Dieser Sonntag: Verkaufsoffener Sonntag in Würzburg? Alle Termine & Daten.

Inhaltsverzeichnis





In der geschichtsträchtigen Stadt am Main mit malerisch schönen Gebäuden kann man quasi im Vorbeigehen beides erledigen: einen ausgiebigen Einkaufsbummel und das Besichtigen großartiger kultureller und geschichtlicher Denkmäler. Besonders die Festung Marienberg, Kiliansdom, Rathaus und die prachtvolle Residenz sind immer einen Abstecher in die unterfränkische Stadt wert. Würzburg ist gleichzeitig eine der Haupt-Einkaufsstädte des mittleren Maintals. Vor allem die großzügige Fußgängerzone, die sich vor allem über Domstraße und Schönbornstraße erstreckt, bietet zahlreichen Filialen namhafter Ketten und Markenstores Platz. Modeliebhaber werden sich hier gut aufgehoben fühlen. Auf der Juliuspromenade kommen Freunde des gehobenen Geschmackes auf ihre Kosten. Viele edle Boutiquen wechseln sich hier mit Weinstuben und Cafés ab. Der Semmelstraße mit ihren kleinen und feinen Fach- und Einzelhändlern sollte man als Würzburg Besucher nicht vergessen. Wer in und um Würzburg herum shoppen möchte, kommt um das Wertheim Village Outlet Centre nicht herum. Es befindet sich zwar circa 40 Kilometer entfernt von Würzburg, aber zahlreiche Outletstores großer Marken und Designer mit zum Teil erheblichen Preisnachlässen rechtfertigen den Weg.

 

Sehenswürdigkeiten in Würzburg

Würzburger Residenz

Die barocke Würzburger Residenz liegt am Rande der Innenstadt und wurde in den Jahren 1719 bis 1780 gebaut. Der bedeutende Residenzbau des Spätbarocks ist UNESCO Weltkulturerbe. Unter Fürstbischof Johann Philip Franz von Schönborn begann man 1719 den Bau. Er konnte jedoch nie in sein Schloss einziehen, da er bereits 1724 starb. Nachfolger Christoph Franz von Hutten ließ während seiner Amtszeit lediglich das Karree um den nördlichen Ehrenhof fertigstellen und bezog seine Wohnung. Im vollen Umfang setzte erst der Bruder von Johann Philip Franz von Schönborn die Arbeiten fort. Der Rohbau wurde an Silvester 1744 vollendet. Darüber hinaus bezog auch er seine Wohnung im südlichen Flügel. Zusätzlich ließ er die Hofkirche bauen und sorgte dafür, dass Paraderäume, Spiegelkabinett, der erste Festsaal und der weiße Saal fertiggestellt wurden. Erst Anselm Franz Grad von Ingelheim stoppte den Ausbau und setzte den Baumeister Neumann ab. In den Jahren 1749 bis 1779 erreichte man den Höhepunkt des Innenausbaus. In den nächsten 22 Jahren nach der Fertigstellung diente das Bauwerk als Residenz der Fürstbischöfe von Würzburg. Ab 1803 wechselten die Besitzer mehrfach. Das Schloss viel, wie die meisten historischen deutschen Bauten, den Bombenangriffen zum Opfer und somit wurde es fast vollkommen zerstört. Einem amerikanischen Kunstoffizier ist nach der Einnahme der Stadt die Rettung wesentlicher, erhaltener Teile zu verdanken. Heute kann man über 40 Räume, die wieder hergestellt wurden, ganzjährig besichtigen. Auch Teile der Universität sind im Schlossbau untergebracht, sowie die Galerien und Antiksammlungen des Martin-von-Wagner Museums, ein Teil des Staatsarchives und die Verwaltung. Im Juli findet seit 1921 das alljährliche Mozartfest statt.

Fürstbischöfliche Residenz

Ein wohl einzigartiges Bauwerk der UNESCO Welterbeliste findet sich in Würzburg – die Fürstbischöfliche Residenz. Sie wird als das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser weltweit betrachtet. Dabei ist die Frontansicht des Schlosses zunächst nichts anderes als ein zweigeschossiger Bau. Die rechteckig gestaltete Grundfläche umfasst eine Länge von 167 Metern, die Front 97 Meter. Kleine, kurze Balkone reichen in den Ehrenhof vor der Haupttreppe hinein. Auffällig ist die ungewöhnlich flache Gestaltung der Stufentreppen. Sie wurden mit ihrer Höhe von 11 cm so gestaltet, dass die Damen die Reifröcke der damaligen Mode nicht zu hoch lüften mussten, um die Treppe zu besteigen. Das sich der Treppe anschließende Treppenhaus ist mit seinem nahezu 677 qm² großen Deckenfresko eine von zahlreichen Attraktionen der Würzburger Residenz. Geschaffen von dem italienischen Maler Giovanni Battista Tiepolo ist es das größte Deckenfresko der Welt. Von den 300 Zimmern des Schlosses sind der Weiße Saal, der Kaisersaal und das Spiegelkabinett, alle aus dem 18. Jahrhundert, die wohl schönsten und wertvollsten. Bei der Rekonstruktion des 600 qm² großen Spiegelsaals wurden Unmengen an Blattgold benötigt. Der Spiegelsaal gilt als das Paradezimmer des Gebäudes. Erbaut wurde der barocke Residenzbau in der Zeit von 1719 bis 1780. Die Idee zu dem als Zeichen eines absolutistischen Machtanspruchs konzipierten Prachtbau hatte der Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn. Baumeister war der bis dato unbekannte Balthasar Neumann. Unter seiner Leitung schufen Künstler aus ganz Europa ein einmaliges Gesamtkunstwerk, von dem Napoleon sagte, es sei der schönste Pfarrhof Europas. Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurden die Seitenflügel der Residenz bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Durch die schnelle Hilfe der amerikanischen Truppen nach Kriegsende konnte ein weiterer Verfall gestoppt werden. So konnten das Treppenhaus und die Fresken durch ein Notdach gerettet werden. Heute ist die Residenz ein Museum mit über 40 wieder hergestellten Räumen. Seit 1921 findet für Liebhaber klassischer Musik in einer barocken Umgebung das alljährliche Mozartfest jeweils im Juli statt.

Festung Marienberg

Die Festung Marienberg, oder auch Festung Unterfrauenberg genannt, liegt oberhalb der Stadt Würzburg und ca. 100 Meter über dem Main. Die Geschichte der Festung reicht bis zu den Kelten zurück. Damals befand sich dort ein heidnischer Kultplatz. Nachdem die Franken das Land besiedelten, wurde die Marienkirche erbaut, welche heut die älteste der Stadt ist. Die Festung Marienberg wurde im Laufe ihres da seins mehrfach umgebaut. 1572 wurden viele Teile der Burg durch ein Feuer vernichtet. Ein Jahr später hat man dann beschlossen, die Festung zu einem Schloss umzubauen. Um 1670 herum wurden weitere Bauten zu militärischen Zwecken errichtet. Die Wehrmauern zum Beispiel hatten zu diesem Zeitpunkt eine Länge von 12 Kilometer. Der Bergfried und der Brunnen der Anlage befinden sich im Inneren der Burg. Im zweiten Weltkrieg wurde die Festung durch einen Bombenangriff auf Würzburg schwer beschädigt. Nur 5 Jahre später begann der Wiederaufbau. In einem der Gebäude der Anlage befindet sich heute das Mainfränkische Museum. Hier kann man eine der größten Kunstsammlungen, Bayerns betrachten. Nach der Besichtigung des riesigen Areals kann man hervorragend in einem der schönen Gärten entspannen. Während des Rundgangs hat man immer wieder die Möglichkeit sich auf einer der zahlreichen Bänke auszuruhen um die nächste Etappe auf sich zu nehmen. In einem kleinen Laden im Burghof kann man sich einen Snack für zwischendurch oder kleine Mitbringsel kaufen. Direkt nebenan befinden sich die Toiletten. Wer es gern gemütlich mag, der sollte in der Burgschänke einkehren. In der Festungskirche hat man die Gelegenheit eine Traumhochzeit zu feiern oder aber Taufen zu veranstalten. Die Festung ist ideal mit dem Auto und mit dem Bus des öffentlichen Nahverkehrs zu erreichen. Wer hier tiefer in die Geschichte der Burg eintauchen will, der nimmt am Besten an einer Führung teil.

Alter Kranen

Main, sondern der Alte Kranen am Mainufer. Der Fürstbischof Adam von Seinsheim ließ 1767 diesen Kran von Franz Ignaz Neumann, dem Sohn des berühmten Architekten Balthasar Neumann, erbauen. Der Kran sollte vor allem den Transport und den Güterumschlag zwischen Main und der Stadt vereinfachen. So konnten Lasten bis zu zwei Tonnen relativ einfach bewegt werden, wenngleich mehrere Männer für die Arbeiten notwendig waren. Der Kran funktionierte durch ein Tretrad und mehrere Flaschenzüge. Das Lagerhaus, das nebenan lag, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Kran wurde so auf der erhöhten Uferbefestigung gebaut, dass sowohl Schiffe wie auch Fuhrwerke am oberen wie am unteren Kai be- und entladen werden konnten. Dies diente auch dem Schutz vor Hochwasser. Noch heute wird daher hier der Pegel des Mains gemessen und Besucher können eine Pegellatte und die Hochwassermarken anschauen. Anders wie gleichartige Bauten, war der Würzburger Kran lediglich bis 1846 in Betrieb, bevor er durch einen Eisenkran ersetzt wurde. Heute dient der Alte Kranen für Jugendliche und Studenten als beliebter Treffpunkt, vor allem im Sommer im benachbarten Biergarten. Es gibt noch wenige Steintretkräne, etwa in Bamberg, und so sind diese Kräne ein seltenes Industrie- und Wirtschaftsdenkmal als Zeugnis für den Handel der Stadt Würzburg und auf dem Main.

Wissenswertes

Im Bundesland Bayern, genauer im Regierungsbezirk Unterfranken ist die Stadt Würzburg beheimatet. Am Main gelegen beleben etwa 129.000 Menschen das Stadtbild. Der Bischofssitz der katholischen Diözese Würzburg hat sich hier niedergelassen. International bekannt ist die Stadt für ihre Residenz mit dem Hofgarten und dem Residenzplatz, die im Jahr 1981 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt worden ist.

Im Jahr 704 wurde Würzburg zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Im Jahr 1127 wurde in Würzburg das erste deutsche Ritterturnier abgehalten. Die Universität der Stadt öffnete im Jahr 1402 erstmals ihre Pforten. Zur Zeit des Deutschen Bauernkrieges verteidigte sich Würzburg im Jahr 1525 erfolgreich gegen die aufständischen Bauern, die hier schwere Einbußen hinzunehmen hatten. Im Rahmen der Hexenverfolgungen wurden allein in den Jahren 1626 bis 1630 mehr als 900 Hexen verbrannt. Im Jahr 1631 riss der König von Schweden Gustav Adolf die Stadt an sich. Die Residenz entstand in den Jahren 1720 bis 1744. Prinz Luitpold, der spätere Prinzregent wurde 1821 in Würzburg geboren. Im Jahr 1934 wurde Würzburg zur Großstadt erhoben. Im März 1945 musste die Stadt einen verheerenden Bombenangriff der Royal Air Force hinnehmen. In siebzehn Minuten kamen hier 5.000 Menschen ums Leben und die Innenstadt lag fast ganz in Trümmern. Im Jahr 1990 war Würzburg der Gastgeber der Bayerischen Landesgartenschau. Die Stadt durfte im Jahr 2004 ihr 1.300-jähriges Stadtjubiläum feiern.

Neben seiner Residenz hat Würzburg noch eine Vielzahl an interessanten Plätzen, Museen und Kirchen zu bieten.

Hinter dem Falkenhaus am Markt verbirgt sich ein früheres Gasthaus, das mit Stuckdekorationen aus dem Jahr 1751 versehen ist. Heute haben hier die Touristeninformation und die Stadtbücherei ihren Platz gefunden.

Ebenso sollten die alte Universität, sowie das Bürgerspital zum Heiligen Geist bei keiner Stadtbesichtigung fehlen.

Der Alte Kranen am Kranenkai stammt aus den Jahren 1772/73. Er wurde unter der Hand von Balthasar Neumanns Sohn erbaut.





Verkaufsoffener Sonntag in Würzburg

Folgende Termine in Würzburg und Umgebung haben wir in unserer Datenbank gefunden:




Es wurden leider keine aktuellen Termine zu verkaufsoffenen Sonntagen in Würzburg gefunden. Termine in der Umgebung (nach Bundesland sortiert) findest hier.

Archiv

Nachfolgend sind noch einige ältere Einträge, um nachzuvollziehen, ob Würzburg sich an verkaufsoffenen Sonntagen beteiligt:
Verkaufsoffener Sonntag - Würzburg (31.10.2010)
Verkaufsoffener Sonntag (27.10.2013)
Verkaufsoffener Sonntag in D-97070 Würzburg von 12.30-17.30 Uhr Grund: Mantelsonntag (25.10.2015)


Städte in der Nähe von Würzburg:
veitshoechheim (10.5km), ochsenfurt (23.3km), tauberbischofsheim (25.6km), lauda-koenigshofen (26.3km), karlstadt (26.8km), kitzingen (32.9km), bad-mergentheim (33.3km), marktheidenfeld (33.7km), werneck (35.8km),



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