Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Weißenfels? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Weißenfels

Lutherkirche

Die wohl baugeschichtlich jüngste Kirche der Stadt Weißenfels in Sachsen-Anhalt, ist die zur evangelischen Gemeinde der Stadt gehörige Lutherkirche. Der interessierte Besucher findet dieses sakrale Kirchen Bauwerk etwas westlich des Stadtzentrums, n der Gustav-Adolf-Straße gelegen. Im jahre 1906 erfolgte auf dem hinter dem städtischen Krankenhaus befindlichen Gelände, die Grundsteinlegung für den Bau dieses Kirchen Bauwerkes. Ursache für den recht späten Kirchenbau in der Stadt war die Tatsache, daß durch die zunehmende Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Umlande der Stadt Weißenfels die evangelische Gemeinde der Stadt rapide anwuchs und die Zwei bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden Kirchenbauwerke der Stadt nicht mehr ausreichten. Aus Geldknappheit wurde der Baubeginn der Kirche mehrmals verschoben und durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges endgültig für lange Zeit ausgesetzt. Erst im Jahre 1927 wurde der Bau der Lutherkirche vollendet und geweiht. Die gesamte Inneneinrichtung, sowie das herrliche Glockengeläut der Kirche wurden durch Spendengelder aufgebracht und machten aus der zur Einweihung recht spärlich eingerichteten Kirche ein mit vielen religiösen Schmuckelementen ausgestattetes Gotteshaus. Wie so viele andere Kirchen auch, wurde die Lutherkirche in den Wirren des Zweiten Weltkrieges durch Artilleriebeschuss stark beschädigt und fristete lange Zeit ein Dasein als Kriegsruine. Die vom DDR-Regime im Jahre 1919 als sehr baufällig eingestufte Kirche wurde seit dem Jahr 1984 von engagierten Gemeindemitgliedern Stück um Stück wieder aufgebaut und erstrahlt heute wieder in ihrem alten Glanz.

Laurentiuskirche

In der geschichtsträchtigen Stadt Weißenfels, finden die alljährlichen Besucher und Touristen der Stadt eine Vielzahl historischer Baudenkmäler und sakraler Kirchbauten. Insgesamt kann der interessierte Besucher in der Stadt drei sakrale Kirchenbauwerke, welche die stadtgeschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise verkörpernden, besuchen. Hierbei handelt e sich um die evangelische Kirchen St. Marien und die Laurentiuskirche, sowie die Lutherkirsche in der Weißenfelser Gustav-Adolf-Straße. Die Geschichte der Laurentiuskirche ist seit Anbeginn der geschichtlichen Aufzeichnungen zu dieser Kirche, mit dem Aufbau des im jahre 1260 durch Markgraf Dietrich der Weise gestifteten christlichen Hospitals verbunden. Zu jener Zeit ließ er ein Hospital mit einer kleinen Kapelle am linken Saaleufer erbauen. Dieses lag ganz in der Nähe der ehemaligen Burg zu Weißenfels. 1272 wurde dieses Hospital zur Pflege der Ärmsten und Schwachen eingeweiht und dient von diesem Zeitpunkt an, alleinig den caritativen Interessen der Landesfürsten. In einer historischen Überlieferung aus der Chronik des Kaisers Otto wurde das Hospiz einschließlich aller seiner Gebäude und der Kirche mit Kapelle und Stadtgottesacker umfassend beschrieben. Diese Aufzeichnungen und die Tatsache, dass diese Kirchliche Einrichtung gleich nach seiner Einweihung der Stadt Weißenfels im Jahre 1273 geschenkt wurde, unterstreicht den wirtschaftlichen und politischen Einfluss der aufstrebenden mittelalterlichen Stadt Weißenfels. Die Laurentiuskirche als Teil dieses caritativen Hospitals wurde stets im Einklang mit den Erweiterungen und Um-und Anbauten zu diesem vergrößert. So erhielt die Kirche auch nur als „das Kirchlein“ im Volksmund bekannt, 1710 einen neue Glocke und im Jahre 1736 die Empore im inneren der Kirche. Einen grundlegenden Ausbau bekam die Laurentiuskirche im Jahre 1824. Ab diesem Zeitpunkt ziert ein herrlicher Flügelaltar mit filigranen Statuen der Heiligen den Innenraum der Kirche. Heute dient die Kirche und das in seiner Bausubstanz modernisierte und denkmalgerecht hergerichtet Gebäude des Laurentiushospitals ebenfalls den caritative Interessen, als Alten-und Pflegeeinrichtung und setzt somit das geistige Vermächtnis seines Gründers Markgraf Dietrich der Weise auch in der Zukunft fort.

Schloss Neu Augustusburg

Im herrlichen Weißenfels-Jenaer Saaletal, findet der Besucher und Tourist die fast 900-jährige sachsen-anhaltinische Stadt Weißenfels. Mit Ihrer langen Stadtgeschichte schrieb die Stadt ein gutes Stück Geschichte in der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Mitteldeutschlands. Erstmals im Jahre 1185 in den uns überlieferten historische Schriften urkundlich erwähnt, entwickelt sich diese im Verlaufe der Zeit zu einem Zentrum des Schneider- und Schumacher Handwerkes. Diese, besonders im Mittelalter zu einem erblühen und erstarken der Stadt beitragenden Handwerkerzünfte, wurde durch die gute Handelslage der Stadt unterstützt. Schon seit Anbeginn ihrer Stadtentwicklung lag die Stadt Weißenfels an zwei bedeutenden Handelsstraßen des Mittelalters. Die historische Entwicklung der Stadt wird uns noch heute an den vielen erhaltenen Baudenkmälern dokumentiert. Eines zu den besonderen Kultur-und Sehenswürdigkeiten der Stadt zählenden historischen Bauten, ist das Schloss Neu Augustusburg mit der zum Wahrzeichen der Stadt gehörenden Schlosskirche. In den Jahren 1660 bis 1694 als eine für die damalige Zeit gewaltige dreiflüglieger Schlossanlage erbaut, diente sie als Residenzstätte der Weißenfelser Herzogsfamilie von Sachsen-Weißenfels. Die Grundmauern des Schloss Neu Augustusburg ruhen auf den Mauern der sich an dieser Stelle einstmals befindlichen Burg zu Weißenfels, aus dem frühen Mittelalter. Schon seit dem 18.Jahrhundert war das Schloss als eine Ort der Kultur und höfischen Konzerte weit über die Grenzen des Herzogtums bekannt. In seinen Mauern beeindruckte der Junge Georg Friedrich Händel mit seinem Orgelspiel die Herzögliche Familie und begann von da an seine große künstlerische Entwicklung. Heute befinden sich in den Räumen des Schlosses das Stadtmuseum von Weißenfels, mit seinen Ausstellungen zur Stadtgeschichte von Weißenfels und der Entwicklung des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Weißenfels. Natürlich findet der interessierte Besucher auch viele hunderte Ausstellungsstücke aus aller Welt rund um die Entwicklung der Schumacher Zunft.

Kavaliershäuser

Besonders im 18. Jahrhundert begann die Stadt Weißenfals durch die zunehmende Manufaktisierung des Schuster-und Schneiderhandwerkes zu wachsen. Der Reichtum und die gleichzeitig einhergehende Prunksucht der wohlbetuchten Weißenfelser Bürger, fand ihren Ausdruck natürlich in den sich in der Innenstadt befindlichen Gebäuden. So gehören zu den historischen Schätzen der Stadt mehrere besonders wertvolle Baudenkmäler der Barockzeit. Sie befinden sich in der Marienstraße im unmittelbaren Zentrum der Stadt Weißenfels. Besonders die barocken Häuser in der Marienstraße 2,4,6 und 8 besitzen ganz besonders wertvoll und aufwendig gestaltete Hausfassaden im Barocken Baustil. Sie sind ein oft genutztes Motiv für die Fotto-Sessions der in-und ausländischen Besucher der Stadt. Der an den Fassaden zu erkennende Reichtum der figürlichen Abbildungen und deren verspielt wirkenden Schmuck-und Ornamentenmotive weisen auf den baldigen Einzug der Stilrichtung des frühen Rokoko hin. In dem sich in der Marienstraße vereinenden Gebäudeensemble, sind zwei aus der Zeit der Renaissance stammenden Türportale ein besonderer Blickfang. Man findet diese am Haus Nummer 1a und der sich anschließenden Kirchgasse. Diese mit dem mächtigen Portalschmuck versehenen Türeingänge gehörten einst zur ersten Weißenfelser Bürgerschule im Jahre 1838.

Schlosskirche St. Trinitatis

Auf dem Gelände der monumentalen dreiflügeligen Schlossanlage des Schlosses Neu Augustusburg in Weißenfels, befindet sich auch eine der wohl schönsten Kirchen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Diese herrlich anzuschauende und in der äußeren Architektur ebenso wie der Innenausstattung im Original erhaltene Barockkirche zählt zu den Perlen der frühbarocken Kirchenbaukunst in Europa. Im gleichen Erbauungszeitraum wie der Rest der Weißenfelser Schlossanlage, von 1660 bis 1694 erbaut, beindruckt die Kirche mit ihrer überschwänglichen Schmuckausstattung im Innenraum der Kirche. Das tonnenförmig gehaltene Deckeninnere der Kirche und die Vielzahl barocker Fenster sind über und über mit Wandgemälden aus der christlichen Mythologie versehen und beeindrucken mit ihrer Farbenpracht und Detailfreude. Weitere Schmuckelemente der Kirche sind die sich im Altarraum befindliche Fürstenloge auf der Empore gegenüber des Altars. Leider ist der aus der Werkstadt des Balthasar Stockhammer stammende Schmuckaltar aus dem jahre 1678 nicht mehr erhalten und kann nur noch auf den vielen die Schlosskirche St. Trinitatis darstellenden Kupferstiche und Zeichnungen bewundert werden. Für die alljährlich das Schloss Neu Augustusburg und die Schlosskirche besuchenden Touristen, ist besonders der Orgelbau in der Dritten Emporetage der Schlosskirche mehr als nur beeindruckend. Diese im Jahre 1667 erbaute Orgel wurde schon einst von dem jungen Georg Friedrich Händel gespielt und verzaubert noch heute mit ihrer Klangvielfalt die Besucher der Schlosskirche. Wer es etwas gruselig mag der kann auch die historische Gruft der Schlosskirche unterhalb des Altarraumes besichtigen. Hier ruhen die Gebeine der Herzoglichen Familie zu Sachsen-Weißenfels in 38 prunkvollen Sarkophagen. Für diesen Besuch sollte sich der Besucher jedoch genauesten kundig machen, da nur einmal im Monat eine Besichtigung der Gruft ermöglicht wird.

Stadtkirche St. Marien

Besucht man die sachsen-anhaltinische Stadt Weißenfels mit ihrer historischen Innenstadt, so begegnet man auf dem Weg zum Marktplatz der Stadt, der größten Kirche von Weißenfels. Mehr als 700 Jahre alt ist dieses zur evangelischen Gemeinde Weißenfels zählende Gotteshaus. Seit dieser Zeit ist sie der Religionsmittelpunkt und ein Ort zur inneren Einkehr und Andacht für alle sie besuchenden Einwohner und Gäste der Stadt Weißenfels. Einst stand an dieser Stelle eine wesentlich kleinere und aus Holz erbaute Vorgängerkirche, welche auf den uns erhaltenen Stadtansichten aus dem Ende des 13. Jahrhunderts noch zu betrachten ist. Sie musste jedoch dem im Jahr 1301 beginnenden Neubau der heutigen Marienkirche weichen, da die evangelische Gemeinde der Stadt durch die sich rasant entwickelnde Schumacher und Schneiderzunft und den damit verbundenen Anwachsen der gläubigen Stadtbevölkerung sehr schnell zu klein wurde. 1303 wurde der Kirchbau beendet und von dem damaligen Bischof Bruno IV von Zeitz und Naumburg auf den Namen der Heiligen Maria geweiht. Über dieses die Geschichte der Stadt Weißenfels prägende Ereignis findet der Besucher im Innenraum der Kirche, hinter der alten Sakristei, einen steinernen Zeugen der Vergangenheit. In den damaligen gotischen Minuskeln geschrieben, wurde an dieser Stelle ein Stein in die Wandgemauert, auf welchen diesem Weihetag für immer gedacht wird. Seit dem Bestehen der St. Marienkirche wurde diese mehrmals durch Brände und Kriegseinwirkungen zerstört und wieder aufgebaut. So wurde der einst die Kirche krönende gotische Spitzturm, welcher im Jahre 1718 durch einen Brand zerstört, im neuen Baustil des Barock neugebaut. Anstelle dieses Turmes, erhielt die Kirche einen nun barocken Baustol gehaltenen Kirchturm, welcher noch heute mit seinem ganzen Glanz ein Wahrzeichen dieser herrlichen gotisch-barocken Kirche darstellt.

Wissenswertes

Weißenfels, eine Kreisstadt im Landkreis Weißenfels, findet man in Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt an der Quelle der Saale, die hier aus dem Buntsandsteingebirge austritt, in der Leipziger Tieflandsbucht. Im Jahre 1185 begann die planmäßige Erbauung der Stadt. In diesem Jahr wurden ihr die Stadtrechte verliehen. Die Burg auf dem weißen Felsen gab Weißenfels den Namen. Weißenfels wurde in den Jahren 1656 bis 1746 von dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels regiert. Heute leben über 29.000 Einwohner in der Stadt. Am Ort der alten weißen Burg trohnt heute das prächtige Barockschloss Neu-Augustusburg. Es beherbergt eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Stadt und das bedeutende Schuhmuseum. Sehenswert ist auch die anmutige Schlosskirche. Sie ist im Original erhalten geblieben und gilt als eine der schönsten frühbarocken Anlagen Mitteleuropas. Gesehen haben muss man das Heinrich-Schütz-Haus mit angeschlossenem Museum. Hier lebte der "Vater der deutschen Musik", der erste deutsche Komponist von Weltgeltung. Das im Jahr 1673 erbaute barocke Fürstenhaus stellt eines der wichtigsten Zeugnisse der Residenzzeit dar. Die grau-altrosa Farbe der Fassade ist der historischen Farbgebung nachempfunden. Interessant ist der Weißenfelder Stadtjunge, der so genannte Schusterjunge, der das Maskottchchen der Stadt ist. Einen Besuch lohnt der Heimatnaturgarten. Dies ist ein kleiner Tierpark, der die heimatliche Fauna und Flora beherbergt. Zu romantischen Momenten lädt die Saale ein mit ihren drei Wehren und Schleusen. Zu ausgedehnten Wanderungen kann man aufbrechen entlang des Saaletales. In Weißenfels findet man namhafte Firmen wie die Kamps Brot- und Backwaren GmbH oder die SCHÜCO International KG. Die traditionsreiche Schuhindustrie konnte sich nach der Wende nicht mehr behaupten. Weißenfels ist hevorragend an das Verkehrsnetz angebunden in Form der Bundesstraßen B 91, B87 und B 176.

Verkaufsoffener Sonntag in Weißenfels

Folgende Termine in Weißenfels und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Weißenfels gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Weißenfels sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Weihnachtsmarkt (28.11.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (15.12.2013)
Verkaufsoffener Sonntag (13.04.2014)
Verkaufsoffener Sonntag in 06667 Weißenfels-Leißling 13-18 Uhr Grund: Jahresabschlußfest (27.12.2015)
Verkaufsoffener Sonntag in 6667 Weißenfels 13.00 - 18.00 Uhr Grund: Ostermarkt (20.03.2016)


Städte in der Nähe von Weißenfels:
braunsbedra (12.3km), bad-duerrenberg (15.8km), merseburg (17.4km), schkopau (20.1km), neuenburg (21.3km), zeitz (25.8km), eisenberg (26.3km), markranstaedt (29km), halle (31.3km),



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