.

Ortsteil Altingen

Altingen ist heute ein Stadtteil des Ortes Ammerbuch. 1971 wurden die bis dahin freien Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen zu der Gemeinde Ammerbuch zusammengeschlossen. Altingen wurde im Jahr 1182 erstmalig schriftlich erwähnt. Um das Jahr 1330 herum war 50 % von Altingen österreichisch und die anderen 50% württembergisch. Der württembergische Teil wurde evangelisch nach der Reformation. Die andere Hälfte blieb katholisch. In der Mitte von Altingen liegt das Rathaus. Es wurde das 2. Mal eingeweiht, als es im Jahre 1982 nach einer umfassenden Renovierung wieder zum Sitz der örtlichen Verwaltung wurde. Es wurde im Jahr 1825 erbaut. Bis ins Jahr 1967 diente es als Rathaus. Danach war die Verwaltung im alten Schulhaus beheimatet. Die Grund- und Hauptschule wurde 1966 erbaut. Das Schwedenhaus steht nicht weit von der Ortsmitte entfernt. Es wurde um 1550 gebaut. Erstmals wird es im Jahr 1681 erwähnt. Es ist dreistöckig und hat mehrere Wohnstuben. Der Giebel ist reichlich verziert. Der Name kommt von dem Besitzer Jakob Haar, der auch -der Schwede- genannt wurde. Am Ortseingang steht die evangelische Kirche, die 1860 / 61 erbaut wurde. Die Pfarrkirche St. Magnus ist erstmalig als Pfarrei 1275 erwähnt worden, der Heilige Magnus aber erst 1489. Der Kirchenhof ist von einer Mauer umgeben. Der Ostchorturm ist vierstöckig und hat einen fast quadratischen Grundriss. Bis zur Gründung von Ammerbuch hatte Altingen ein eigenes Wappen. Es war rot mit einem Abts-Stab, den 2 goldene Ähren kreuzten. Sie wurden verdeckt mit einer silbernen Pflugschar. 17 Jahre lang galt dieses Wappen.

Ortsteil Entringen

Ammerbuch wurde aus den 6 Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten, Breitenholz und Entringen gegründet. Das geschah im Jahre 1971. Vorher waren die Gemeinden eigenständig. Die beiden Gemeinden Breitenholz und Entringen liegen an dem Naturpark Schönbuch und die anderen 4 an der Ammer. Entringen ist von Tübingen und Herrenberg jeweils ca. 10 km entfernt. Es liegt am westlichen Rand des Naturparks Schönbuch. Die Michaelskirche ist schon von weitem erkennbar und liegt zentral in dem kleinen Örtchen. Mit der Ammertalbahn ist der kleine Ort gut zu erreichen. Sie fährt von Herrenberg und Tübingen aus. Die Bundesstraße 28 befindet sich in der Nähe und somit kann der Ort auch mit dem Auto gut erreicht werden. Viele Rad- und Wanderwege wurden hier angelegt und führen durch die wunderbare Natur des Schönbuchs und des Ammertals. Der Ort hat viele Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Es befindet sich ein Freibad und einige Spiel- und Sportstätten im Ort. Ein Bummel durch die Stadt mit ihren kleinen Geschäften, Restaurants und Cafes ist lohnenswert. Viele Veranstaltungen finden das ganze Jahr über statt. Erwähnenswert sind besonders das Kelterfest, der Krämermarkt, der Maimarkt und der Weihnachtsmarkt. Aber auch die Konzerte in der Michaelskirche und in der Kelter sind besonders interessant. Zum Naturpark Schönbuch sind es nur wenige Gehminuten. Hier laden die Wander- und Radwege und die Spiel- und Rastplätze zu langen Spaziergängen ein oder man erkundet den Naturpark mit dem Fahrrad. Vor dem Naturpark befindet sich ein Gebiet mit Streuobstwiesen. Am Waldrand ist das Schloss Hohenentringen zu bewundern. Erstmals wird der Ort als Antringen im Jahr 1075 urkundlich erwähnt. Arbeiter entdeckten fanden im Jahre 1904 ein Schwert mit goldenem Griff und einen Helm aus dem 5. Jahrhundert. In den 30er Jahren wurden alemannische Gräber gefunden und 1999 zwei Pferde-Skelette, die aus der Zeit um 500 nach Christus stammen. Im Jahr 2004 wurden weitere alemannische Gräber entdeckt.

Freibad

Das Freibad in Ammerbuch liegt im Stadtteil Entringen. Im Winter ist es geschlossen und öffnet im Mai. Es wurde im Jahre 1936 eröffnet. Zum 70 jährigen Jubiläum brachte die Gemeindeverwaltung ein Fotobuch zur Freibadgeschichte heraus. Ebenfalls wurde im Sommer 2006 eine Ausstellung zur Geschichte des Freibades eröffnet. Jeder männliche Bewohner von Entringen musste sich bei den Aushubarbeiten für das Freibad einen Tag lang unentgeltlich zur Verfügung stellen. Die Facharbeiten wurden von Firmen durchgeführt. Das Freibad war eines der ersten im Tübinger Kreis. Damals hatte es ein Wasserbecken. Nichtschwimmer und Schwimmer-Bereich waren durch ein Drahtseil getrennt. Zur Eröffnung des Freibades wurde ein Festzug vom Marktplatz zum Freibad organisiert. Nach den Reden, die gehalten wurden, warf ein Bürger seinen Hund in das Becken. Einige Bürger mussten schmunzeln, andere waren darüber nicht sehr erfreut. In der damaligen Badeordnung stand unter Punkt 5.2, dass das Mitbringen von Hunden unzulässig ist. Die Badepreise damals waren in Reichsmark angegeben. Der erste Bademeister war Karl Kaiser. Vor 1977 bekamen die Bademeister keinen festen monatlichen Lohn, sondern waren an den Einnahmen beteiligt. Sie durften auch einen Verkaufsladen im Freibad betreiben. In den Jahren 1976 / 77 wurde das Freibad umgebaut, da es den Ansprüchen nicht mehr gerecht wurde. Es wurden separate Becken für Schwimmer, Nichtschwimmer und ein Planschbereich gebaut. Es wurden moderne Wasseraufbereitungstechniken und Heizungen benutzt. Im Jahre 1983 hatte das Freibad 70.553 Badegäste. Dieser Rekord wurde im Jahre 1991 übertroffen. In diesem Jahr waren es 71.398 Besucher. Während des Krieges und auch noch ein paar Jahre danach war das Freibad geschlossen. Im Jahre 1949 wurde es wiedereröffnet. Die idyllische Lage am Rande des Naturparks Schönbuch begeistert seit je her alle Besucher. Auf der großen Liegewiese bieten Obstbäume Schatten. Es sind ein Fußballfeld, ein Volleyball-Feld, Basketballkörbe und Tischtennisplatten vorhanden. Ein Spielplatz für die Kinder befindet sich ebenfalls auf dem Gelände.

Brunnen in Entringen

Entringen ist einer der 6 Gemeindeteile von Ammerbuch. Die anderen 5 sind Gemeinden Altingen, Pfäffingen, Poltringen, Reusten und Breitenholz. Vor 1971 waren alle Gemeinden selbständig. Sie wurden zu dem Ort Ammerbuch zusammengefasst. Der Name wird zusammengesetzt aus den 4 Gemeinden, die an der Ammer liegen und den 2 Gemeinden, die am Naturpark Schönbuch liegen. In Ammerbuch befinden sich viele Kleindenkmale. Hier in Entringen stehen noch die alten Brunnen, die für die Wasserversorgung des Ortes sehr wichtig waren. An der Kirchstraße steht einer dieser Brunnen. Die 3 Brunnen befinden sich entlang der Ortsdurchfahrt. Sie haben Brunnenträge aus Gusseisen. Im Jahre 1880 wurden die Holzleitungen durch Eisenleitungen ersetzt. Die Brunnenstöcke wurden in Wasseralfingen gegossen. Im Brunnenhäusle wurde das Wasser der 3 Brunnen gesammelt. Der Marktbrunnen wurde im Jahr 2001 renoviert. Der Brunnentrog trägt daher die Jahreszahl 2001. Der Brunnen ist in mattem Schwarz gehalten und hat wunderschöne goldene Verzierungen. Der Käsbachbrunnen wurde im Jahre 2005 renoviert. Er hat eine runde Säule und ist ebenfalls in mattem Schwarz gehalten. Der Waaghausbrunnen wurde im Jahre 1996 renoviert. Er hat wunderschöne Verzierungen rund um den Wassertrog. Das Brunnenhäusle liegt etwas außerhalb von Entringen. Es diente zur Weiterleitung des Wassers zu den Entringer Brunnen. Die Brunnenleitungen bestanden bis 1880 aus Holz, danach wurden sie durch Eisenleitungen ersetzt. Heute sind einige Teile der Leitungen aus PVC. Das Brunnenhäusle bekam in den Jahren 2000 und 2001 ein neues Dach. Diese Arbeit wurde von ehrenamtlichen Personen erledigt. Eine Legende des Brunnenhäusles besagt, dass die Hebammen kleine Kinder aus dem Brunnenhäusle holen. Sie steigen bei der Geburt aus der Tiefe des Brunnenhäusles hervor. Erstmalig wurde das Brunnenhäusle im Jahre 1830 amtlich erwähnt.

Wissenswertes

Im Landkreis Tübingen residiert die Gemeinde Ammerbuch, die im Jahre 1971 aus mehreren Dörfern zusammengelegt worden ist. Die betroffenen sechs Dörfer waren Altingen, Breitenholz, Entringen, Pfäffingen, Poltringen und Reusten. Ausläufer des Naturparks Schönbuch, sowie das Tal der Ammer umrahmen die Gemeinde in 345 bis 551 Meter Höhe. Seinen Namen hat die Gemeinde Ammerbuch dem Ammertal und dem Naturpark Schönbuch zu verdanken.

Bis ins Jahr 1970 wurde in der Gemeinde Ammerbuch Muschelkalk abgebaut. Auch Gips wird bis heute geborgen. Gegenwärtig ist jedoch nur noch ein Gipssteinbruch in Betrieb.

In der unmittelbaren Nachbarschaft liegen die Ortschaften Herrenberg, Tübingen, Rottenburg am Neckar und Gäufelden.

In einigen Gebieten der Gemeinde wird nebenerwerblich noch Weinbau betrieben.

Ein interessaner Aspekt ist auch, dass Ammerbuch sich in der Erdbebenzone des Hohenzollerngrabens befindet.

Historische Funde zeigten auf, dass das Ammertal bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. Ein sehr historischer Fund wurde im Gemeindeteil Pfäffingen gemacht. Hier ist ein keltischer Friedhof entdeckt worden, der aus der Zeit um 500 v. Chr. stammt. Es werden Vermutungen angestellt, dass die sechs Dörfer, die heute Ammerbuch bilden, bereits im fünften oder sechsten Jahrhundert entstanden sind. Zu früheren Zeiten war jedes Dorf mit einer Burg befestigt.

Im Gemeindebereich gibt es auch einige Sehenswürdigkeiten zu erkunden. So stammt zum Beispiel das Schloss Hohentringen aus dem 15. und 16. Jahrhundert und hat somit einiges historisches zu erzählen. Nicht zu vergessen ist Schloss Roseck, das sich oberhalb von Unterjesinen befindet. Auch zwei Burgen hat Ammerbuch zu bieten. Da wäre zum einen Burg Müneck und zum anderen die Burg Kräheneck, die auf dem Kirchberg von Reusten zu finden ist.

Natürlich ist auch der attraktive Naturpark Schönbuch eine Empfehlung wert.

Auch im Gemeindewappen spiegeln sich Schönbuch und die Ammer in Form einer grünen Buche hinter einem blau fließendem Gewässer auf gelbem Grund. Die sechs Äste der Buche symbolisieren die sechs Dörfer, die sich zur Gemeinde Ammerbuch zusammengeschlossen haben.





Verkaufsoffener Sonntag in Ammerbuch

Folgende Termine in Ammerbuch und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Ammerbuch gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Keine vergangenen verkaufsoffenen Sonntage für Ammerbuch im Archiv gefunden

Städte in der Nähe von Ammerbuch:
tuebingen (5.5km), holzgerlingen (10.4km), herrenberg (10.8km), gaertringen (11.8km), weil-im-schoenbuch (11.9km), rottenburg (12.3km), boeblingen (16.1km), sindelfingen (16.1km), moessingen (21.5km),



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