Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Dessau? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Dessau

Schloss Georgium und Parkanlage Georgengarten

Inmitten der Stadt Dessau befindet sich ein Teil des berühmten und unter UNESCO Welterbe Status stehenden Landschaftsparkes, dem Dessauer-Wörlitzer Gartenreich. Neben dem Schloss Georgium gehört zu dieser einmaligen historischen Anlage auch der Georgengarten. Benannt wurde dieses Schloss und Parkensemble nach dem jüngeren Bruder von Fürst Leopold des III, dem Prinzen Johann Georg. Erbaut wurden die Schlossanlage und der dazugehörige Garten 1780 in einem Auenbruchwald nördlich der Stadt Dessau. Als Baumeister dieser Anlage wurde der Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Erdmannsdorf (ein alter Freund und Weggefährte Fürst Leopold des III) beauftragt, ein im klassizistischen Stil geprägtes und mit vielem romantischem Accessoires des Park- und Landschaftsbaus versehenes Kleinod im Stile der englischen Gärten zu errichten. Ganz in diesem Sinne errichtete Friedrich Wilhelm Erdmannsdorf einen naturbelassenen Landschaftspark mit vielen kleinen Denkmälern und Gebäuden. Ein besonderer Blickfang bilden hierbei der ionische Rundtempel und die Nachbildung zweier antiker Torbögen. Das ebenfalls im klassizistischen Stil erbaute Schloss Georgium beherbergt die Anhaltinische Gemäldegalerie mit seiner unvergleichlichen Sammlung altdeutscher und holländischer Gemälde der Alten Meister. Neben solch bekannten Werken wie Dürers –Melancolia-, sind Originalgrafiken Albrecht Dürers und von Lucas Cranach (d. Älteren) ausgestellt und laden zu einem Besuch der Ausstellung ein. Nur dem unermüdlichen und rastlosen Einsatz der Mitarbeiter der Anhaltinischen Gemäldegalerie ist es zu verdanken, dass viele der im Zweiten Weltkrieg in das Solvayhall Kalibergwerk ausgelagerten Gemälde gerettet wurden. Viele Kunstwerke kehrten erst nach 1958 aus den Depots der damaligen Sowjetunion in die Gemäldegalerie zurück. Leider wurden von den einst vorhandenen und durch die russische Armee beschlagnahmten Gemälden und Grafiken, nur ein Teil zurückgegeben.

Das Bauhaus in Dessau – Ein UNESCO Weltkulturerbe

Zu den wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Dessau gehört das von Walter Gropius (1883 bis 1969) in den Jahren 1925/26 entworfene und erbaute Bauhausgebäude in Dessau. Gemeinsam mit dem Bauhaus entstand in unmittelbarer Nähe eine Siedlung, auch bekannt als Meistersiedlung, bestehend aus drei Doppelhaushälften und einem Einzelhaus. Die Aufnahme des Bauhauses in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe-Denkmäler ist Ausdruck der Anerkennung für die von Walter Gropius geleistete Arbeit zur Entwicklung und Gestaltung moderner Industrie-Architektur. Die Geschichte des Bauhauses ist eng mit dem Wirken und Arbeiten Walter Gropius in Dessau verbunden. Als Begründer des Bauhauses wurde Gropius 1919 in Weimar zum Direktor der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für Bildende Kunst ernannt. Nach der Erbauung des als Ateliers und Schule genutzten Bauhauses wurde er in der Elbestadt Dessau ansässig. Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland diente das Bauhaus bis 1932 Gropius und andere freien Architekten als Schule, Atelier und Werkstatt. Der Baustil des Gebäudes und der Siedlung ist Ausdruck der von Gropius in dieser Zeit geleisteten Architektenarbeit. Er beschäftigte sich vor allem mit der Lösung des Massenwohnbaues als eine Lösung der städtebaulichen und sozialen Probleme, welche durch die rasant fortschreitende industrielle Entwicklung im Deutschland der zwanziger Jahre hervorgerufen wurde. Nach der Machtergreifung des Nationalsozialismus, wurde das Bauhaus 1934 von Gropius verlassen. Er emigrierte wie viele andere fortschrittlich denkende Intellektuelle nach England und setzte dort seine architektonischen Arbeiten fort. Das Gebäude des Bauhauses und die Meistersiedlung wurden während der Zeit des Nationalsozialismus zum Teil durch die Junkers-Werke genutzt und während des 2. Weltkrieges durch Luftangriffe schwer beschädigt. Nach dem Krieg wurden das Bauhaus und die Meistersiedlung notdürftig wieder aufgebaut und teilweise als Poliklinik und Wohnhäuser genutzt. Mitte der siebziger Jahre wurde das Bauhaus und die Meistersiedlung einer grundlegenden Sanierung unterzogen und letztendlich 2002 in ihrem jetzigen Zustand fertiggestellt. Seit 1996 befindet sich das Bauhaus Dessau als anerkanntes Denkmal auf der UNESCO-Weltkulturerbe Liste.

Wörlitzer Park - Ein UNESCO Welterbe

Nur 18 km vom Dessauer Stadtzentrum entfernt, befindet sich mitten im Biosphärenreservat Mittlere Elbe ein Unikat historischen Garten- und Landschaftsbaues. Der Wörlitzer Park, auch bekannt unter dem Namen Wörlitzer Anlagen oder Wörlitzer Garten. Diese ausgedehnte Parkanlage mit ihren drei Themengärten, dem Schloss mit Kirchengebäude, Marstall und dem Grauen Haus und seinen dreizehn Brückenbauten, welche die romantische Wassermühlenfahrt überspannen, sind Teil des auf der UNESCO-Welterbe Liste stehenden Dessauer-Wörlitzer Gartenreiches. Nach dem Vorbild der bekannten englischen Gärten, wurde diese berühmte Parkanlage im Herzen Mitteldeutschlands in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, unter der Herrschaft von Fürst Leopold III Franz von Anhalt Dessau in den Jahren 1769 bis 1773 erschaffen. Er erfuhr unter der Obhut der Regentschaft des Landesfürsten bis 1813 eine stetige Erweiterung. Selbst in unserer heutigen Zeit zählt der Wörlitzer Park zu den größten deutschen Landschaftsparks und wurde im Jahr 2000 als Teil des Gesamtensembles Dessau-Wörlitzer Gartenreich durch die UNESCO als schützenswertes Weltkulturerbe anerkannt. An einem Seitenarm der Elbe gelegen, erstreckt sich die Parkanlage über eine Gesamtfläche von 112 Hektar. Der von dem Hofgärtner Johann Friedrich Eyserbeck entworfene und gestaltete Park ist mit vielen klassizistischen Bauten des Hofarchitekten Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorf versehen. Wohl die berühmtesten davon sind die Schloss Bauten. Das Schloss Wörlitz gilt anerkannter Weise als eines der ersten im klassizistischen Stil erbauten Schlösser Deutschland. So wie zu Zeiten Leopolds des III gehandhabt, sind die Parkanlagen für jedermann zugänglich und erfüllen neben dem Ziel der Entspannung auch einen Bildungsauftrag den schon damals Leopold III bei der Parkgestaltung festlegte. So sollten die Gärten aufzeigen, dass der Mensch im Mittelpunkt allen Tuns steht und das über alle Schönheit hinaus, jedes Ding einen praktischen Nutzen erfüllen soll.

Wissenswertes

Im Bundesland Sachsen-Anhalt ist die kreisfreie Stadt Dessau bekannt. Als drittgrösste Stadt des Bundeslandes, nach Einwohnern gemessen, hat sich Dessau hier als eines der drei Oberzentren von Sachsen-Anhalt einen Namen gemacht.

Das Stadtgebiet von Dessau ist in 21 Stadtteile und 49 statistische Bezirke aufgegliedert.

An einer Kreuzung von Handelstrassen an der Mulde, kurz bevor sie in die Elbe mündet, hat die Geschichte von Dessau als Handelsplatz am Ende des 12. Jahrhunderts ihren Ursprung. Erstmals in einer Urkunde wurde der Ort im Jahr 1213 benannt. Die Entwicklung zur Ackerbürgerstadt brachte ab 1470 die Präsenz der festen Residenz der Fürsten von Anhalt-Dessau, bzw. Anhalt mit sich. Georg III. führte im Jahr 1534 offiziell die Reformation in Dessau ein. Dem wirtschaftlichen Wachstum der Stadt machte der Dreißigjährige Krieg ein Ende. Im Jahr 1626 wurde das Gebiet bei der Elbbrücke zum Schauplatz einer grossen Schlacht. Erst mit dem Ende des 17. Jahrhunderts konnte sich Dessau wieder erholen und sich weiter entwickeln. Ab 1855 wurde Dessau dann von der Industrialisierung eingeholt. Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Lebensmittelindustrie und des Flugzeugbaus liessen Dessau zu einer bedeutenden Industriestadt heranwachsen. So wurde die Stadt im Rahmen des Zweiten Weltkrieges oft das Ziel von Luftangriffen und muste sehr grosse Zerstörungen hinnehmen. Seit 1972 konnte die Stadt sich dann wieder als Industriestadt beweisen. Erst nach der politischen Wende in den Jahren 1989/90 ging dieser Wirtschaftszweig fast ganz verloren, was bis heute die Einwohnerzahl aufgrund der hohen Arbeitslosenquote schmälert.

Eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt ist das Bauhaus Dessau. Hier findet der Besucher ein Museum, in dem audiovisuelle Führungen angeboten werden.

Dessau stellt seinen Einwohnern und Besuchern auch ein Museum für Stadtgeschichte zur Verfügung. Neben den ständigen Ausstellungen werden hier auch Sonderausstellungen geboten.

In Dessau ist das Anhaltische Theater beheimatet. Vom Schauspiel und Musiktheater über das Ballett bis hin zu Konzerten und Puppentheater, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Verkaufsoffener Sonntag in Dessau

Folgende Termine in Dessau und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Dessau gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Dessau sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag (03.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (05.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (12.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (19.12.2010)
13 - 18 Uhr (09.01.2011)
SB Möbel Boss hat geöffnet (03.11.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (22.12.2013)
SB Möbel Boss (23.02.2014)
Oktoberfest - Verkaufsoffener Sonntag von 13-18 Uhr (04.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 06844 Dessau 13-18 Uhr Grund: Adventsmarkt (20.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 6847 Dessau-Roßlau (nur Rathauscenter Dessau) 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Fest (20.03.2016)


Städte in der Nähe von Dessau:
rosslau (9.2km), wolfen (10.2km), bitterfeld (16.3km), delitzsch (27.3km), zerbst (27.8km), koethen (29.8km), schkeuditz (37.1km), halle (42.9km), wittenberg (44.3km),



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