Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Andernach? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Andernach

Johann-Winter-Museum Andernach

Heilkunde im Laufe der Zeitepochen - von der Frühgeschichte bis in das 20. Jahrhundert kann der Besucher im Johann-Winter-Museum in Andernach erleben. Flaschen, Ampullen, chirurgische Geräte, Einrichtungen und alles was mit Medizin- und Krankenpflege zu tun hat, sind hier, in mehreren Räumen, nach Themen und Chronologie geordnet, ausgestellt. Wie die Naturvölker ihre Wehwehchen und Leiden behandelten, wird im ersten Raum eindrucksvoll gezeigt. Hier zeugen Felsinschriften und Schmerzmasken von alter Heilkunde. Die Säfte und die Weisheiten des Hippokrates bestimmten die Gesundheitslehre in der Antike. Medizinische Instrumente und ein nachgestelltes Ärztegrab kann der Besucher bewundern. Das Mittelalter wurde durch den -schwarzen Tod-, die Pest geprägt. Hier war besonders die klösterliche Medizin gefragt. Die Robe eines Pestarztes und ein Krankenlager geben Aufschluss über die dunkle Epoche. -Vom Hospital zum Krankenhaus- nennt sich eine weitere Station. Hier wird die Entwicklung vom spartanischen Krankenlager zum modern ausgestatteten Krankenhaus, im Laufe der Jahrhunderte, mit Fotos rekonstruiert. Der Pflegeberuf gewann insbesondere durch Florence Nightingale große Bedeutung. Anhand ausgewählter Pflegeräte aus alten Zeiten wird die Entwicklung dieses Berufsbildes verdeutlicht. Die Anatomie darf zum Abschluss der ersten Station nicht fehlen. Hier kommt auch der Namensgeber des Museums, der Humanist und Mediziner Johann Winter aus Andernach, zu Ehren. Der zweite Raum beschäftigt sich mit der Zahnmedizin und der Pharmazie. Raum Drei vermittelt einen Einblick über die Geschichte der Chirurgie und der Geburtshilfe. Das Lachgas als Betäubungsmittel eingesetzt wurde, ist für manchen kaum zu glauben. Von den anfänglichen Narkosegeräten bis hin zur modernen Anästhesie und Intensivmedizin war es ein weiter, aber lohnenswerter Weg. Die eiserne Lunge, eine Beatmungsmaschine, die vielen Menschen das Leben rettete, belegt revolutionäre Schritte. Wer sich eingehend mit der Medizin beschäftigen will, findet dazu im vierten Raum, in der großzügigen Bibliothek, ausreichend Gelegenheit. Den Rundgang durch die Welt der Medizin beschließt die Diagnostik und Therapie des 19. und 20. Jahrhunderts. Draußen im Kräutergarten werden Heilkräuter gehegt und gepflegt, die traditionell in der Geschichte vorkommen. Träger des Museums ist der Verein Heilkundemuseum e.V.

Rheintor Andernach

Vom Rheinufer gelangt man durch die -Kornpforte- in die Stadt Andernach. Das Rheintor, das um1200 erbaut wurde, zeigt wie die moderne mittelalterliche Wehrstrategie ausgesehen hat. 1820 musste das Tor, durch die Anhebung des Straßenniveaus umgebaut werden. Nach Plänen aus dem 17. Jahrhundert erfolgte der Wiederaufbau der abgetragenen Teile. Im Innenhof finden sich die -Andernacher Bäckerjungen-, ein Denkmal für die einstigen Retter der Stadt und des Rheintores. Der Legende nach haben die beiden Bäckergesellen Fränzje und Döres die Stadt vor einem großen Angriff der verärgerten Linzer bewahrt, die, wegen des verlorenen Rheinzolls, gegen Andernach ins Gericht ziehen wollten. Im Morgengrauen eilten sie zum Angriff auf die Stadt der -Siebenschläfer-, rechneten aber nicht mit zwei Frühaufstehern, die eigentlich nur Honig von den Bienenkörben, die am Stadttor aufgestellt waren, stibitzen wollten. Als die beiden aufgeweckten Bäckerjungen die Scharen von Mannen durch den Morgennebel anrücken sahen, entschlossen sie sich kurzerhand, den ursprünglichen Plan abzuwandeln und die Bienen als Kampfmittel einzusetzen. Gesagt getan und den Angreifer in die Flucht geschlagen. In Gedenken an diese würdevolle Tat, bewachen Fränzje und Döres ehrenvoll, als überlebensgroße Figuren aus Tuffstein, die Stadt vor unliebsamen Eindringlingen. Wer mit Sagen und Legenden wenig anfangen kann, für den sind es, geschichtlich gesichert, spätromanische Krieger und Wächter aus dem 13. Jahrhundert.

Der Alte Krahnen

Viele mittelalterliche Bauten bestimmen das Erscheinungsbild von Andernach. Gleich am Rheinufer findet sich ein alter Verladekran aus dem 16. Jahrhundert. Er steht für die Bedeutung der Handelsschifffahrt, schon in dieser frühen Zeit. Hier wurden 350 Jahre lang Weinfässer und Baumaterial aus der Eifel, wie Mühl- und Tuffsteine, entladen. Der aus Stein erbaute Kranturm verrichtete seine Dienste bis in das Jahr 1911. Auch heute noch ist die Mechanik voll funktionsfähig. Die mittelalterliche Technik war schon sehr ausgereift und so ist es möglich, die Holzsäule des Krans durch Hebel um 360 Grad zu drehen. Währenddessen werden die Lasten durch zwei Holztreträder angehoben. Durch die massive Bauweise wurde der Kran auch als kleine Bastion zur Abwehr von Angriffen auf die Stadt genutzt. Davon zeugen noch die so genannten -Schießscharten-. Das waren im Mittelalter Öffnungen im Gemäuer von Burgen und Festungen, durch die Waffen gerichtet werden konnten.

Burg Namedy

Inmitten einer herrlichen Baumlandschaft liegt die malerische Burg Namedy in Andernach. Ein Kunstwerk aus runden Türmen, Erkern, einer imposanten Ballustrade und vielen romantischen Winkeln thront hier, umgeben von schattigen Laubbäumen und kunstvoll geschnittenen Hecken. In so einem prachtvollen Ambiente hätte Dornröschen sicher gerne gelebt. Ursprünglich als Wasserburg im 14. Jahrhundert erbaut, ist das historische Gemäuer heute ein Zentrum für Kunst und Kultur, das durch die Familie von Hohenzollern wieder zu Ruhm und Ehre kam. Die Burg hat viele Besitzer gesehen, die kamen und gingen. 1896 ließ der Freiherr von Solemacher die zweigeschossige Burg in eine Schlossanlage mit drei Etagen umbauen. Somit war aus der Burg Namedy das Schloss -Burg Namedy- geworden. Seit 1908 diente das Schloss Prinz Carl Anton von Hohenzollern und seiner Frau Prinzessin Josephiné von Belgien als Wohnsitz. In dem heute wieder aufwendig hergestellten Spiegelsaal hatte die Prinzessin für Verletzte im 1. Weltkrieg ein Lazarett eingerichtet. Prinz Albrecht von Hohenzollern übernahm das Schloss nach dem Tod seines Vaters und ließ daran bauliche Abwandlungen, im Stile des Barock, vornehmen. Der zweite Weltkrieg beendete die Renovierungsarbeiten. Erbe des Schlosses wurde 1988 Godehard von Hohenzollern, der es sich, gemeinsam mit seiner Frau, zum Ziel gesetzt hatte, das stark renovierungsbedürftige Schloss wieder aufzurichten und daraus eine Stätte der kulturellen Begegnung zu schaffen. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten, mit der wertvollen Unterstützung durch Freunde und das Landesamt für Denkmalpflege, erstrahlt auch der Spiegelsaal wieder in altem, neuem Glanz und lässt hier die Musik renommierter Künstler erklingen. Die Andernacher Musiktage genießen mittlerweile international einen ausgezeichneten Ruf. Rittersaal, Marmorhalle, Rokokosalon oder Japanischer Salon sind auch für Veranstaltungen zu buchen. Wer sich traut, der schließt im romantischen Schlossgarten oder in einem der vielen farbigen Salons den Bund fürs Leben. Nachdem Prinz Godehard von Hohenzollern im Jahre 2001 verstorben ist, führt seine Frau Heide den Betrieb des Schlosses weiter und freut sich auf die Gäste aus Nah und Fern.

Der Runde Turm

Der runde Turm ist das Wahrzeichen der Stadt Andernach. Schon aus weiter Ferne ist das 56 Meter hohe Bauwerk zu erkennen. Es wurde in der Zeit von 1440 bis 1453 durch den Stadtrat erbaut und gehört zu den mächtigsten Wehrtürmen aus dem Mittelalter, die in Deutschland zu finden sind. Und der Turm hat seine Stadt auch immer gut verteidigt. Besonders gegen die Soldaten des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. Im Zuge des Pfälzer Erbfolgekrieges 1689 hielt der Turm einem gewaltigen Sprengungsversuch der Franzosen, wie ein Fels in der Brandung, Stand. Die vier Meter dicken Mauern zeugen von einer großen Stabilität. Als Symbol für das Selbstbewusstsein der Andernacher Bürger hatte der Stadtrat mit diesem Bauwerk neue Maßstäbe für die Verteidigung im Mittelalter gesetzt.

Wissenswertes

Im Norden des Budeslandes Rheinlandpfalz im Landkreis Mayen-Koblenz hat die Stadt Andernach, eine der ältesten Städte Deutschlands, ihren Platz gefunden. Im Jahr 1988 durften die über 30.000 Einwohner das 2.000jährige bestehen der Stadt Andernach feiern. Stark gedehnte Vokale prägen den eigenwilligen, aber liebenswerten Dialekt der Stadtbewohner.

Die Siedlungsgeschichte des Gebietes, in dem Andernach zu finden ist, lässt sich etwa 500.000 Jahre zurückverfolgen. Von Historikern ist belegt worden, dass die Stadt Andernach zu einer der ältesten römischen Siedlungen gehört, die in Deutschland ihren Platz gefunden haben. Nahe bei Andernach gelegen hatte Julius Cäsar im Jahre 55 vor Christus in nur zehn Tagen eine Rheinbrücke erbauen lassen. Philipp der Staufer erkämpfte sich im Jahre 1198 die Stadt und ließ diese dann in Brand stecken. Dabei wurde die alte Stadtkirche, bis auf den heute noch bestehenden Glockenturm, in Schutt und Asche gelegt. Auch das Jahr 1632 war ein schwarzes Jahr in der Geschichte Andernachs. Im November wurde die Stadt im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges von der schwedischen Armee vollständig ausgeraubt und geplündert. Die große industrielle Entwicklung, die Andernach im 19. Jahrhundert vollzog, wurde durch den Ersten Weltkrieg gestoppt. Obwohl der Altstadtkern den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstand, verloren in dieser Zeit in Andernach über 500 Menschen ihr Leben. Ab 1949 konnte sich auch die wirtschaftliche Lage, im Rahmen des Wirtschaftswunders, wieder erholen.

Der "Runde Turm", der im Nordwesten als Wehrturm den Eckpunkt der Stadtmauer bildet, ist das Wahrzeichen der Stadt. Eine bestaunenswerte Basilika, die durch ihre vier Türme geprägt ist, stellt die katholische Parrkirche Maria Himmelfahrt dar. Neben einigen anderen geschichtsträchtigen Orten, die Andernach zu bieten hat, ist der Alte Krahnen besonders erwähnenswert. Im Jahre 1554 erhielt die Stadt die Erlaubnis, die größte Verladevorrichtung, die Deutschlands Binnengewässer zur Verfügung stehen, zu errichten. Bis ins Jahr 1911 war diese Vorrichtung am Rhein noch in Gebrauch, wobei die Mechanik noch heute funktioniert.

Verkaufsoffener Sonntag in Andernach

Folgende Termine in Andernach und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Andernach nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Städte in der Nähe von Andernach:
neuwied (13.7km), muelheim-kaerlich (17.6km), sinzig (17.9km), mayen (21.8km), remagen (23.5km), bad-honnef (24.9km), bendorf (26.4km), bad-neuenahr-ahrweiler (27km), koblenz (28.5km),





Umfrage: Bist du mit unserer Auflistung für Andernach zufrieden? Bitte vote (1 - unzufrieden, 5 - sehr zufrieden):