Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Heilbad Heiligenstadt? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Heilbad Heiligenstadt

Burg Hanstein

Die Burg Hanstein steht in der Nähe der Städte Bornheim und Heilbad Heiligenstadt. Die frühmittelalterliche Burg ist eine der größten ihrer Art im gesamten mitteldeutschen Raum. Die Anlage wurde Anfang des 11. Jahrhunderts errichtet und bereits kurz danach durch Kaiser Heinrich IV. zerstört. Sie wurde nie wieder aufgebaut. Stattdessen entschloss man sich, wenige Meter entfernt eine Neue zu erstellen. Dieses Vorhaben zog sich allerdings rund 150 Jahre hin, sodass der endgültige Baubeginn erst 1308 war. Dadurch, dass die umliegenden Dörfer sehr arm waren und nur wenig Steuern abgeben konnten, wurden die Bewohner zur Raubritterschaft gezwungen. Aufgrund dessen sah sich der hessische Landgraf gezwungen, zum Schutz der eigenen Landesgrenze, die Burg Ludwigstein zu erbauen. Über diese Anlage, welche zur Abschreckung dienen sollte, konnten die Hansteins jedoch nur schmunzeln. Sie fühlten sich von allen Überhaben. Im dreißigjährigen Krieg wurde den Raubzügen einhalt geboten und die Anlage durch schwedische Truppen weitestgehend zerstört. Ein Wiederaufbau fand nie statt. Die Burg begann zu Verfallen. Lediglich in der ehemaligen DDR wurde sie als Wachposten genutzt. Rund um die Ruine häufen sich zahlreiche Sagen. Die Anlage ist seit langem ein sehr beliebtes Wanderziel. Nicht zuletzt wegen der mittelalterlichen Feste, die jährlich, Anfang August stattfinden. Die Besucherzahl steigt stetig, zuletzt wurden an diesem Wochenende rund 13.000 Besucher gezählt. Die Besichtigung ist ganzjährig gegen ein kleines Eintrittsgeld möglich. Wer sich gern führen lassen möchte, der sollte dies vorher Vereinbaren. Um zur Ruine zu gelangen, muss man einen kleinen Fußweg auf sich nehmen. Man wird jedoch durch die verzaubernde Umgebung reichlich entschädigt.

St. Aegidien

Mitten im Stadtzentrum der mehr als tausendjährigen Stadt Heiligenstadt, befindet sich die Kirche St, Aegidien. Die Geschichte dieser römisch-katholischen Kirche des Bistums Erfurt ist eng verbunden mit der geschichtlichen Entwicklung der Stadt. Erstmals von den Chronisten im Jahre 973 urkundlich erwähnt, entwickelte sich die Stadt Heiligenstadt seit dem frühen Mittelalter außerordentlich rasant und unter der stetigen Obhut der Katholischen Kirche. Knapp 300 Jahre später, im Jahre 1227 erhielt die ehemalige Ansiedlung mitten im Thüringer Wald, von Erzbischof Siegfried II. zu dessen Mainzer Erzbistum das damalige Gebiet gehörte, das Stadtrecht verliehen. Die erfolgreiche Stadtentwicklung Heiligenstadts wurde 1540 gekrönt, mit der Ernennung der Stadt zur Hauptstadt des Thüringischen Eichsfeldes. Die Geschichte der St.Aegidien Kirche geht einher mit der Siedlungsgeschichte rund um den Heiligerstädter Stiftsberg. Diese Gegend, die heutige Altstadt, mit seiner damaligen Pfarrkirche St. Marien wurde bald durch die zunehmende Besiedlung mit Arbeitern, Handwerkern und Bergleuten zu klein, so dass sich rings um die Altstadt die Häuser, der nunmehr als Neustadt zu bezeichnenden Siedlungen, ansammelten. Im Jahre 1227 wurde die Errichtung der Kirche St. Aegidien in Angriff genommen, als religiöses Zentrum der Neustadt von Heiligenstadt. St. Aegidien und die Stadt Heiligenstadt hatten einen sehr großen Einfluss und geschichtliche Bedeutung für die Entwicklung des gesamten Eichsfeldes in Thüringen. So hatten bis zum Jahr 1300, allein 18 katholische Bischöfe ihrer Residenz in Heiligenstadt. Das Erscheinungsbild und die Architektur der Kirche mit ihrem spätromanischen Baustil, wirkt eher nüchtern, bedingt durch die klare Linienführung im Baustil. Zunächst als eine Kirche mit zwei Türmen geplant, erfolgte der Bau des Kirchengebäudes aus niedersächsischem Sandstein nur noch eintürmig. Im Gegensatz hierzu wirkt die Innenausstattung der Kirche mehr als prunkvoll. Dem Besucher erwartet im Kircheninneren eine prachtvolle Altargruppe und eine im Hintergrund und den Seiten mit vielen Skulpturen der Heiligen, reich verzierte Altarempore. Die mit Blattgold belegten und bemalten Skulpturen und Reliefs geben der Reliquiensammlung eine ganz besondere wertvolle Note.

St. Marienkirche

Im Zentrum der Stadt gelegen, nur fünf Minuten Fußweg vom Rathaus entfernt, findet man eine der ältesten und schönsten Kirchen Heiligenstadts. Es ist die Propstei-Kirche St. Marien. Sie ist eine der drei in der Stadt erbauten Kirchen, aber die einzige bei deren Errichtung die original gotischen Kirchtürme beim Bau des Kirchengebäudes vollendet wurden. Das monumentale Kirchengebäude wurde auf Buntsandsteinplatten erbaut und bautechnische Untersuchungen ergaben, dass der westliche Teil der Kirche mit dem Turmbereich wohl der älteste Teil des Bauwerkes ist. Dieser Teil der Kirche muss um 1300 errichtet wurden sein. Die heutige St. Marienkirche ist jedoch nicht die erste Kirche an diesem geschichtsträchtigem Ort, denn schon die Chronisten beurkundeten 1239 die Altstädter Pfarrkirche St. Marien, deren Kirchensiegel von Erzbischof Siegfried III. übergeben wurde, als Pfarrkirche der Stiftsgeistlichkeit zu St. Marien in Heiligenstadt. Die St. Marienkirche mit ihren beindruckenden und wuchtigen Türmen mit fast 55 Metern Höhe, wurden bis zur Spitze aus Buntsandstein erbaut. Für viele Alteingesessene und Einheimische sind die Türme der Kirche heute noch das traditionelle Wahrzeichen der Stadt Heiligenstadt. Aber nicht nur die prächtigen Türme, auch das gleichfalls monumentale gotische Spitzbogenportal des Haupteinganges , lassen das Kirchenbauwerk als regelrechte Wehrkirche erscheinen. Das sich an den Türmen anschließende Langhaus der Kirche weitet sich in Richtung des Chors weit auf und trägt die charakteristischen Merkmale des Einflusses der westfränkischen Kultur. Für jeden Besucher der Kirche eine optische und architektonische Augenweide, sind die mit vielen Ornamenten versehenen Wand-und Deckenverzierungen der Kirche. Alle Pfeiler der als Kreuzgewölbe geformten Decke des Langhauses sind mit Kapitellen, Konsolen und Blattornamenten reich ausgestaltet und stellen bildhaft Szenen aus dem Heiligenleben dar. Zentrum und Blickfang des Kircheninnenraumes ist der wohl einzigartige Flügelaltar des niedersächsischen Malers Hans Raphon von 1512. Für viele Besucher und Gäste der Stadt beeindruckend, ist das Mächtige und schöne Glockengeläut der St. Marienkirche. Das aus dem Jahr 1888 stammende Original Glockengeläut wurde während der Herrschaft des Nationalsozialismus als Kriegswichtiges Material 1942 eingeschmolzen. Viele Heiligenstädter glaubten, sie würden das herrliche Läuten der Glocken niemals wieder hören. Jedoch erfolgte der Nachbau des Glockengeläutes 1962, unterstützt und ermöglicht durch die vielen Spenden von Privatpersonen. Am 31. August 1962 wurde das Glockengeläut in Betrieb genommen und erfreut seit diesem Tage mit seinem Läuten Einheimische wie auch die Gäste der Stadt Heiligenstadt.

Wissenswertes

Die Stadt Heilbad-Heiligenstadt liegt im Freistaat Thüringen und gehört zum Landkreis Eichsfeld. Der Ort ist vor allem durch sein Heilbad bekannt und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten eine Kur auf Solebasis zu erleben. Die Stadt befindet sich im Eichsfeld, circa 14 Kilometer des Dreiländerecks von Hessen, Niedersachsen und Thüringen. Im Süden grenzen der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal sowie der Iberg an. Heilbad-Heiligenstadt ist in die Ortsteile Kalteneber, Rengelrode, Günterode und Flinsberg gegliedert. Flinsberg gilt als mathematischer Mittelpunkt von Deutschland. Heute zählt die Gemeinde rund 17.000 Einwohner.

Eine erste schriftliche Erwähnung in einer Urkunde fand Heiligenstadt im Jahr 973. Im Jahr 1227 wurden dem Ort die Stadtrechte durch den Mainzer Erzbischof Siegfried II. verliehen. 1540 gewann Heiligenstadt die Wahl zur Hauptstadt von Eichsfeld. Während des Dreißigjährigen Krieges in den Jahren von 1618 bis 1648 erlitt die Stadt schwere Verwüstungen. 1929 hatte man das berühmte Kneippbad errichtet und 1950 folgte der Titel Heilbad. 1994 wurde die Gemeinde zur Kreisstadt des Landkreises Eichsfeld. Nicht zuletzt war ein Grund dafür die Fusion der Kreise Worbis und Heiligenstadt.

Der Stadtrat besteht aus 24 Mitgliedern. Die CDU ist dabei führend. Sie ist mit insgesamt 17 Sitzen vertreten. Die PDS ist mit vier Sitzen dabei und das Schlusslicht bildet die SPD mit drei Sitzen. Diese Zahlen basieren auf der Kommunalwahl vom 27. Juni 2004. Der derzeitige amtierende Bürgermeister ist Bernhard Beck von der CDU. Er regiert bereits seit 1989 und wurde seitdem immer wieder gewählt. Lediglich im Jahr 2006 gewann er die Wahl nur knapp gegen seinen Konkurrenten von der SPD.

Für Besucher hat Heilbad-Heiligenstadt auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Ein Besuch lohnt sich im Literaturmuseum Theodor Storm und im Heimatmuseum im Stadtteil Eichsfeld. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Mainzer Schloss und die Klausmühle. Die Mühle ist ein alter Fachwerkbau und stammt aus dem Jahr 1748. An dieser Stelle stand ehemals das Geburtshaus von Tilman Riemenschneider. Einen ausgedehnten Spaziergang kann man im Heinrich-Heine-Kurpark unternehmen.

Verkaufsoffener Sonntag in Heilbad Heiligenstadt

Folgende Termine in Heilbad Heiligenstadt und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Heilbad Heiligenstadt gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Heilbad Heiligenstadt sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag in Heilbad Heiligenstadt: Autofrühling 13 bis 18 Uhr (26.04.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 37308 Heilbad Heiligenstadt 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Palmsonntagsprozession (20.03.2016)


Städte in der Nähe von Heilbad Heiligenstadt:
duderstadt (20.7km), leinefelde-worbis (21.1km), friedland (22.1km), eschwege (24km), goettingen (28km), rosdorf (30.8km), witzenhausen (31.3km), herzberg (38.2km), northeim (38.5km),



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