Heute geöffnet! Verkaufsoffener Sonntag in Rothenburg ob der Tauber? Alle Termine & Daten.

Ist heute geöffnet?

Inhaltsverzeichnis







 

Sehenswürdigkeiten in Rothenburg ob der Tauber

Großer und kleiner Lindlein-See 312

Die Lindlein-Seen liegen ca. 2 Kilometer von Rothenburg ob der Tauber entfernt und gehören zum Landkreis Ansbach. Der große Lindlein-See erhält sein Wasser vom Schweinsbach. Er ist mit dem tiefer liegenden kleinen Lindlein-See verbunden. Von hier verläuft der Saubach bis in das Steinbachtal. Dort bildet er zusammen mit dem Ruhbach den Steinbach. 1383 kaufte die Stadt Rothenburg die beiden Seen. Sie gehören zu einer ehemaligen Verteidigungslinie. Diese verlief vom Steinbachtal über die beiden Lindlein-Seen, dem Schwanensee, dem Igelsee bis zur Einmündung des Igelbachs in die Tauber. Sie liegt in einem Halbkreis um die Stadt Rothenburg. Die Seen waren durch einen Graben verbunden. Die Bauern aus der Gegend mussten diesen Graben ausheben. Er war ein Hindernis für Reiter und schwere Kriegsgeräte. Den Namen Bauerngraben trägt heute nur noch die Verbindung zwischen Schwanensee und Lindlein-See. An beiden Lindlein-Seen brüten und rasten viele Vogelarten. Seltene und bedrohte Vogelarten nutzen die Schilfflächen und die Verlandungszonen als Lebensraum. 54 Arten, die auf der Roten Liste stehen, konnten bisher gesichtet werden. Im Schutzgebiet brüten davon 7 Arten. Die guten Lebensbedingungen haben auch zur Folge, dass viele Zugvögel dieses Gebiet nutzen. Das gesamte Schutzgebiet um den großen und kleinen Lindlein-See ist ca. 28 Hektar groß. Es ist ein Naturschutzgebiet und unterliegt somit den Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes. Jedes Naturschutzgebiet muss in Bebauungsplänen dargestellt und auch beachtet werden. Es ist auch möglich, Naturschutzgebiete aufzuheben. Dies muss aber genau wie die Ausweisung eines Naturschutzgebietes bekannt gemacht werden. Im Jahre 2008 gab es in Deutschland 8.413 Naturschutzgebiete. Sie belegten eine Fläche von 1.271.582 Hektar. Über die Hälfte der Naturschutzgebiete in Deutschland sind kleiner als 50 Hektar. Fachleute sind der Meinung, dass die Schutzziele in kleinen Gebieten schlecht erreicht werden können. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich daher die Anzahl und die Größe der Naturschutzgebiete stark erhöht.

Mittelalterliches Kriminalmuseum

Das mittelalterliche Kriminalmuseum befindet sich in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber. Das Museum zeigt einen Einblick in die Historie der Strafverfolgung der vergangenen 1000 Jahre. Ob Gerätschaften zum Vollzug verschiedenster Strafen, Instrumente der Folter, Rechtssymbolik oder Hexenverfolgung, hier bekommt man alles zu sehen. Das Museum erstreckt sich über mehrere Etagen. Der Rundgang fängt im Keller an. Hier sieht man auch gleich verschiedenste Foltergeräte, wie zum Beispiel die Streckbank, der Folter- oder Befragungsstuhl, eine Vielzahl von Zwingen und verschiedenste Wasserfoltermethoden. Auf der Streckbank wurden die Straftäter an Armen und Beinen gefesselt und dann auseinandergezogen. Der Befragungsstuhl war komplett mit Stacheln versehen. Bei den Zwingen wurden zum Beispiel die Daumen, Hände, Füße oder sogar der Kopf eingeklemmt und gequetscht. Neben den Foltermethoden, gab es auch Ahndungen für Ehrenstrafen. Hierunter zählte man zum Beispiel Ehebruch, Lügen und Betrügen. Beliebte Bestrafungsmethoden hierfür waren unter Andrem der Keuschheitsgürtel, die Schandmaske, die Mundsperre oder der Pranger. Auch zu sehen sind hier die Hinrichtungsarten. Lebendig Einmauern, Ertränken, Steinigen oder das Hinrichten wurden oft genutzt. Für das Foltern und Hinrichten war größtenteils der Henker zuständig. Eine der bekanntesten Methoden war der eiserne Käfig, oder die eiserne Jungfrau. Letzteres ist ein Sarg, in dem der Verurteilte hineingestellt wurde. Nachdem die Klappe verschlossen war, hämmerte man Nägel hinein. Diese trafen dann lebenswichtige Organe und die Augen. Man bekommt hier aber auch sehr deutlich den Blick auf die Veränderungen des letzten Jahrtausends. Nachdem man seinen Rundgang beendet und das Gebäude verlassen hat, kommt man zur Johannisscheune. Hier finden ständig wechselnde Sonderausstellungen statt. Im kleinen Cafe am Ausgang kann man nicht nur Kaffee und Kuchen zu sich nehmen, sondern auch Ansichtskarten und Informationsmaterial kaufen.

Karrachsee

Die beiden Karrachseen liegen ca. 6 Kilometer von Rothenburg ob der Tauber und gehören zum Landkreis Ansbach. Das gesamte Naturschutzgebiet ist ca. 20,2 Hektar groß. Durch die alten schützenswerten Feuchtbiotope ist dieses Gebiet für den Naturschutz besonders wertvoll. Hier befinden sich ausgedehnte Verlandungszonen, Streuwiesen, Grünland, Erlengehölze mit kleinen Bächen, Erlenfeuchtwälder und Bachrinnen-Erlenau-Wald. Der größere See heißt großer Karrachsee. Hier findet man Reste eines Turmhügels. Er ist von einem Wassergraben umgeben, der mit beiden Seen verbunden ist. Der große Karrachsee diente früher als Rückhaltebecken für einen Wassergraben. Weil dieses Gebiet sehr abgeschieden liegt, wurde hier die Landwirtschaft nicht intensiv betrieben. Auch die Grünlandflächen werden größtenteils nicht intensiv genutzt. Die ehemalige Streunutzung des Gebietes wurde aufgegeben, was der Fläche geschadet hat. In einigen Bereichen entwickelte sich eine verfilzte Vegetationsdecke. Das wirkte sich auf die Artenvielfalt aus. Trotzdem eignet sich das gesamte Gebiet zur Erhaltung von Natur und Landschaft. Es ist wichtig, dass alle Wanderer, Radler, Spaziergänger usw. die Ruhe der Tierwelt nicht stören. Es darf kein Feuer in dem Gebiet gemacht werden. Alle Besucher sollten auf den Wegen bleiben und keine Pflanzen mitnehmen, sondern diese an dem Ort belassen, wo sie wachsen. Abladen von jeglicher Art Müll ist verboten. Naturschutzgebiete unterliegen dem Bundesnaturschutzgesetz. Der besondere Schutz von Natur und Landschaft steht dabei im Vordergrund. Lebensstätten, Biotope oder Lebensgemeinschaften wild lebender Tier- und Pflanzenarten sollen erhalten, entwickelt oder wieder hergestellt werden. Alle Aktionen, die zu einer Veränderung, Beschädigung oder Zerstörung des Gebietes führen, sind verboten. Die Naturschutzbehörde versucht meistens in den Gebieten die Schutzziele zu erreichen. Meist können diese Ziele aber nicht umgesetzt werden, da die Verbote und Auflagen in den Gebieten nicht durchgesetzt werden können. Dafür fehlen der Behörde das nötige Personal und das Geld.

Rothenburg Innenstadt

Rothenburg ob der Tauber liegt am äußersten Rande Bayerns, oberhalb des Taubertals. Rothenburg ist eine kleine Stadt, die aufgrund der sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Struktur weltweit bekannt ist. Jährlich kommen bis zu zwei Millionen Besucher in die Stadt. Im dreißigjährigen Krieg, um 1631 herum, wurde die Stadt von Graf von Tilly eingenommen. Dieser hatte, einer Sage nach, den Ratsherren zum Tode verurteilt und plante die Stadt zu brandschatzen. Die Ratsherren beschlossen daraufhin, Tilly milde zu stimmen, in dem sie ihm einen prachtvollen Glasbecher voll Wein reichten. Dieser fasste ganze 3 ¼ Liter. Tilly lies Gnade walten und bot an, wenn sich jemand finden würde, der diesen Becher mit einem Zuge austrinken könne, zieht er sich zurück und verschont die Stadt. Seiher findet auf dem Marktplatz das Schauspiel des Meistertrunks statt. Im zweiten Weltkrieg wurde fast die Hälfte der Stadt durch einen Bombenangriff zerstört. In Rothenburg kann man zahlreiche Museen, zum Beispiel das mittelalterliche Kriminalmuseum, das Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt, das Puppen und Spielzeugmuseum und viele andere besuchen. Ebenso sehenswert sind die vielen Gebäude. Hier sind die St. Jakobs Kirche, die Wolfgangskirche, die Spitalbastei und vor allem das historische Rathaus mit Glockenturm und der Meistertrunk-Uhr besonders zu erwähnen. Zu den beliebtesten, regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen zählen der Meistertrunk, das Toppler- Theater, der Weihnachtsmarkt, der Schäfertanz und die Reichsstadttage. Am schönsten ist es, mit der Kutsche durch die Innenstadt zu fahren. Man kann aber auch an Führungen teilnehmen. Hier empfiehlt sich, einmal mit dem Nachtwächter durch die mittelalterliche Stadt zu wandern.

Naturschutzgebiet Schandtauberhöhle

Das Naturschutzgebiet Schandtauberhöhle liegt etwa 5 Kilometer von Rothenburg ob der Tauber. Hier befindet sich die Quelle der Schandtauber. Die Quelle liegt in dem Ort Bettenfeld. Die Schandtauber ist ein Nebenfluss der Tauber. Bei hohen Niederschlägen hat der Talgraben oberhalb von Bettenfeld Wasser. Die Entwässerung erfolgt hier unter der Erde durch die Schandtauberhöhle. In Bettenfeld kommt der unterirdische Fluss wieder an die Oberfläche. Die Schandtauberhöhle hat eine vermessene Länge von 1.020 Metern. Sie ist die einzige wasserführende Großhöhle im Bayerischen Gebiet. Hier findet man vom Wasser eingeschwemmte Ablagerungen. Den Hauptanteil bilden Lehm, Sand und Schotter. Die Tropfsteine sind hier eine Besonderheit. Auch die Lehmtropfsteine sind etwas Besonderes. Die Entstehung der Lehmtropfsteine ist bis heute nicht genau geklärt. Der Höhlenbach ist sehr verschmutzt. Trotzdem leben hier zahlreiche Tiere. Darunter zählen Höhlenschnecken, Käfer und Wasserwanzen. Also gibt es hier Höhlentiere, aber auch Tiere, die von der Erdoberfläche her eingeschwemmt wurden oder eingewandert sind. In den oberen Höhlenabschnitten überwintern regelmäßig Fledermäuse. Die Höhle ist die zweitlängste Muschelkalkhöhle. Sie darf nicht betreten werden, weil sie von großer Bedeutung ist. Sie hat eine Größe von ca. 12 Hektar. Der Landkreis ist Ansbach und die nächst größere Kreisstadt ist Rothenburg ob der Tauber. Akzeptiert wird das Betretungsverbot der Höhle nicht von allen Naturfreunden. Für Manche ist dies nicht nachvollziehbar. Sie sind der Meinung, dass es nur gerechtfertigt ist, wenn es um Störungen und Zerstörungen der Landschaft und der Pflanzen- und Tierwelt geht. Die Natur wird den Menschen vorenthalten. Hier wünscht man sich zumindest ein paar Tage im Jahr, an denen das Naturdenkmal geöffnet ist.

Wissenswertes

Die Stadt Rothenburg ob der Tauber liegt im Bundesland Bayern im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und ist eine große Kreisstadt. Dabei ist Rothenburg am Rande des Naturparks Frankenhöhe am Fluss Tauber gelegen. In Detwang, einem heutigen Stadtteil Rothenburgs liegen die Wurzeln von Rothenburg. Von einem ostfränkischen Adligen namens Reiniger wird diese Pfarrei Detwang 970 gegründet. Oberhalb der Tauber erfolgte die Errichtung der Grafenburg und der Comburg (bei Schwäbisch-Hall) von der sich der Namenszusatz des Standortes ob der Tauber ableitet. Im Besitz der Grafen von Comburg-Rotenburg bleibt bis zu deren Aussterben 1108 die Kaiserburg. Diese wird durch ein Erdbeben 1356 zerstört. Das letzte Familienmitglied Graf Heinrich von Rotenburg vermacht die Burg dem Kloster Comburg. Friedrich von Rotenburg wird durch Friedrich I. auch das Egerland übergeben. Zwischen 1170 und 1240 erfolgt die Erhebung Rotenburgs zu Freien Reichsstadt. 1631 wird im Zuge des 30-Jährigen Krieges die Stadt Rothenburg von General von Tilly eingenommen. Jährlich wird aus diesem Anlass das Festspiel "Der Meistertrunk" aufgeführt. In einen Dornröschenschlaf versinkt die Stadt nachdem 1650 die letzten Soldaten Rothenburg den Rücken gekehrt hatten. Die Stadt wird bedeutungslos und steht praktisch still. Deshalb befand sich die Stadt auch damals in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Ein Teil Bayerns ist die Stadt seit dem Reichdeputationshauptschluss von 1803. Ein beliebter Reiseort für Franzosen und Engländer war die Stadt bereits zur Jahrhundertwende. Ausflugsbusse mit feiner Gesellschaft trafen noch vor dem Ersten Weltkrieg ein und residierten im Hotel Eisenhut. Dieses Hotel existiert auch heute noch. Zu einer Hochburg der NSDAP entwickelte sich die Stadt und der Wahlbezirk Rotenburg in der Weimarer Republik. Dort konnte die NSDAP 1929 83% der Stimmen auf sich vereinen. Durch Alliierte Bombenangriffe wurde die original erhaltene Bausubstanz Rothenburgs in den letzten Kriegstagen fast völlig zerstört beziehungsweise stark beschädigt. Die Stadt war bis 1972 Sitz des Landkreises Rothenburg und hatte deshalb auch ein eigenes Kfz-Kennzeichen (ROT). Die Stadt und der bisherige Landkreis Rothenburg wurde mit der bayerischen Gebietsreform dem Landkreis Ansbach zugeschlagen.

Verkaufsoffener Sonntag in Rothenburg ob der Tauber

Folgende Termine in Rothenburg ob der Tauber und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden aktuelle Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Rothenburg ob der Tauber nicht gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Städte in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber:
crailsheim (28.7km), feuchtwangen (30.2km), bad-windsheim (30.9km), ochsenfurt (32.9km), dinkelsbuehl (37.2km), kitzingen (39.6km), ellwangen (45km), ansbach (45.2km), bad-mergentheim (46.3km),





Umfrage: Bist du mit unserer Auflistung für Rothenburg ob der Tauber zufrieden? Bitte vote (1 - unzufrieden, 5 - sehr zufrieden):