Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Neuwied? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Neuwied

Schloss Engers

Direkt am Rheinufer befindet sich ein besonderes Objekt der Baukunst – das Schloss Engers. Der Trierer Kurfürst Johann Philipp von Walderdorff ließ in der Zeit von 1758 – 1762 hier von einigen der besten Künstler Deutschlands ein Jagdschloss errichten. Der Baustil verweist auf das Würzburger Rokoko, französisch geprägt. Im Gegensatz zu den meisten Barockschlössern verfügt Schloss Engers immer noch über die komplette Einfriedung des Ehrenhofes durch ein schmiedeeisernes Gitter. Hinter dem Hauptportal betritt man die barocke Hauptraumfolge mit Vestibül, Gartensaal, Treppenhaus, Vorzimmer und Festsaal. Der letztere besticht vor allem durch ein wunderbares Deckenfresko der Jagdgöttin Diana. Die pastellfarbenen Stuckarbeiten an Decke und Wänden verleihen dem Raum ein besonders Licht. Stuckdecken finden sich auch im Appartement des Kurfürsten, außerdem sind dort noch einige Ausstattungsstücke erhalten. Eine doppelläufige Freitreppe führt vom Gartensaal zum Rhein. Die Fassade zum Rheinufer hin stellt insgesamt die eigentliche Schaufassade des Schlosses dar. Schloss Engers ist das einzige barocke Lustschloss im Raum Koblenz, das nicht während der Französischen Kriege zerstört wurde. Es durchlief viele Arten der Nutzung. So war es im 19. Jahrhundert eine preußische Kadetten-Akademie, während des 1. Weltkrieges wurde es in ein Lazarett umfunktioniert. Ab 1920 schließlich nutzte es die Josephs-Gesellschaft als orthopädische Klinik. Diese Gesellschaft verkaufte das Bauwerk 1990 an das Land Rheinland-Pfalz, das es nach grundlegender Sanierung und Renovierung sowie entsprechenden Umbauarbeiten der Landesstiftung „Villa Musica“ übergab und 1999 an sie verkaufte. Seither werden die prachtvollen Räumlichkeiten mit musikalischem Leben erfüllt, das Schloss ist aber auch als Kulisse für Hochzeiten, besondere Festlichkeiten oder Tagungen ein idealer Rahmen, und bietet nicht zuletzt als Hotel und Restaurant das ganz besondere Flair.

Ehemalige wiedische Residenz

In Dierdorf bei Neuwied befinden sich die Reste der ehemaligen wiedischen Residenz. Wer sie besichtigen will, muss zur evangelischen Kirche des Örtchens gehen. Anfang des letzten Jahrhunderts wurde sie erbaut aus den Steinen des ehemaligen Schlossgebäudes. 1902 wurde dieses Schloss wegen Baufälligkeit gesprengt. Nur noch der Schlosspark erinnert an die prunkvoll Vergangenheit. Im Jahre 1702, also genau 200 Jahre vor der Sprengung, hat der Graf von Wied in Dierdorf mit der Errichtung der Schlossanlage angefangen. 20 Jahre betrug die Bauzeit. Es entstand eine herrliche Residenz. Früher gab es hier kleine Luftschlösser und Alleen, einen Irrgarten, eine Fasanerie, eine Menagerie, eine Reitbahn und einen Promenadenplatz. Doch mit Erlöschen der Wiedischen Familienlienie verschwand auch diese Pracht. In Dierdorf sind die Relikte des Mittelalters an anderer Stelle besser erhalten. Teile der mittelalterlichen Stadtmauer stehen noch. Von Weitem erblickt man zwei Türme. Diese gehörten früher zur Stadtbefestigung. Der Unterturm ist auch bekannt als Eulenturm. Warscheinlich waren hier früher einmal Eulen heimisch. Der Mittelturm wird in der Bevölkerung auch Uhrturm genannt. Hier befindet sich nämlich seit 1772 die Stadtuhr. Der namhafte Uhrmacher Christian Kinzig hat diese Uhr erschaffen. Besucher der Stadt sollten auf jeden Fall auch an der Tür des Uhrturms rütteln. Hier finden immer wieder Kunstausstellungen statt. Bei dieser Gelegenheit kann dann auch der Turm besichtigt werden. Genauso unsichtbar wie die wiedische Residenz in Dierdorf ist auch eine Sehenswürdigkeit im Nachbardorf Kleinmaischeid. Hier liegt man seit Mai 2004 der geografische Mittelpunkt der erweiterten Europäischen Union. Um die Symbolik des kleinen Ortes zu unterstreichen, haben die Bewohner von Kleinmaischeid einen Europaplatz erschaffen und dort das Denkmal "Geographische Mitte des Europas der 25" aufgestellt.

Wissenswertes

Neuwied ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig ist sie noch Verwaltungssitz des des Landkreises. Die Gesamtfläche Neuwieds beträgt 86,50 km² und ist in 13 Stadtteile aufgeteilt, in denen 65.750 Einwohner leben. Neuwied ist als Mittelzentrum mit Funktion eines Oberzentrums ausgewiesen. Die Stadt ist die größte kreisangehörige Stadt in Rheinland-Pfalz. Koblenz, die nächstgrößere Stadt, ist gerade mal 10 km von Neuwied entfernt. Durch die Lage am Rhein ist die Stadt schwer hochwassergefährdet. Aus diesem Grund, und durch drei schwere Hochwasser Anfang des 20. Jahrhunderts, wurde hier bereits 1930 die Pläne eines Deiches umgesetzt. Die Stadt liegt am Fuß des Westerwalds. Neuwied ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum zwischen Köln und Bonn. Hier sind verschiedene große Gewerbegebiete aufgezogen worden. Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist vor allem die Bimsindustrie als besonders wichtig eingestuft worden, auch wenn die Bedeutsamkeit zu schwinden beginnt. Allerdings machen sich auch die Metallindustrie sowie die Holz- und Papierverarbeitung breit. Bei einer Standortanalyse wurde Neuwied als guter Handelsplatz für den Groß- und Einzelhandel ausgewiesen.

Die ersten Siedlungen sind bereits aus der Eiszeit nachzuweisen. Die Funde liegen heute im Museum. Eine dauerhafte Besiedelung fand ab der Kelten- und Römerzeit statt. Einige Stadtteile des heutigen Neuwieds wurden bereits 773 urkundlich erwähnt. Die Grafen von Wied machten die Burg Altwied zu ihrem Residenzsitz. Im Dreißigjährigen Krieg war der Stadt von der Verarmung betroffen. Nach dem Krieg wollte Graf Friedrich III. zu Wied vom Rheinhandel profitieren und gründete 1646 eine Befestigungsanlage. Die Stadtrechte erhielt das neu gegründete Neuwied 1653, die Residenz wurde hierher verlegt, allerdings 1694 wieder zerstört, was zum Bau der Schlossanlage 1706 führte. Im Jahr 1662 wurden den Bewohner von Neuwied mehrere Freiheiten erteilt. So sollte die noch recht kleine Stadt schneller wachsen. Das Konzept ging auf, mit den Zuwanderern kamen auch neue Handwerksberufe sowie verschiedene Religionen hier zusammen. Neuwied gilt als einer der ersten Industriestandorte in Deutschland.

Verkaufsoffener Sonntag in Neuwied

Folgende Termine in Neuwied und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Neuwied gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Neuwied sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Neuwieder Markttage (17.10.2010)
Festival der Currywurst (06.02.2011)
Gartenmarkt "Kulturraum Garten" (03.04.2011)
Dorffest Heimbach-Weis und "Neuwied Classics" mit Oldtimer-Food-Rallye und Jazz-Picknick in den Goetheanlagen (04.09.2011)
Historische Markttage (16.10.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (02.02.2014)
Verkaufsoffener Sonntag (06.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-56564 Neuwied von 13-18 Uhr Grund: Markttage (18.10.2015)


Städte in der Nähe von Neuwied:
muelheim-kaerlich (5.7km), bendorf (12.7km), andernach (13.7km), koblenz (16km), hoehr-grenzhausen (22.1km), lahnstein (25.6km), boppard (26.8km), sinzig (30.4km), bad-honnef (32.5km),



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