Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Miesbach? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Miesbach

Burg Altenwaldeck

Im der kleinen oberbayerischen Ortschaft Nicklasreuth, etwa 6 km von der Kreisstadt Miesbach entfernt befindet sich die Ruine der alten Burg Altenwaldeck.

Die genaue Entstehung der Burg ist nicht bekannt, wohl aber, dass sie als Stammsitz für die Familie der Hohenwaldecker diente. Da die Herren von Hohenwaldeck bereits Mitte des 13. Jahrhunderts die neue Burg Hohenwaldeck als neuen Wohnsitz erbauen ließen, entstand die Burg Altenwaldeck also bereits einige Jahre zuvor. Es wird vermutet, dass die Gründer des nahe gelegenen Klosters Schließsee, das 779 entstanden ist, mit den Hohenwaldeckern in Verbindung standen. Zu den Besitztümern der Waldeckern gehörten die Burgen Miesbach, Parsberg, Holnstein, Wallenburg und Hohenwaldeck.

Nachdem das Geschlecht der Waldecker keine Nachkommen mehr hatte, ging die Burg Altenwaldeck an die Familie Syboldsdorf über. In dieser Zeit wurde die Burganlage auch Syboltsburg genannt.

Im Jahr 1603 wurde die Burg bürgerlicher Besitz. Da – nach einer Überlieferung – für den Bau der nahe gelegene Kirche in Au die Steine aus der Burg genutzt wurden, sind von der Burg Altenwaldeck nur sehr wenige Mauerreste vorhanden. Erkenntlich sind das Wallsystem sowie die Burggräben, außerdem sind von der Hauptburg noch die Grundmauern erkenntlich. Die Ruine kann jederzeit besucht werden. Sie ist durch einen Wanderweg zugängig.

Burg Hohenwaldeck

Im oberbayerischen Ort Neuhaus, am Schliersee, befindet sich die Ruine der einstigen Burg Hohenwaldeck. Wanderer nutzen die Ruine gerne als Rastplatz, da sie einen herrlichen Blick auf den Schliersee zulässt.

Die Geschichte der Burg geht zurück ins 13. Jahrhundert, als sie von den Waldeckern errichtet wurde. Das Geschlecht der Hohenwaldeck wurde erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt, und Mitte des 12. Jahrhunderts wurde der Name als Waldeck weitergeführt. Bis zum Bau der Burg unterlagen die Herren von Waldeck dem Bistum Freising. Danach versuchten sie sich eine eigene Herrschaft aufzubauen.

Durch ihre eigenwillige Abkoppelung vom Bistum kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen, bei denen im Jahr 1312 die im Bischöflichen Besitz befindliche Burg Miesbach zerstört wurde, und die Oberhoheit der Besitztümer der Waldecker abgegeben werden musste. Die in den Grafenstand erhobenen Hohenwaldecker errangen im Jahr 1454 sogar die Reichunmittelbarkeit. Die Burg selbst wurde allerdings schon lange nicht mehr genutzt. Er wird vermutet, dass Georg von Waldeck bis zu seinem Tod 1380 der letzte Bewohner der Burg war. Im Jahr 1483 starb das Geschlecht aus und die Burg ging in die Besitztümer der Herren von Seiboldsdorf.

Etwa zur selben Zeit wurde die Burg durch einen Felssturz stark beschädigt. Im Jahr 1568 schrieb der Kartograph, der von Herzog Heinrich V. den Auftrag zur kartographischen Erfassung Bayerns erhalten hatte, über die Burg als eine „Ruine einer uralten Burg, genannt Waldeck“. Aufgrund des Zustand ging er sogar davon aus, dass die Ruine ein „heidnisches Gemäuer“ darstellte, das bereits viele „hundert Jahre keine Wohnung mehr war“.

Nachdem das Geschlecht der Maxlrainer, die seit 1516 Besitzer der Burg waren, ausgestorben war, viel die Ruine an das Kurfürstentum Bayern.

Schloss Wallenburg

In der schönen oberbayerischen Stadt Miesbach, inmitten der malerischen Landschaft des Schlierachtals, liegt das Schloss Wallenburg.

Die genaue Entstehung des Schlosses ist nicht bekannt. Erstmals wurde es im Jahr 1270 erwähnt. Da Rest von Gräben und Wallsystemen gefunden wurden, wird jedoch davon ausgegangen, dass es bereits früher erbaut wurde. Das Schloss war ab dem 15. Jahrhundert Stammsitz der Herren von Hohenwaldeck, die in der Region zahlreiche Burgen zu ihren Besitztümern zählten.

Im Jahr 1467 wurde Schloss Wallenburg durch einen Brand vernichtet. Der damalige Besitzer Wolfgang von Waldeck ließ daraufhin eine mächte Schlossanlage errichten. Im 17. Jahrhundert viel es erneut einem Feuer zum Opfer, woraufhin Graf von Maxlrain, aus den Resten ein vierflügeliges Schloss erbauen ließ. Der Gebäudekomplex diente den Reichsgrafen von Maxlrain als Residenz, und zeigte sich zusammen mit er weitläufig angelegten Gartenanlage als überaus stattliches Bauwerk. In den Jahren 1706 bis 1715 wurde die Innenausstattung von dem Stuckateur Johann Baptist Zimmermann, der während dieser Zeit sogar im Schloss wohnte, reich verziert. Der Rittersaal sowie der Zentralraum erhielt eine wunderschöne stuckierte Decke.

Mit dem Aussterben der Maxlrainer im Jahr 1734 ging die hoch verschuldeten Grafschaft an Bayern über. Schloss Wallenberg diente den Erben als Sicherung gegenüber den Gläubigern.

Mit wechselnden Besitzern verfiel das Schloss in den kommenden Jahrzehnten immer mehr. 1820 wurde ein bereits baufälliges Teil des Gebäudes abgerissen. Freiherr von Gumppenberg-Pöttmers ließ in das Gut eine Brauerei einbauen, so dass es bald für die Bevölkerung ein beliebtes Ausflugsziel wurde. Nachdem die Brauerei 1897 geschlossen wurde, wechselten das Schloss wiederum zahlreiche Besitzer, bis es schließlich 1919 von Dr. Richard Gans gekauft wurde. Mittlerweile stark vernachlässigt, funktionierte er das Schloss zu einem namhaften Ökonomiebetrieb um. Obwohl es 1943 von den Nationalsozialisten enteignet wurde, fand das Schloss schließlich 1949 wieder zu seinem rechtmäßigen Eigentümer zurück. Die Familie von Kameke ist seit damals im Besitz des Schlosses.

Verschiedene Wanderwege von Miesbach aus führen an dem Gebäudekomplex vorbei, der nur von außen besichtigt werden kann, da er nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Wissenswertes

Miesbach ist eine Kreisstadt in Bayer, knapp 50 km von München entfernt, die 12245 Einwohner zählt. Nach eigener Beschreibung wird hier Tradition noch groß geschrieben, so dass die typische Trachtenkleidung nicht nur als Verkleidung aus dem Schrank geholt wird, sondern bei den Miesbachern noch als echtes Lebensgefühl gilt. Aber nicht nur in der Kleidung spiegelt sich das Traditionsbewusstsein wieder, auch die zu jeder Jahreszeit passend stattfindenden Feste und Veranstaltungen sind davon geprägt. Heute ist Miesbach, wie der Großteil von Bayern, katholisch, aber im Gegensatz zu anderen Orten, unterlag dieser Ort mehreren Religionswechseln. Im 16. Jahrhundert war Miesbach protestantisch und erst ab 1584 ging der Schritt zurück zum Katholizismus, der sich erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts wieder festigen konnte. Eine protestantische Gemeinde gab es dann erst wieder ab Mitte des 19. Jahrhunderts.

Das Hauptaugenmerk der Wirtschaft liegt in Miesbach auch heute noch in der Land- und Forstwirtschaft, die dort gezüchteten Kühe werden in alle Teile der Welt exportiert und sind somit auch der Stolz der Miesbacher.

Seit dem 13.07.2003 ist Ingrid Pongratz, CSU, Bürgermeisterin von Miesbach.

1114 wurde Miesbach das erste Mal in einem Vertrag zwischen den Kirchenmännern Bischof Heinrich von Freising und Abt Aribo von Tegernsee schriftlich erwähnt. Im Jahr 1367 wird Miesbach dann zum Markt- und Gerichtssitz erklärt. Aber erst 1918 erlangte Miesbach die Stadtrechte durch König Ludwig III.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Miesbach gehört unter anderem die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die nach einem Stadtbrand wieder aufgebaut wurde, sowie das aus dem 17. Jahrhundert stammende Schloss Wallenburg. Für Anhänger der Tradition ist die ganze Stadt mit den verwinkelten Gassen und dem Maibaum ein sehenswertes Muss, genauso wie der Stadlberg mit seinen 924 m, von dem man einen wundervollen Ausblick bis nach München bekommt. Noch im 17. und 18. Jahrhundert diente die Schmerzhafte Maria als Wallfahrtsort, wodurch Miesbach in religiösen Kreisen sehr an Bedeutung gewann. Auch das Kunsthandwerk war sehr begehrt.

Verkaufsoffener Sonntag in Miesbach

Folgende Termine in Miesbach und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Miesbach gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Miesbach sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Die Geschäfte in Miesbach haben am 25.9.2011 von 12.00 - 17.00 Uhr geöffnet (25.09.2011)
In 83714 Miesbach ist Fastenmarkt von 12.00 - 17.00 Uhr (17.03.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (06.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in D-83714 Miesbach von 12-17 Uhr Grund: Michaelimarkt (27.09.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 83714 Miesbach 12.00 - 17.00 Uhr Grund: Fastenmarkt (13.03.2016)


Städte in der Nähe von Miesbach:
feldkirchen-westerham (13.7km), bruckmuehl (16.2km), holzkirchen (16.2km), bad-aibling (23km), kolbermoor (26.4km), bad-toelz (28.2km), raubling (28.9km), grafing (32km), taufkirchen (33.5km),



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