✅ Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Bingen am Rhein? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Bingen am Rhein

Burg Pfalzgrafenstein

Die ungewöhnliche Lage der kleinen Burg auf der Felsklippe Falkenau mitten im Rhein zeigt den Zweck. König Ludwig der Bayer ließ sie 1326 bis 1327 zum Zweck des Zollkassierens erbauen. Von hier aus konnte man einen ersten Blick auf die Ladung der Schiffe werfen. Eine schwere Eisenkette durch den Rhein hinderte säumige Zahler an der Weiterfahrt. Die Schiffer klagten darüber. Sogar bis nach Rom zum Papst drangen die Beschwerden. Reiche Klöster besaßen Weinberge am Rhein. Sie wollten für ihre selbstproduzierten Weine aber keine Abgaben leisten. Neben der Burg Pfalzgrafenstein waren aber zwischen Mainz und Köln 12 Zollstellen. Die erste Zollstelle von König Ludwig der Bayer auf der kleinen Insel war ein fünfeckiger Turm. Er stand frei. Die Spitze war gegen die Strömung gerichtet. Sie sollte die Wellen brechen und im Winter das Eis teilen, so wie bei einem Schiff. Der Turm war 6-geschossig. Der Eingang befand sich im 3. Stock aus Sicherheitsgründen. 1338 bis 1342 wurde eine Ringmauer von 12 Metern umgeben. Die Spitze der Mauer, die gegen die Strömung zeigt, musste aus besonders massiven Baumaterial sein. Fast 8 Meter dich ist die Spitze an ihrer größten Ausdehnung. 1607 wurde sie durch einen Bastionsvorbau aus Sandsteinquadern noch verstärkt. Im Südteil waren die Unterkünfte der Zöllner. Der Kommandant hatte im Nordteil über dem Eingang seine eigene Wohnung. Bis ins 19. Jahrhundert wurde hier Zoll kassiert. Die Burg Pfalzgrafenstein kann auf eigene Faust besichtigt werden. Die Wehrgänge, die Geschützstände mit den Kanonen und die Kammern der Zöllner können durchforstet werden. Die Aussicht aus den Luken auf den Rhein ist besonders sehenswert. Dabei fühlt man sich wie auf einem Schiff. Die Rheindampfer fahren hier ganz nah vorbei.

Burg Klopp

Auf einer Anhöhe der Stadt befindet sich die Burg Klopp. Seit 2002 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Vermutlich entstand die Burg zwischen 1240 und 1277. Als unwahrscheinlich gilt ein römischer Ursprung, da das römische Kastell Bingium den Kloppberg, der Anhöhe der Wehranlage, nicht mit einbezog. Viel mehr diente sie dem Zweck die Mainzer Zollbarriere zu verstärken. Zusammen mit Burg Ehrenfels am anderen Ufer und dem im 14. Jahrhundert einbezogenen Mäuseturm bildete sie eine Einheit. Nachdem Verkauf an das Mainzer Domkapital im Jahre 1438 durch den Mainzer Erzbischof wurde Klopp zu einer sogenannten Zwingburg umfunktioniert, die nach Unabhängigkeit strebende Städter kontrollierte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie vollkommen zerstört. 1653 errichtete man sie erneut. Doch bereits 1689, im Pfälzischen Erbfolgekrieg, zerstörten französische Truppen die Wehranlage erneut. Um eine weitere Nutzung durch den Gegner zu verhindern, sprengte die Mainzer Besatzung die Reste. Das heutige Aussehen erhielt Klopp im Zuge der Rheinromantik im 19. Jahrhundert. Nach dem die Brücke, das Torhaus, der Wehrgang und der Bergfried teilweise wieder aufgebaut wurde, errichtete der Architekt und Bürgermeister Eberhard Soherr in den Jahren 1875 bis 1879 das neugotische Hauptgebäude. Seit 1897 ist dies nun der Sitz der Stadtverwaltung. Das heutige Aussehen lässt nur die ursprüngliche Gestalt erahnen. Lediglich die unteren Mauern des Bergfriedes, der Halsgraben und Teile der südlichen Ringmauer, sowie Reste des Wehrganges stammen aus dem Mittelalter.

Mäuseturm

Der Binger Mäuseturm war ursprünglich in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts als Wehr- und Wachturm errichtet worden und diente zur Verstärkung des Zoll-Sperrsystem. Er befindet sich auf der Mäuseturminsel im Rhein und zählt 24,65 Meter Höhe. Zudem ist er Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintlal. Während des Pfälzischen Erbfolgekriegs 1689 wurde er zerstört. Erst der preußische König Friedrich Willhelm IV. baute ihn zwischen 1856 und 1858 unter der Bauaufsicht des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner und des Architekten Friedrich Alber Cremer im neugotischen Stil wieder auf. Vor allem sollte er die preußische Grenze markieren. Aber auch für die Schifffahrt war der Turm von Bedeutung, da er auch als Signalturm genutzt wurde. Er regelte den Schiffsverkehr an der Binger Loch genannten Engstelle am Beginn des Rheinengtals. Als man jedoch 1973/74 die Fahrrinne verbreiterte gab man diese Funktion auf. Die Legende besagt, dass der Mainzer Erzbischof Hatto II. im 10. Jahrhundert den Mäuseturm erbaute. Der kaltherzige Erzbischof verwehrte während einer Hungersnot im Land den Armen die Hilfe. Seine Kornkammern waren gut gefüllt. Die Armen bettelten weiterhin um Korn. Daraufhin sperrte Hatto sie in eine Scheune und forderte seine Schergen daraufhin auf sie anzuzünden. Höhnisch sollen sie gesagt haben „Hört ihr die Kornmäuslein unten pfeifen?“, während die Opfer schrien. Genau in diesem Moment kamen der Sage nach tausende Mäuse aus allen Ecken gekrochen und wimmelten über Tische und durch Gemächer des Bischofs. Sie schlugen Bedienstete in die Flucht und Hatto soll mit dem Schiff den Rhein hinab zur Insel gefahren sein. Hier wiegte er sich in Sicherheit. Doch schon kurz nachdem er sich eingeschlossen hatte, haben ihn die Nager bei lebendigem Leibe aufgefressen. Seit jeher trug der Mäuseturm seinen Namen.

Wissenswertes

Im Landkreis Mainz-Bingen, der dem Bundesland Rheinland-Pfalz angehört, hat sich die Stadt Bingen am Rhein niedergelassen. Die dritte Landesgartenschau von Rheinland-Pfalz findet im Jahr 2008 in Bingen statt.

Bingen besteht aus den Stadtteilen Bingerbrück, Büdesheim, Dietersheim, Gaulsheim, Dromersheim, Innenstadt, Kempten und Sponsheim. Es ist interessant zu wissen, dass in Dromersheim der Eiswein geboren wurde. Im Jahr 2006 zählte Bingen 26.048 Bewohner. Wirtschaftlich ist die Region um Bingen durch den Weinbau geprägt.

Bereits vor den Römern wurde dieses schon immer verkehrsgünstige Gebiet besiedelt. Die Römer waren dann zu Anfang des 01. Jahrhunderts in Bingen stationiert. Im 05. Jahrhundert wechselte der Ort dann zum fränkischen Königsgut, bis Bingen dann im Jahr 983 als Geschenk an den Erzbischof Willigis von Mainz überging. Im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen dem Erzbischof und dem Kaiser wurde Bingen weitgehend zerstört. Im Laufe der weiteren Geschichte wurde die Stadt von einigen Stadtbränden und weiteren Kriegen heimgesucht und hatte darunter sehr zu leiden.

Als berühmte Persönlichkeit geht Hildegard von Bingen aus der Stadt hervor. Sie lebte von 1098 bis 1179. Die vielseitige Frau fungierte als Heilige Äbtissin, Autorin, Mystikerin, Schriftstellerin, Musikerin und Heilkundige. Auch der namhafte deutsche Journalist Peter Frey ist ein Sohn der Stadt.

Eine sehr bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Binger Mäuseturm. Um diesen Turm wird eine Geschichte erzählt, die nicht nur den Bingenern bekannt ist. Es wird behauptet, dass der Mainzer Bischof Hatto im Mäuseturm von Ratten gefressen worden ist.

Die Basilika St. Martin war in der Vergangenheit eine Stiftskirche. Das Gotteshaus stammt aus dem 15. Jahrhundert und die Kirche verfügt über eine romanische Krypta.

Auch die Burg Klopp und die Rheinanlagen ziehen immer wieder zahlreiche Besucher an.

Nach der Rochuskapelle bietet sich auch die Brückenkapelle zur Besichtigung an.

Das Stefan-George-Museum ist im Haferkasten beheimatet und freut sich, wie auch das Historische Museum am Strom, immer auf interessierte Besucher.













Verkaufsoffener Sonntag in Bingen am Rhein

Folgende Termine in Bingen am Rhein und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Bingen am Rhein gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Bingen sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Nachkerb (10.10.2010)
Bingen sieht rot (30.01.2011)
Frühlingssonntag (03.04.2011)
Winzerfestsonntag (04.09.2011)
Mantelsonntag (30.10.2011)
Bingen sieht rot (29.01.2012)
Frühlingssonntag (01.04.2012)
Winzerfestsonntag (02.09.2012)
Mantelsonntag (28.10.2012)
Bingen sieht rot (27.01.2013)
Frühlingssonntag (24.03.2013)
Winzerfestsonntag (01.09.2013)
Mantelsonntag (27.10.2013)
Bingen sieht rot (26.01.2014)
Frühlingssonntag (30.03.2014)
Winzerfestsonntag (07.09.2014)
Mantelsonntag (26.10.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in 55411 Bingen/ Rhein 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Frühlingssonntag (20.03.2016)


Städte in der Nähe von Bingen am Rhein:
geisenheim (9.3km), bad-kreuznach (13.9km), oestrich-winkel (14km), ingelheim (17km), eltville (23.9km), bad-schwalbach (26.4km), alzey (30.7km), taunusstein (35.7km), mainz (39.7km),



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