✅ Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Babenhausen (Hessen)? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Babenhausen (Hessen)

Pferdestadt

Über die vielen Pferde und ihre Besitzer in Babenhausen kann Ihnen am besten die Touristinformation Auskunft geben. Es gibt im Ort viele Reiherhöfe und Pferdeställe, die auch auf Touristen eingerichtet sind. Diese sind: Der Akazienhof Babenhausen. Hier findet man einen Pensionsstall mit vielen Extras und Reitplätze sowie Koppeln, Reiterstübchen , Grillplatz und so weiter. Der Schwerpunkt ist auf diesem Hof das Westernreiten, in dem man sich auch unterrichten lassen kann. Der Birkenhof. Dieses ist ein Zucht- und Pensionsstall mit Koppeln sowie Reithalle- und Platz. Der Erlenwiesenhof. Pensionsstall, Longierhalle und vieles mehr. Außerdem 8 Gästebetten. Reitunterricht, Schnupperstunden , Kutschfahrten und viele weitere Highlights für Touristen. Desweiteren eine Hengstschau und Auktionen. Pferdebetrieb Geißler. Hier gibt es einen Pensionsbetrieb und Hippotherapie. Pferdebetrieb Krapp. Pensionsstall für Freizeit und Westernreiter mit Pensionsboxen, Reithalle, Reitplätzen, Koppeln und anderem. Pferdehotel Horn. Ein FN_Pensionsstall, der durch LAG mit 3 Sternen ausgezeichnet wurde, Reitplätze, Aufenthaltsraum und anderes. Pferdesportgemeinschaft Konfurter Mühle. Reitclub im Eichen e.V. 2 Reithallen, Reitplätze etc., Reitunterricht, Großpferde und Ponnys, Ausritte, Lehrgänge, Abzeichenkurse, Fahrunterricht, Kutschfahrten, Vereinsturnier im Sommer, Tag der offenen Tür, Reitturniere. Reiterhof Hartmann. Pensionsstall, Reitunterricht, Vereinsturnier, Tag der offenen Tür. Reit-und Fahrverein Babenhausen e.V. FN-geprüfter Verein mit Schulpferdebetrieb, Reithalle, Reitplätze, Reitunterricht, 3 Großpferde, 2 Ponys, Ferienlehrgänge, Heiltherapeutisches Reiten, Ausritte, Kutsch-Ausflugsfahrten, Sternritt, Reitturniere. Wiesenhof-Pferdepension Held. Pensionsstall mit Koppeln, zwei Gastboxen, Reitunterricht, Reitlehrgänge, Hochzeitsfahrten, Tag des Pferdes. Für alle Pferdebegeisterte ist Babenhausen ein wahres Paradies. Machen Sie mit Ihrem Pferd hier Urlaub, oder kommen Sie, und lernen Sie reiten. Auch für Kinder ist eine Ferienzeit auf einem der Reiterhöfe geeignet. Sprechen Sie die Besitzer bei speziellen Wünschen an.

Stadtbuecherei_und_schwimmbad

Die Stadtbücherei in der Fahrstraße 40 heißt alle Leseratten herzlich willkommen! Mit Öffnungszeiten von Dienstag bis Donnerstag und jeden ersten Samstag im Monat kann man zu vielen Zeiten schmökern gehen. Viele Neuerscheinungen sind immer wieder vorrätig. Die Bücherlisten sind hier in drei Bereiche gegliedert für einen Überblick. Hier kann man auch eine Kurzbeschreibung des Buches finden. Sachbücher und Kinderbücher, Hörbücher und vieles mehr kann ausgeliehen werden. Über eine Suchfunktion kann man schon auf der Homepage der Stadt nach den Wunschtiteln suchen. Das frisch sanierte Schwimmbad Babenhausens verfügt über ein Nichtschwimmerbecken, ein Schwimmerbecken mit 25 Meter Bahnen und 50 Meter Bahnen. Ein Sprungbereich ist ebenfalls vorhanden, mit Sprungmöglichkeiten von ein bzw. 3 Metern. Tischtennis-Platten, Beachvolleyballfeld und ein Kiosk zur Versorgung ergänzen das Angebot. Das Babybecken ist ebenfalls empfehlenswert. Die Besucher-Attraktion Jenny wurde erst im Mai 2011 offiziell eröffnet. Es handelt sich um ein ehemaliges, ausrangiertes Küstenmotorschiff aus Harlingen. Dieses bietet jetzt den Mittelpunkt des Schwimmbades. Im Rumpf des Schiffes befindet sich die Technik, an Deck ist die Freiluftgastronomie untergebracht. Jenny war ein Muschelfangschiff, das leider nicht mehr benötigt wurde, als sich das Muschelfangen nicht mehr lohnte. Da Jenny ein Schwergewicht ist, wurde sie im Harlinger Hafen in drei Teile zerlegt, und auf einem Binnenschiff über Rhein und Main nach Aschaffenburg gebracht. Das 43 Meter lange Schiff avanciert jetzt zum Publikumsliebling und neuen Wahrzeichen der Stadt. Die kleinen und großen Besucher des Ortes versäumen nicht, das Schiff zu besichtigen. Ein Besuch im Freibad lohnt daher doppelt, und ist die Attraktion der Gegend.

Fahrradtouren_in_babenhausen

Mit dem Fahrrad kann man rund um Babenhausen viele Touren unternehmen. Einige Vorschläge finden Sie hier: Große Melibokus Umrundung. Gut ausgebaute Feld- und Waldwege kennzeichnen diesen Weg. Die Tour ist technisch nicht anspruchsvoll, allerdings hat der Teufelsberg 21% Steigung. Das Felsenmeer, ein Steinbruch aus der Römerzeit liegt an dieser Strecke. Weinberg-Tour. Die Tour führt überwiegend auf gut befahrenen Wegen von Jugenheim über Alsbach am Melibokus vorbei. Zurück geht der Weg durch die Weinberge der Hessischen Bergstraße, und ist besonders im Herbst wunderbar. Tannenberg-Melibokus. Die Strecke führt zur Burgruine Tannenberg. Der Ausblick auf Seeheim und den Melibokus ist herrlich. Die Tour geht weiter zum Melibokus, unter Umgehung des Stettbacher Tals und des Balkäuser Tals. Es werden gut ausgebaute Feld- und Waldwege befahren. Die Strecke ist technisch nicht anspruchsvoll. Heiligenberg-Melibokus. Eine einfache Strecke zum Ziel ab dem Parkplatz Auerbacher Schloss die asphaltierte Straße bis hoch zum Melibokus. Zurück geht die Strecke über die Weinberge in Zwingenberg. An einigen Stellen in Babenhausen kann man Fahrräder erwerben oder ausleihen. Außer den beschriebenen Strecken, die vor allem für Mountainbiker geeignet sind, gibt es herrliche Wege durch die Stadt und ihre Umgebung sowie die Nachbarorte, die sich herrlich mit den Rädern fahren lassen. Durch die Weinbaugegend ist zum Zeit der Laubfärbung die Landschaft in goldene Farben getaucht. Wenn Sie die sportliche Herausforderung des Radfahrens lieben, dann können Sie hier Sport und Erholung verbinden, und am Wegesrand den ein oder anderen guten Wein probieren. Zurück in Babenhausen finden Sie mit Sicherheit eine geeignete Unterkunft, die Ihren Vorstellungen entspricht.

Stadtteile_hergershausen_und_langstadt

Hergershausen ist der größte der fünf Babenhausener Stadtteile. In diesem Ort ist noch gut die Struktur als Haufendorf zu erkennen, die in vielen Fachwerkgegenden typisch war. Die Fachwerkhäuser, die zum Teil aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen, sind gut erhalten. Die Ersterwähnung ist von 1340, die Kirche ist anno 1711 erbaut und wurde ein Jahr später geweiht. Die Schule kam 1820 dazu. Bis 1938 gab es im Ort eine jüdische Gemeinde und eine Synagoge. Die Bahnstrecke Darmstadt-Aschaffenburg hat hier einen Haltepunkt. Der vierte der Ortsteile ist Langstadt. Hier ist der Spargelanbau zu Hause. Der Schliebach verläuft durch den Ort, und trifft auf den Haaggraben, was schließlich zum Länderbach wird. In der Nähe gab es drei Mühlen. Der Mühlgraben ist nur noch schwer zu erkennen. Seit 1267 gibt es Erwähnungen der Siedlung. 1482 wurde im Ort eine Kapelle errichtet. Diese wurde den Heiligen Antonius, Vitus und Barbara gewidmet. Die Odenwaldbahn ging 1870 in Betrieb, und brachte Langstadt den Anschluss an die Eisenbahn. Das größte hier ansässige Unternehmen ist eine große Schreinerei, die vor allem Särge herstellt. Der Grundriss des Ortes ist rund, da es sich um ein Wehrdorf handelte. Ein Wall und ein Graben sollten das Dorf zusätzlich schützen. Die neugotisch erbaute evangelische Kirche wurde 1880 eingeweiht. Anstelle der in der Progromnacht zerstörten Synagoge gibt es heute eine Gedenktafel. Viele alte Fachwerkhäuser im Ortskern wurden in den letzten Jahren im Zuge der Dorferneuerung restauriert. Ein Landschaftsschutzgebiet bilden die Streuobstwiesen um den Ort. Die B26 kann über Babenhausen und Herpertshausen erreicht werden.

Stadtteile_sickenhofen_und_babenhausener_altstadt

Der fünfte der Babenhausener Stadtteile hat im Nordosten den Hardt-See zu bieten, der für den Kiesabbau gebraucht wird. Die Bundesstraße 26 verläuft zwischen der Ortschaft und dem Baggersee. Die Rhein-Main-Bahn von Darmstadt nach Aschaffenburg fährt zwar durch den Ort, hält aber nicht an. Das Dorf ist im 11.Jahrhundert erstmalig urkundlich erwähnt worden. Bis 1938 gab es eine jüdische Gemeinde mit einer eigenen Synagoge und einem jüdischen Friedhof, der bis heute erhalten ist. Aus dem Jahre 1831 stammt die evangelische Kirche. In der Blütezeit der Stadt sind in Babenhausen viele herrliche Adels- und Patrizierhäuser entstanden. Vor allem am Marktplatz und in der Amtsgasse sind diese noch erhalten und werden gepflegt. Ein weiteres Highlight der Stadt ist das 1210 erstmals erwähnte Schloss, das sich heute in Privatbesitz befindet. Die ehemalige Stadtmühle des Mittelalters wurde im 19.Jahrhundert zur Elektrizitätsmühle umgebaut und produziert noch heute Öko-Strom. Die Räume können für Veranstaltungen gemietet werden. Ein Bistro und ein Biergarten sind ebenfalls vorhanden. Eine historische Stadtmauer umschließt die Altstadt. Ein Hexenturm, der im Mittelalter als Gefängnis dienste, ist eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt. Das älteste Fachwertkaus ist vermutlich 1484 entstanden. Das mittelalterliche Fachwerk ist bestens erhalten. Die sogenannte Burg ist ein Bau aus dem Mittelalter. Ein Nachfahre des Besitzers liegt in der hiesigen Stadtkirche begraben. Der Breschturm hat seinen Namen durch eine Bresche, die in seine Mauern geschlagen wurde. Die Reste des Hanauer Tores sind an der Stadtmauer ebenfalls zu bewundern. Sie sehen also, ein Besuch in Babenhausen lohnt auf jeden Fall. Es gibt viel zu sehen und zu erleben.

In_den_roedern_bei_babenhausen,_untere_gersprenz_und_vdo_siemens_betriebsgelaende

Flora und Fauna Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie genannt, ist eine Naturschutz-Richtlinie der EU, die es seit 1992 gibt. Eines dieser ausgewiesenen Schutzgebiete heißt „In den Rödern bei Babenhausen“. Es hat eine Größe von 85,7 Hektar. Schützenswert sind hier Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista, wobei der Offenlandcharakter der Standorte erhalten werden soll. Die bestandsprägende Bewirtschaftung soll ebenso erhalten werden. Zudem gibt es Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis, sowie den Hirschkäfer, wobei die Erhaltung von eichenreichen Laubwäldern in verschiedenen Entwicklungsphasen (unter anderem mit Totholz) erhalten werden muss. Betroffen ist davon das Flurstück 91 in der Flur 25. Ein weiteres FFH-Gebiet ist die „Untere Gersprenz“ mit 772,9 Hektar Größe. Erhaltenswert sind hier Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis, Oligo- bis mesotrophe stehende Gewässer mit Vegetation der Littorelletea uniflorae und der Isoeto-Nanojuncetea, sowie Oligo- bis mesotrophe kalkhaltige Gewässer mit benthischer Vegetation aus Armleuchteralgen. Desweiteren natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions sowie Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, magere Flachland-Mähwiesen, Auenwälder und Subatlantischer mitteleuropäischer Stieleichenwald oder Eichen-Hainbuchenwald. Ebenfalls als schützenswert wurde hier eingestuft: die europäische Sumpfschildkröte, der Hirschkäfer, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling, die Bechsteinfledermaus, das Große Mausohr und der Bitterling. Das dritte Gebiet in der Flur von Babenhausen ist das VDO-Siemens Betriebsgelände. Das nur 0,5 Hektar große Gebiet umfasst den Schutz von Dünen mit offenen Grasflächen und die Sand-Silberscharte. Die Abgrenzung des Gebietes erfolgte im Norden, Westen und Süden durch Einzäunung. Im Osten wird das Gebiet begrenzt durch den Parkplatz sowie seiner geradlinigen Verlängerung. Diese Gebiete sind laut den FFH-Richtlinien anerkannt und müssen den Schutzmaßnahmen entsprechend behandelt werden.

Stadtmauer mit Hexenturm

Die Babenhäuser Stadtmauer ist das Wahrzeichen des mittelalterlich wirkenden Städtchens. Die Mauer ist in einem bemerkenswert guten Zustand und verläuft beinahe vollständig um die Altstadt herum. Der Bau der Mauer begann im Jahre 1295 mit den ersten Befestigungsanlagen, im Jahr 1445 wurde sie teilweise erneuert und überall verstärkt. Vor der Mauer wurde ein Wassergraben angelegt. Entlang der Mauer sind noch viele kleine Basteien deutlich sichtbar und verleihen ein Gefühl, als befände man sich selbst im Mittelalter und wartete auf den Feind. Insgesamt gehörten sieben Türme und einige Tore zur Mauer, von denen heute nur noch der Hexenturm, der Bachtorturm und das Hanauer Tor erhalten sind. Der Hexenturm wurde früher Mühlturm genannt, da er direkt an der städtischen Mühle anschloss. Seinen heutigen Namen trägt er wegen den vielen Hexenverbrennungen im 16. und 17. Jahrhundert, obwohl es keine schriftlichen Belege dafür gibt, dass die „Töchter des Teufels“, wie sie damals genannt wurden, tatsächlich hier an diesem Turm auf dem Scheiterhaufen landeten. Den sagenumwobenen Turm umgibt eine mystische Aura, zu der maßgeblich der gut erhaltene Prangerstein beiträgt. Dort mussten früher die Angeklagten knien, um sich von den vorbei gehenden Mitbürgern verspotten zu lassen. Auch die Überlieferungen, dass am Hexenturm früher qualvolle Folterungen stattgefunden haben sollen, die oft zu einem grausamen Tod von Unschuldigen führten, sind ein Teil des Geheimnisses um den Turm. Eine besondere Biersorte, die so genannte „Hexe“, wird heute noch in Babenhausen gebraut. Sie zeigt auf dem Etikett der Flasche den Babenhäuser Hexenturm und ist eine Spezialität des ehemaligen Residenzstädtchens.

Vogelschutzgebiete

Das Vogelschutzgebiet „In den Röden bei Babenhausen“ dient der Erhaltung der Brutvogelarten wie Brachpieper, die Heidelerche, der Mittelspecht, Neuntöter und der Ziegenmelker. Desweiteren gibt es das Vogelschutzgebiet „Untere Gersprenzaue“. Hier geht es vor allem um Blaukehlchen, den Brachpieper, Bruchwasserläufer, die Eisvögel und die Rohrweihe, desweiteren Rotmilan, Schwarzmilan, das Tüpfelsumpfhuhn, Wachtelkönig, Wasserralle, Weißstorch und den Wespenbussard. Außerdem brüten hier die seltenen Wiesenweihe, die Zwergdommel und der Fischadler. Fluss-Seeschwalbe und Goldregenpfeifer sowie Kampfläufer brüten ebenfalls hier. Kornweihe und der Krannich stehen ebenfalls unter besonderem Schutz. Desweiteren wurden hier gefunden: Merlin, Nachtreiher, der Purpurreiher, Rohrdommel, der Schwarzstorch, Silberreiher, Trauerseeschwalbe und Uferschnepfe. Auch Bekassine, Grauammer, Kiebitz, Knäkente, Krickente, Rohrschwil und der Schilfrohrsänger und noch weitere schützenswerte Arten. Das dritte Vogelschutzgebiet im Raum Babenhausen liegt in den Sandkieferwäldern in der östlichen Untermainebene. Hier findet man Grauspecht, die Heidelerche, den Neuntöter, den Schwarzmillan, Schwarzspecht und Ziegenmelker. Desweiteren den Baumfalke, Graureiher, Schwarzkehlchen und den Wendehals. Die Vogelschutzgebiete dienen hauptsächlich dem Zweck, Vögel zu schützen und durch die Erhaltung ihrer Nahrungs- Vermehrungs- Mauser-Rast- und Überwinterungsstätten dazu beizutragen, dass diese Arten nicht aussterben. Die besondere Bedeutung eines Vogelschutzgebietes wird dadurch ausgewiesen, dass durch die Naturschutzorganisationen Gebietsprädikate verliehen werden, wie Europareservat oder Importend Bird Area. Neben öffentlich ausgewiesenen Gebieten kann es sich dabei auch um Privatinitiativen handeln, wie zum Beispiel Flächeneigentum von Naturschutzvereinen. Auch die sogenannten Ramsa-Schutzgebiete sind als Vogelschutzgebiete wirksam. Dabei handelt es sich um Feuchtgebiete internationaler Bedeutung, wobei es vorwiegend um Lebensraum für Wasser- und Wattvögel geht. Dies ist ein völkerrechtlicher Vertrag, dessen Ausarbeitung von der UNESCO angeregt und dann durchgesetzt wurde.

Stadtteile_harpertshausen_und_harreshausen

Harpertshausen ist der kleinste der fünf Stadtteile von Babenhausen. Der Ort liegt an den Ausläufern des nördlichen Odenwaldes. Früher gab es in der Nähe die Brennersmühle. Heute verläuft durch den Ort die B26. Harpertshausen wurde im Jahr 1318 erstmalig erwähnt. Zwei historische Gebäude hat der Ort zu bieten. Anno 1867 wurde ein Gebäude errichtet, das für Sitzungen, Gebete und als Spritzenhaus (früher für Feuerwehr) benutzt wurde. Das Zweite ist das ehemalige Schulgebäude, welches von einem herrlichen Zierfachgiebel geschmückt wird. Heute befindet sich darin der städtische Kindergarten. Eine Kirche gibt es im Ort ebenfalls. Der Stadtteil Harreshausen ist ebenfalls ein Stadtteil von Babenhausen. Die Eingemeindung erfolgte 1972. Die rund 1200 Einwohner des Ortes nutzen den nahen Baggersee gern zur Naherholung. Seit dem 13.Jahrhundert besteht der Ort, in dessen Mitte 1740 ein Jagdschlösschen erbaut wurde. Die sogenannte Schöne Eiche gehört zur Gemarkung. Es handelt sich hierbei um eine markante Stieleiche, bzw. eine sogenannte Säuleneiche. Sie hat wegen ihres besonderen Wuchses seit ihrer Entdeckung im 17.Jahrhundert die Aufmerksamkeit von vielen Forstleuten und Botanikern auf sich gezogen. Auch Naturwissenschaftler haben sich schon mehrfach für den Baum interessiert. Es wird als sicher angenommen, dass alle in Mittel- und Nordeuropa vorkommenden Säuleneichen von dieser Pflanze abstammen. Um den Baum herum wurden kleine Linden, Eichen und andere Arten gepflanzt, sowie um die gesamte Gruppe ein Holzzaun errichtet. Der regelmäßit konisch geformte Stamm besitzt im unteren Teil keinerlei Äste. Der Umfang beträgt über vier Meter. Erst in einer Höhe von 12 Metern beginnt die Krone, die Seitentriebe gehen straff nach oben. Ein Ausflug zu diesem besonderen Baum lohnt auf alle Fälle.

Schutzgebiete

Die Schutzgebiete leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Natur- und Kultur in der Welt. Nationale Schutzgebietskategorien werden unterschieden in: Naturschutzgebiet und Landschaftsschutzgebiet, Naturdenkmal, geschützter Landschaftsbestandteil oder Nationalpark, Naturpark und Biosphärenreservat. Die Sicherung dieser Schutzgebiete erfolgt in der Regel durch den Erlass von Schutzgebietsverordnungen. Diese werden von den Naturschutzbehörden der Landkreise oder des zuständigen Ministerium erlassen. Schutzgebiete nach Bundesrecht sind in der Gegend um Babenhausen als Naturschutzgebiet erstens „Die kleine Qualle von Hergershausen“, ein Gebiet von 28 Hektar Größe, sowie eine Zweites mit gleichem Namen, das circa 25 Hektar Größe umfasst. Desweiteren das „Brackenbruch bei Hergershausen“ , das 51 Hektar groß ist. Landschaftsschutzgebiete sind der Auenverbund „Untere Gersprenz“ in der Größe von 2600 Hektar und der „Wingertsberg von Langstadt“ mit einundzwanzig Hektar. Bei Landschaftsschutzgebieten steht in aller Regel die Erhaltung von Kulturlandschaft in ihren Funktionen für den Menschen im Mittelpunkt. Bei Naturschutzgebieten sind dies seltene Arten oder Lebensgemeinschaften und Lebensräume, die geschützt werden müssen, oder als schützenswert angesehen werden. Vor allem auch Folgendes wird bei der Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet berücksichtigt: Die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, die Erhaltung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes und die Erhaltung der Landschaft wegen der besonderen Bedeutung für die Erholung der Menschen. Zuständig für diese Ausweisungen sind die Regierungspräsidien, das heißt in aller Regen die obere Naturschutzbehörde. Ansprechpartner für den Bereich der Schutzgebiete sind der Dezernatsleiter des Regierungspräsidiums Darmstadt und die Landkreise. Touristen werden angehalten, sich über die Schutzgebiete zu informieren und sich entsprechend zu verhalten. Die Beachtung der geltenden Gesetzte ist dringend erforderlich, um den Schutz zu gewährleisten.

Schloss

Das Babenhäuser Schloss ist ein beliebtes Ausflugsziel, nicht nur in der hessischen Region. Die ehemalige Wasserburg wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Hagen-Münzenburg erbaut und diente als Verwaltungssitz und zur Koordination der militärischen Truppen. Im Dreißigjährigen Krieg bewies sie sich als wahre Heldin – durch ihre einzigartige Bauweise galt die Burg als eine der sichersten Festungen und war quasi unbezwingbar. Sie trotzte vielen Feinden. Im Jahre 1631 musste sie sich allerdings geschlagen geben und wurde von den kaiserlichen Truppen eingenommen. Bevor die Burg im Jahr 1813 in den Besitz des Großherzogtums Hessen-Darmstadt gelangte, lag sie für kurze Zeit in den Händen von Frankreich und dem Großherzogtum Frankfurt. Im Jahr 1892 ging die Burg erstmals in Privatbesitz über, der Samengroßhändler Gustav Hicker übernahm das Anwesen, bevor es im Jahre 1901 wieder vom Großherzogtum zurück gekauft wurde. Seit 1981 befindet sich das heutige Schloss erneut in Privatbesitz. Der damalige Käufer Eugen Wolpert nahm, mithilfe des Denkmalschutzes, umfassende Renovierungsarbeiten vor und versah die Räume mit einer historischen Innenausstattung, die jedoch größtenteils wieder verloren gegangen ist. Nach dem Tod des Besitzers wurde das Schloss weiter verkauft. Die verschiedenen Baustile, die hier vereint sind, verleihen dem Schloss eine besondere Ausstrahlung. Durch immerwährende Veränderungen kann das Schloss Stilelemente der Romanik, der Gotik, der Renaissance und des Barock vorweisen. Auch die zum Schloss gehörige Kapelle, die mit einem Gnadenstuhl aus dem Jahre 1464 ein spätgotisches Relief beherbergt und der seit 1938 zum Naturdenkmal erklärte Schlosspark verlangen nach einem Besuch.

Rathaus

Das hessische Babenhausen liegt im Süden des Bundeslandes an der Deutschen Fachwerkstraße. Der 1236 erstmalig erwähnte Ort, der seit 1295 Stadtrecht besitzt, verlor im Zweiten Weltkrieg seine jüdischen Gemeindemitglieder. Ihnen zu Ehren hat die Stadt einen Gedenkstein errichtet, der an Stelle der damaligen Synagoge stand. Der jüdische Friedhof existiert jedoch noch. Zu den sehenswerten Bauwerken gehört das Rathaus mit seinem Marktplatz, der inmitten von 13 Patrizierhäusern steht. Der Hexenturm ist das Wahrzeichen der Stadt , und die Stadtmühle sowie das Schloss gehören ebenfalls zu einem Besuch in der hessischen Stadt. Eine circa 550 Jahre alte Pyramideneiche ist eine botanische Rarität auf dem Gelände Babenhausens. Alle zwei Jahre findet der Mittelalterliche Markt zum Erntedankfest statt, ein Ostermarkt sowie ein Altstadtfest. Weitere Höhepunkte der Stadt sind Fischer- und Sommernachtsfest und vieles Andere. Im historischen Rathaus finden Vernissagen statt, so zum Beispiel von Kurt Schlösser oder dem Franzosen Rexer. Außerdem der Textilkünstlerin Birgit Birlenberg in der Tourist-Info des Rathauses. Die durch Babenhausen führende Fachwerkstraße existiert sein 1990. Sie führt von der Elbmündung im Norden bis zum Bodensee. Bemerkenswerte Fachwerkbauten liegen an der 3000 Kilometer langen Ferienstraße, die durch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg führt. Sie soll auf die Schönheit der Fachwerkbauten hinweisen und helfen, die verschiedenen Stilarten deutschen Fachwerkes zu erhalten. Historische Städte und liebevoll restaurierte Denkmäler liegen an ihrem Weg, und sind in ihrer ganzen Pracht mehr als sehenswert. Kommen Sie auf der Fachwerkstraße nach Babenhausen und genießen Sie hier die hessische Gastfreundschaft und Gemütlichkeit auf dem historischen Markplatz. Die Kleinstadt mit ihren 16.000 Einwohnern erwartet Sie!

Wissenswertes

An der schönen Deutschen Fachwerkstrasse gelegen ist die Stadt Babenhausen als Bestandteil des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Südhessen. Das Stadtgebiet Babenhausen ist von Waldgebieten geprägt. Um die Stadt herum finden sich einige Kiesgruben und es wird zum großen Teil Ackerbau betrieben. Die Stadt Babenhausen ist nicht zuletzt wegen seines Spargels auch überregional bekannt.

Die Stadt ist in sechs Teilorte aufgegliedert. Das sind Babenhausen Kernstadt, Harpertshausen, Harreshausen, Hergershausen, Langstadt und Sickenhofen.

Im Jahre 1236 wurde der Ort erstmals schriftlich erwähnt. Die Stadtrechte wurden Babenhausen 1295 verliehen. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde in der Stadt ein Lager für sowjetische Kriegsgefangene eingerichtet. Nach dieser Zeit wurde der Platz genutzt um rund 3.000 Displaced Persons eine Unterkunft zu bieten. Das Lager wurde im Jahr 1950 geschlossen.

Besonders bemerkenswert ist "Die schöne Eiche". Es handelt sich hierbei um eine Pyramideneiche mit einem Alter von 550 Jahren. Ihr Stamm misst einen Umfang von 3,85 Metern. Gerne wird Sie als Mutter aller Pyramideneichen bezeichnet.

Aus dem 12./13. Jahrhundert befindet sich das Babenhausener Schloss. Die Stadtmühle entstand am Ende des 14. Jahrhunderts. Im Jahr 1445 war in Babenhausen die Stadtmauer mit dem Hexenturm und dem Breschturm errichtet worden. Der Marktplatz wird vom Rathaus, der evangelischen Stadtkirche und dreizehn Patrizierhäusern geschmückt und ist sehr sehenswert. Auch in Langstadt hat eine evangelische Kirche ihren Platz gefunden. Sie wurde im Jahr 1885 eingeweiht. Das Jagdhaus im Stadtteil Harreshausen ist ebenfalls eine Empfehlung wert.

Alle zwei Jahre findet in Babenhausen zu Erntedank der "Mittelalterliche Markt" statt. Er ist immer Anziehungspunkt für ein breit gefächertes Publikum. Immer am zweiten Wochenende im September wird in Babenhausen gefeiert. Denn da hält das Altstadtfest seinen Einzug. Der Weihnachtsmarkt erhält durch das Ambiente der Altstadt einen besonderen Flair. Karnevalsfreunde kommen am Faschingsdienstag voll auf ihre Kosten, denn da zieht mit viel Getummel der Fastnachtsumzug durch die Stadt.













Verkaufsoffener Sonntag in Babenhausen (Hessen)

Folgende Termine in Babenhausen (Hessen) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Babenhausen (Hessen) gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Babenhausen sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Wein- und Spargelfest (13.06.2010)
Altstadtfest (12.09.2010)
20. Ostermarkt mit Gewerbeschau und verkaufsoffenem Sonntag ab 12 Uhr (Marktplatz, Bummelgass, Innenstadt) (17.04.2011)
7. Babenhäuser Wein- und Spargelfest mit verkaufsoffenem Sonntag ab 11 Uhr (Marktplatz, Bummelgass, Innenstadt) (05.06.2011)
32. Babenhäuser Altstadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag ab 11 Uhr (Marktplatz, Bummelgass, Altstadt) (11.09.2011)
Weihnachtsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag ab 12 Uhr (Marktplatz, Bummelgass, Schlossgasse) (27.11.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (09.06.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)


Städte in der Nähe von Babenhausen (Hessen):
seligenstadt (9.1km), gross-umstadt (9.1km), rodgau (9.8km), muenster-bei-dieburg (10.4km), hainburg (13.2km), grossostheim (14.1km), dieburg (15.1km), roedermark (16.3km), gross-zimmern (16.3km),



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