Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Sondershausen?





 

Sehenswürdigkeiten in Sondershausen

Kyffhäuserdenkmal

Das Kyffhäuserdenkmal, auch Barbarossadenkmal genannt, ist ein sogenanntes Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Eines von zahlreichen Standbildern Kaiser Wilhelm I., welche durch einen Denkmalkult nach dessen Tod an vielen Orten im Deutschen Reich errichtet wurden. Es befindet sich auf der Kuppe des Kyffhäuserberges am östlichen Rand der Reichsburg und ist das drittgrößte Denkmal Deutschlands. Wie auch das Leipziger Völkerschlachtdenkmal wurde der monumentale Gedenkbau vom Architekten Bruno Schmitz auf den Ruinen der Reichsburg errichtet und 1896 eingeweiht. Es ist 81 Meter hoch und zeigt einer in Sandstein gemeißelten Barbarossa-Figur die zu erwachen scheint. Über der Figur befindet sich ein 11 Meter hohes Standbild Kaiser Wilhelms I. Der 57 Meter hohe, bekrönte Denkmalturm überragt den Gedenkbau. Das Bauwerk greift die Thematisierung der Kyffhäusersaga auf, die besagt dass Friedrich I., auch Barbarossa genannt, im Inneren des Berges schläft, um zu gegebenem Zeitpunkt mit seinen Getreuen aufersteht, um das Reich zu retten und es zu neuer Herrlichkeit führt. Demnach ist die Aussage, dass Kaiser Wilhelm I. die Barbarossasage mit der Reichseinigung 1871 erfüllt und Friedrich erlöst. Die Nachkriegsjahre überstand das Kunstwerk nur mit etwas Glück und dem Kunst- und Kulturverständnis russischer Offiziere, denn Frankenhäuser Kommunisten hatten vor den Bau zu sprengen. Ausgiebige Informationen erhält der interessierte Besucher im Burgmuseum in deren Ausstellung die Reichsburg und die Barbarossasage im Mittelpunkt stehen. Ein absolutes Highlight kann von der obersten Aussichtsplattform des Kyffhäuserdenkmals bestaunt werden. Von dort sieht man Europas größtes Bodenbild auf einer Fläche von 33,3 Hektar. In unmittelbarer Nähe kann man unter anderem die Königspfalz oder die Barbarossahöhle besichtigen. Alle Ausflugsziele sind bequem mit Auto oder Bahn zu erreichen.

Reichsburg Kyffhausen

Heute ist die Reichsburg Kyffhausen eine Ruine und liegt auf einem 800 m langen Ausläufer des Kyffhäusergebirges auf 457 m über NN. Bei der Burg handelt es sich um eine in drei einzelne Abschnitte unterteilte, mittelalterliche Burgbefestigungen, die durch Abschnittsgräben getrennt waren. Sie war über 600 Meter lang und ca. 60 Meter breit. Zusammen bildeten die Abschnitte eine der größten Burganlagen Deutschlands. Gemeinsam mit dem Burgmuseum und dem Kyffhäuserdenkmal ist die Ruine eines der am stärksten besuchten, touristischen Ziele Deutschlands, da sie durch die Barbarossasage sehr bekannt geworden ist. Die Anfänge der Festung sind ungeklärt, da schriftliche Fixierungen erst spät einsetzten. Im Jahre 1118 wurde bereits die erste Zerstörung durch den sächsischen Herzog Lothar von Supplinburg, im Zuge einer Auseinandersetzung mit König Heinrich V., dokumentiert. Dies war zugleich die erste schriftliche Erwähnung der Burg überhaupt. Kaiser Friedrich I., auch Barbarossa genannt, stellte die Burg in seiner Amtszeit komplett fertig. Nach der Freilegung in den 1930er Jahren und im Zuge archäologischer Ausgrabungen, wurde die Ruine gesichert. Die Anlage musste aufgrund verstärkter touristischer Nutzung, auch zu DDR-Zeiten, nochmals verstärkt werden. Auf der Oberburg, der nachweislich älteste Teil der Anlage, wurde das Kyffhäuserdenkmal errichtet, eines der größten Denkmäler Deutschlands welches die Barbarossasage thematisiert. Es blieben trotz Zerstörung mehrere herausragende mittelalterliche Bauten im Westen der Ruine erhalten. Beispielsweise der quadratische Bergfried, auch Barbarossaturm genannt. Von seinen ursprünglich 30 Metern, sind heute noch 17 Meter erhalten und wieder begehbar. Aber auch der Burgbrunnen, welcher bei den Arbeiten am Kyffhäuserdenkmal wieder freigelegt wurde, kann mit seiner 176 m Tiefe bestaunt werden und zählt zu den tiefsten Brunnen der Welt. Schon beim betreten der Ruine schaut man voller Ehrfurcht auf die Reste der mächtigen Anlage.

Die Stadt Sondershausen ist Kreisstadt bis Kyffhäuserkreies im Norden des Bundeslandes Thüringen. Sondershausen ist eine Mittelstadt und wird auch als Musik- und Bergstadt bezeichnet. Dabei ist Sondershausen zwischen den Höhenzügen Windleite im Norden und Hainleite im Süden im Tal der Wipper gelegen. Dabei fließt der Fluss Wipper durch Sondershausen, das in einem Tal zwischen den Gebirgszügen Hainleite und Windleite gelegen ist. Gekennzeichnet ist die Landschaft besonders durch Lehmboden und Sandsteinboden. In Sondershausen und Umgebung vegitiert vorwiegend Laubwald. Sondershausen wird in die Stadtteile Stockhausen, Östertal, Hasenholz, Borntal, Zentrum, Jechaburg, Jecha und Bebra gegliedert außerdem gehören die Ortsteile Berka/Wipper (seit 1997), Großfurra und Oberspier zu Sondershausen. Des weiteren wurde die Einheitsgemeinde Schernberg im Rahmen der entsprechenden Verträge vom 12.10.2006 als Ortsteil nach Sondershausen eingemeindet. Erstmalig findet die Stadt Sondershausen im Jahr etwa 1125 urkundliche Erwähnung. Das Stadtrecht erhält Sondershausen um das Jahr 1300 herum, als Sondershausen vom Grafen von Hohenstein, der seit 1263 auf der Spatenburg residiert, regiert wird. Damals umfasst die Stadt Sondershausen circa 400 Häuser. Diese lagen in einem unregelmäßigen Viereck zu Füßen des Schlosses. Dieses Schloss war bis 1918 Residenz des Fürstentums Schwarzenburg-Sondershausen, nachdem es zuvor im Besitz der gräflichen dann fürstlichen Dynastie Schwarzenburg war. Thüringische Enklave der preußischen Provinz Sachsen war der Landkreis Sondershausen zwischen 1920 und 1945. Garnisonsstadt der Wehrmacht war Sondershausen zwischen 1936 und 1945. Kreisstadt des verkleinerten Kreises Sondershausen, der dem Bezirk Erfurt angehörte, wurde Sondershausen im Jahr 1952. Dieser wurde 1994 um den im ehemaligen Bezirk Halle gelegenen Kreis Artern erweitert und man benannte in Kyffhäuserkreis um. Bundesweit erlangte die Stadt Sondershausen zweifelhaftes Aufsehen, als am 1.4.1993 die Mitglieder der NS-Black-Metal-Band "Absurd" einen Mitschüler ermorden. Dies wurde landauf landab von der Presse als Satansmord von Sondershausen bezeichnet. 2004 zählte Sondershausen 21.894 Einwohner. Die Stadt Sondershausen unterhält Städtepartnerschaften mit Pecquencourt im Département Nord in Frankreich (seit 1969), mit Rolla in den Vereinigten Staaten (seit 1998) sowie mit der litauischen Stadt Kazla Rada im Distrikt Marijampole (seit (2000). Folgende Termine in Sondershausen und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Sondershausen gefunden.









Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Sondershausen sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
In 99706 Sondershausen ist Ostermarkt von 12.00 - 18.00 Uhr (17.03.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (06.04.2014)
In 99706 Sondershausen ist Frühjahrs-Pflanzenmarkt (Zum verkaufsoffenen Sonntag haben die Geschäfte geöffnet 11 - 17 Uhr) (04.05.2014)


Städte in der Nähe von Sondershausen:
nordhausen (18.3km), soemmerda (33.2km), bad-langensalza (39.8km), sangerhausen (42.9km), erfurt (44.9km), thale (45.6km), blankenburg (47.7km), gotha (51.1km), muehlhausen (51.8km),



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