Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Oranienburg? Alle Termine & Daten.

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Sehenswürdigkeiten in Oranienburg

Schloss Oranienburg

Auf dem Platz des heutigen Schlosses stand im Mittelalter noch eine Burg, die mehrfach den Besitzer wechselte. Markgraf Johann Cicero erwarb sie 1485 für das Haus Hohenzollern. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor die Burg an Bedeutung, bevor im 17. Jahrhundert ein neues Schloss entstand. 1651 und 1652 wurde das Schloss im holländischen Stil erbaut. Das ehemalige Jagdhaus, das die alte Burg ersetzt hatte, wurde in den Neubau integriert. Den Namen erhielt Oranienburg, da Kurfürst Friedrich Wilhelm das Schloss für seien Frau Louise Henriette von Oranien bauen ließ. Später hieß auch die Stadt Oranienburg. Im 17. Jahrhundert wurde das Schloss umgebaut und es Verbindungsflügel zwischen dem Mittelbau und den Pavillons sowie die beiden nördlichen Flügel. Später residierte hier auch der Preußenkönig Friedrich I. 1755 kam schließlich die Orangerie dazu, die man zeitweilig auch als Waffenlager und Gefängnis nutzte. 1802 kaufte der Apotheker Dr. Hempel das Anwesen und errichtete eine Baumwollweberei, später wurde hier Schwefelsäure hergestellt. 1833 verbrannte ein großer Teil des Mittelbaus. Erst 1850 kündigte König Wilhelm IV. einen Wiederaufbau an. Der Umbau und die Restaurierung waren 1860 fertiggestellt und bis 1925 war das evangelische Lehrerseminar hier untergebracht. Schloss Oranienburg wurde im Zweiten Weltkrieg zur Kaserne und Polizeischule, Bomben richteten starke Schäden an. Auch in der DDR war Schloss Oranienburg Kaserne der Grenztruppen. Seit 1997 gehört das Schloss der Stadt und wurde aufwendig wieder aufgebaut. Seitdem sind hier die Stadtverwaltung und das Schlossmuseum eingezogen. Im Museum sind wertvolle Kunstgegenstände zu bewundern, etwa im Silbergewölbe das königliche Prunksilber oder Gemälde des flämischen Malers Anthonis van Dyck

Freizeitpark Germendorf

Der Freizeit- und Erholungspark Germendorf ist bislang noch ein absoluter Geheimtipp. In der Nähe der Stadt Oranienburg, unweit der B96 und der A10, wurde der Park ursprünglich als kleiner Tierpark gebaut. Hier findet man alles, um einen Familienausflug zu einem perfekten Tag werden zu lassen. Der Park ist hervorragend für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen geeignet. Am Anfang der Anlage findet man einen kleinen Imbiss. Wenn man dem Weg links weiter folgt, kommt man an eine große Bühne, an und auf der verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Außerdem kann man sich hier gut hinsetzen und seine Brotzeit genießen, oder es sich auf der Liegewiese bequem machen. Weiter dem Weg folgend, kommt man zur Kinderfreizeitanlage. Hier können die Kids mit einer Eisenbahn fahren oder Autoscooter. Wenn das Wetter einmal nicht mitspielt kann man sich auch in der Spielhalle aufhalten. Auch hier gibt es wieder genügend Möglichkeiten, sich einmal auszuruhen. Nach den Freizeitaktivitäten folgen einige Spielplätze bevor die Tierwelt anfängt. Auf dem Rundgang durch die Gehege kommt man an Lamas, Strauße, Affen, Schweine und viele andere Tiere vorbei. Ein besonderes Highlight ist hierbei, dass es sowohl bei den Ziegen und Schweinen, als auch bei den Rehen die Möglichkeit gibt, die Tiere einmal ganz nah zu sehen oder sogar anzufassen. Ganz neu gebaut wurde 2010 die Welt der Urzeit. Wenn man sie betritt, begegnet man Lebewesen, die bereits vor Millionen von Jahren ausgestorben sind. Das Ende des Parks ist der Anfang. Hier gibt es einen großen See, der einem viel bietet. Angeln, Grillen und Baden ist hier erwünscht. Sogar die Hunde, die in dieser Anlage mitgeführt werden dürfen, haben hier ihren eigenen Badestrand. An der Kasse kann man sich sowohl Rollstühle, als auch Bollerwägen ausleihen. Der Eintrittspreis ist sehr gering, was unweigerlich dazu führt, dass der „Geheimtipp“ wohl nicht mehr lange ein Geheimtipp bleiben wird. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es etwas Komplizierter hier her zu gelangen, allerdings gibt es dafür genügend Parkflächen.

KZ Sachsenhausen

Im Ortsteil Sachsenhausen befinden sich die Überreste des Konzentrationslagers Sachsenhausen, welches ab 1936 betrieben wurde. Das Lager hatte aufgrund der Nähe zur Berliner Gestapozentrale eine Sonderrolle im System. Es diente unter anderem auch als Ausbildungsort für KZ-Kommandanten und des Bewachungspersonals im ganzen Nazi-Bereich. Häftlinge aus dem Emslandlagern wurden gezwungen das Vernichtungslager im Sommer 1936 zu errichten. Der nahe gelegene Bahnhof Sachsenhausen nutzte die SS mit. Die gesamte Aufbauphase dokumentierte Lagerkommandant Koch penibel in einem Fotoalbum, welches viele Jahre später entdeckt worden war. Schon in der Architektur versuchte man das Weltbild zu stilisieren. Die Häftlinge sollten sich symbolisch der absoluten Macht der SS unterwerfen. Auf dem gesamten Komplex wurden umfangreiche Wohnsiedlungen für SS-Angehörige und dessen Familien angelegt. Mehr als 200.000 Menschen wurden in der ganzen Zeit hier festgehalten. Am Anfang zählten zu den Häftlingen nur politische Gegner des Regimes, dann später Juden, Homosexuelle, Sinti, Roma und geistig Behinderte. Aber auch Zeuge Jehovas kamen aufgrund ihrer Religiosität nach Sachsenhausen. Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen zählten zu den häufigsten Todesursachen. Die Gestapo nutzte auf dem Gelände ein Sondergefängnis. Im Gefängnis diente ein Erdbunker und einige Vorrichtungen dem Vollzug besonders brutaler Strafen. Sachsenhausen verfügte recht früh über ein Krematorium welches sich auf dem abgetrennten Industriehof befand. Hier wurde 1943 eine Gaskammer und bereits zu Beginn eine Genickschussanlage installiert. Auch nach der Befreiung blieb das KZ ein Ort des Schreckens und wurde durch die sowjetischen Besatzer weiter genutzt. Das Lager ist heute Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Angehörige, zum Teil Opfer und Bildungsträger besuchen regelmäßig das KZ Sachsenhausen. Zahlreiche Sonderausstellungen stellen das Leben und Sterben im Lager dar.

Wissenswertes

Die Stadt Oranienburg liegt im Landkreis Oberhavel in Brandenburg. Oranienburf ist die Kreisstadt des Landkreises. Die Gesamtfläche Oranienburgs beträgt 162,37 km² auf denen 41.267 Einwohner leben. Die Stadt gliedert sich in die Stadtteile Friedrichsthal, Germendorf, Lehnitz, Malz, Oranienburg, Sachsenhausen, Schmachtenhagen, Wensickendorf und Zehlendorf. Bis zum 26.10.2003 gehörte nur Sachsenhausen zu Oranienburg, aufgrund der kommunalen Neugliederung wurden die umliegenden Gemeinden mit Oranienburg zusammengeschlossen. Die Stadt liegt an der nördlichen Stadtgrenze von Berlin. Der Name Oranienburgs geht auf Prinzessin Louise Henriette von Nassau-Oranien von den Niederlanden zurück. Die Stadt liegt inmitten einer seenreichen Landschaft, hier ist auch das älteste Barockschloss in der Mark Brandenburg zu finden. Aufgrund der Landesgartenschau, die im Jahr 2009 unter dem Motto „Traumlandschaften einer Kurfürstin“ stattfinden wird, wird unter anderem die Militärbrache hinter dem Schloss zu einer Parkanlage mit einem Wasserwanderstützpunkt umgewandelt. Somit soll auch gleichzeitig der Schlossplatz optisch und städtebaulich aufgewertet werden. Durch die Verkehranbindung an den Berliner Autobahnring A 10 sowie die guten Nahverkehrsverbindungen zur Bundeshauptstadt und der Nähe zum Flughafen Berlin Tegel, der etwa 30 Autominuten entfernt liegt, ist Oranienburg mittlerweile der wichtigste Wirtschaftsstandort in der Region nördlich von Berlin geworden.

Der Bürgermeister von Oranienburg ist Hans-Joachim Laesicke von der SPD.

Oranienburg wurde unter dem damaligen Namen Bötzow im Jahr 1216 das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Stadtrechte, immer noch unter dem alten Namen, wurden 1232 verliehen. Die Stadt entstand unter dem Schutz der Wasserburg Bothzowe. Südlich der Burg siedelten sich vor allem Handwerker und Kaufleute an. 1550 wurde die Wasserburg eingerissen und Kurfürst Joachim II. ließ ein zweistöckiges Jagdschloss an dieser Stelle errichten. 1650 schenkte Kurfürst Friedrich Wilhelm seiner Gattin Louise Henriette von Oranien das Gebiet Bötzow. Aus diesem Grunde wurde 2 Jahre später ein Schloss im holländischen Stil mit dem Namen Oranienburg gebaut. Zu Ehren Louise Henriette von Oranien wurde Bötzow in Oranienburg umbenannt.

Verkaufsoffener Sonntag in Oranienburg

Folgende Termine in Oranienburg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Oranienburg gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Oranienburg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag wegen dem Stadtfest und Drachenbootbrennen in der gesamten Innenstadt (27.06.2010)
Adventsshopping zum Weihnachtsmarkt (05.12.2010)
Verkaufsoffener Sonntag in 16515 Oranienburg-Innenstadt 13-20 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (06.12.2015)


Städte in der Nähe von Oranienburg:
hohen-neuendorf (10.5km), velten (11.2km), hennigsdorf (13km), muehlenbecker-land (16.7km), oberkraemer (16.8km), wandlitz (23.5km), falkensee (25.5km), berlin (28.5km), zehdenick (30.4km),



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