Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Wernigerode?





 

Sehenswürdigkeiten in Wernigerode

Krummelsche Haus

Mitten im Stadtzentrum der Stadt Wernigerode und nur eine kleine Fußstrecke vom Rathaus der Stadt entfernt, liegt eine weitere Touristen-und Besucherattraktion der Stadt. In der Breiten Straße hat wohl schon mancher Besucher ein Haus auf Celluloid gebannt, welche in seiner Art wohl einmalig ist. Es ist das Krümmelsche Haus mit seiner einzigartigen komplett verzierten Holzfassade. Einst gehörte es dem Berliner Kornhändler Heinrich Krümmel, welcher 1674 dieses wohl mehr als exklusive Haus errichten ließ. Die Fassade schmückt eine über die gesamte Frontseite verlaufende Holzfassade mit kunstvollen und filigranen Holschnitzereien. Dargestellt werden in unzähligen Reliefs, typische Szenen aus dem Mittelalterlichen Handel und Leben der Stadt. Viele Holzskulpturen runden das Bild dieses von besonderer Originalität und Exklusivität geprägten Hauses ab. Der mit seinem Kornhandel in den Harzer Raum zu Reichtum und Einfluss gekommene Heinrich Krümmel, ist in dieser Form ein Beispiel für die sich im Späten Mittelalter entwickelnde Bürgerschaft und ihrem dem Adel nachahmenden Verhalten von Prunksucht und Geltungstum. In der unserer heutigen Zeit ist dieses Relikt der Vergangenheit ein wohltuender Ausflugspunkt, um sich an der Schönheit Mittelalterlicherer Häuser zu erfreuen. In seinem Erdgeschoß beherbergt das Krümmelsche Haus ein sehr nettes und einladendes Cafe. In diesem kann der Bescher eine kleine Rast und Verschnaufpause einlegen, bevor er weiter auf Entdeckungstour in die geschichtsträchtige Stadt Wernigerode aufbricht. Noch ein kleiner Tipp für alle Kaffee-Liebhaber: Im Café-Bistro Krümmelsches Haus bekommt man als Gast einen echten und vorzüglichen Böhmischen Café kredenzt, welcher auch den müdesten Besucher wieder munter werden lässt.

Liebfrauenkirche

Ein interessantes Detail in der Stad Silhouette von Wernigerode ist der weit die Stadt überragende Kirchturm der Liebfrauenkirche zu Wernigerode. Unübersehbar ragt dieser neogotische Turm aus dem Burgstraßenviertel gen Himmel und ist eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt Wernigerode. Viele Besucher und Touristen haben schon einmal vom Kirchturm der Stadt ihren Blick weit über die Stadt und zum Schloss Wernigerode schweifen lassen. Seit dem Jahr 1230 ist die Liebfrauenkirche das religiöse Zentrum der Stadt. Als Stadtkirche hatte die Liebfrauenkirche stets einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt und ihre sie beherbergenden Bürger. Einst ein romanisches Kirchengebäude, wurde sie bei dem verheerenden Stadtbrand 1521 mitsamt dem Burggrafenviertel ein Raub der Flammen und völlig zerstört. Nur durch die Unterstützung des Landesfürsten Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode, wurde ein Neuaufbau der Kirche ermöglicht. In nur sechs Jahren Bauzeit, in den Jahren 1756 bis 1762, erfolgte der Wiederaufbau der Kirche auf den Fundamenten der ehemals zerstörten Liebfrauenkirche. Nunmehr im Barockstil, nach den Pläne des Baumeisters Johann Friedrich Heinzmann, erhielt das Kirchen Gebäude einen kleinen Barockturm, welcher später im Jahre 1891 durch den uns heute erhalten gebliebenen neogotischen Turm ersetzt wurde. Nach der baulichen Vollendung der Kirche im Jahr 1762 erfolge die Weihe der damaligen und heutigen Stadtkirche. Im inneren bietet sie dem Besucher eine Ausstattung im Zeichen des verspielten Rokoko mit seinen reichen Verzierungen und Fenstermalereien. Beherrscht wird der Innenraum der Kirche von der langsam ansteigenden Kanzel-Altar-Wand mit seinen Holzschnitzereien und den davor befindlichen Taufbecken. Die Orgel der Liebfrauenkirche begeistert alljährlich Besucher und Touristen der Stadt, welche begeistert durch den Klang der Orgel und der vorherrschenden Akustik, die regelmäßigen Konzerte im Gotteshaus besuchen.

Schloss Wernigerode

Unweit der Altstadt von Wernigerode im nördlichen Harz befindet sich mit dem Wernigeroder Schloss ein Kleinod der mittelalterlichen deutschen Geschichte. Die größte Sehenswürdigkeit der sächsisch-anhaltinischen Stadt liegt auf einer Anhöhe und überblickt die Stadtmitte. Durch den letzten großen Umbau des Schlosses in den Jahren 1862 bis 1885 wurde das Gebäude zu einem Leitbau des norddeutschen Historismus. Urkundlich erstmalig erwähnt wurde die Burg um 1213, jedoch ca. 100 Jahre früher sprechen Urkunden schon von einer Rodungsiedlung Wernigerode. Der Burgbau geht zurück auf die ausgeprägt Jagdtätigkeit der Wernigeroder Grafen im Mittelalter, und die unmittelbare Nähe einer Kreuzung zweier Heer- und Handelsstraßen. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Burg tiefgreifende Stil- und Architekturbrüche. So wurde im auslaufenden 15. Jahrhundert die Burg im Stil der Spätgotik ausgebaut und veränderte sich im 16. Jahrhundert zu einer Renaissancefestung. Sichtbares Zeichen ist der noch gut erhaltene Treppenturm. Nach schweren Verwüstungen im 30-jährigen Krieg baute Ernst Graf zu Stolberg-Wernigerode die Reste der Burg zu einem barocken Schloss um. Der spätere stellvertretende preußische Ministerpräsident und Vizekanzler des Deutschen Reiches Otto Graf zu Stolberg-Wernigerode gab 1862 den Auftrag zu einer umfangreichen Renovierung. Gleichzeitig erteilte er den Bauauftrag für die 1880 fertig gestellte Schlosskirche. Die Pläne der Kirche stammten von dem Wiener Architekten Friedrich von Schmidt. Bis zum Jahr 1929 fungierte das Schloss als Wohnsitz der Familie Stolberg-Wernigerode und blieb bis zur großen Bodenreform der DDR 1945 in Familienbesitz. Seit 1930 kann das Schloss besichtigt werden. Nahezu 50 Räume sind bei Rundgängen einzusehen. Mit den Garten- und Parkanlagen gehört das Schloss Wernigerode heute zu den wertvollsten Denkmälern des Landes Sachsen-Anhalt. Das Schlossgelände war Bestandteil des Landesprojektes Gartenträume im Jahr 1999.

St. Sylvestrikirche

Inmitten der Altstadt von Wernigerode befindet sich das Kirchenhaus der St. Sylvestrikirche. Sie gilt neben dem Schloss Wernigerode zu den größten Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen der Stadt, da die Kirche in ihren Inneren eine Vielzahl von Kunst-und Gebrauchsgegenstanden aus dem Mittelalter aufbewahrt. Die St-Sylvestrikirche wurden auf den Grundmauern mehrere kirchlicher Vorgängerbauten erbaut. Eine erste Kapelle an diesem Platz, wurde erstmalig von den Chronisten im 9. Jahrhundert erwähnt. Sie ging aus der unermüdlichen Missionstätigkeit von Mönchen des Benediktinerordens des Klosters Corvey Mitte des 9. Jahrhundert hervor. Leider ist von diesem Kirchenbauwerk, außer den Beschreibungen der Chronisten, der Nachwelt nichts überliefert oder erhalten geblieben. Von dem nachfolgenden Kirchenbau aus der Zeit der Romanik, eine dreischiffige Kirche aus dem 11. Jahrhundert, sind ebenfalls nur die Pfeiler erhalten geblieben, welche in das jetzige Kirchenbauwerk architektonisch integriert wurden. Erst im Jahr 1886 wurde die St.-Sylvestrikirche mit dem Bau des mächtigen neogotischen Turmes vollendet. Alljährlich besuchen viele Touristen und Besucher der Stadt Wernigerode dieses Gotteshaus mit seinen als Schauobjekten ausgestellten seltenen und außergewöhnlichen Mittelalterlichen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. Aber nicht nur diese musealen Gegenstände sind ein Besuchermagnet, sondern auch die reiche und einzigartige Innenausstattung der Kirche. So ist das dominierende Element der Kirche, ein gotischer Altarschrein aus dem Jahr 1480und das aus dem Jahr 1300 stammende Kruzifix. Besonders viele Besucher sind bei den wöchentlich stattfindenden Sommerkonzerten in der Kirche anzutreffen, bei denen man den einmaligen Klangen der um 1790 gebauten Barockorgel andächtig belauschen kann.

Rathaus

Besucht man die altehrwürdige Stadt Wernigerode im schönen Harzer Land, so ist man fasziniert von den vielen Mittelalterlichen Fachwerkbauten, welche diese kleine Harzstadt zu bieten hat. Vor allem der Marktplatz mit seinen ihm umgebenden Fachwerkhäusern, den stillen und engen Gassen die vom Marktplatz in alle Himmelsrichtungen verlaufen, laden jeden Besucher und Touristen der Harzstadt zum Verweilen ein. Das wohl imposanteste Bauwerk am Marktplatz von Wernigerode, ist das in seiner Prachtvollen architektonischen Gestaltung erhaltene Rathaus der Stadt. Die Stadtchroniken erwähnen erstmals 1277 dieses Gebäude als „gimansio vel theatro“, was so viel wie altes Gerichts-oder Spielhaus übersetzt werden kann. Erste Beschreibungen lassen jedoch in unserer heutigen Zeit vermuten, dass dieses Gebäude einst als Fachwerkhaus einstöckig erbaut wurde, jedoch im Laufe des frühen Mittelalters eine Aufstockung und somit auch die als Wahrzeichen bekannten gotischen Spitztürme bekam. Historische Quellen aus dem Jahr 1492 sprechen von einem umfangreichen Ausbau des „Spielhauses“. Dieser 1497 vollendete und in seiner Form bis in unsere Zeit erhaltene Fachwerkbau, wurde durch die verarbeiteten architektonischen Bauelemente des Mittelalters, zum Zentrum und Prunkstück des Markplatzes der Stadt Wernigerode. Das heutige Rathaus ist geprägt von seinem spätgotischen Spitzbogen-Türeingang, den zwei spätgotischen Spitztürmen und einer auf der Westseite des Gebäudes befindlichen großen Freitreppe. Über diese Freitreppe gelangt man in den sich im Inneren des Gebäudes befindlichen und prunkvoll ausgestatteten Großen Festsaal. Erstmals in der Geschichte der Mittelalterlichen Baukunst des Mitteldeutschen Raumes, ist an diesem Gebäude in der Gebäudeansicht ein geschweiftes Andreaskreuz zu erkennen. Dieser Baustil des Rathauses ist in der damaligen Zeit federführend für alle nachfolgenden Fachwerkbauten der Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus übernommen wurden. Das uns in seiner heutigen Schönheit erfreuende Wernigeröder Rathaus, mit seinen unzähligen Holzschnitzereien an den Dachgiebeln und über das gesamte Gebäude verstreut, sowie seinem prunkvollen Innenräumen mit den filigranen Deckenverzierungen und umfangreichen Malereien, ist heute ein besondere Ort für verliebte junge Paare. In seinen Räumen befindet sich das Standesamt der Stadt und bildet mit seinem Ambiente eine würdevolle Umgebung für alle heiratswilligen Brautpaare.

Im Bundesland Sachsen-Anhalt ist die Stadt Wernigerode als bunte Stadt im Harz im Landkreis Harz beheimatet. Bis Ende 2007 fungierte der Ort als Kreisstadt des Landkreises Wernigerode. Nach dem Beschluss einer Kreisreform befindet sich der Kreissitz des neu entstandenen Landkreises Harz nun in Halberstadt.

Der Zeitpunkt der ersten Dokumentierung des Ortes geht ins Jahr 1121 zurück. Im April 1229 erhielt Wernigerode die Stadtrechte. Aus diesem Anlass feierte die Stadt im Jahr 2004 das Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte. Der Bauernkrieg im Jahr 1525 und auch der Dreißigjährige Krieg brachten für die Einwohner von Wernigerode schwere Zeiten mit sich. Die Menschen mussten Zerstörungen und Brände hinnehmen und Plünderungen über sich ergehen lassen. Die Stadt konnte sich nur schwer von diesen Ereignissen erholen. Im späten 19. Jahrhundert war in Wernigerode der Einzug der Industrie zu beobachten. Auch der Tourismus war ein Grund für den Aufschwung der Stadt.

Die älteste Städtepartnerschaft, die Wernigerode unterhält, besteht seit dem Jahr 1964 mit dem Ort Carpi in Italien. Im September 1989 wurde dann die Partnerschaft mit der Stadt Neustadt an der Weinstrasse besiegelt. Mit dem Hintergrund den Einwohnern die Eingliederung in die Europäische Union zu erleichtern, besteht seit 2002 die jüngste Städtepartnerschaft mit dem Ort Cisnadie/Hiltau im rumänischen Siebenbürgen.

Für seine Gäste hat Wernigerode einiges zu bieten. So ist das Bild des Stadtkerns geprägt von niedersächsischen Fachwerkhäusern.

Das Wernigeroder Schloss in seiner neugotischen Bauweise ist schon aus der Weite sichtbar.

Für unterschiedlichste Events steht ein großer Saal des "Kultur- und Kongresszentrum Wernigerode" zur Verfügung.

Ebenso wird der Planetenweg nicht nur von Touristen immer wieder gerne besucht.

Der Wildpark Christianental, der sich unterhalb des Schlosses befindet, übertrifft immer wieder die Erwartungen von großen und kleinen Besuchern.

Der "Hasseröder Ferienpark" mit integriertem Spaßbad und vielen anderen Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen, ist ein weiterer Höhepunkt, den die Stadt ihren Gästen zu bieten hat.

.... Folgende Termine in Wernigerode und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Wernigerode gefunden.









Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Wernigerode sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Adventsshopping zum Weihnachtsmarkt (05.12.2010)
SB Möbel Boss hat geöffnet (03.11.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in 38855 Wernigerode-Innenstadt 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (13.12.2015)


Städte in der Nähe von Wernigerode:
blankenburg (19.5km), bad-harzburg (25.8km), vienenburg (28km), halberstadt (28.3km), thale (29.8km), nordhausen (37.8km), schoeningen (39.4km), quedlinburg (39.6km), goslar (40.8km),



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