Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Lorsch? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Lorsch

Museumszentrum Lorsch

Lorsch liegt an der Nibelungenstraße. Heute ist es ein sehr beschaulicher Ort. Früher jedoch liefen die Fäden der Macht zusammen. Zum Kloster gehören viele Ländereien. Die Besitztümer reichen bis in die heutigen Niederlande und in die Schweiz. Es war das bedeutendste Kloster am Niederrhein. In der ersten Abteilung des Museumszentrums wird über das Kloster informiert. Mit Computersimulationen, Modellen, Nachbauten und alten, echten Stücken wird ein konkretes Bild vom Kloster, seinen Mönchen und ihrer Schreibwerkstatt vermittelt. Im Lorscher Arzneibuch sind mehr als 200 Pflanzen verzeichnet. Hier haben die Mönche des Kloster ihre Kenntnisse im Umgang mit Heilpflanzen her. Die 2. Abteilung befasst sich mit dem blauen Dunst. Die größte Tabakpfeife der Welt kann hier besichtigt werden. Im 30-jährigen Krieg haben schwedische Soldaten die Mode des Pfeifenrauchens mitgebracht. Die gesamte Gegend lebte früher von der Tabakindustrie. Kinderarbeit war hier selbstverständlich. Die 3. Abteilung des Museumszentrums hat das Thema „Wohnen und Wirtschaft“. Hier sieht der Besucher Exponate und Objekte, die sonst nirgends gezeigt werden. Dinge der persönlichen Hygiene, Badewannen, Wassertoiletten und sogar richtige Plumpsklos sind hier vorhanden. Vor dem Museum sind mehrere Restaurants, die auch über die Möglichkeit verfügen, an der frischen Luft zu speisen. Einige Schritte entfernt liegt das Rathaus. In der näheren Umgebung kann ein Matsch- und Abenteuerspielplatz mit Spielgeräten besucht werden. Es gibt einen kleinen See, Tischtennisplatten, das beheizte Waldschwimmbad, der Vogelpark Birkengarten und der Waldlehrpfad. Der Gasthof Forsthaus Jägersburg an der L 3261 ist einen Besuch wert. Er liegt ca. 5 Kilometer von Biblis entfernt. Das ehemalige Forsthaus der Darmstädter Kurfürsten bieten im Garten einen Spielplatz und eine Wasserpumpe an, wo die Kleinen plantschen dürfen.

Kloster Lorsch

Zu Beginn des frühen Mittelalters entwickelte sich in der Region zwischen Rhein, Neckar und Odenwald das politische und kulturelle Zentrum des Reiches Karl des Großen. Mittelpunkt war das Kloster Lorsch. Ein Ort, an dem man mit jedem Schritt die Gegenwart der Geschichte spürt. Als ein adeliges Eigenkloster wurde es um 764 durch den Robertiner Cancor (Graf im Rheingau) und seiner Mutter Williswinth gegründet und bereits früh dem Bischof Chrodegang von Metz übereignet. Später wurde das Kloster Lorsch von einem Eigen- zu einem Reichs- und Königskloster umgewandelt. So konnte schon um 774 eine Klosterkirche geweiht werden. Durch reiche Schenkungen dehnten sich das Kloster und die zugehörigen Besitzungen in der nachfolgenden Zeit rasch aus. Weit über seine Grenzen hinaus erlangte das Kloster Bekanntheit durch den sogenannten Lorscher Codex. Hierin haben die Gottesmänner nicht nur eine genaue Abfolge der historischen Ereignisse festgehalten, sondern auch ein Verzeichnis der erworbenen Besitztümer hinterlassen. Das Kloster Lorsch spielte lange Jahre eine bedeutende Rolle für die Bücherreproduktion und war für sein hervorragendes Skriptorium berühmt. Das einzig vollständig erhaltene historische Bauwerk aus dieser Zeit ist die sogenannte Königshalle. Sie stammt vermutlich aus der Karolinger Zeit und ist einer der ältesten Steinbauten in Deutschland. Allerdings ist bis heute nicht abschließend geklärt, welchem Zweck sie diente. Vermutlich war sie eine Art Empfangshalle für den Herrscher. Hat sich das Kloster Lorsch im Wandel der Zeit auch verändert, im dreißigjährigen Krieg war der Klosterbereich ein Steinbruch, so blieb die Königshalle mit ihren schönen Außenverzierungen erhalten. Die UNESCO hat im Jahr 1991 das Kloster Lorsch als eines der bedeutendsten Baudenkmäler in ihre Weltkulturerbeliste aufgenommen.

Wissenswertes

Im südlichen Teil des Bundeslandes Hessen ist im Kreis Bergstrasse die Stadt Lorsch beheimatet. Gerne wird der Ort auch als "Tor zur Bergstraße" bezeichnet und zudem genießt die Stadt durch ihr berühmtes Kloster Lorsch, das auch auf der Liste der Weltkulturerbe vertreten ist, einen hohen Bekanntheitsgrad.

Mit den Orten Einhausen, Bensheim, Heppenheim, Laudenbach, Hemsbach, Lampertheim und Bürstadt pflegt Lorsch ein nachbarschaftliches Verhältnis.

Der fränkische Gaugraf Cancor ließ im Jahr 765 gemeinsam mit seiner Mutter Williswinda die Abtei Lorsch entstehen. Bewohnt wurden die Gebäude von Benediktinern, die dem Kloster Gorze bei Metz angehörten. Im Jahr 885 wurde die Abtei als "Lauressam" dokumentiert. Hier hat der Name der Stadt Lorsch seinen Ursprung. Im Früh- und Hochmittelalter hatte sich die Institution zu einem mächtigen Reichskloster entwickelt. Jedoch musste die Abtei einen großen Teil des Klosterbesitzes im Bürgerkrieg des Investiturstreits an den Adel übergeben. Der geschichtlich bekannte "Lorscher Codex" sollte am Ende des 12. Jahrhunderts Klarheit über die Organisation der Verwaltung schaffen. Trotz aller Bemühungen wurde Lorsch im Jahr 1232 dem Erzbistum Mainz unterstellt. Bis heute ist die Torhalle aus der Zeit um 800 erhalten geblieben. Dieses Weltkulturerbe steht heute unter dem Schutz der UNESCO.

Für kulturelle Unterhaltung sorgen das Musiktheater Rex, sowie die Kleinkunstbühne Sapperlot. Die Ensembles haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Ansprüche ihrer Gäste meist zu übertreffen.

Das Museumszentrum Lorsch verfügt neben einer klostergeschichtlichen Abteilung auch über ein Tabakmuseum. Außerdem hat sich hier auch ein Platz für die Abteilung für Volkskunde gefunden.

Neben dem Kloster Lorsch mit seiner Königshalle sollten auch die hier ansässigen benediktinischen Kräutergärten nicht übersehen werden.

Bemerkenswert ist auch das Lorscher Rathaus, das bis aus dem Jahr 1714 zu erzählen weiß.

In der Stiftstraße 19 ist das älteste Lorscher Fachwerkhaus ansässig und das "Weiße Kreuz" ist als ältestes Gasthaus der Stadt bekannt.

Wer einmal in Lorsch zu Gast ist, kommt nicht umhin einmal das Original Lorcher Welschbrot zu probieren.

Verkaufsoffener Sonntag in Lorsch

Folgende Termine in Lorsch und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Lorsch gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Lorsch sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Frühlingsmarkt (16.05.2010)
Kerwemarkt (19.09.2010)
Verabschiedung Winter / Schneemann verbrennen (27.03.2011)
Lorscher Frühlingsmarkt (15.05.2011)
Lorscher Kirchweih (18.09.2011)
Lorscher Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag (12.05.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (15.09.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in Lorsch: Schneemann-verbrennung 13 - 18  (22.03.2015)


Städte in der Nähe von Lorsch:
heppenheim (7.7km), bensheim (8.1km), buerstadt (9.3km), lampertheim (9.9km), viernheim (10.3km), hemsbach (11.2km), seeheim-jugenheim (13.7km), heddesheim (15.3km), pfungstadt (15.8km),



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