Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Eisenach? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Eisenach

Wartburg

Die Wartburg liegt oberhalb von Eisenach, am Rande von Thüringen. Sie wurde 1067 in einer Höhe von 220 Metern über der Stadt erbaut. Der Name Wartburg bedeutet frei übersetzt -Wächterburg-. Um 1155 begann vermutlich der Bau des Hauptteils. Der Neubau wurde durch einen Blitzeinschlag, der einen heftigen Brand mit sich zog, 1318 stark beschädigt. Im 19. Jahrhundert wurde sie erneut zum größten Teil aufgebaut. Einer der berühmtesten Besucher der Wartburg war Johann Wolfgang von Goethe, der zunehmend fasziniert von der Burg war und schon früh mit dem Gedanken spielte, dort ein Museum zu errichten. In den Jahren um 1220 herum lebte dort Elisabeth von Thüringen, die aufgrund ihres Einsatzes für die Armen und Leidenden, Heilig gesprochen wurde. 1520 lebte Martin Luther unter dem Namen -Junker Jörg- auf der Wartburg und übersetzte hier binnen weniger Wochen das Neue Testament der Bibel in die deutsche Sprache. Heut zählt die Burg zum Weltkulturerbe. Im Laufe ihrer Existenz wurde sie zwar mehrfach belagert, konnte aber nie erobert werden. Angefangen von der Rüstkammer, über den Speisesaal, dem Landgrafenzimmer, bis hin zur Kemenate der heiligen Elisabeth, kann man heut nahezu alle Räumlichkeiten der Burg besichtigen. Diese Burg diente dem Erbauer des Schlosses Neuschwanstein als Vorbild. Unterhalb der Wartburg ist die sogenannte Eselstation. Die Esel bringen heut in den Sommermonaten die Kinder auf die Burg, so wie früher die Waren. Ebenso findet man dort eine Felsenhöhle. Sie trägt den Namen -verfluchtes Jungfernloch-. Die Wartburg ist ganzjährig geöffnet und kann mit Führungen gegen ein Eintrittsgeld besichtigt werden. Um umfangreiche Informationen zu erhalten empfiehlt sich ein Blick auf die Homepage.

Ruine Brandenburg

Im mittleren Werratal liegt die Ruine Brandenburg. Erstmalig erwähnt wurde die Burg 1138 unter der Herrschaft der Grafen von Wartburg, due als Burggrafen für die Thüringer Landgrafen die Wartburg verwalteten. Der Graf nannte sich seit 1224 Burggraf Ludwig II. von Brandenburg. Dies dürfte resultieren aus der Tatsache, dass die Landgrafen von Thüringen zu diesem Zeitpunkt selbst auf der Wartburg residierten und er nicht mehr von Bedeutung war. 1279/80 hatte Albert II. von Brandenburg die Herrschaft samt Burg an den Landgrafen Albrecht II. den Entarteten verkauft. Dieser übertrug seinen Besitz auf Sohn Apitz. Im 14. Jahrhundert befanden sich auf dem Burgberg zwei eigenständige Anlagen. Im Verlauf der Jahre wechselten die Besitzer mehrfach. Schließlich gab man nach dem Dreißigjährigen Krieg die Wehranlage auf, weil sie militärisch unbedeutend geworden war. Interessierte Bürger aus Hessen und Thüringen begannen nach Öffnung der Grenzen 1989 mit der Sicherung und Sanierung der Burgruine. Aufgrund dessen entstand der Brandenburgverein, der heute ein Zweigverein des Werratalvereins ist. Ziel der Institution war es die Notsicherung zu vollziehen und juristische Belange in Eigentumsfragen zu vertreten. Im weiteren Verlauf erarbeiteten sich die Mitglieder ein Nutzungskonzept. Dabei sollten möglichst schonende und vor allem naturverträgliche Lösungswege erörtert werden, denn die Anlage war auch als Biotop und Naturschutzgebiet von Bedeutung. Um die alte Wehranlage auch den Besuchern leichter zugänglich zu machen wurde eine Treppenanlage in die Kemenate installiert, in der sich das Burgmuseum befindet. Vor Ort gibt es großzügige Rast- und Besucherparkplätze, sowie einige Wanderwege zu Burg. Weitere Projekte finanzierten sich durch Vorträge, Publikationen, Spendengelder und Landeszuschüsse. Auch Technosportler und Hubschrauber wurden eingesetzt um die Mauerkronen der schadhaften Türme zu sichern und um Materialtransporte durchzuführen. Ebenfalls untersuchte der Verein die Baugeschichte und nahm Schafbildkartierungen vor. Hierzu legte man die beiden Kellerreste im Inneren frei und erkundete die Zisterne im Zwinger. Desweiteren wurden Mauerreste und Gräben von Wildwuchs befreit und ausgemessen. 1994 wurde die Anlage übertragen an die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Die Verlegung von Strom- und Wasserleitungen erfolgte im letzten Schritt der Bausanierung.

Stadtschloss

Das Stadtschloss Eisenach im Herzen der Stadt wurde ab 1742 für den damaligen Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar-Eisenach erbaut. Der Baumeister Gottfried Heinrich Krohne war für die Gestaltung verantwortlich. Der Herzog ließ für das neue Schloss die alte Residenz abreißen. Einer Legende zufolge soll die Witwe des letzen Eisenacher Herzogs Wilhelm Heinrich, Anna Sophie Charlotte, aus dem Land gewiesen worden sein. Nach dieser Demütigung durch Ernst August hatte sie die gesamte Residenz ausräumen lassen. Der Herzog soll daraufhin seiner Wut befohlen haben, die alte Residenz abreißen zu lassen. Der Bau konnte aus verschiedenen Gründen nur schrittweise erfolgen, so mussten etwa auf dem Areal zunächst Grundstücke von Bürgern erworben werden. Im Erdgeschoss des Verbindungsbaus zwischen Nord- und Südflügel sollte der neue Marstall untergebracht werden. Dem Herzog gefiel dieser Gebäudetrakt jedoch nicht und ließ daher den Wirtschaftstrakt und die Dienerschaft hier unterbringen. Dieser Gebäudeteil wurde 1933 abgerissen. Der Festsaal wurde mit großformatigen Spiegeln versehen und zwei goldene Kronleuchter angebracht. Hier stammen auch die Stuckarbeiten von Krohne. Das Schloss wurde 1748 vorläufig fertiggestellt. Nachdem sowohl Herzog Ernst August und der Baumeister Krohne verstorben waren, vollendete in den 1750er Jahren August Friedrich Straßburger den Bau. Die klassizistische Fassade zeigt den neuen Geschmack der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine kleine Holzkuppel ziert das Dach. Bis 1918 blieb das Eisenacher Stadtschloss herzogliche Hofhaltung. Heute sind hier das Kulturamt der Stadtverwaltung, das Stadtarchiv und bereits seit 1931 das Thüringer Museum eingezogen. Im Museum sind verschiedene Sammlungen zu sehen, etwa zum Thüringer Kunsthandwerk, Porzellan, Thüringer Malerei und Grafik aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie die Curt-Elschner-Galerie.

Wissenswertes

Eisenach liegt im Bundesland Thüringen und ist eine kreisfreie Stadt. Sie gilt als die größte Stadt in Westthüringen. Der Name wurde vom keltischen Wort "Issenach" abgeleitet, was übersetzt soviel wie "schnelles Wasser" heißt. Gleich drei Flüsse, die Hörsel, die Werra und die Nesse, durchqueren die Stadt. Die Nachbargemeinden sind Mihla, Herleshausen, Markstuhl, Krauthausen, Hörselberg, Gerstungen und Wutha-Farnroda. Insgesamt ist die Stadt in elf Ortsteile untergliedert. Neben der Stadt selbst, wird ein Großteil der Fläche für Wald und Landwirtschaft genutzt. Im Norden grenzt der Thüringer Wald an.

Die Geschichte Eisenachs begann mit dem Bau der Wartburg im Jahr 1067. Ende des 12. Jahrhunderts eigneten sich die Landgrafen von Thüringen die Burg zu ihrem Domizil an. Die Heilige Elisabeth bewohnte lange Zeit das Bauwerk. 1521/22 diente die Burg als Zufluchtsort für Martin Luther, der sich hinter den Gemäuern versteckte und das Neue Testament in die deutsche Sprache übersetzte. Schriftliche Erwähnung fand Eisenach erstmals 1180. 1283 wurden der Gemeinde die Stadtrechte verliehen und sie wurde zum juristischen Oberhof des Landgrafen. 1405 verlor der Landgraf seine Herrschaft über die Stadt und 45 Jahre später wurde die Münzstätte geschlossen. 1498 besuchte Martin Luther als Lateinschüler zum ersten Mal die Stadt. Am 2. Mai 1521 hielt er seine berühmte Predigt vor dem Wormser Reichstag. Am Tag darauf nahm man ihn als Junker Jörg in Schutzhaft. 1525 wühlten mehrere Aufstände das sonst friedliche Stadtleben auf. Gebäude wurden zerstört und Widerstandskämpfer wurden von der Georgenkirche geköpft. Noch heute steht ein Kreuz als Mahnmal für diese Zeit vor der Kirche. Am 21. März 1685 erblickte Johann Sebastian Bach in Eisenach das Licht der Welt. Er wurde in der Georgenkirche getauft. 1904 eröffnete man den heutigen Bahnhof und drei Jahre später das Bachhaus.

Für Touristen hat die Stadt jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten. So sind das Landestheater, der Bachchor, die Wartburg, der Weihnachtsmarkt, das Schloss Boyneburgk, das Johann Sebastian Bach Denkmal und das Martin Luther Denkmal nur einige nennenswerte Kulturereignisse von vielen hunderten.

Verkaufsoffener Sonntag in Eisenach

Folgende Termine in Eisenach und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Eisenach gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Eisenach sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Garten- und Erntedankfest in Eisenach-Stregda (31.10.2010)
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Die Verkaufsstellen im Ortsteil Stregda dürfen am Sonntag, den 20.03.11 aus Anlass des Gartenfestes zur Eröffnung des Gartenjahres des Verbandes der Kleingärtner Eisenach und Wartburgkreis e.V. in der Zeit von 12.00 – 18.00 Uhr geöffnet sein (20.03.2011)
Die Verkaufsstellen der Stadt Eisenach (ohne Ortsteile) dürfen am Sonntag, den 03.04.11 aus Anlass des Frühlingsfestes „Sommergewinn“ in der Zeit von 13.00 - 18.00 Uhr geöffnet sein (03.04.2011)
Die Verkaufsstellen im Ortsteil Stregda dürfen am Sonntag, den 17.04.11 aus Anlass des Frühlingsfestes der Gemeinde Stregda in der Zeit von 12.00 – 18.00 Uhr geöffnet sein (17.04.2011)
Die Verkaufsstellen der Stadt Eisenach (ohne Ortsteile) dürfen am Sonntag, den 08.05.11 aus Anlass der Veranstaltung „Eisenach macht mobil“ in der Zeit von 13.00 - 18.00 Uhr geöffnet sein (08.05.2011)
Die Verkaufsstellen in Eisenach, Ortsteil Hötzelsroda, Neue Wiese dürfen am Sonntag, den 29.05.11 aus Anlass des Maienfestes von 13.00 - 18.00 Uhr geöffnet sein (29.05.2011)
Die Verkaufsstellen in Eisenach, Ortsteil Hötzelsroda, Neue Wiese dürfen am Sonntag, den 14.08.11 zur Ferienfete 2011 von 13.00 - 18.00 Uhr geöffnet sein (14.08.2011)
Die Verkaufsstellen im Ortsteil Stregda dürfen am Sonntag, den 25.09.11 aus Anlass des Herbstfestes der Gemeinde in der Zeit von 12.00 – 18.00 Uhr geöffnet sein (25.09.2011)
Die Verkaufsstellen der Stadt Eisenach (ohne Ortsteile) dürfen am Sonntag, den 02.10.11 aus Anlass des Oktoberfestes in der Zeit von 13.00 - 18.00 Uhr geöffnet sein (02.10.2011)
Die Verkaufsstellen im Ortsteil Stregda dürfen am Sonntag, den 30.10.11 aus Anlass des Garten- und Erntedankfestes in der Zeit von 12.00 – 18.00 Uhr geöffnet sein (30.10.2011)
In 99817 Eisenach ist Sommergewinn von 13.00 - 18.00 Uhr (10.03.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (30.03.2014)
In 99817 Eisenach-Hötzelsroda ist von 13 - 18 Uhr ein verkaufsoffener Sonntag (Maienfest) (25.05.2014)
Verkaufsoffener Sonntag (30.11.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in 99817 Eisenach-Innenstadt 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Sommergewinn (06.03.2016)
Verkaufsoffener Sonntag in 99817 Eisenach-Stregda 12.00 - 18.00 Uhr Grund: Frühlingsfest (20.03.2016)


Städte in der Nähe von Eisenach:
bad-salzungen (21.1km), waltershausen (28.5km), muehlhausen (31.5km), schmalkalden (33.7km), eschwege (36.3km), bad-langensalza (39.5km), leinefelde-worbis (43.9km), gotha (44.6km), meiningen (47.5km),



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