Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Wittenberg? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





 

Sehenswürdigkeiten in Wittenberg

Wittenberg - Lutherhaus

Wittenberg ist untrennbar mit den Reformatoren Martin Luther, Philipp Melanchthon und dem Künstler Lucas Cranach dem Älteren verbunden. Reformation und vor allem die Geschichte im 16. Jahrhundert haben die Stadt weltberühmt gemacht. Das Lutherhaus war ursprünglich ein Kloster und wurde 1507 fertiggestellt. Hier lebte ab 1508 Martin Luther im Augustinerorden. Der Kurfürst Johann der Beständige schenkte Luther im Jahr 1932 das Grundstück, wo Luther mit seiner Familie lebte. Im 19. Jahrhundert wurde der Renaissancebau als Universitätsgebäude genutzt, später auch als Armen-Freischule. Der Zustand des Hauses wurde immer schlechter, sodass zwischen 1853 und 1856 umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden. Der Bürgermeister Schild setzte seine Idee eines reformationsgeschichtlichen Museums seit 1877 in die Tat um. Bereits im Jahr 1883 wurde hier ein Museum zur Geschichte der Reformation eingerichtet, das Besuchern bis heute diese Epoche näherbringt. Ein Teil der Ausstellung ist dem Leben Martin Luthers und seinen wichtigsten Lebensstationen gewidmet. Außerdem sind viele Gemälde und weitere Darstellungen Luthers etwa auf Münzen zu sehen. Etwas ganz besonders sind auch weitere Schätze wie etwa der Marienzyklus von Dürer oder die Apostelmartyrien von Cranach. Dazu kommen ausgewählte Münzen und wertvolle Handschriften. Man kann das Lutherhaus ganzjährig besuchen, allerdings im Winterhalbjahr montags geschlossen.

Bugenhagenhaus

Das Bugenhagenhaus ist eines der ältesten evangelischen Pfarrhäuser der Welt. Es zählt zu den bedeutendsten Gedenkstätten der Reformation. Das Bugenhagenhaus soll auch in die Welterbestätten aufgenommen werden. Johannes Bugenhagen lebte in diesem Haus, bis zu seinem Tod im Jahr 1558. Er stammte aus Wollin in Pommern. Unter anderem war Johannes Bugenhagen der erste Pfarrer der Reformation. Sein Freund Martin Luther galt neben Ihm als „Der dritte Reformator“. Bugenhagen wurde im Jahre 1523 für das Amt des Pfarrers vorgeschlagen. Er wurde dann zum Pfarrer der Stadtkirche, in Lutherstadt Wittenberg, berufen. Ein Verfasser von zahlreichen Kirchenordnungen ist Johannes Bugenhagen. Herr Johannes Bugenhagen war ein sehr gefragter Mann zu seiner Zeit.Er galt auch als Reformator von Skandinavien. Johannes Bugenhagen hatte einen großen Anteil am Gelingen der Reformation. In den Jahren von 2004 bis 2007 wurde das Bugenhagenhaus grundlegend saniert. Die neu Eröffnung war dann ein Festtag für die kulturelle Bildung. In dem Bugenhagenhaus sind die Überarbeitungen von verschiedenen Jahrhunderten ersichtbar. Das Projekt kostete der Stadtkirchengemeinde und der Wüstenrotstiftung etwa 2,7 Millionen Euro.Das Bugenhagenhaus dient als Geistliches Gemeinde- und Begegnungszentrum. In diesem Haus findet die örtliche Gemeindearbeit statt. Auch für Tagungen, bis 200 Personen, ist das Bugenhagenhaus geeignet. In dem Haus befinden sich auch der Ein-Welt-Laden, sowie der Heimatverein der Mieter. Eine Ausstellung über die Geschichte des Hauses und über seine Bewohner befindet sich ebenso im Bugenhagenhaus. Das Bugenhagenhaus hat täglich seine Türen, für Besucher, geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos. Das Bugenhagenhaus befindet sich direkt neben der Stadtkirche in Lutherstadt Wittenberg.

Cranach – Hof in der Schlossstrasse

Lucas Cranach erwarb das Anwesen von dem Arzt Martin Pollich von Mellerstadt. Lucas Cranach zahlte für das Anwesen, seit 1518 Steuern an die Stadtkämmerei. Zur Elbstrasse hin, sind das Vorderhaus und die ersten Anbauten aus dem Mittelalterlichen Ursprung. Die Reste des mittelalterlichen Elbtores sind an der Südöstlichen Seite des Hauses enthalten. 1540 erfolgte dann von Lucas Cranach der Bau des Seitenflügels. Der Südflügel wurde kurze Zeit später errichtet. 1550 jedoch verließ Lucas Cranach den Cranach – Hof. Den Cranach – Hof übernahm dann sein Sohn. Er führte dann dort eine Malerwerkstatt. Das Anwesen im Westlichen Teil des Gebäudes stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das Vorderhaus des Cranach – Hofes wurde 1773 und 1871 nochmals erneuert.1520 erhielt Cranach dann das Apothekenprivileg. Seit dem befindet sich in dem Cranach – Haus, in der Schlossstrasse, eine Apotheke.Im 16. Jahrhundert wurde in der Cranach – Werkstatt der künstlerische Nachwuchs für die Fürstenhöfe ausgebildet. Die Cranach - Stiftung gründete 1996 eine Kunstschule für Kinder- und Jugendkunst. Von 1997 bis 2000 wurden der Südflügel und der Südostflügel ausgebaut und saniert. Zur Herberge wurde das Vorderhaus im Jahre 2009 ausgebaut. In dem Cranach – Hof besteht die Möglichkeit eine künstlerische Ausbildung zu machen, wobei man auch dort wohnen kann. Die Cranach – Höfe sind von nationaler Bedeutung erklärt worden, im Jahre 2005. Auf dem Cranach – Hof in der Schlossstrasse befinden sich zurzeit, die Apotheke, eine Malschule, die Hofwirtschaft, ein Hofatelier für Design und Kunst sowie eine historische Druckerstube. Diese Sehenswürdigkeiten sind täglich zu besichtigen. Für Touristen besteht die Möglichkeit in dem Cranach – Hof zu übernachten. Es steht hier ein touristisches Angebot zwischen Hotel und Herberge zur Verfügung.

Melanchthonhauses

Das Haus gilt als eines der schönsten Häuser der Stadt Wittenberg. Das Melanchthonhaus ist ein Renaissancebauwerk, in dem Philipp Melanchthon mit seiner Familie wohnte. Das Haus dient seit 1954 als Museum. Hier findet man das Leben von Philipp Melanchthon. Das Haus ist seit 1996 ein Bestandteil der Reformationsstätten. 1518 erhielt Philipp Melanchthon die Berufung zur Professur. Im Jahre 1520 zog er mit seiner Frau in das Melanchthonhaus. Melanchthon drohte dann im Jahre 1536 mit dem Wegzug aus Wittenberg. Daraufhin ließ der Kurfürst Johann Friedrich das Haus neu erbauen. Somit entschied sich Melanchthon nun doch in Wittenberg zu bleiben. Melanchthon verstarb dann im Jahr 1560. Das Haus diente dann als Professorenwohnung der Universität. 1810 Wurden dann das Studierzimmer, das Wohnzimmer und das Sterbezimmer hergerichtet und zur Besichtigung frei gegeben. Im Jahre 1845 wurde dann das Melanchthonhaus an den preußischen Staat verkauft und dann renoviert. Es wurden dabei Wandmalereien freigelegt. 1897 wurden dann weitere Baumaßnahmen fortgeführt, wobei man weitere Malereien im Sterbezimmer entdeckte. Im Jahre 1954 wurde dann ein Heimatmuseum in dem Melanchthonhaus errichtet. Heutiger Eigentümer des Hauses ist die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. Das Melanchthonhaus gehört seit 1996 zum Ensemble der Welterbstätten. Erst im Jahre 1997 wurde das Haus, wieder zum größten Teil, in den Originalzustand hergerichtet. Das Melanchthonhaus hat täglich seine Türen, für Touristen und Besucher geöffnet. Hier gibt es eine Ausstellung, die Sie, mit modernster Informationstechnik, mit dem Wirken und Leben Melanchthons bekannt macht. Das Melanchthonhaus befindet sich in der Collegienstrasse.

Cranach – Höfe Markt 4

Der kunstsinnige Fürst Friedrich, der weise, berief im Jahr 1505 den Lucas aus Kronach an den Hof nach Wittenberg. Der Kurfürst lebte dann etwa 45 Jahre in Lutherstadt Wittenberg, am kurfürstlichen Hof. Cranach erwarb im Jahre 1512 das Grundstück am Markt 4. Er heiratete 1512 und zog mit seiner Familie dort ein. 1517 verkaufte er das Grundstück und erwarb es dann im Jahre 1522 wieder zurück. Hier richtete er dann eine Druckerei ein. Er verlegte das Neue Testament Martin Luthers. 1541 bis 1546 übernahm der Schwiegersohn Cranachs das Haus und eröffnete darin eine Apotheke, die dann aber in die Schloss – Straße umzog. Einige Teile des Hauses wurden dann in den Stil des Spätbarockes umgebaut, im Jahre 1771. Seit 1989 bemühte man sich, um die Rettung der Cranach – Höfe. Um den Verfall des Hauses aufzuhalten, begannen im Jahr 1991 die Untersuchungen an dem geschichtlichen Haus. Wertvolle Renaissancemalereien an den Wänden und an den Decken wurden dort entdeckt. Diese stammten wohl aus der Cranach – Werkstatt. Der erste Bauabschnitt wurde dann 1998 fertig gestellt und der zweite Bauabschnitt dann 2007. Heute befindet sich dort eine Cranach – Stiftung, die täglich geöffnet ist. Desweitern befinden sich dort der Wittenberger e. V., die Deutsch-Russländische Gesellschaft und der Exil e. V. Es befindet sich weiter hin dort ein Malerei – und Graphikverein sowie die Campus Wittenberg e. V. Auf dem Kunsthof des Cranachs – Hofes kann man die Goldschmiedewerkstatt und den Cranach – Shop täglich besichtigen. Es befindet sich auch ein Cafe in dem Cranach – Hof.

Melanchthon-Haus

Das Melanchthonhaus in Wittenberg erinnert an den badischen Reformator Philipp Melanchthon, der 1560 in Wittenberg gestorben ist. Der Renaissancebau mit spätgotisch eingefassten Fenstern stammt aus dem Jahr 1536 und wurde von Kurfürst Johann Friedrich in Auftrag gegeben, der Melanchthon damit in der Stadt halten wollte. Damit ist auch nicht erstaunlich, dass das Haus mit wenigen anderen Häusern über fließendes Wasser verfügte. Zudem ist es eines der schönsten Bürgerhäuser in Wittenberg. Der Humanist und Reformator lebte mit seiner Familie seit 1518 in Wittenberg, wo Melanchthon den neuen Lehrstuhl für Griechische Sprache übernommen hatte. Nach Melanchthons Tod lebten hier andere Professoren der Universität, bevor es saniert wurde und vom Privatbesitz in Staatseigentum überging. So wurden etwa Malereien im Sterbezimmer entdeckt, die wieder hergestellt wurden. 1845 kaufte der preußische Staat das Anwesen und ließ 1898 das Studier- und Sterbezimmer Melanchthons rekonstruieren. 1954 wurde hier ein Museum eingerichtet, in dem sich Besucher über den Reformator Melanchthon und seine Arbeit informieren können. Zahlreiche Graphiken, Drucke und Gemälde geben Einblick in das Leben des Gelehrten. In der Ausstellung kommt auch Luther zu Wort, mit dem Melanchthon eng zusammengearbeitet hatte. Sehenswert und ein Ort der Ruhe und Entspannung ist der Kräutergarten, der zum Haus gehört. Seit 1996 ist das Haus auch Weltkulturerbe der UNESCO. Zurzeit ist das Melanchthonhaus aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten für Besucher geschlossen. Besucher können das Haus wieder ab 2012 besichtigen.

Schlosskirche

Kommt man von Westen in die Altstadt von Wittenberg, ist der Schlosskirchturm schon von weitem sichtbar. Die Schlosskirche zu Wittenberg ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Es beinhaltet neben der Kirche auch das Wittenberger Schloss. Schon um 1187 wird in einer Urkunde eine Burg in Wittenberg genannt, welche allerdings dem um 1346 neu erbauten Schloss Platz machen musste. Bauherr war Kurfürst Friedrich der Weise. Um das Jahr 1500 wurde dann die Schlosskirche erbaut. Sie diente der 1502 gegründeten Wittenberger Universität für 300 Jahre u. a. auch als Aula. Die Schlosskirche und ihr Schloss durchliefen im Wechsel der Geschichte viele Stationen. Im Siebenjährigen Krieg zwischen Preußen und dem kaiserlichen Österreich wurde die Kirche beschossen und brannte bis auf die Grundmauern aus. Dabei gingen die Reliquien, das wertvolle Inventar und viele andere Kunstgegenstände verloren. Einzig das bronzene Grabmal Friedrich des Weisen blieb erhalten. Zehn Jahre später wurde die Kirche wieder aufgebaut um 1814 erneut ein Opfer eines Brandes zu werden. Weltweite Berühmtheit erfuhr die Schlosskirche 1517 als der junger Augustinerpater Dr. Martin Luther seine 95 Thesen an das Tor der Kirche nagelte. Es war der Beginn der Reformation. Zu den Feierlichkeiten des 375. Geburtstages von Martin Luther wurde das geschichtsträchtige Tor durch die in Bronze gegossene Thesentür ersetzt. Sie ist ein Geschenk des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV und wiegt nahezu 22 Zentner. Auf der Tür sind alle 95 Lutherthesen in lateinischer Sprache zu lesen. Ein Besuch der Schlosskirche sollte mit einem Aufstieg des 88 Meter hohen Kirchturms abschließen. Besonders bei schönem Wetter hat man dann eine einzigartige Aussicht auf Wittenberg und seine Umgebung.

Wissenswertes

Im Bundesland Sachsen-Anhalt fungiert die Stadt Wittenberg als Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Im Jahr 2005 belebten 47.805 Menschen das Stadtbild.

Im Jahr 1508 wurde Martin Luther zum ersten Mal nach Wittenberg beordert. Nach seiner Romreise beschloss der Augustinermönch ganz nach Wittenberg zu ziehen. Ein Jahr später erwarb Luther an der hiesigen Universität einen Doktor der Theologie. Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Das neue Rathaus entstand in den Jahren 1523 bis 1540. Im Jahr 1526 wurde mit der Befestigung Wittenbergs begonnen. Eine Pestordnung sollte im Jahr 1577 die häufigen Pestepidemien eindämmen. In Zeiten des Nordischen Krieges fielen in den Jahren 1706/07 schwedische Truppen in die Stadt ein und etwas später im Siebenjährigen Krieg ließen sich preußische Söldner in der Stadt nieder. Im Jahr 1821 kam es zur Einweihung des Lutherdenkmals und neun Jahre später wurde die Luthereiche gepflanzt. In der Zeit um 1873 wurden die Festungen Wittenbergs durch Grünanlagen ersetzt. Am Ende des Zweiten Weltkrieges übernahm die Rote Armee Wittenberg.

Wittenberg unterhält Städtepartnerschaften mit Orten in den USA, Ungarn und Dänemark. In Deutschland pflegt die Stadt seit 1988 eine partnerschaftliche Beziehung mit der Stadt Göttingen in Niedersachsen. Zwei Jahre später entstand eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Bretten im Bundesland Baden-Württemberg.

Sehr beliebte Ziele für Touristen sind das Wittenberger Schloss und die Schlosskirche.

Als Mutterkirche der Reformation gilt die Stadtkirche, in der im Jahr 1521 die erste evangelische Messe gefeiert worden ist.

Eine äußerst interessante Architektur bietet das Melanchthonhaus. Der Reformator Philipp Melanchthon lebte und starb in diesen Räumlichkeiten.

Wittenberg verfügt über das einzige funktionstüchtige Röhrwasserleitungssystem aus mittelalterlichen Zeiten nördlich der Alpen. Aus diesem Grund wurde dieses System mit seinen zwanzig Brunnen wohl auch zum technischen Baudenkmal erklärt.

Im Jahr 1520 verbrannte Martin Luther als Symbol seiner Trennung von der römisch katholischen Kirche die Bannbulle des Papstes. An dieser geschichtsträchtigen Stelle ist heute die Luthereiche platziert.

Verkaufsoffener Sonntag in Wittenberg

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