Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Blankenburg (Harz)? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Blankenburg (Harz)

Burg Regenstein

Die Reste der Burg Regenstein befinden sich drei Kilometer nördlich von Blankenburg und ist ein absolut beliebtes Ausflugsziel an dem jedes Jahr ein Ritterspiel und Garnisonsfest durchgeführt wird. 294 Meter überragt die im Mittelalter schwer einnehmbare Burg auf einem steilen Sandsteinfels. Der Besucher erlebt einen atemberaubenden Ausblick. Erhalten sind einige in den Fels gehauene Räume und Reste des Bergfrieds, welche den interessierten Besucher erahnen lässt, wie einst die Bewohner lebten. Das erste mal urkundlich erwähnt wurde Regenstein 1162. Durch den Grafen Albrecht II. von Regenstein gelangte die Burganlage ihre Berühmtheit. Der Graf hatte in den 1330er Jahren immer wieder Streitigkeiten mit den Regierenden, dem Bischof von Halberstadt und der Äbtissin von Quedlinburg. Diese Geschichte spiegelt sich in der Ballade „Der Raubgraf“ von Gottfried August Bürger wieder. Nachdem die Regensteiner Grafenfamilie im 15. Jahrhundert die Burg bezog verfiel sie mehr und mehr und wurde schließlich zur Ruine. Nach regem Besitzerwechsel wurde nun dem niederbayerischen Grafen Wilhelm von Tattenbach die Burg als Lehen zugeteilt. Dieser betitelte sich da an mit „Graf von Reinstein-Tattenbach“. Durch die Anschuldigung Beteiligter an der Magnatenverschwörung zu sein, verlor Johann Erasmus Graf von Reinstein-Tattenbach 1671 seinen Kopf. Mit der Enthauptung kann die Konfiszierung der Grafschaft durch Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Von nun an war die Burg in preußischer Hand. Die Preußen waren aber auch die letzten Nutzer die die Burg in ihrer Wehrfunktion sahen und somit wurde sie 1677 zur Garnison. Durch einen Konflikt mit den Franzosen wurde die Burg zerstört. Der Besuch der Ruine ist für jeden Freund des Mittelalters und der Natur ein absolutes Muss.

Zisterzienserkloster Michaelstein

Kommt man der Straße der Romanik folgend in den westlichen Teil Sachsen-Anhalts, so passiert man unweit von Blankenburg das südwestlich beim Ort Langenstein gelegene ehemalige Zisterzienser Kloster Michaelstein. Das ehemalige und auf den Überresten eines alten Kirchenbaues aus dem Jahre 956 stammende Zisterzienserkloster, ist der heutige Sitz der Stiftung Kloster Michaelstein. In seinen über 1000 Jahre alten historischen Gemäuern mit seinem Klausurgebäude und den zwei Klostergärten, hat die Musikakademie Sachsen Anhalt ihren festen Sitz und nutzt dieses aus der Romanik stammende Klosteranwesen zu vielfältigen kulturellen und musikwissenschaftlichen Veranstaltungen. So ist ganzjährig eine öffentliche Schausammlung historischer frühmittelalterlicher Musikinstrument zu besichtigen. Die Geschichte des Zisterzienserklosters reicht bis in die frühe Zeit der Romanik zurück. Erstmals urkundlich erwähnt, wurde um 956 eine auf dem heutigen Grund und Boden des Klosters stehende und dem Heiligen Sankt Michael geweihte Höhlenkirche. Auf dieser Aufbauend entwickelt sich um 1139 ein durch die Quedlinburger Äbtissin Beatrix II geleiteter planmäßiger Klosteraufbau. Durch den Reichtum des Klosters Michaelstein, entwickelten sich das Kloster und die Umgebung im Mittelalter sehr rasch. Kloster Michaelstein erlebte im Verlauf seiner Geschichte viel Höhen und Tiefen, so wurde es 1525 durch plündernde und marodierende Bauernhorden verwüstet und erst 1629 wieder von Zisterziensermönchen besiedelt. Eine besondere Attraktion des Klosters Michaelstein, ist die in ihm befindliche historische Musikmaschine. Diese nach den Bauplänen des französischen Ingenieurs Salomon de Caus konstruierte und mittels Wasserkraft angetriebene Maschine, ist in der Scheune des Klosters zu besichtigen. Angetrieben durch Wasserkraft sind die beweglichen Skulpturen und die sich im Klang klassischer Melodien wogenden Wasserspiele eine besondere Attraktion für alle Besucher und Touristen des Klosters Michaelstein.

Wissenswertes

Im Landkreis Wernigerode, der dem Bundesland Sachsen-Anhalt angehört, hat sich die Stadt Blankenburg niedergelassen. Blankenburg ist eingebettet in die ansprechende Landschaft des Harzes. Der Goldbach passiert die Stadt auf ihrem Weg.

Die Ortsteile Börnecke, Gehren, Helsungen, Michaelstein und Oesig vervollständigen die Stadt.

Bereits im 10. Jahrhundert verfügte Blankenburg über eine Stadtbefestigung. Im Jahr 1123 wurde der Ort zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Friedrich Barbarossa war dafür verantwortlich, dass die Stadt in den Jahren 1180/82 verwüstet wurde. Auch im Jahr 1386 wurden nochmals grosse Teile des Ortes zerstört. Ebenso der Dreißigjährige Krieg setzte Blankenburg schwer zu.

Blankenburg unterhält Städepartnerschaften mit den deutschen Orten Herdecke und Meerbusch. Zu den Orten Wolfenbüttel und Georgsmarienhütte besteht ein freundschaftliches Band.

Etwas südlich der Stadt liegt auf dem Blankenstein in 334 Metern Höhe das herzogliche Schloss Blankenburg.

Auch das Kleine Schloss ist durchaus einen Ausflug wert. Die Mauern dieses ehemaligen herzoglichen Lustschloses beherbergen das städtische Museum. Die Barocken Gärten, die hinter dem Schloss liegen, sollten unbedingt besichtigt werden.

Ein bedeutendes Gebäude ist auch das Rathaus, dessen Umbauten aus der Renaissancezeit stammen. Nicht weit von hier ist die mittelalterliche Kirche St. Bartholomäus platziert, die sich immer wieder auf interessierte Besucher freut. Im Turm und im Chor sind noch Mauerteile aus der Zeit um 1200 integriert. Beachtet werden sollten hier auch die Stifterfiguren im Chor, die ungefähr auf das Jahr 1300 zurückzuführen sind. Sie zählen zur Nachfolge der Naumburger Stifterfiguren.

In Blankenburg können auch sehr viele Villen aus der Wende zum 20. Jahrhundert bestaunt werden. Desweiteren ist Blankenburg durch seine historischen Gärten beliebt. Ohne Übermut dürfen sie sich die schönsten von Deutschland nennen.

Die "Raubritterfeste" ist immer wieder ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Ein weiteres bekanntes Ziel von Wanderern ist die so genannte Teufelsmauer. Die aussergewöhnliche Sandstein-Formation ist ein geologisches Naturdenkmal.





Verkaufsoffener Sonntag in Blankenburg (Harz)

Folgende Termine in Blankenburg (Harz) und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Blankenburg (Harz) gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Blankenburg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (02.06.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in 38889 Blankenburg/ Harz 13-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)


Städte in der Nähe von Blankenburg (Harz):
thale (10.5km), halberstadt (13.7km), wernigerode (19.5km), quedlinburg (20.2km), schoeningen (37.1km), nordhausen (38.3km), oschersleben (40.9km), bad-harzburg (45.3km), helmstedt (46.5km),



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