Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Hattingen? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis





Zuletzt aktualisiert: 29.08.2019 |  

Sehenswürdigkeiten in Hattingen

Burg Blankenstein

70 Meter über der Ruhr steht die Burg Blankenstein im Hattinger Stadtteil Blankenstein. Sie wurde vom Grafen Adolf I. von der Mark erbaut. Gemeinsam mit der Burg Altena, Wetter und Volmarstein war sie ein von vier Hauptburgen der Grafen von der Mark. Sie ließen von dort Teile ihres Herrschaftsgebietes verwalten. Burg Blankenstein hat einen hufeisenförmigen Grundriss von ca. 90 x 70 Meter. Reste einer Ringmauer umgeben die Wehranlage. Das Bauwerk verdankt seiner Entstehung einem Mord. Nachdem man Friedrich vom Isenberg verantwortlich für den Tod des Kölner Erzbischofs Engelbert von Berg machte, wurden seine Besitztümer aufgeteilt. Am Festtag des heiligen Pankratius erteilte der märkische Graf den Befehl zum Schutz der neugewonnenen Territorien ein erstes festes Haus zu errichten – die Geburtsstunde Blankensteins. Von der Burg aus konnte man die Grenzen der Grafschaft gut bewachen und sie diente zudem auch als Kontrollpunkt für Händler und Reisende. Die Grafen von der Mark ließen die Anlage erweitern und so entstand der Graf-Engelbert-Turm, sowie der Bering mit einem bewachten Tor. Der Turm wurde allerdings im 16. Jahrhundert niedergelegt. Die im Laufe der Zeit vorgenommenen baulichen Veränderungen zögerten sich durch Fehden der Grafen immer wieder hinaus. Die Anlage besaß zur Zeit ihrer Fertigstellung, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, drei mächtige Türme von denen nur noch zwei existieren. Bis heute ist es noch unklar, welcher der Türme als Bergfried diente. Auch die Burg Blankenstein wechselte ihre Besitzer. Durch finanzielle Umstände, war es den Herzögen von Kleve nicht möglich den allmählichen Verfall zu verhindern. Die Prunksucht des Johann II. von Kleve verursachte leere Kassen des Herzogtums. Man baute die Anlage Ende des 18. Jahrhunderts im Stil des Historismus wieder auf, nachdem der Verfall allmählich mehr und mehr voranschritt. Heute befindet sich in der unter Denkmalschutz stehenden Ruine ein Restaurant. Unterhalb der Burg beginnt der Wanderweg zum und durch das Naturschutzgebiet Katzenstein. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtmuseum Hattingen und der Gethmannsche Garten.

Henrichshütte

Die Henrichshütte liegt in der Nähe der Ruhr. Es ist ein interessantes Industriedenkmal. Es lädt geradezu zum Spazieren und Besichtigen ein. Auf dem Gelände der Henrichshütte zeigt eine kleine blaue Ratte, was alles so passiert ist in diesem Betrieb. Das ist durch die Ratte besonders interessant für Kinder. Am Eingang begrüßt die Ratte den Besucher und erklärt, dass in der Henrichshütte Stahl und Eisen produziert wurde. Es haben hier bis zu 10000 Menschen gearbeitet. 1987 wurde beschlossen, dass die Produktion eingestellt werden soll. Die Arbeiter haben darauf hin dagegen demonstriert. Sie kämpften für ihren Arbeitsplatz. Doch das war leider vergebens. Einige Teile der Anlage wurden nach China verkauft. Andere, darunter auch der Hochofen 3, verfielen im Laufe der Zeit. Das Westfälische Industriemuseum nahm sich dem Gelände an. Es initiierte den "Weg des Eisens". Bei einem Rundgang kommt der Besucher durch die Erz- und Kohlenbunker, in denen die Materialien gelagert wurden und auch am Maschinenhaus vorbei. Es geht auf den Hochofen 3 und zur Gießhalle. Begleitet werden die Besucher dabei von Ton- und Textdokumenten aus der Zeit, als hier gearbeitet wurde und die Arbeiter am glühend heißen Ofen standen und den flüssigen Stahl in seine vorgegebene Form brachten. Die blaue Ratte ist an mehreren Stationen zu finden. Sie erklärt den Kindern die Produktion. Die Kinder haben am Eingang einen Stift und einen Fragebogen bekommen und können so ihr neu Gelerntes gleich testen. Am Ende des Rundgangs dürfen Erwachsene Steine suchen, die für die Eisenproduktion geeignet sind. Diese dürfen dann als Andenken mit nach Hause genommen werden. Die Besucher, ob groß oder klein, haben am Ende gelernt, wie Stahl hergestellt wird und was daraus gemacht wird.

Die Isenburg

Hoch über der Ruhr liegt die Isenburg auf dem Isenberg. Der Isenberg liegt in Hattingen. Heute ist aus der Burg eine Ruine geworden. Hier waren die Grafen von Isenberg zu Hause. Die Burg lag günstig zwischen Köln und Soest an einem Übergang über die Ruhr. Der Erzbischof von Köln, Engelbert II., wurde ermordet und der Graf Friedrich von der Isenburg wurde dafür verantwortlich gemacht. Die Isenburg wurde daraufhin zerstört und der Graf getötet. Der Erzbischof von Köln war auch der Vertreter des Kaiser. Er hatte natürlich auch Feinde, die ihn lieber tot gesehen hätten. Er war ein mächtiger Mann. Auch seine eigene Familie hasste ihn, weil er sich selbst zum Herrscher von Schloss Burg in Wuppertal gemacht hatte. 1225 traf sich Engelbert II. mit seinem Vetter Graf Friedrich von Isenberg in Soest. Sie wollte ihre Streitigkeiten beilegen. Sie konnten sich jedoch nicht einigen. Engelbert II. ging nach Köln zurück. Zwischen Hagen und Schwelm musste er durch einen Weg, der tief zwischen zwei Felsen eingeschnitten war. Es gab keinen anderen Ausweg aus dem Gelände. Die Männer des Grafen Friedrich von Isenberg hatten sich hinter Büschen versteckt und lauerten Engelbert auf. Als er vorbei kam, griffen sie ihn an. Die Männer stürzten auf ihn ein und stachen ihn mit ihren Schwertern wie Wahnsinnige. Erst als er sich nicht mehr rührte, ließen sie von ihm ab und flüchteten. Die Leiche Engelberts wurde nach Köln gebracht. Hier löste man das Fleisch von den Knochen und er wurde im Turm des alten Domes beigesetzt. Die Knochen kamen in einen goldenen Schrein. Das Herz legte man in ein kostbares Gefäß. Nach über 700 Jahren wurden die Knochen mit modernen Methoden untersucht und man stellte fest, dass über 50 Verletzungen vorhanden waren. Über den Mord und dessen Folgen berichtete der Mönch Caesarius von Heisterbach. Er lebte zu dieser Zeit. Die Isenburg wurde belagert. An einigen Stellen schlitzte man die Mauer auf. In diese Schlitze trieb man Eichenbalken tief in das Mauerwerk hinein. Dann wurden rundherum Holz und Reisig aufgeschichtet und angezündet. Durch das Feuer verbrannte der Kalk im Mörtel und die Mauern sackten zusammen. Die Burg wurde im gleichen Jahr noch bis auf die Grundmauern zerstört. Die Mörder Engelberts wurden mit grausamen Strafen belegt. Die Füße wurden an Pferden festgebunden und dann wurden sie durch die Stadt bis zum Tod geschliffen. Einigen wurden die Glieder mit einem Beil zerschlagen. Andere spannte man auf das Rad. Friedrich von Isenberg wurde ebenfalls auf das Rad gespannt und gefoltert, bis er tot war. Bis heute ist es ein Rätsel, ob der Angriff und Mord geplant war oder ob man Engelbert nur gefangen nehmen wollte.

Geldgeschichtliches Museum der Sparkasse Bochum - Schatzkammer Kemnade

Das Geldgeschichtliche Museum der Sparkasse Bochum liegt in Hattingen. Es zeigt alles rund um Geld und Sparen. Das Museum ist in einem ehemaligen Schweinestall der Wasserburg Kemnade beheimatet. Die Wasserburg ist eine vollkommen erhaltene Burganlage. Mehrere Museen mit ihren Sammlungen sind hier untergebracht. Gerade die Schatzkammer Kemnade ist für Kinder interessant. Hier sind Spardose aus den unterschiedlichsten Materialien und den verschiedensten Formen zu sehen. Die amerikanischen Gussspardosen sind eine besondere Attraktion. Hier wird die Münze zum Beispiel bei Wilhelm Tell auf die Armbrust gelegt. Wird dann der Fuss gedrückt, schießt die Münze dem Sohn den Apfel vom Kopf und die Münze fällt in die Spardose. Daraufhin hebt der Sohn seine Hand zum Gruß. Solche Spardosen sind hier zahlreich vorhanden. Die Vitrinen werden vom Personal gerne geöffnet, damit der Besucher diese besonderen Mechanismen ausprobieren kann. Ein weiteres Thema des Museums behandelt die Zahlungsmittel vor Einführung der Münzen. Hier wurde zum Beispiel mit Muscheln, Schmuck, Werkzeuge bezahlt. Auch eine Vielzahl unterschiedlicher Geldbörsen und Geldstrümpfe sind in dem Museum vorhanden. Sehenswert sind in dem Museum aber auch die geschnitzten Treppengeländer und die alten Kamine. In dem alten Fachwerkhaus hinter der Burg ist das Bauernhausmuseum. Hier erfährt der Besucher viel über das tägliche Leben eines Bauern. Vom Burgturm aus hat der Besucher eine wunderbare Aussicht über das Ruhrtal. Der Stausee Kemnade bietet einige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Er liegt in unmittelbarer Nähe zur Wasserburg. Der Eintritt im Geldgeschichtlichen Museum ist frei. Im Winter ist das Museum geschlossen. Bei warmen Wetter kann der Besucher im Burghof unter Bäumen die Sonne genießen. Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant im historischen Burggewölbe.

Wissenswertes

Die Stadt Hattingen liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen und befindet sich nahe dem Ruhrgebiet. Durch das Stadtgebiet bahnt sich die Ruhr ihren Weg. Der historische Stadtkern ist gut erhalten geblieben und verfügt über viele Fachwerkhäuser. Die angrenzenden Nachbargemeinden sind Bochum, Sprockhövel, Witten, Essen, Wuppertal und Velbert. Hattingen ist in folgende Stadtteile untergliedert: Blankenstein, Hattingen-Mitte, Niederbonsfeld, Niederwenigern, Oberstüter, Winz-Baak, Bredenscheid-Stüter, Holthausen, Niederelfringhausen, Oberelfringhausen und Welper.

Eine erste schriftliche Erwähnung in einer Urkunde fand Hattingen im Jahr 990. Zu jener Zeit war der Ort noch unter dem Namen "Reichshof Hatneggen" bekannt. Im Jahr 1396 schloss man einen Befestigungsvertrag für die Mark. Dieser Vertrag gilt heute als offizielle Gründung der Stadt Hattingen. 1554 nahm Hattingen eine Mitgliedschaft in der Hanse an. Im 19. und 20. Jahrhundert war vor allem der Kohleabbau von großer wirtschaftlicher Bedeutung. In Hattingen existierten mehrere Zechen. 1787 freuten sich die Einwohner von Hattingen über die Einweihung der Schienenstrecke Rauendahl - Hattingen. Die Strecke galt damals als die erste Kohlen-Transport-Bahn weltweit. Die Heinrichshütte war für über 100 Jahre der wichtigste Arbeitsgeber im Ort. Für einige Zeit waren hier 10.000 Angestellte beschäftigt. Das Unternehmen trieb die Gründung von Arbeitersiedlungen voran und trug erheblich zur Entwicklung des heutigen Ortsteil Welper bei. Die Hütte wurde im Jahr 1854 von Henrich zu Stolberg-Wernigerode gegründet. Sie avancierte zu einem der größten Stahl- und Eisenverhüttungsproduzenten in der Region. Der Grund für den Bau dieses Werkes war der Fund von Eisenerz in der Gegend. Die Gemeinde war ursprünglich eher landwirtschaftlich geprägt. Der Ort bot eine große Menge an Eisenerz mit ständigem Nachschub. Im Jahr 1987 legte man schließlich infolge des Niedergangs der Schwer- und Kohleindustrie auch den letzten Hochofen still. Hattingen hat sich zwar in der Zwischenzeit von dem wirtschaftlichen Niedergang erholt, dennoch weißt die Stadt eine Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent auf. Viele alte Gebäude der Heinrichshütte ließ man abreißen. Seit geraumer Zeit gehen hier Bauarbeiten von Statten, die das Gebiet in einen Gewerbe- und Landschaftspark umfunktionieren sollen.

Verkaufsoffener Sonntag in Hattingen

Folgende Termine in Hattingen und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:


Verkaufsoffene Sonntage im Dezember 2019

Hier werden nur verkaufsoffene Sonntage in Hattingen für den Monat Dezember 2019 aufgelistet. Für andere Städte wählen Sie bitte in der Navigation das Bundesland oder die Stadt aus.

2019, Sonntag 15. Dezember


Datum: 15.12.2019
Ort: Hattingen (Nordrhein-Westfalen)
Verkaufsoffener Sonntag am 15. Dezember 2019 in Hattingen.





Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Hattingen sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag wegen Herbstmarkt und Panhasfest (03.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag wegen Nostalgischer Weihnachtsmarkt (05.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (15.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (27.04.2014)
Herbstmarkt - Verkaufsoffener Sonntag von 13-18 Uhr (04.10.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 45525 Hattingen 13-18 Uhr Grund: Nostaligischer Weihnachtsmarkt (20.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag 13.00 bis 18.00 Uhr während des Frühlingsfestes (24.04.2016)
Verkaufsoffener Sonntag 13.00 bis 18.00 Uhr während des Kulinarischen Altstadtmarktes (04.09.2016)
Verkaufsoffener Sonntag 13.00 bis 18.00 Uhr während des Hattinger Herbstes / Panhasfestes (02.10.2016)
Verkaufsoffener Sonntag 13.00 bis 18.00 Uhr während des Nostalgischen Weihnachtsmarktes (11.12.2016)
Verkaufsoffener Sonntag am 14. April 2019 in Hattingen. (14.04.2019)
Verkaufsoffener Sonntag am 23. Juni 2019 in Hattingen. (23.06.2019)
Verkaufsoffener Sonntag am 06. Oktober 2019 in Hattingen. (06.10.2019)


Städte in der Nähe von Hattingen:
sprockhoevel (8.8km), bochum (10.4km), witten (15.8km), gelsenkirchen (15.9km), wuppertal (15.9km), herne (16.5km), schwelm (17km), velbert (19.5km), gevelsberg (19.6km),



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