Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Quedlinburg? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Quedlinburg

Basilika St. Wiperti

Folgt man der Straße der Romanik nach Quedlinburg, so gelangt man unweigerlich an die in unmittelbarer Nähe des Stadtschlosses Quedlinburg gelegene 1000-jährige Basilika St. Wiperti. Diese aus der Zeit der Romanik erbaute Basilika gehört gemeinsam mit der Altstadt, dem Schlossberg, der Stiftskirche St. Servatius und dem Quedlinburger Münzenberg zum anerkannten Welterbe der UNESCO. Die Geschichte der Basilika St. Wiperti reicht zurück bis zum Jahre 850, als erstmalig das Kloster Hersfeld urkundlich erwähnt wurde. Dieses Kloster befand sich an der Stelle, wo sich heute die Basilika befindet. Im Zuge der sich entwickelnden Besiedlung des Raumes um Quedlinburg, wird die spätere Stiftskirche in den Chroniken der ottonischen Pfalz Quedlinburg erwähnt. Auf den Mauern dieser Kirche wurde im Jahre 950 die dreischiffige Basilika erbaut, welche im Jahr 1000 die noch heute in ihrem Originalzustand erhaltene Krypta erhielt. Die Krypta und Basilika St. Wiperti belegen noch heute als architektonische Zeitzeugen ihre herausragende Stellung in der Entwicklung als Königshof des sächsisch-ottonischen Herrscherhauses. Die Basilika wurde bis zum Jahre 1146 regelmäßig als Versammlungsort und zum Zelebrieren der Osterfeste durch die Kaiserfamilie Otto I. bis Ott III. genutzt. Nachdem die aus dem Kaisergeschlecht hervorgehende erste Äbtissin Beatrix II im Jahre 1146 die Einrichtungen der Basilika in ein Kloster umwandelte wurde diese bis zum Jahre 1547 als Prämonstrantenkloster genutzt. Die Gebäude und Einrichtungen welche im Laufe der rasch fortschreitenden Entwicklung des Klösterlichen Anwesens rund um die Basilika entstanden, wurden während des Bauernkrieges 1526 vollständig vernichtet. Der Versuch das Klosteranwesen nach dem Dreißigjährigen Kriege wieder in die Hände der Prämonstratenser zu geben scheiterte und fortan wurde die Basilika im Laufe der Reformationsbewegung zuerst als evangelische Pfarrkirche und im 19. Jahrhundert als katholische Kirche genutzt. Dem massiven äußeren Bau der Basilika. steht eine gediegene Innenausstattung gegenüber. Der sich im nördliche Seitenflügel befindliche Flügelaltar wird heute umrahmt von zwei Wandteppichen, vor denen sicher der Aufbewahrungsort der Heiligen Hostien, der Tabernakel, befindet.

Stiftskirche St. Servatius

An der Südroute der Straße der Romanik gelegen, ist die Stiftskirche St. Servatius in Quedlinburg eines der monumentalsten und prunkvollsten Kirchenbauten der Romanik. Diese Stiftskirche, auch besser als Quedlinburger Dom bekannt, gehört zu den von der UNESCO anerkannten Schätzen des Weltkulturerbes. Die unweit des Quedlinburger Schlosses, an der heutigen Wassertorstraße gelegene Kirche, wurde im Jahre 1129 geweiht und steht als Nachfolgebau auf geschichtsträchtigen Kirchengelände. Sie ist die nach beurkundeten Chronistischen Überlieferungen erbaute, dritte Kirche auf diesem Gelände. Schon im Jahre 936 wurde hier König Heinrich beigesetzt. Die Stiftskirche wurde seit ihrem Neubau 1129 stets erweitert und umgebaut. So erfolgte 1320 die Erweiterung der Krypta durch einen Chor bau, der die Handschrift des in der Gotik angewandten Baustiles trägt und nur von außen sichtbar ist. Erst im späten 19. Jahrhundert wurde das imposante Turm paar an die Basilika angefügt. In der Krypta der Stiftskirche ist das Grab Heinrich i und seiner Gattin Mathilde. Durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen haben den Beweis erbracht, dass die Gebeine der Mathilde noch heute an dieser Stelle zu finden sind. Seinen weltweiten Ruf als UNESCO Weltkulturerbe, hat die Stiftskirche vor allem durch seine in der Krypta befindliche Fürstengruft erlangt. Das in Ihr vorherrschende Klima, mumifizierte die Leichname der Aurora von Königsmark, sowie der dort aufgebahrten Quedlinburger Äbtissinnen Anna II. und Anna III. zu Stollberg-Wernigerode und Marie Elisabeth von Schleswig-Holstein-Gottorf für die Ewigkeit. Besonders erwähnenswert ist der in der Stiftskirche verwahrte Domschatz zu Quedlinburg. Dieser in einem besonderem Anbau am nördlichen und südlichen Teil des Altarraumes aufbewahrte und der Öffentlichkeit zugängliche Schatz, ist von nicht zu beziffernden kulturellem Wert. Zu den Hauptstücken der Reliquiensammlung gehören das Servatiusreliquiar, der Heinrichskamm, das Wipertieevangelistar, das Samubel-Evangeliar, der Reliquienkasten Heinrch I. und der weltberühmte Katharinenschrein.

Wissenswertes

Die Stadt Quedlinburg liegt im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt am nördlichen Harzrand an der Bode und ist die Kreisstadt des Landkreises Quedlinburg. Seit 1994 gehört Quedlinburg zu den Welterbestätten der UNESCO, da Quedlinburg Deutschlands größtes Flächendenkmal ist. Dabei sind insbesondere die rund 1200 Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten, die verwinkelten Gassen sowie die Altstadt mit Kopfsteinpflaster sehr sehenswert. Zu den Welterbestätten der UNESCO in Quedlinburg gehören der Brühl-Park, die romanische Wipertikirche, die romanische Stiftskirche mit dem Domschatz, das Schloss sowie das Renaissance Rathaus und der Roland. Erstmals findet Quedlinburg am 22. April 922 urkundliche Erwähnung und zwar in einer Urkunde Heinrichs I. Diese Urkunde kann heute noch im Staatsarchiv von Münster betrachtet werden. Als seine Grablege wurde Quedlinburg von Heinrich bestimmt, so dass Heinrich nach seinem Ableben auf dem Schlossberg in der Pfalzkapelle in Memleben im Januar 936 bestattet wurde. Seine Witwe Mathilde die Heilige wurde nach ihrem Tod an der Seite ihres Mannes bestattet. Bis heute ist ihr Grab und der steinerne Sarkophag vollständig erhalten geblieben. Die Grablege Heinrichs dagegen ist verwaist. Man vermutet, dass dessen Gebeine beim Kirchenbrand 1070 im hölzernen Sarkophag verbrannten. Im Laufe des 10. und 11. Jahrhunderts war Quedlinburg ein reichspolitisch wichtiger Ort. Einen bedeutenden politischen sowie wirtschaftlichen Aufschwung nahm Quedlinburg in den folgenden gut fünf Jahrhunderten. 1384 trat Quedlinburg den niedersächsischen Städtebund und 1426 kam Quedlinburg zum Hansebund. Die vier Klöster der Stadt Quedlinburg wurden während des Bauernkrieges 1525 vollständig zerstört. 1539 wurde das Stift in ein evangelisches freies weltliches Stift umgewandelt, dies geschah im Zuge der Reformation. Das Rathaus wurde 1615 umgebaut. Zahlreiche Brauereien und Schnapsbrennereien gab es in Quedlinburg Ende des 17. Jahrhunderts, als brandenburgische Truppen die Stadt besetzten. Zweifelhafte Popularität erlangte Quedlinburg in der Zeit des Nationalsozialismus, da 1936 SS-Chef Heinrich Himmler die Kirche St. Servatii und die Wipertikirche auf dem Schlossberg zur Weihestätte der SS profanierte. Dies geschah im Hinblick auf den 1000. Todestag Heinrichs I.

Verkaufsoffener Sonntag in Quedlinburg

Folgende Termine in Quedlinburg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Quedlinburg gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Quedlinburg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag in 06484 Quedlinburg-Innenstadt 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (13.12.2015)


Städte in der Nähe von Quedlinburg:
thale (11.2km), halberstadt (16.9km), blankenburg (20.2km), oschersleben (29.8km), aschersleben (35.7km), sangerhausen (37.3km), wernigerode (39.6km), schoeningen (42.2km), hettstedt (43.8km),



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