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Sehenswürdigkeiten in Marienberg

Zöblitzer Stadtkirche

In der kleinen Stadt Zöblitz – auch Serpentinsteinstadt bekannt – etwa fünf Kilometer von Marienberg entfernt, steht die Stadtkirche Zöblitz. Da keine schriftlichen Überlieferungen vorhanden sind, wird die Erbauung der Kirche auf die Jahre um 1480 geschätzt. Gestützt ist diese Vermutung auf Inschriften in der Sakristei, in denen diese Jahreszahl zu erkennen ist. Ein erstes Bild – oder vielmehr eine Zeichnung – gibt es allerdings erst aus dem Jahr 1629, als der Maler Wilhelm Dilich das damals kleine Dorf zusammen mit der im gotischen Baustil gehaltenen Kirche darstellte.

Eigentlich wollte der Pfarrer Wilhelm Steinbach 1728 eine Restaurierung der Kirche veranlassen, allerdings wurde daraus fast ein Neubau. Erst 1732 wurde der 36 Meter hohe Turm, der in den 80er Jahren restauriert wurde, erbaut. Erwähnenswert ist der aus dem Jahre 1613 stammende Taufstein. Er wurde aus dem Zöblitzer Serpentin gefertigt. Diese Steinart kommt in Sachsen nur in diesem Ort vor und findet sich auch deutschlandweit nur in vereinzelten Gegenden wieder. Die Besonderheit besteht darin, dass er sich durch seine sehr weiche Beschaffenheit ideal verarbeiten und sogar drechseln lässt.

Das Herzstück der Kirche ist allerdings die im Jahr 1742 erbaute Orgel, des bekannten Freiberger Orgelbauers Gottfried Silbermann. Aus dessen Hand stammt auch die Orgel in so bekannten Bauwerken wie den Freiberger Dom. Er war einer der bekanntesten Orgelbauer der Barockzeit. Heute wird die Kirche wegen dieser Orgel für zahlreiche Konzerte genutzt.

Eine letzte größere Veränderung wurde 1904 vorgenommen, als eine neue Empore gebaut wurde, und die Kirche im Jugendstil neu ausgemalt wurde.

Stadtkirche St. Marien

Eines der wichtigsten Bauwerke in der Bergstadt Marienberg ist die St. Marien-Kirche im Herzen der Stadt. Die Geschichte der Kirche reicht zurück auf das Jahr 1558, als, nach dem Abbruch der im Jahr 1537 erbauten Holzkirche, begonnen wurde, das heutige Gebäude zu erstellen. Unter der Bauleitung von Wolf Blechschmidt und Christoph Kölbel wurde die Kirche bereits sechs Jahres später eingeweiht. Leider vielen große Teile des Bauwerks im Jahr 1610 einem Brand zum Opfer, so dass lediglich der Turm, die Sakristei und Teile der Außenmauer als Zeugen der vorangegangenen Zeit verblieben.

Allerdings machte man sich sogleich daran, das Gebäude wieder aufzubauen - dieses mal allerdings aus Holz. Bereits 1616 konnten wieder Gottesdienste in der evangelischen Kirche gehalten werden In den Jahren zwischen 1669 und 1675 ersetzte Andreas Klengel viele hölzernen Bauteile durch steinerne Säulen und ein stuckverziertes Kirchengewölbe. In der folgenden Zeit wurden nur sehr wenige Veränderungen oder Erweiterungen errichtet, so dass das Bauwerk hauptsächlich aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammt. Lediglich die Ausstattung wurde über die Jahrhunderte etwas ergänzt.

Sehenswert ist vor allem der reich verzierte, mit Holzsäulen versehene Altar, sowie zahlreiche Bilder und Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert. Aus dem 17. Jahrhundert stammt das Kruzifix, die lebensgroßen Bergmannsfiguren sowie die Bergmannsleuchter. Carl Eduard Schubert baute , wie er selbst sagte -streng nach Silbermanns Vorschriften- die Orgel in Anlehnung an die berühmten Silbermann-Orgeln in den Jahren zwischen 1872 und 1879 ein. Aus diesem Jahrhunderten stammen auch die Buntglasfenster, die im Zuge einer Renovierung erneuert wurden.

Nach der politischen Wende 1989 war auch die Möglichkeit wieder gegeben, sich offiziell zur Kirche zu stellen. So wurde 1991 ein Förderverein gegründet, der sich mit dem Erhalt dieses wichtigen Bauwerkes beschäftigt. Seit dieser Zeit konnten bereits umfangreiche Erhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Vor allem mit der Jahr 2005 fertiggestellten Außenrenovierung präsentiert sich die Kirche wieder im neuen Glanz.

Wissenswertes

Im südlichen Teil des Bundeslandes Sachsen ist Marienberg als Kreisstadt des Mittleren Erzgebirgskreises beheimatet.

Die Stadtteile Gebirge, Gelobtland, Hüttengrund, Kühnhaide, Lauta, Lauterbach, Niederlauterstein, Reitzenhain, Rübenau und Satzung am Hirtstein komplettieren das Stadtgebiet.

Zudem hat Marienberg eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Pobershau vereinbart.

Am Eingang zum Hüttengrund fand Clemens Schiffel am 17. Juli 1519 das erste Silber. Dieser bekam die erste Fundgrube "St. Fabian Sebastian" im Jahr 1520 verliehen. Herzog Heinrich der Fromme gründete im Jahr 1521 die Stadt Marienberg. Ab 1523 konnte der Ort über die Stadt- und Bergrechte verfügen. In den Jahren 1541 bis 1566 kam es zur Errichtung der schützenden Stadtmauer. Der Bergbau erlebte eine Blütezeit. Im Jahr 1610 wurde Marienberg von einem großen Stadtbrand heimgesucht. Fast alle Häuser der Stadt gingen in Flammen auf. Der heutige Ortsteil Gelobtland entstand im Jahr 1821 als Waldarbeitersiedlung. Im Jahr 1835 musste die Stadtmauer weichen. Die letzte Grube, der Rudolf-Schacht, schloss im Jahr 1899 ihre Pforten.

Die Stadt Marienberg unterhält eine Städtepartnerschaft mit dem Ort Lingen, der in Niedersachsen ansässig ist. Eine weitere partnerschaftliche Verbindung besteht mit Bad Marienberg, das im Bundesland Rheinland-Pfalz zu finden ist. Auch mit dem Ort Most, der in Tschechien beheimatet ist, besteht ein partnerschaftliches Verhältnis.

In der Stadt Marienberg sind einige interessante Bauwerke beheimatet. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat, ist wohl die Kirche St. Marien, die als spätgotische Hallenkirche errichtet worden ist.

Auch das Rathaus sollte bei keiner Stadtbesichtigung fehlen. Hier ist der Baustil der Renaissance gut erkennbar.

Ebenso empfehlenswert ist der Rote Turm, als der letzter von vier Ecktürmen, die zur früheren Stadtbefestigung gehörten. Als letztes der fünf Stadttore hat es das Zschopauer Tor bis in die Gegenwart geschafft.

Sehr bemerkenswert ist der historische Stadtkern. Die absolut rechtwinklig angelegte Altstadt birgt viele Zeugnisse der italienischen Renaissance. Hier befindet sich auch der quadratische Marktplatz, der ein Hektar umfasst.

Verkaufsoffener Sonntag in Marienberg

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