Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Bautzen? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Bautzen

Alte Wasserkunst

Vom Turm der Alten Wasserkunst in Bautzen hat man nicht nur einen wunderschönen Blick über die Lausitzer Landschaft, sondern man kann auch die alte Wehranlage, von der die Wasserkunst ein Teilstück war, von oben bewundern. Das historische Bauwerk liegt direkt an der Spree nahe dem Mühltor und prägt nicht nur das Bautzener Stadtbild, sondern ist auch ihr Stadtwappen. Zu früherer Zeit war die Alte Wasserkunst ein modernes Wasserwerk, diente sie doch dazu, die im 15. Jahrhundert aufstrebende Stadt mit ausreichend Trinkwasser aus der Spree zu versorgen. Erbaut wurde sie um das Jahr 1558 von Wenzel Röhrscheidt. Markanter Blickfang ist der steinernde, siebengeschossige Rundturm. An seinem Fuß ist ein Wehrgang angebracht und das angeschlossene Langhaus diente dem Wassermeister als Wohnung. Wasser, das Element, das Leben und Wohlstand versprach, war im 15.Jahrhundert ein teures Gut und die Existenzgrundlage der Bautzener Bevölkerung. Die Aufgabe bestand darin, alle Brunnen und Tröge in der Stadt, also auch der 219 Meter über NN befindliche Fleischmarktbrunnen mit Wasser zu versorgen. So wurde zunächst direkt unterhalb der Wasserkunst das 67 Meter breite Steinwehr angelegt. Das angestaute Wasser trieb ein Wasserrad an, das wiederum mittels einer Pumpe das Wasser aus dem Fluss bzw. der nahe liegender Quellen in den hohen Turm förderte. Da sich der Behälter genau 224 Meter über NN befindet, konnte die Schwerkraft das Wasser über ein Röhrensystem zu allen Behältern in der Stadt verteilen. Seit 1965 ist die Alte Wasserkunst stillgelegt. Seitdem dient sie interessierten Besucher als technisches Museum und führt die Funktionsweise des mittelalterlichen Versorgungssystems vor. Nach einem anstrengenden Besuch der Alten Wasserkunst in Bautzen empfiehlt sich eine ausgedehnte Rast im schön gelegenen Wasserkunstgarten.

Justizvollzugsanstalt Bautzen (I + II)

In Bautzen gab es zwei Gefängnisse die für Unrecht und politische Verfolgung in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR bekannt waren. Bautzen I, umgangssprachlich auch „Gelbes Elend“ genannt, entstand als Zuchthaus zwischen 1900 und 1904 und ist heute immer noch eine Justizvollzugsanstalt des Landes Sachsen. Etwa zeitgleich errichtete man Bautzen II als Untersuchungsgefängnis. Heute beherbergt Bautzen II eine Gedenkstätte für beide Komplexe. Die Nationalsozialisten, sowie die Sowjetischen Besatzer, nutzen die Gebäude als Gefängnisse für politisch Gefangene. Den Namen „Gelbes Elend“ erhielt Bautzen I für die Bauweise und vor allem auch wegen den Gefängnismauern aus gelben Klinkern. Man orientierte sich damals beim Bau an den Plänen zur Einführung eines modernen, menschenwürdigen, nach liberalen Grundsätzen gestalteten Strafvollzugs. Mit dem nationalsozialistischen Regime änderten sich die Bestrebungen der Hausherren. Nach dem Kriege internierte man hier Nationalsozialisten und führte somit fort was sie begonnen haben, nämlich politische Gegner festzuhalten. Das Lager wurde unter unmenschlichen Bedingungen geführt. 5.000 bis 7.000 Häftlinge lebten in provisorisch errichteten Baracken und ca. 7.000 Häftlinge in den Sälen und Zellentrakten. Bautzen II ist der bekannteste von beiden Komplexen. Auch hier wurden ausschließlich politisch Gefangene interniert. In den Jahren von 1956 bis 1989 wurde der Bau faktisch vom Ministerium für Staatssicherheit kontrolliert, trotzdem es an das Ministerium verwaltungstechnisch angegliedert war. Nicht nur Gegner der SED-Führung waren inhaftiert, sondern auch ausländische Häftlinge, die wegen Spionage und Fluchthilfe verurteilt wurden und straffällig gewordene Funktionäre der DDR. Auch in Bautzen II fanden Montagsdemonstrationen statt. Vor der Haftanstalt wurden Kerzen angezündet und unter anderem die Freilassung der Insassen gefordert. Im Dezember 1989 wurden die letzten politisch Gefangenen entlassen. Die Initiative „Bautzen-Komitee“ e.V., 1990 gegründet von ehemaligen Häftlingen, wurde die Anstalt 1992 geschlossen und 1993 als Gedenkstätte wieder eröffnet. Der Besucher findet hier Dauerausstellungen und kann sich bei Vorträgen, Filmvorführungen, Rundgängen mit Zeitzeugen über den „Stasi-Knast“ informieren.

Saurierpark Kleinwelka

Dinosaurier faszinieren groß und klein. Im Saurierpark Bautzen kann man seit 30 Jahren die Saurier in Lebensgröße besichtigen. 1978 legte Franz Gruß den Grundstein des heutigen Areals. Am Anfang modellierte er seine Saurier noch auf seinem Privatgrundstück, sehr zur Verwunderung seiner Nachbarn, denn diese ungewöhnliche Gartengestaltung findet man nicht überall. Schnell sprach sich das wunderliche Treiben rum und so wurde sein Grundstück schnell bekannt. Es kamen immer mehr und mehr Menschen um die Saurier zu bestaunen. Das Gelände wurde wie man sich vorstellen kann schnell zu klein und so baute er seine Dinos im angrenzenden Park. Franz Gruß arbeitete noch bis 1991 selbst an den Exponaten. Vor jedem Bau eines Sauriers stellen die Mitarbeiter grundlegende wissenschaftliche Recherchen durch. Aufgrund ständig neuer Erkenntnisse der Wissenschaft, stellt dies eine Schwierigkeit dar. Im zweiten Schritt werten sie bestehende Zeichnung und Skizzen von Forschern und Künstlern aus. Mit den neugewonnen Informationen fertigt man nun eigene Skizzen einer Plastik an. Nun beginnt der eigentliche Bau, das Fundament wird ausgehoben. Anschließend formen die Angestellten ein grobes Skelett aus Rundstahl, um das dann ein feines Drahtgeflecht gezogen wird. Danach bedeckt man das Geflecht mit einer 3-5 Zentimeter dicken Betonschicht. Auf diese kommt noch zwei weitere Schichten aus der Details modelliert werden. Parallel zum Trocknen der Betonschichten werden die Zähne und Krallen gegossen bevor das Exponat im Saurierpark seinen farbigen Anstrich erhält. Über 200 derartiger Saurier befinden sich derzeit auf der Anlage in Kleinwelka bei Bautzen. Zwischen all den Riesenechsen sind für Kinder mal hier und mal dort Spielplätze errichtet worden. Groß und Klein, Jung und Alt kommen im Park voll auf ihre Kosten.

Wissenswertes

Die Große Kreisstadt Bautzen liegt in der ostsächsischen Oberlausitz direkt an der Spree. Die Stadt beherbergt gegenwärtig etwa 42.000 Einwohner. Bautzen ist unter den Sorben als das politisch und kulturelle Zentrum der Oberlausitz bekannt.

So ist es naheliegend, dass Bautzen seinen Gästen ein Sorbisches Museum zur Verfügung stellt. Es ist auf dem Ortenburg im Salzhaus beheimatet. Hier kann nahezu alles über das Leben der Sorben in Erfahrung gebracht werden.

Natürlich dürfen auch die Domschatzkammer St. Petri, die Alte Wasserkunst, sowie die Gedenkstätte Bautzen bei einer Stadtbesichtigung nicht fehlen.

Auch die Bautzener Altstadt ist sehr eindrucksvoll und ist immer wieder Anziehungspunkt für Gäste.

Über Bautzen wacht die Ortenburg. Die Räumlichkeiten der Burg werden gegenwärtig vom Oberverwaltungsgericht genutzt. Die weißen Renaissance-Giebel der Burg stechen besonders hervor. Hier ist auch ein Puppenspieltheater zu finden.

Als Bauwerk von besonderer Architektur gilt das Scharfrichterhaus. Es ist an der nördlichen Stadtmauer platziert und an seinem fein ausgearbeiteten Schornstein zu erkennen.

Von der Friedensbrücke aus kann der Besucher schon die Alte Wasserkunst und die Michaeliskirche entdecken.

Das wichtigste historische Bauwerk von Bautzen ist der Petridom. Außergewöhnlicherweise wird diese Kirche von Katholiken und Lutheranern gleichermaßen genutzt. Innerhalb des Gotteshauses sind die beiden Glaubensgemeinschaft durch ein Gitter voneinander getrennt.

Besonders stolz sind die Bautzener auch auf ihr Rathaus, an dem die barocke Baukunst besonders schön zu erkennen ist. Vom Hauptmarkt aus hat man einen guten Blick auf die unterschiedlichen Uhren des Rathausturmes.

Südlich des Stadtzentrums ist die Neue Wasserkunst beheimatet.

Das Panorama der Stadt ist sehr markant und auch nicht zuletzt aufgrund der Burganlage wird Bautzen bereits seit dem 19. Jahrhundert auch gerne sächsisches Nürnberg genannt.

Einheimische sprechen manchmal auch von der Stadt der Türme. Als einer der namhaftesten geht hier der Reichenturm hervor, der auch unter dem Namen "Schiefer Turm von Bautzen" bekannt ist.

Auch die Erkundung der Umgebung der Stadt lohnt sich auf jeden Fall.

Verkaufsoffener Sonntag in Bautzen

Folgende Termine in Bautzen und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bautzen gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bautzen sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag 13:00 – 18:00 Uhr (05.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag 13:00 – 18:00 Uhr (12.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag 13:00 – 18:00 Uhr (19.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (15.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in 02625 Bautzen 12-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)


Städte in der Nähe von Bautzen:
neustadt-in-sachsen (27km), bischofswerda (27.4km), loebau (28.5km), kamenz (36.2km), hoyerswerda (37.2km), spremberg (42.1km), weisswasser (42.7km), niesky (45.8km), zittau (47.5km),



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