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Zuletzt aktualisiert: 02.08.2019 |

 

Sehenswürdigkeiten in Lüdinghausen

Burg Vischering

Die Lüdinghausener haben eine Burg errichtet. Der Fürstbischof von Münster, Gerhard von der Mark, baute ebenfalls eine Burg im Jahre 1271. Pfähle wurden ins Erdreich getrieben. Diese Pfähle dienten als Fundament der Mauern und Gebäude.Der Bischof ließ die Stever in Kanälen um die Rundburg und die Vorburg herumleiten. Die Kanäle dienten zum Schutz der Burg. In Westfalen war der Zwei Insel Typ einer Festung sehr verbreitet. Auch die Burg Vischering ist eine Burg dieser Art. Zur Hauptburg führt nur der einzige Weg über die Vorburg. Die Burg gibt einen realistischen Eindruck von den damaligen Burgen, die nicht in ein "Märchenschlösschen" im Renaissance-Stil umgebaut wurden. In der ursprünglichen Burg waren aber wenig Fenster. Vorwiegend waren Schießscharten in den Mauern, damit die Burg von allen Seiten verteidigt werden konnte. In der Burg wohnten Verwaltungsbeamte des Fürstbischofs. Der Bischof ließ als erste die Familie aus Dülmen Albert von Wulfhein kommen. Die Familie nannte sich bald nach der Burg. Sie wurden als Drost zu Vischering ein bedeutendes Geschlecht des westfälischen Landadels. 1521 brannte die Burg. Sie wurde völlig zerstört. Sie wurde mit den alten Steinen auf den alten Fundamenten wieder als Rundburg errichtet. Es wurde ein Erker und Fenster eingebaut. So wurde aus der Burg eine bewohnbare Burg. 1571 wurde ein großer rechteckiger Saal eingebaut und 1580 kam der achteckige Treppenturm dazu. Im Krieg plünderten hessische Truppen die Burg. Sie besetzten die Burg und im Turm wurde eine Kanone hingestellt, damit auch Angreifer hinter dem Wassergraben angegriffen werden konnten. Die Hessen forderten von den Lüdinghausenern hohe Abgaben und unternahmen auch Raubzüge in der Gegend. Im Februar unternahm der Feldherr Alexander von Velen einen Angriff gegen die Hessen. Die Gräben waren zugefroren und somit konnten die Kämpfer die Burg von allen Seiten angreifen. Ihnen gelang es, die Mauern zu sprengen. Die Angreifer konnten schließlich das Haupttor sprengen. Damit waren die Hessen besiegt. 1681 zog der bisherige Burgherr in ein anderes Schloss. Die Burg Vischering wurde von einem Rentmeister verwaltet. Zwei Mühlen waren früher vor der Burg. Die eine wurde im 19. Jahrhundert abgerissen und die andere fiel 1942 dem Krieg zum Opfer. 1972 wurde die Burg restauriert. Heute ist die Burg das Münsterlandmuseum. Ausstellungen über Ritter sind hier zu sehen.

Schloss Senden

Am Dortmund Ems Kanal in Senden liegt das Schloss Senden. Es diente früher Verteidigungszwecken. Das sieht man heute der Wasserburg noch an. Das Schloss liegt auf einer großen quadratischen Insel. Es ist umgeben von einem breiten Wassergraben. Reste einer mit Bäumen bewachsenen Wallanlage sind zu sehen. Eine Brücke führt zum Innenhof. Von der Brücke sieht man rechts das Mannenhaus aus dem Jahre 1719. Damals waren hier 30 - 40 Soldaten untergebracht. Links blickt man auf den steilen Dreistaffelgiebel des Herrenhauses. Es wurde um 1460 erbaut. Es ist der älteste erhaltene Renaissance-Giebel im Münsterland. Das Herrenhaus musste mehrmals wieder aufgebaut werden, denn die Besitzer hatten viele Fehden und wurden immer wieder ausgeraubt. Das jetzige Haus ist etwa 180 entstanden. Im Jahr 1865 erhielt es einen Treppenturm und 1899 einen Anbau. Bereits 1000 vor Christus gab es eine alte Thingstätte in der Steveraue. Erstmalig wird ein Hof Sendianon im Jahre 890 erwähnt. 1165 wurde er u einer wehrhaften Wasserburg ausgebaut. Von hier aus zog Herimann von Sendenen als Kreuzritter nach Ägypten und Johann von Sendene kämpfte gegen die Wiedertäufer in Münster. Kaiserenkelin Prinzessin Luise von Preußen wohnte nach dem 2. Weltkrieg im Stammsitz der Droste zu Senden. 1958 kaufte die Familie Funnemann das Anwesen. Heute ist hier ein Hotel und Restaurant beheimatet. Vor dem Kamin in der Atmosphäre vergangener Jahre kann der Gast hier ruhen wie die Ritter. Ein Moorspaziergang im nahen Venner Moor ist möglich. Das Venner Moor ist für viele Sagen und Spukgeschichten bekannt, die hier im Münsterland erzählt werden. In Senden befindet sich auch das Kletterzentrum Münsterland. Auf einer 600 qm großen Fläche mit 90 verschiedenen Routen kann der Besucher herum turnen. Die längste Route beträgt fast 26 Meter.

Burg Lüdinghausen

Die Burg Lüdinghausen war einst der Sitz der Herren von Lüdinghausen. Sie hatten ewige Fehden mit dem münsterschen Fürstbischof. Sie strebten nach Eigenständigkeit. Der Fürstbischof setzte die Burg Vischering als Warnung vor die Burg Lüdinghausen. Früher war die Burg eine Feste. Karl der Große hatte sie seinem Chefmissionar und ersten münsterschen Bischof Liudger geschenkt. Im Kern besteht die heutige Wasserburg seit dem 12. Jahrhundert. Das Gräftensystem war sehr kompliziert. Heute sind diese teilweise zugeschüttet. Es zog sich durch die ganze Stadt. Als das Geschlecht der Herren von Lüdinghausen ausstarb, ging die Burg im 15. Jahrhundert an das münstersche Domkapitel. Nach einem großen Brand wurde das Gebäude auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut. Das geschah im Auftrag des Domdechanten Gottfried von Raesfeld. Er stiftete der Stadt Lüdinghausen auch ein Armenhaus. Dies bestand etwa 300 Jahre. Der Westflügel und der Turm der Burg Lüdinghausen wurde Ende des 19. Jahrhunderts umgebaut. Besonders der Kapitelsaal mit seiner Balkendecke und dem Wappenkamin sind besonders sehenswert. Hier tagt heute der Rat der Stadt Lüdinghausen und er empfängt seine Gäste hier. Das Anwesen ist seit 1879 im Besitz der Stadt. Es war schon eine Landwirtschaftsschule und ein Jugendzentrum. Heute dient das Schloss der Erwachsenenbildung. Es wurde in den letzten Jahren renoviert und restauriert. Der Park rund um die Burg wurde der französischen Partnerstadt gewidmet. Es gibt hier einen großen Spielplatz, einen Boule-Platz und einen Grillplatz. Die hübsche Innenstadt von Lüdinghausen ist von der Stever durchzogen. Sie hat alte Fachwerkhäuser und die historische Borgmühle. Auch die St. Felizitas-Kirche ist einen Besuch wert. Der Ortsteil Seppenrade hat einen gepflegten Rosengarten mit fast 500 Rosensorten. Am 3. Wochenende im August wird hier ein Volks- und Lichterfest gefeiert. Hier wurde auch der mit 2,2 Meter Durchmesser größte Ammonit der Welt gefunden. Das Original steht im Naturkundemuseum in Münster. An der Dattelner Straße steht eine Kopie. Am Lüdinghauser Westfalenring treffen sich jedes Jahr an Christi Himmelfahrt Motorrad-Fans. Am Rande der Stadt liegt der Klutensee. Hier wurde das Panoramabad Klutensee mit einer Riesenrutsche und einer Sauna eröffnet.

Wissenswertes

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen im Kreis Coesfeld ist die Stadt Lüdinghausen beheimatet. Im Jahr 2006 belebten rund 24.300 Einwohner das Stadtbild.

Mit den Orten Olfen, Haltern am See, Dülmen, Senden, Ascheberg, Nordkirchen und Selm unterhält Lüdinghausen ein nachbarschaftliches Verhältnis.

Neben der Kernstadt vervollständigt noch der Stadtteil Seppenrade das Stadtgebiet von Lüdinghausen.

Zum ersten Mal schriftlich dokumentiert wurde der Ort im Jahr 800. Über das Markt- und Münzrecht konnte Lüdinghausen ab dem Jahr 974 verfügen. Die Herren von Lüdinghausen bereicherten den Ort im Jahr 1309 um die Stadtrechte. Die Erbauung der Felizitaskirche begann im Jahr 1507 mit der Grundsteinlegung. Noch heute verfügt das größte Gotteshaus der Stadt über die dicksten massiven Sandsteinsäulen in ganz Europa.

Die Stadt Lüdinghausen unterhält eine Städtepartnerschaft mit dem Ort Taverny, der in Frankreich beheimatet ist. Außerdem besteht ein partnerschaftliches Verhältnis mit dem Ort Nysa, der in Polen zu finden ist.

Wenn über Lüdinghausen gesprochen wird, so fällt auch hin und wieder der Begriff Dreiburgenstadt. Sehr bemerkenswert sind hier die Wasserburg Lüdinghausen und die Burg Vischering. Als dritte Burg, die innerhalb des Stadtgebietes zu finden ist, ist Burg Wolfsberg bekannt. Auch das Umland hat noch sechs weitere Burgen zu bieten. Hierunter befindet sich auch die überregional bekannte Burg Kakesbeck.

Die Katholische Pfarrkirche St. Felizitas ist genauso sehenswert wie der neugotische Bau der Evangelischen Pfarrkirche.

Das Rathaus, der so genannte Borg, ist an seiner klassizistischen, aus Backstein bestehenden, Backsteinbauweise zu erkennen.

Das frühere Armenhaus nennt sich auch Hakehaus und rundet das Angebot der bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt Lüdinghausen ab.

Der ansprechende Rosengarten in Seppenrade ist immer wieder ein Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste.

Auch den drei Burgen von Lüdinghausen sind sehr schöne Parkanlagen angeschlossen, die dazu einladen, sich ein wenig an der frischen Luft zu erholen.

Es ist auch interessant zu wissen, dass in Seppenrade im Jahr 1895 in einem Steinbruch der damals größte Ammonit der Welt gefunden wurde.

Verkaufsoffener Sonntag in Lüdinghausen

Folgende Termine in Lüdinghausen und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




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Städte in der Nähe von Lüdinghausen:
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