Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Chemnitz? Alle Termine & Daten.

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Die am gleichnamigen Fluss liegende Stadt bietet mit zahlreichen Einkaufszentren, Warenhäusern und auch Fach- und Einzelhändlern viele Möglichkeiten für Shopping-Willige. Mitten in Chemnitz, direkt am Thomas-Mann-Platz befindet sich die Sachsen-Allee, eines der schönsten Einkaufszentren in Chemnitz. Auf zwei Ebenen haben über 80 Fachgeschäfte aus den unterschiedlichsten Branchen Platz gefunden. Alle bekannten Marken, Labels und Ketten sind hier vertreten. Egal ob Mode, Schuhe, eine neue Frisur, Lebensmittel oder Körperpflegeprodukte - hier wird der Suchende schnell fündig. Interessant für Shopping-Begeisterte ist in der Innenstadt der Bereich zwischen Bahnhofstraße, An der Markthalle und der TU Chemnitz. Gut sortierte Boutiquen, Markenstores, Filialen großer Ketten und auch der ein oder andere Designerladen ist hier angesiedelt. Etwas außerhalb der Stadt, in unmittelbarer Nähe zur A4, liegt das Chemnitzcenter. Sachsens größtes Einkaufszentrum lockt täglich mehr als 35000 Kunden an und bietet mit circa 80 Fachgeschäften ein großes Sortiment aus den verschiedensten Branchen an. Besonders die Kleinsten unter den Besuchern wird ein Besuch Spaß machen, da das Chemnitzcenter Sachsens größten Indoor-Spielplatz beherbergt, in dem sie sich so richtig austoben können. Doch auch die "Großen" kommen voll auf ihre Kosten, da es quasi nichts gibt, dass es in dieser Mall nicht gibt. Natürlich rundet ein reichhaltiges kulinarisches Angebot die große Auswahl ab.

 

Sehenswürdigkeiten in Chemnitz

Schloss Augustusburg

12 Kilometer östlich von Chemnitz im kleinen Ort Augustusburg befindet sich das Schloss Augustusburg. Es ist ein Zeichen der Macht von Kurfürst August von Sachsen. Er erbaute dieses Renaissance-Schloss. Das Gebäude sollte dem Kurfürsten als Jagdschloss dienen. 1692 wurde Sabina Sophie Apitzsch im sächsischen Lunzenau geboren. Mit 21 Jahren flüchtete sie aus ihrem Elternhaus, um einer Heirat zu entkommen. Als Mann verkleidet wanderte sie als „Karl Merbitz“ durch das Land. Einem Amtmann fiel im Jahre 1714 die Verkleidung von Sabina auf. Da es damals üblich war, dass der Hochadel ab und zu inkognito reiste, legte man die Antworten von Sabina anders aus und es entstand das Gerücht, dass der sächsische Kurprinz Friedrich August als Karl Merbitz im Land unterwegs sei. Diese Geschichte hörte auch ein Hofbediensteter aus Dresden. Er überprüfte Sabina und reiste ohne ein Wort wieder ab. Ein paar Tage später wurde Sabina verhaftet. Sie wurde auf Schloss Augustusburg gebracht. August der Starke verfügte, dass Sabina an den Pranger gestellt werden sollte und danach in das Gefängnis zu Waldheim. Der Pranger wurde extra für Prinz Lieschen, wie schnell der Spitzname für Sabina erfunden wurde, aufgestellt. Im Gefängnis blieb sie 15 Monate und wurde dann am 15. Oktober 1717 begnadigt. Auf dem Bergplateau war schon vor Schloss Augustusburg eine Burg vorhanden. Diese ließ der Kurfürst im Jahre 1567 abreissen und baute ein repräsentatives Renaissance-Schloss an diese Stelle. Der Kurfürst hatte viel Ärger mit dem Architekten. Er warf dem Architekten, Hieronymus Lotter, immer wieder unbelegbare Sachen vor. Kurz vor Fertigstellung des Neubaus setzte der Kurfürst einen anderen Bauleiter ein. Lotter wurde nicht zur Einweihungsfeier eingeladen. Außerdem blieb der Kurfürst den Lohn schuldig. So verstarb der einst wohlhabende Leipziger Bürgermeister Lotter in Armut. Bis 1611 wurde das Schloss als Jagdschloss genutzt. Schwedische Truppen plünderten im 30-jährigen Krieg das Schloss. Teile der Ausstattung wurden in andere Schlösser gebracht. Danach, im Jahre 1763, diente das Schloss als Amt, Gericht, Gefängnis, Speicher und Lazarett. Nach dem 1. Weltkrieg war es eine Gaststätte, eine Jugendherberge und das Erzgebirgsmuseum. Weitere Museen folgten. Heute ist das Schloss größtenteils ein Museumszentrum. Hier befindet sich das Motorradmuseum, das Kutschenmuseum und das Museum für Jagdtier- und Vogelkunde.

Burg Rabenstein

Die Burg Rabenstein befindet sich im gleichnamigen Ortsteil von Chemnitz. Die Burg gilt als die Kleinste Sachsens. Erstmals in der Geschichte erwähnt wurde sie um 1300 herum. Allerdings wird vermutet, dass der eigentliche Baubeginn bereits im 12. Jahrhundert stattfand. 1480 wurden große Teile der Anlage durch einen Brand vernichtet. Im 17. Jahrhundert wechselten die Herrschaften auf der Burg. Erst nach der Übernahme durch Hans Georg von Carlowitz wurde die Ruine wieder aufgebaut. Um 1770 herum fiel die Burg erstmals in bürgerliche Hände. Der Besitzer Siegert, damals ein angesehener Textilienhersteller, renovierte und sanierte die Anlage umfassend und riss eingestürzte Reste von Gebäuden ab. Bis nach dem Krieg war die Burg nahezu verfallen. 1950 wurde sie dann nach erneuten Bauarbeiten für die Besucher zugänglich gemacht. Auf der Burg Rabenstein kann man heute die Räume als Museum besichtigen. Hier kann jeder selbst entscheiden, ob man die Räumlichkeiten auf eigene Faust erkunden möchte, oder ob man an einer 45 minütigen Führung teilnehmen möchte. Wer sich für die Führung entscheidet, der sollte sich vorher anmelden. Aber auch die Kinder kommen hier nicht zu kurz. So finden ständig Projekttage speziell für die Kleinen statt. Schulgruppen sind hier ebenso willkommen wie Kindergartengruppen oder andere Jugend- und Kindervereine. Der Höhepunkt der Kinderveranstaltungen sind die Fotoaktionen als Burgfräulein oder Ritter. Jeweils zum Beginn und zum Ende der Saison finden hier auf der Anlage Mittelalterfeste statt. Die Burg ist leider nicht das gesamte Jahr über geöffnet. Informationen zu den Veranstaltungen, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen findet man auf der schön gestalteten Homepage.

Wissenswertes

Im Bundesland Sachsen findet sich die Stadt Chemnitz, die sich auch gerne selbst als "Stadt mit Köpfchen" bezeichnet.

Die Stadt ist aufgegliedert in 39 Stadtteile. Hier sind acht Ortschaften mit inbegriffen.

Nach der Gründung eines Benediktinerklosters im Jahr 1136 wurde in dessen Nähe einige Jahre später eine Siedlung erbaut. Bis ins Jahr 1308 war Chemnitz als freie Reichsstadt bekannt. Im 14. Jahrhundert wurde Chemnitz um das Bleichprivileg bereichert, was die Stadt zu einem Wirtschaftszentrum heranwachsen liess. Die maschinelle Betreibung der Spinnerei ab dem Jahr 1800 verhalf der Stadt, eine der wichtigsten Industriestädte Deutschlands zu werden. Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges kamen starke Zerstörungen über die Stadt Chemnitz. Nach Gründung der DDR wurde Chemnitz dann zu Ehren von Karl Marx in "Karl-Marx-Stadt" umbenannt. Nach der Wiedervereinigung wurde per Volksabstimmung beschlossen, das die Stadt wieder Chemnitz heissen sollte. Seit dieser Zeit wurde auch das Stadtbild stark verändert. Vor allem in der Innenstadt wurde Platz für Kaufhäuser und Einkaufszentren geschaffen.

Der Nischel ist wohl das bekannteste Bauwerk von Chemnitz und zugleich ist das nicht zu übersehende Karl-Marx-Monument das Wahrzeichen der Stadt. Erschaffen vom russischen Künstler Lew Kerbel, wurde es im Jahr 1971 eingeweiht.

Weitere Aushängeschilder der Stadt, sind das Hotel "Kongress", das Alte und das Neue Rathaus und auch das Plattenbaugebiet "Fritz Heckert" hat sich einen Namen gemacht.

Chemnitz hat aber durchaus mehr zu bieten. Altes Wahrzeichen der Stadt war der Rote Turm. Dieser war ein Teil der historischen Stadtbefestigung. Unten am Schlossberg finden sich einige aufwändig restaurierte absolut sehenswerte Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert.

Die Stadt Chemnitz strebt es an, sich zum namhaften Kunst- und Kulturzentrum zu entwickeln. Das neue Industriemuseum Chemnitz ist ein wichtieger Meilenstein für die Museenlandschaft, die in der Stadt entstehen soll. Auch das König-Albert-Museum ist in Chemnitz beheimatet. Ebenso hat das Kulturkaufhaus "DAS tietz" einiges zu bieten.





Verkaufsoffener Sonntag in Chemnitz

Folgende Termine in Chemnitz und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Chemnitz gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Chemnitz sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (28.03.2010)
Verkaufsoffener Sonntag in Chemnitz (07.11.2010)
Geöffnet zum Adventssonntag (04.12.2011)
Geöffnet zum Adventssonntag (18.12.2011)
Verkaufsoffener Sonntag (03.11.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (22.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in Chemnitz: Industriekultur 12 - 18 Uhr (27.09.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 09111 Chemnitz 12-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (06.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 09111 Chemnitz 12-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 09111 Chemnitz 12.00 - 18.00 Uhr Grund: Feuer und Eis (03.01.2016)
Die Chemnitzer Verkaufsstellen haben zwischen 12 und 18 Uhr aus Anlass der Veranstaltung „Herbstgefühle“ geöffnet (01.10.2017)
Die Chemnitzer Verkaufsstellen haben zwischen 12 und 18 Uhr aus Anlass der Veranstaltung „Chemnitzer Kulturtage“ geöffnet (05.11.2017)
Die Chemnitzer Verkaufsstellen haben zwischen 12 und 18 Uhr aus Anlass der Chemnitzer Weihnachtsmärkte (03.12.2017)
Die Chemnitzer Verkaufsstellen haben zwischen 12 und 18 Uhr aus Anlass der Chemnitzer Weihnachtsmärkte (17.12.2017)
Verkaufsoffen aus Anlass der Veranstaltung „875 Jahre Marktplatz“ (30.09.2018)
Verkaufsoffen aus Anlass der Veranstaltung „Chemnitzer Kulturtage“ (04.11.2018)
Verkaufsoffen aus Anlass der Chemnitzer Weihnachtsmärkte (02.12.2018)
Verkaufsoffen aus Anlass der Chemnitzer Weihnachtsmärkte (16.12.2018)


Städte in der Nähe von Chemnitz:
hohenstein-ernstthal (6.8km), limbach-oberfrohna (9km), burgstaedt (12.1km), oelsnitz (12.3km), stollberg (12.6km), penig (16km), lichtenstein (17.4km), zwoenitz (19km), lichtenau (21.1km),



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