Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Arnstadt? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Arnstadt

Touristeninformationen rund um arnstadt

Falls man nach diesen ausführlichen Beschreibungen neugierig auf Arnstadt geworden ist, gibt es dort einen kompletten Service rund um den Tourismus. Dieser kann jedermann in kurzer Zeit sich per Telefon oder Internet die gewünschten Unterlagen schicken lassen. Dabei kann man die Planung des Besuchs in der Bachstadt Arnsberg auch dort planen lassen. Von Ausflügen, Übernachtungen bis hin zu den Sehenswürdigkeiten – alles erledigt die Stadt Arnstadt. Auch kann man dort vorab nach evtl. Veranstaltungen fragen und ggf. die Karten reservieren lassen. Auch Pauschalangebote für Gruppenreisen werden hier organisiert und mit dem Veranstalter im Vorfeld geklärt. Die Unterkünfte werden von diesem Touristenbüro je nach Wunsch und Bedarf vermittelt. Sogar Tischreservierungen in einem Restaurant der Wahl können auf Wunsch reserviert. Es stehen im Internet allein 15 Hotels oder Pensionen in und um Arnstadt zur Auswahl. Aber auch Ferienhäuser oder Gästewohnungen sind im Angebot. Selbst die einzelne Zimmervermietung können dort vermittelt werden. Die Angebote sind sehr vielfältig und auch über das Internet direkt beim Anbieter zu buchen. Auch der geschäftliche Bereich kommt nicht zu kurz. Arnstadt verfügt über 5 Tagung Hotels. Dort können Meetings und Tagungen ebenfalls organisiert werden. Ebenfalls sollte man sich auch über etwaige Veranstaltungen aber auch über das Theaterprogramm informieren, denn dort ist immer ein Besuch sinnvoll. Dort finden alle möglichen Events finden dort statt. Sehr sinnvoll sind die Reisearrangements, die individuell für jeden Gast auch in kurzer Zeit geplant wird. Genauso wie Karten für evtl. Veranstaltungen. Auch Auskünfte jeglicher Art ist über dieses Büro zu erfragen.

Schlossmuseum

In zentraler Lage von Arnstadt am Schlossplatz ließ der Fürst Günther I. von Schwarzenburg- Sonderhausen ein schlichtes barockes Stadtschloss erbauen. Der Bau dauerte von 1729 bis 1735. Der Architekt Johann Heinrich Hoffmann, Landbaumeister von Anhalt- Bernburg wurde beauftragt dieses als Wittumspalais für die Gemahlin, Elisabeth Albertine, ursprünglich zu errichten. Der Arnstädter Palais diente schon zu Lebzeiten des Fürstenpaares zur Aufbewahrung der fürstlichen Kunstsammlung. Welches den Anfang und den Grundstock des Arnstädter Museumsbestand bildete. Die Porzellansammlung des Fürsten Günthers I. ist höchst erwähnenswert und der größte Teil dieser Sammlung ist heute noch in einem Porzellan- und Spiegelkabinett an seinem originalen Platz zu sehen. Auf blattähnlichen Konsolen sind ca. 1000 Porzellane aus China und Japan aus der Zeit um 1700 zu bestaunen. Auch Meißner Porzellane sind in der Ausstellung zu besichtigen. In dem am westlichen Bau anschließenden Marstall befinden sich ein Lapidarium, mit Grabmale des 18.Jahrhunderts, Architekturteile der Ruine Neideck aus dem 16. Jahrhundert. Eine Sammlung von historischer Feuerlöschtechnik beherbergt das Schlossmuseum im restaurierten Marstall. Diese wurden 100 Jahre nach der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr, damals als Turner- Feuerwehr gegründet, zusammengetragen. Diese bemerkenswerte Sammlung konnte allerdings erst 30 Jahre später der Öffentlichkeit, als wichtiger Bestandteil unseres technischen Kulturerbes, zugänglich gemacht werden. Die Sammlung zählt durch die ausgestellten historischen- Spritzen- zu den bedeutendsten ihrer Art in Thüringen. Löscheimer, Schlauchwagen und Schläuche und auch eine Zeittafel zur 130- jährigen Geschichte der Arnstädter Freiwilligen Feuerwehr kann man besichtigt. Die Museumsräume werden jedes Jahr von Tausenden Besuchern besucht, um nachzuvollziehen, zu welchem Zweck diese Sammlung angestrebt wurde.

Wanderwege

Für Touristen sind immer wieder verschiedene Wanderwege, entweder zu Fuß oder mit dem Rad. Dafür sind verschiedene Wanderwege touristenfreundlich ausgeschildert. Der Wanderweg auf der Alteburg ist sogar extra behindertenfreundlich festgelegt worden. Dieser Wanderweg wurde 1993 geschaffen. Er ist mit Wegweisern in Blindenschrift und auch mit verschiedenen Holzorgeln versehen worden. Insgesamt wurden 8 Wanderrouten für Einheimische und Touristen ausgeschildert. Die Schwierigkeitsgrade sind von leicht bis schwer einzeln aufgeführt. Ebenfalls wurden verschiedene Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in den jeweiligen Wanderrouten mit einbezogen. Für Informationen vorab sind im Internet die jeweiligen Ansprechpartner aufgeführt, die noch weitergehende Auskünfte erteilen können. Jeder Wanderweg hat ein spezielles Thema – so gibt es zum Beispiel den Johann Sebastian Bach Wanderweg. Dieser führt den Wanderer an die verschiedenen Stätten, die der junge Bach besucht hat. Denn dieses Musikgenie trat schon in ganz jungen Jahren, mit 17, die Stellung als Orgelspieler in Arnstadt an. Ebenfalls heiratete er ganz in der Nähe von Arnstadt, in Dornheim, seine Base Maria Barbara. Dieser komplette Rundweg ist allerdings ziemlich lang und man ist insgesamt ca. 7 Stunden unterwegs. Neben der Kultur ist allerdings auch die Kunst in Arnstadt Zuhause. Denn alle zwei Jahre wird ein Kunstsymposien statt, denn so sollen Kunst und Kultur zusammenwirken und die gefertigten Ausstellungsstücke verbleiben an Ort und Stelle. Auch dafür ist ein eigener Wanderweg ausgeschildert worden. Aber es gibt auch anspruchsvolle Strecken für die Wanderprofis im Angebot, denn schließlich ist der Wanderweg von Bach nach Goethe insgesamt 25 km lang und führt nach Ilmenau. Dieser geht über 2 Tage und viele Sehenswürdigkeiten, die mit Bach oder Goethe in Zusammenhang stehen, sind dort zu finden.

Pilgerwege

n der kleinen Stadt Arnstadt am Rande des Thüringer Waldes, nicht fern von Eisenach und der Wartburg entfernt, findet man noch manchen Beweis der langen Geschichte dieser Stadt. So führt dort der 50 km lange Pilgerweg von Elisabeth – Walpurga – Paulina entlang. Dieser Weg führt von Erfurt, Molsdorf und Ichtershausen und Arnstadt, dann weiter bis Niederwillingen über Singen bis Paulinzella. Gelbe Jakobsmuscheln auf blauem Grund weisen den Weg aus, da dieser Weg zu dem originalen Jacobs Weg im Mittelalter von Erfurt nach Coburg. In jeder größeren Ortschaft auf dem Weg findet man bedeutende und alte Kirchen, die damals den Weg entlang gebaut wurden. Die drei Namensgeberinnen kann man unterschiedlich beschreiben: Die heilige Elisabeth Eine Schutzheilige des 13. Jahrhunderts, die als Bistumspratonin wurde adelig geboren und wuchs auf der Wartburg in Eisenach auf. Nachdem ihr Ehegatte, der Thüringer Landgraf Ludwig IV, verstarb, dankte sie ab und ging ins Kloster. Sie gab sich in völliger Armut der Pflege kranker Menschen hin und wurde daraufhin auch nur vier Jahre nach ihrem Tod 1235 heiliggesprochen wurde. Die heilige Walpurga Sie wurde im 8. Jahrhundert in England geboren und kam nach der Aufforderung durch ihren Onkel Bonifatius Mitte des Jahrhunderts als Missionarin nach Deutschland. In den letzten Jahrzehnten des 8. Jahrhunderts wurde das Land von Siechen und Hungerepidemien gezeichnet. So gelangte der Walpurga Kult als Nothelferin und Schutzheilige großen Zulauf. In Arnstadt direkt erinnert das erst kürzlich freigelegte Walpurgiskloster an diese starke Frau. Die heilige Paulina Paulina wuchs nach adeliger Geburt im 11. Jahrhundert in Mitteldeutschland auf. Nach dem zwei Ehegatten verstorben waren ging sie ins Kloster und entsagte dem weltlichen Leben. Ihr verdankt man die Gründung des Doppelklosters im Rottenbachtal. Paulina gilt in Thüringen als -selige Frau-.

Denkmaeler

In Arnstadt an der Grenze zum Thüringer Wald, befinden sich insgesamt 4 sehenswerte Denkmäler, die man als Ausflügler oder auch als Urlauber am besten als Rundgang bewundern kann. Das ist Bewegung in freier Natur und könnte auch gleich mit ein wenig Nordic Walking in schöner landschaftlicher Umgebung verbunden werden. Als erstes wäre dann wohl die Ausgrabungsstätte des alten Walpurgisklosters. Wenn man danach seine Schritte in Richtung Marktplatz lenkt, entdeckt man ein Denkmal des wohl berühmtesten Bewohners der jemals in Arnstadt gewohnt hat. Johann Sebastian Bach. Dieses Bachdenkmal ist aus Bronze gegossen worden. Es zeigt den -jungen Bach- und wurde anlässlich des 300. Geburtstages von Johann Sebastian Bach am 21.03.1985 aufgestellt. Dann kann man in Richtung Bahnhof auf der Erfurter Straße das Denkmal Marlit sehen. Unmittelbar bei der Himmelfahrtskirche befindet sich das Denkmal der berühmten Schriftstellerin. Das erste Denkmal, das seinen Platz dort seit 1912 hatte, wurde zwischenzeitlich 1951 auf Veranlassung des DDR Regimes abgerissen. Jedoch seit 1993 konnte dieses wunderschöne Denkmal mit einem Porzellan Medaillon aus Spendengeldern wieder aufgestellt werden. Ein wenig abgelegener, aber ebenfalls zu Fuß zu erreichen liegt das vierte Denkmal, der Jacobsturm mit dem Glockenspiel in Arnstadt Ried. Erstmals ist die Jacobikirche 1369 erwähnt worden. Das gesamte Kirchenschiff wurde 1676 abgerissen. Nur der Jacobiturm mit dem Glockenspiel blieb nach mehreren Ausbesserungsarbeiten über die Jahrhunderte erhalten. Im Oktober 1991 waren die letzten Ausbesserungen an dem Turm erledigt worden. Die komplette, 30m hohe Turmhaube wurde abgehoben, neben den Turm gestellt und restauriert und beschiefert. Im Mai 1992 wurde die Turmhaube wieder aufgesetzt.

Johann sebastian bach kirche

Die schöne Stadt Arnstadt in Thüringen, direkt am Thüringer Wald gelegen, ist aufgrund ihrem wunderschönen historischen Stadtkerns und der schönen Natur ringsherum sehr beliebt auch als Ausflugsziel oder für Urlauber. Auch an Sehenswürdigkeiten ist Arnstadt gut ausgestattet, so dass man mehrere einmalige Ziele hat, die den Besucher oder auch Einheimischen zu besichtigen. So nehme man zum Beispiel die Johann-Sebastian-Bach-Kirche in Arnstadt. Den Namen Bach kennt man nun weltweit als Musikgenie und als Komponist unzähliger Musikstücke, die auch heute noch immer wieder faszinierte Hörer gewinnt und deren Konzerte heutzutage genauso ausverkauft sind, noch mehr wie zu Lebzeiten. Auch in Arnstadt hat er seine Zeichen hinterlassen. Historisch wird die Bonifatius Kirche (Bachkirche) 1333 erstmals erwähnt in Arnstadt erwähnt. Durch einen großen Stadtbrand im Jahre 1581 wurde die Kirche allerdings bis auf ihre Grundmauern zerstört. Dies ist in vielen Städten während dieser Jahrhunderte geschehen, wohl auch, weil damals die Kirchen noch ein Holzdach trugen. Wohl auch aus finanziellen Gründen begann der Wiederaufbau der Kirche erst im Jahre 1627, die aus den noch verwendbaren Steinen auf die Grundmauern gebaut wurde. Sicher gehörte damals wie heute auch eine Orgel in die Kirche und so fertigte Orgelbaumeister Johann Friedrich Wender 1703 eine Orgel an, die von Johann Sebastian Bach überprüft und für gut befunden wurde. Johann Sebastian Bach wurde dann als Organist nach Arnstadt berufen und verbrachte die Jahre 1703 bis 1707 in Arnstadt. Seitdem trägt die Kirche seinen Namen. Zum Sonntagsgottesdienst wird immer um 10 Uhr gerufen und Führungen finden nach Absprache statt.

Die Brunnen in Arnstadt

Der Brunnen an der Oberkirche wurde erstmals 1539 urkundlich erwähnt. 1719 errichteten die Steinhauer Hans Jacop und Hans Christoph Koch das Brunnenbecken neu. Als man 1899 den Marktbrunnen abriss setzte man die Brunnenfigur, eine wilde Frau, auf die Brunnensäule des Brunnen an der Oberkirche. Den sechseckigen Brunnen in der Zimmerstraße nannte man urkundlich erstmals 1562. In der Mitte befindet sich eine Brunnensäule die im 17. und 18. Jahrhundert ein Adler krönte. Der Brunnen wurde um 1925 nach dem alten Vorbild völlig neu aus Kalkstein neu aufgebaut. Heute bekrönt eine Kugel die Brunnensäule. Der Bau des unteren Holzmarktbrunnens am östlichen Ende des Holzmarktes erstreckte sich in der Zeit von 1543 bis 1545. Nach mehreren Reparaturen wurde dieser abgerissen und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Durch den Bildhauer Friedrich Popp ist die Brunnenfigur, die schwer beschädigt war, wieder neu geschaffen. 1983 entfernte man das Brunnenbecken ganz und ersetzte es durch die heutige Umfassung. Zu den Brunnen von Arnstadt gehört auch die Brunnenanlage auf dem früheren Hopfenmarkt vor der Bachkirche. Errichtet wurde dieser als achteckiger Brunnentrog mit einem Mittelständer, auf dem ein gewappneter Ritter in Lebensgröße steht, von dem Baumeister und Steinmetz Christoph Junghans. Unter Verwendung alter Teile ist er 1902 erneuert wurden. Vor dem heutigen Landratsamt befindet sich die Neptungrotte. Diesen errichtete man 1736 gegenüber dem Eingang des- Neuen Palais- und baute ihn an der heutigen Stelle in veränderter Form neu auf. Der Hofbildhauer Heinrich Christoph Meil schuf die Statue des Flussgottes, zwei Maskarons und den Adler. 1708 wird der heutige Neumarktbrunnen auf dem Neuen Markt errichtet. Davon erschuf der Bildhauer Heinrich Christoph Meil die Brunnenfigur, eine Nereide.

Mon plaisir

Mon plaisir heißt ins Deutsch übersetzt so viel wie- Mein Vergnügen-. Die Fürstin Augusta Dorothea von Schwarzenburg- Arnstadt ließ Mon plaisir, eine Miniaturstadt für Puppen, bauen. Diese ist vermutlich einzigartig auf der Welt und befindet sich im Neuen Palais in Arnstadt. Das Kunstwerk besteht aus vielen Puppenstuben und war niemals als Spielzeug gedacht. Es wurde gebaut als der Gemahl, Anton Günther II. von Schwarzenburg, starb. Es spiegelt die damalige Realität mit Adel, Bürgertum und Bauern wieder. Dabei wird die fürstliche Residenz in vielen Räumen dargestellt. Mit Puppen sind in jedem Raum Szenen nachgestellt, wie das Leben in der fürstlichen Residenz, zum Beispiel: die Fürstin mit Zofen, Die Kinderstube der Fürstin, der Fürst beim Barbier, die Kammermusik, die Hofküche und eine Abendgesellschaft bei Hof, um nur einige Szenen zu nennen. Außerdem gibt es in der Stadt auch eine Nachbildung in Miniatur eines Klosters und einen Markt. Handwerker gibt es auch. Über 400 Puppen nennen diese Stadt ihr zu Hause. Diese Puppen wurden in vom Hofstaat er Fürstin von Schwarzenberg- Arnstadt in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Nach dem Tot der Fürstin ging die Puppenstadt an den Herzog von Braunschweig. Der überlässt diese dann auf Antrag der Arnstädter Waisenhausdirektion dem Waisenhaus. Da 1850 die Waisenhausdirektion aufgelöst wird geht die Mon plaisir in den Besitz des fürstlichen Bezirksvorstandes von Arnstadt über. 1881 wird dieses wegen der schlechten Unterbringung und Pflege in das -Neue Palais- überführt. 1892 gelangt die Sammlung in das Schloss zu Gehren, wo es in zwei großen Räumen untergebracht wurde. Am 24.05 1931, seit 1930 wieder zurück in Arnstadt, wird es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist seit dem ein Bestandteil der Sammlung des Arnstädter Schlossmuseums.

Bratwurstmuseum

Das erste Bratwurstmuseum Deutschlands findet man in Arnstadt. Im schönen Thüringen findet man die relativ kleine Stadt Arnstadt am Rande des Thüringer Waldes. Die schöne Stadt, die auf eine 1300 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann und diese Zeichen der Geschichte findet man bei einem Stadtbummel durch Arnstadt sehr schnell. Dadurch bekommt Arnstadt einen bezaubernden Charme, der Besucher auch zum Verbleiben einlädt. Denn man wird verwundert sein, welche Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen Arnstadt zu bieten hat. Unweit der Stadt Arnstadt wurde durch die Freunde der thüringer Bratwurst ev. als Beispiel das erste Bratwurstmuseum eröffnet. In der naheliegenden Wachsenburggemeinde, erfährt man alles, was man über eine echte thüringer Bratwurst wissen sollte. Im Museumsteil wird die Bedeutung der Bratwurst für die gesamte Region in damaliger Zeit dargestellt. Alles, was etwas über die Bratwurst aussagt oder auch für die Bratwurstherstellung benötigten Gerätschaften sind hier ausgestellt. Also für Fans der Thüringer Bratwurst ein unbedingter Punkt auf der Besichtigungstour in Arnstadt. Ebenfalls finden in diesem Bratwurstmuseum viele verschiedene Aktionen statt. Von Mai bis September hat das Museum von 11 – 17 Uhr geöffnet, in den anderen Monaten nur am Wochenende zu den gleichen Zeiten. In den Sommermonaten werden im ersten deutschen Bratwurstmuseum durch den Bratwurstverein unzählige Veranstaltungen durchgeführt. Von einem Bratwurstsongcontest mit dem Motto -Born to be a Bratwurst Star-, bei dem die Künstler mit Liedern auftreten, die sich hauptsächlich um die Bratwurst geht –bis zum Bratwursttheater. Der Veranstaltungskalender ist bunt und reichlich gefüllt. Neben dem ersten deutschen Bratwurstmuseum kann man auf jeden Fall für das leibliche Wohl sorgen, denn dort kann man die Bratwurst live verköstigen.

Tierpark

Der Tierpark von Arnstadt ist sehenswert. Seit 1956 befindet sich im Süden von Arnstadt der eigene Tierpark -Fasanerie-. Dieser Tierpark ist 2,5 Hektar groß und momentan leben 50 Tierarten und insgesamt ca. 230 Tiere in Arnstadt. Neben einheimischen Tieren wie zum Beispiel Damwild und Mufflons sind selbstverständlich auch Exoten in diesem Tierpark untergebracht. Da gibt es Sittiche oder Affen und Lamas und das macht vor allen für die kleinen Urlauber oder Einheimischen interessant. Hunde dürfen angeleint auch mit in die -Fasanerie-. Gerade für die kleinen Besucher des Tierparks gibt es auch einen großen Spielplatz, auf dem nach dem Staunen vor den Tieren auch der Bewegungsdrang schwungvoll ausgelebt werden kann. Aber auch andere Angebote kann man im Tierpark annehmen. Da gibt es vor allen Dingen Futtertüten (1€) zu kaufen, die an alle Tiere verfüttert werden dürfen. Eigenes Futter sollte man nicht von Zuhause mitnehmen, da auch viele Tiere nur einen bestimmten Speiseplan haben. Das dient nur der Gesundheit der Tiere. Das Ponyreiten für Kinder in den Sommermonaten ist eine wirkliche Attraktion und nur wenige kleine Besucher lassen sich diese Möglichkeit entgehen. Nach Absprache werden auch Führungen für kleine Gruppen Erwachsener und Schulklassen statt. Und auch der Besuch auf vier Pfoten an der Leine wird nicht vergessen. Eine Hundetankstelle und Hundestärkungen gibt es im Eingangsbereich. Da der Tierpark in Arnstadt so dicht an der Waldgrenze liegt, kann man diesen Besuch im Tierpark gut mit einem Spaziergang bis zu den Grundmauern des alten Walpurgisklosters fortsetzen. Ein schöner Familientag, den kann man im Tierpark -Fasanerie- erleben.

Bach haus

Die kleine Stadt Arnstadt direkt an der Grenze zum Thüringer Wald hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dies ist neben der schönen landschaftlichen Umgebung und die Nähe zum Thüringer Wald auch ein Grund, warum sich jedes Jahr Ausflügler oder Urlauber nach Arnstadt begeben. Da Johann Sebastian Bach von 1703 bis 1707 nachweislich in Arnstadt als Organist tätig war, sind außer der von dem Musikgenie abgenommene Originalorgel auch ein Bach Haus in Arnstadt erhalten. In diesem Hause lebte die Familie Bach ganze 4 Jahre, denn solange hatte Arnstadt den Künstler Bach als ihren Kirchenorganisten verpflichtet. In der Kohlgasse 7 ist eine der bedeutendsten Häuser erhalten, in dem Johann Sebastian Bach regelmäßig ein und aus ging, sehr wahrscheinlich sogar das Haus bewohnte. Das Bach Haus wurde erst nach dem großen Stadt Brand von 1581 erbaut, so dass es heutzutage noch gut erhalten ist. Nach Johann Sebastian bewohnte der Zwillingsbruder des Genies, der Hofmusiker Christoph Bach das Haus. Es war ab 1687 Christoph Bachs Eigentum zu nennen. Evtl. war diese Tatsache auch der Grund, seine Schritte nach Arnstadt zu lenken. Denn hier lebte neben seinem Zwillingsbruder Christoph auch noch seine Tante Martha Elisabeth Bach mit ihren Kindern. Auch nach dem Auszug von Johann Sebastian Bach blieb das Haus noch bis 1732 in Familienhand der Bachs. Denn bis zu diesem Tage lebte sein Vetter, Johann Ernst Bach, in diesem Haus. Damit war die gesamte Familie Bach 45 Jahre lang in Arnstadt vertreten. Einen Besuch ist dieses Haus auf jeden Fall wert.

Wissenswertes

Im schönen Thüringen gelegen findet sich Arnstadt. Arnstadt ist Kreisstadt des Ilm-Kreises und der älteste urkundlich erwähnte Ort in Deutschland außerhalb der römischen Siedlungsgebiete. Die schriftliche Erwähnung geht auf das Jahr 704 zurück. Im Jahr 1990 wurde Arnstadt als älteste Stadt der DDR vorgestellt. 2004 durfte die Stadt das 1.300-jährige Jubiläum seiner Ersterwähnung feiern. Geografisch gesehen wird Arnstadt auch gerne als das Tor zum Thüringer Wald bezeichnet.

Zu den Gemeinden Ichtershausen, Kirchheim, Alkersleben, Wipfratal, Plaue, Gossel und Wachsenburggemeinde pflegt die Kreisstadt ein nachbarschaftliches Verhältnis. Heute zählt Arnstadt ungefähr 26.700 Einwohner.

Ab dem Jahr 1266 wurde das heutige Arnstadt zum Umschlagsplatz für Holz, Getreide, Wein und Färberwaid. Zusammen mit dem Mühlengewerbe, dem Tuchmacherhandwerk, des Gerbereigeschäftes und dem Handel mit Wolle und Gemüse wurde hier in den kommenden Jahren der Wohlstand begründet. Im 16. Jahrhundert brachen innerhalb von zwei Jahren ein Großbrand und die Pest über die Stadt herein. Auch der Dreißigjährige Krieg machte Arnstadt schwer zu schaffen. Die Stadtbewohner sind stolz darauf, dass im Jahre 1703 der junge Johann Sebastian Bach seinen Weg nach Arnstadt gefunden hatte. Er fand arbeit als Organist und verweilte vier Jahre lang in der Stadt.

Heute entwickelt sich in der Kreisstadt die größte zusammenhängende Industriegroßfläche des Bundeslandes. Die sehr gut erweiterte Infrastruktur, sowie der kurze Weg zur Landeshauptstadt Erfurt sind für viele Unternehmer zwei entscheidende Gründe, sich dort anzusiedeln.

Arnstadt verfügt über ein ansprechendes Theater, das im Schlossgarten angesiedelt ist. Auch eine vielzahl an Museen mit großer Bandbreite hat die Stadt zu bieten. Besonders schön anzusehen ist eine einzigartige Puppensammlung aus dem 18. Jahrhundert, die im Schlossmuseum zu finden ist.

Mit dem Bau der Liebfrauenkirche wurde im Jahre 1180 begonnen und gerne öffnet sie ihre Pforten für Einheimische und Gäste. Auch die barocke Himelfahrtskirche mit ihrem oktogonalen Umriss ist sehr empfehlenswert. Die Schlossruine Neideck ist ein einmaliges Erlebnis für alle Besucher.





Verkaufsoffener Sonntag in Arnstadt

Folgende Termine in Arnstadt und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




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Städte in der Nähe von Arnstadt:
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