Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Wandlitz?





 

Sehenswürdigkeiten in Wandlitz

Dorfkirche Klosterfelde

Die Gemeinde Wandlitz im Landkreis Barnim im Bundesland Brandenburg ist alljährlich das Ziel tausender Urlauber und Touristen, welche sich an den Freuden der Natur des Naturschutzparkes Barnim erfreuen wollen und vielfältige touristische Möglichkeiten für einen aktiven Erholungsurlaub in dem Seen reichen Gebiet finden. Jedoch besitzt die Gemeinde Wandlitz auch vielfältige Baudenkmäler, welche die Geschichte dieses brandenburgischen Siedlungsraumes und deren über tausendjährige Geschichte widerspiegeln. Ein gutes Stück Baugeschichte wird durch die vielfältigen sakralen Bauwerke in diesem Landstrich sehr anschaulich dem interessierten Tourist und Besucher vor Augen geführt. So findet man in dem Ortsteil Klosterfelde ein kleines Einod barocker Baukunst. Es ist die Dorfkirche Klosterfelde, welche im 13. Jahrhundert erstmals von den Brandenburgischen Chronisten in ihren überlieferten Schriften erwähnt wurde. Die heutige evangelisch-lutherische Kirche entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts in der für diesen Landstrich typischen Feldsteinbauweise. Nach umfangreichen An-und Umbauarbeiten an dieser Kirche, bekam sie im 15. Jahrhundert den markanten Apsis-Anbau und die Sakristei mit ihren Tonnengewölbe. Im 18. Jahrhundert wurde die Dorfkirche Klosterfelde durchgängig im barocken Baustiel umgebaut und bekam ihr noch heute erhalten gebliebenes barockes Äußeres. Auch der gestufte doppelgeschossige Glockenturm wurde im Jahr 1742 angebaut und zeugt mit seiner halbrunden Haubendachform von den Meisterleistungen der barocken Bauzeit. Auch im Inneren der Kirche wurde an vielen Verzierung im dreigeschossigen Kirchenschiff mit seinem Kreuzrippengewölbe nicht gespart. Besonders sehenswert ist der kultur- und kirchengeschichtlich wertvolle Holzaltar aus dem Jahr 1719, welcher die Kreuzigungsgeschichte Jesu Christi in handgeschnitzten Reliefen darstellt, sowie die mit filigranen Holzschitzarbeiten versehene Kanzel.

Dorfkirche Prenden

Der kleine Ortsteil Pranden inmitten des Barnimer Naturschutzparkes gelegen wurde durch einen Klassiker der deutschen Literaturgeschichte besonders bekannt. So beschrieb Theodor Fontane in seinem Buch „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ das kleine Dorf Parnim mit seinen Einwohnern, seiner Geschichte und die Dorfkirche des Ortes. Auch solche bekannten Söhne des Ortes wie dem ehemaligen Kaiserlichen Generalfeldmarschall und Reichsgrafen Otto Christoph Freiherr von Spar, gingen in die deutsche Geschichtsschreibung ein. Von Theodor Fontane wurde die kleine Dorfkirche des Ortes als „kahl und verödet“ in seinem Werk beschrieben. Dieses hat sich in unserer heutigen Zeit wesentlich verändert. Heute wird diese in seiner architektonischen Bauweise als außergewöhnlich zu bezeichnete Kirche als Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Ortschaft und der Gemeine Wandlitz genutzt und alljährlich finden in dieser mannigfaltige Konzerte und Ausstellungen statt. Einstmals im 16. Jahrhundert als Feldsteinkirche mit einem massiven quadratischen im Fachwerkstiel gehaltenen Glockenturm an seiner Westseite erbaut, wurde die Kirche nach der Wiedervereinigung Deutschlands in den Jahren 1998 bis 2001 umfassend restauriert und renoviert. Im Inneren der Kirche befindet sich der im Stiele der Spätrenaissance gehaltene massive Sandsteinaltar mit der integrierten Kanzel. Besonders sehenswert sind die in filigranen Steinmetzarbeiten herausgearbeiteten Vezierungen und Skulpturen des Altars. Im Altaraufsatz findet man noch das eingearbeitete Erbauungsdatum des Altars und wahrscheinlich auch der Kirche. Die Inschrift trägt eine Datierung aus dem Jahre 1611.

Schloss Lanke

Nur knapp eine halbe Stunde Autofahrt vom hektischen Großstadtleben Berlins entfernt, liegt nordöstlich in der Gemeinde Wandlitz die Ortschaften Lanke. Inmitten dreier Seen liegt diese Ortschaft im Barnimer Flächen-Naturschutzgebiet, welches alljährlich von vielen Urlaubern und Ausflüglern des Nahen Berlins besucht wird. Der Ort Lanke wurde erstmals 1315 in einer Urkunde des Markgrafen Johann V. erwähnt. Im Verlaufe der regionalen geschichtlichen Entwicklung, durchlebte dieser idyllisch gelegene Landstrich mannigfaltige Höhen und Tiefen, von welchem die vielfältigen Baudenkmäler des Ortes eine berede Sprache sprechen. So kann man am Schloss Lanke die aufstrebende Entwicklung des brandenburgischen Landadels in der Mitte des 19. Jahrhunderts besichtigen. Das vom damals bekanntesten deutschen Renaissancearchitekten Eduard Knoblauch konzipierte und erbaute ehemalige Landhaus des Landgrafen von Redern, bezeugt noch heute die Größe und den Reichtum des Landadels indem ansonsten armen brandenburgischen Landstrich. Der damalige Besitz des Grafen umfasste 4500 Hektar Nutz-, Wald-und Seenfläche. Als Repräsentationsbau wurde das Schloss Lanke in nur dreijähriger Bauzeit von 1856 bis 1859, von einem ehemaligen Landhaus in ein zweigeschossiges Renaissance-Schloss umgebaut. Im Verlaufe der geschichtlichen Entwicklung wurde das Schloss, welches seit 1914 im Besitz der Stadt Berlin ist, auf unterschiedliche Art-und Weise genutzt. So war es in den Zeiten der Nazi-Herrschaft Privatsitz des Großdeutschen Propagandaministers Joseph Goebbels. Nach dem Sturz des Naziregimes und dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde das nunmehr in der russischen Besatzungszone gelegene Schloss als politische Weiterbildungsstätte der ehemals sozialistischen Jugendorganisation FDJ, als Jugendhochschule genutzt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gab es mehrere Nutzungskonzepte zur Erhaltung der Schlossanlage mit seinen Gebäuden und seiner Parkanlage. Neben dem Schloss Lanke ist seine großflächige Parkanlage im Stil eines englischen Landschaftsparkes, besonders sehenswert und lädt den Besucher zum Verweilen ein.

Objekt 17/5001

Viel Relikte aus der geschichtlichen Entwicklung der Mark Brandenburg sind in der Gemeinde Wandlitz zu finden und bezeugen auf ihre ganz eigene Art und Weise die historische Stellung und den Rang der Mark Brandenburg als Rückzugsraum der in Berlin über Deutschland herrschenden politischen Systeme. So findet man in Prenden ein Relikt des Kalten Krieges aus dem Jahre 1978, welches zu den Zeiten des DDR-Regimes unter dem Codenamen „Objekt17/5001“ den damals herrschenden ein überleben in einem Atomaren Inferno sichern sollte. Idyllisch in einem Waldstück der Ortschaft Prenden gelegen, befindet sich der wohl zur damaligen Zeit technisch ausgreifteste Bunker der DDR. Sein verdeckter Eingang befindet sich in einem fest in die Landschaft integrierten und unauffälligen Gebäude, von dem aus ein 200 Meter langer Tunnel zu der unterirdischen Bunkeranlage führte. In dem als „Atomar sicheren“ Bunker wurden insgesamt mehr als 84000 Tonnen Stahl und Beton innerhalb von nur fünf Baujahren verbaut. Er war dafür ausgelegt die Führungsspitze der ehemaligen SED Partei Honeckers und den höchsten Führungsstab der ehemaligen DDR, den Nationalen Verteidigungsrat, mitsamt ihren Familien aufzunehmen. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrung wurde dieses Bauwerk mit seinen Technischen Anlagen und Einrichtungen errichtet und war mit allem Ausgestattet, um ein überleben nach einem von der politischen und militärischen Führung angenommenen Atomaren Erstschlag im Falle der militärischen Eskalation zwischen NATO und Warschauer Vertrag, zu sichern. Neben militärisch genutzten Führungsräumen gab es im Bunker VVeranstaltungs- und Sitzungsräume mit der Möglichkeit zur Radio-und Fernsehübertragung ausgestattet, sowie Unterkunfts-und Wirtschaft räume. Selbst ein kleines „Krankenhaus“ rundet den hohen Ausstattungsgrad dieser Bunkeranlage ab. Leider ist die Bunkeranlage nicht mehr zu besichtigen. Sie wurde im Jahre 2008 für immer fest verschlossen, nachdem umfangreiche Dokumentationen angefertigt wurden um diese der Nachwelt zu erhalten.

Wandlitz, eine Gemeinde im Landkreis Barnim im Bundesland Brandenburg, findet man ca. 30 km nördlich von Berlin. Es ist von zahlreichen Seen umgeben und befindet sich in einer sehr reizvollen Endmoränenlandschaft. Wandlitz erfuhr seine erste Erwähnung im Jahre 1242. Dies ist urkundlich verbrieft. Der Name Wandlitz stammt vermutlich von dem altslawischen Wort "Wandelice" ab, das so viel wie "Menschen, die am Wasser leben" bedeutet. Der Ort war bedingt durch seine Lage für Fischer, Ackerbauern und Viehzüchter wie geschaffen, um dort zu siedeln. Der das Dorf halbkreisförmig umschließende See schuf ideale Bedingungen. Die Kirche ist ein Bau aus der Entstehungszeit. Ihre Fundamente stammen aus dem 13. Jahrhundert. Zunächst war der Bau schlicht im spätromanischen Stil angelegt. Später kamen frühgotische Elemente hinzu. Im 18. Jahrhundert schließlich wurde die Kirche erweitert und umgebaut in ein frühbarockes Gebäude. Lange Zeit war Wandlitz ein Klosterdorf. Empfehlenswert für einen Besuch ist das Agramuseum in Wandlitz. Hierin wird die größte agrahistorische Sammlung mit ausgesuchten Exponaten des Landes Brandenburg der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein ebensolcher Besuchermagnet ist das Internationale Artistenmuseum in Klosterfelde. Wandlitz versucht an die Traditionen des ehemals blühenden märkischen Kur- und Erholungsortes anzuknüpfen. Die Lage der Stadt ist durch den Wandlitzsee und den Lipnitzsee geradezu prädestiniert dafür. Unterstrichen wird dieses Vorhaben mit dem neuen, 4.000 Quadratmeter großen Strandbad, dem sich eine Reihe gut geführter Ausflugslokale angeschlossen haben. Der verstärkte Ausbau der Infrastruktur tut ein Übriges. Wandlitz pflegt freundschaftliche Städtepartnerschaften zu Gladbeck in Deutschland, La Ferrire in Frankreich und Trezbiatw in Polen. Wandlitz ist gut zu ereichen über die Bundesstraße 273..... Folgende Termine in Wandlitz und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Wandlitz gefunden.









Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Wandlitz sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag in 16348 Wandlitz 13-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (06.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 16348 Wandlitz 13-18 Uhr Grund: Weihnachtsmarkt (20.12.2015)


Städte in der Nähe von Wandlitz:
muehlenbecker-land (14.2km), panketal (15.3km), bernau (15.7km), schorfheide (19.7km), hohen-neuendorf (22.8km), oranienburg (23.5km), ahrensfelde (23.9km), berlin (25.3km), zehdenick (28.9km),



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