Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Ascheberg? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Ascheberg

Schlossgut Itlingen

Südlich von Ascheberg im Münsterland wurde das Schlossgut erbaut. Damals war es der Sitz der Herren von Herbern. Ein vom Gut nicht weit abgelegener Ort trägt heute noch deren Namen. Dieses Bauwerk ist eine gekonnte Mischung aus Burg und Schloss, welches sich inmitten einer Parklandschaft erhebt und von Gäften umgeben ist. Der berühmte Baumeister Johann Conrad Schlaun gab ihr im 18.Jahrhundert die noch heute bestehende Hufeisenform, deren zwei Flügel mit jeweils einem Rundturm abschließen. Auch die kunstvolle Barockdecke Schlauns gilt als Meisterwerk. Laut Chronik brachte die letzte des Geschlechts die Burg ihren Gatten, einem Herrn von Nagel. Das Schlossgut befindet sich noch heute in Besitz der Familie, und zwar der des Hermann Freiherr von Nagel. Hermann von Nagel gewann vor dem 2. Weltkrieg mit seinem Pferd Wotan viele internationale Preise. In Herbern erinnert man sich noch gut an Hermann von Nagel. Unter den Decknamen Gestüt Quenhorn pachtete der Unternehmer Karl Fastenrath 1954 das Schlossgut und begann dort seine Zucht aufzubauen. Aus dem Gedanken heraus nur für sich eine Zucht aufzubauen, entstand eines der bedeutendsten Pensionsgestüte Deutschlands. Im Schlosspark fand 1991 eine der bedeutendsten Auktionen „ Die Spätlese“ statt. Die Familie Graf und Gräfin Stauffenberg übernahmen 1999 das Schlossgut. Durch die Stauffenbergs wurde das Gestüt zu einem modernen international orientierten umgestellt. Alle Gebäude sind innen und außen renoviert wurden, Selbst die Zäune erneuerte man. Neue Flächen haben die Stauffenbergs dazu gepachtet. Nachdem der ursprüngliche Charakter der Gebäude wieder hergestellt war, zogen die Pferde nach und nach wieder in ihre Boxen ein. Im Dezember 1999 war der gesamte Mutterstutenbestand der Stauffenbergs ins Schlossgut eingezogen. Heute ist das Gestüt ein moderner Betrieb. Die Fernsehproduktion der Kultserie, Rivalen der Rennbahn, wurde in den Stallgebäuden gedreht. Die Seifenoper an den Haaren herbeigezogenen war ein enormer Erfolg.

Burg Davensberg

Als einziger Zeuge der Burg von Davensberg blieb der Rundturm erhalten. Dieser steht im Ortsteil Davensberg der nordrein- westfälischen Gemeinde Ascheberg. Erstmals wird Davensberg 1256 urkundlich erwähnt. Hermann von Meinhövel der sich von Davensberg errichtete die Burg wahrscheinlich um 1250. Erwähnt wird diese erstmals 1263. Die Burg gelangt durch Heirat der Erbtochter an die Edelfamilie von Büren. Die Edelfamilie erwirbt um 1360 auch den gesamten Besitz. Um die Burg herum bildet sich eine kleine Handwerkssiedlung. Diese wurde durch das undurchdringliche Waldgebiet der Dave und durch den Emmerbach geschützt. Balthasar und dessen Sohn Johan von Büren bauten diese vor 1500 großzügig aus. Aus dieser Zeit stammen der Turm und die geweihte Kapelle Sankt Anna. Der Burgturm ist in drei Ebenen angelegt. Ganz unten befindet sich das Verlies, in der Mitte ein Gefängnis und oben befindet sich ein Kaminzimmer. Um in dieses zu gelangen führt eine Treppe außen am Turm entlang. Das Kaminzimmer ist ein sehr schönes Sterngewölbe mit sechs Hauptrippen. Drinnen erwartet den Besucher einen Kamin in gotischen Formen. Der Burgturm diente in seiner langen Geschichte als Gefängnis. Vor allen in der Zeit der Hexenverfolgung fanden zahlreiche Verhandlungen, vor dem Damaligen Gottesgericht, dort statt. Über dem Verlies befand sich eine Folterkammer. In dieser wird heute noch ein Bettähnliches Möbel aufbewahrt. Dieses nannte man Stock, womit die Gefangenen bei Gericht festgesetzt wurden. Im Jahr 1589 teilten sich die Familien Wolf zu Füchteln und Morrien die Burg. Dann ging sie ganz in den Besitz der Familie Morrien über. Einige Jahre später fing der Verfall an. Diese wurde nur noch von Nordkirchen aus verwaltet. Im Burgturm ist heute das Heimatmuseum Davensberg untergebracht.

Schloss Westerwinkel

Das Schloss Westerwinkel liegt in Ascheberg, nur ca. 30 Minuten Fußweg vom Ortskern Herbern entfernt. Es hat etwas von einem wehrhaften Kastell, aber auch von einer prachtvollen, barocken Schlossanlage. Es ist ein Wasserschloss. Im Münsterland ist es das letzte vierflügelig angelegte Schloss. Es hat verputzen Sandsteinwände. Besonderer Blickfang sind die Fensterläden, die in schwarz-weiss gehalten sind. An jeder Ecke des Schlosses befindet sich ein Turm mit einem Zwiebeldach. Bereits im Jahre 1150 wurden die Herren von Westerwinkel erstmalig erwähnt. Das Anwesen wechselte im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte immer wieder den Besitzer. Seit 1555 wohnt die Familie von Merveldt in dem Schloss. Sie wurden 1726 in den Reichsgrafenstand erhoben. Umgeben ist das Schloss von hohen Wäldern, sanften Hügeln und saftigen Wiesen. Im Jahre 1663 ließ Theodor Hermann von Merveldt die Schlossanlage auf zwei rechteckigen Inseln erbauen. Auf der östlichen Inseln sind die Gebäude mit Vorburg und das Hauptgebäude. Auf der westlichen Seite befindet sich der Garten. Die verwinkelten Gräfte dienten nicht der Verteidigung, sondern entsprachen dem Stilempfinden der barocken Zeit. Das Verwalterhaus zwischen den Inseln wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut. Über dem Eingangstor hängt das Wappen der Familie Merveldt. Ihr Motto lautet: Gott ist unsere Zuflucht von Generation zu Generation. Der Gobelinsaal im Inneren des Schlosses ist besonders sehenswert. Die Wandteppiche in dem Raum zeigen Jagdszenen, zum Beispiel mit der Jagd-Göttin Diana. Sie wurden von van der Gucht in Delft im Jahre 1647 handgefertigt. Der Kronleuchter in dem Raum stammt aus Murano. In der Eingangshalle ist eine Astronomische Uhr. Sie zeigt die Uhrzeit, das Datum, den Wochentag und das Sternzeichen an. Heute befindet sich in den Salons und Sälen des Schlosses ein Museum. Es zeigt das Leben am Hofe in den vergangenen Jahrhunderten. Führungen finden jede halbe Stunde statt. Im Festsaal des Schlosses finden regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte statt. Sie werden von der Musikschule Ascheberg durchgeführt.

Wissenswertes

Im südlichen Münsterland im Bundesland Nordrhein-Westfalen hat sich im Kreis Coesfeld der Ort Ascheberg eingefunden.

Die Gemeinde ist benachbart mit Nordkirchen, Senden, Drensteinfurt, Werne, sowie den kreisfreien Städten Münster und Hamm. Die Gemeinde Ascheberg selbst gliedert sich in die Ortsteile Ascheberg, Habern und Davensberg.

Vor langer Zeit befand sich im Gemeindegebiet die Eschenburg. Vermutlich befand sich das Anwesen hinter der heutigen Kläranlage in einem Waldstück. Bis heute wird versucht, Spuren, die auf die Burg hinweisen, zu finden. Die Ausgrabungen blieben bisher jedoch ohne Erfolg. Es konnten bis heute noch keine Hinweise auf Fundamente oder andere Spuren entdeckt werden. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Name Ascheberg von dieser Burg her abgeleitet worden war.

Der Ort Ascheberg pflegt mehrere Städtepartnerschaften. So hat die Gemeinde zum Beispiel mit der Stadt Buggiano in Italien ein partnerschaftliches Verhältnis.

Im Gemeindegebiet, genauer im Ortsteil Davenberg, hat das Museum des Heimatvereins seinen Platz gefunden. Es befindet sich in einem Rundturm, der zur damaligen Ritterburg Davensberg gehört. Der Heimatverein freut sich immer über interessierte Gäste und Einheimische, die der Geschichte ihres Heimatortes zugetan sind.

Eines der ersten Barockwasserschlösser Westfalens ist im Gemeindeteil Hebern zu finden. Mit den Bauarbeiten war 1663 begonnen worden und nach fünf Jahren war das Schloss als Ersatz der früheren Wehrburg fertiggestellt. Ein im englischen Stil angelegter Park ist immer wieder Anziehungspunkt für Spaziergänger aus Nah und Fern.

Die Geschichte der katholischen Pfarrkirche St. Lambertus, die in Ascheberg zu finden ist, geht bis ins Jahr 1022 zurück. Die Kirche wurde im Jahr 1524 erbaut und wird mit einer früheren Pfarre in Verbindung gesetzt. Die spätgotische Hallenkirche verfügt über einen Chor, der im Jahre 1737 erbaut wurde. In den Räumlichkeiten ist besonders der Taufstein erwähnenswert, der bis in die Anfänge des 16. Jahrhunderts zurückführt. Auch die katholische Pfarrkirche St. Anna sollte nicht übersehen werden. Sie wurde in den Jahren 1497 - 1510 errichtet und freut sich immer wieder über interessierte Gäste.





Verkaufsoffener Sonntag in Ascheberg

Folgende Termine in Ascheberg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Ascheberg gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Ascheberg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtlicher Adventsbummel durch Ascheberg (28.11.2010)
13:00 - 18:00 Uhr Zauberhafter Advent in Ascheberg Die Mitglieder von pro Ascheberg laden wieder zum zauberhaften Advent ein (01.12.2013)
In 59387 Ascheberg gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Grund der Sonntagsöffnung: Weihnachtsmarkt - 13-18 Uhr (29.11.2015)


Städte in der Nähe von Ascheberg:
nordkirchen (10.3km), drensteinfurt (10.8km), werne (14.3km), senden-westfalen (16.4km), muenster (18.5km), bergkamen (19.8km), sendenhorst (20km), selm (20.4km), kamen (22.9km),



Die letzten Suchanfragen für Ascheberg:
verkaufsoffene Sonntage Ascheberg, verkaufsoffen Ascheberg, Sonntagsöffnung Ascheberg, Sonntag Ascheberg geöffnet, Verkaufsoffene Sonntage Ascheberg, Verkaufsoffen 2019


Umfrage: Bist du mit unserer Auflistung für Ascheberg zufrieden? Bitte vote (1 - unzufrieden, 5 - sehr zufrieden):